Wie lange Keller entfeuchten?
Gefragt von: Ignaz Büttner | Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026sternezahl: 5/5 (28 sternebewertungen)
Die Dauer der Kellerentfeuchtung variiert stark: Leichte Feuchtigkeit kann in wenigen Tagen bis Wochen verschwinden, während nach starkem Wassereintritt die Trocknung durch Bautrockner mehrere Wochen bis Monate dauern kann (oft 4-12 Wochen), abhängig von Wandstärke, Material und Geräteanzahl; eine gute Lüftung (Stoßlüften im Winter) oder ein Luftentfeuchter beschleunigt den Prozess.
Wie lange dauert es, einen Keller zu entfeuchten?
Je nach Ausmaß der Feuchtigkeit, Raumgröße und Geräteleistung dauert es zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen, einen Keller zu entfeuchten. Bei stark durchfeuchteten Kellern oder Wasserschäden muss mit einer längeren Entfeuchtungsdauer gerechnet werden.
Wie bekommt man Feuchtigkeit aus dem Keller raus?
Um einen feuchten Keller zu entfeuchten, kombiniert man richtiges Stoßlüften (kurz und kräftig, idealerweise an kalten, trockenen Tagen) mit dem Einsatz eines elektrischen Luftentfeuchters (Kondenstrockner), der die Feuchtigkeit aktiv aus der Luft zieht. Zusätzlich sollten Möbel von den Wänden abrücken, Feuchtigkeitsquellen (z.B. Wäschetrocknen, viele Pflanzen) vermieden und bei starkem Wassereintritt bauliche Abdichtungen in Betracht gezogen werden.
Ist eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent im Keller bedenklich?
Eine Luftfeuchtigkeit von 80 % im Keller ist sehr hoch und kritisch, da dies Schimmelbildung begünstigt und die Bausubstanz schädigen kann; ideal sind 50–65 %, besonders in älteren Kellern kann sie oft dauerhaft über 70 % liegen, was Maßnahmen wie intelligentes Lüften (nur wenn außen kühler und trockener), den Einsatz eines Luftentfeuchters mit Hygrostat oder in Extremfällen eine Kellerdämmung erfordert.
Sollten Sie im Keller ständig einen Luftentfeuchter laufen lassen?
Feuchtigkeit verursacht nicht nur Schimmel an Kleidung und Möbeln, sondern schädigt auch die Bausubstanz und fördert Schimmelbildung, was die Gesundheit gefährdet. Luftentfeuchter im Keller sind daher als effiziente Lösung für viele deutsche Haushalte unverzichtbar geworden.
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Wie lange darf ein Luftentfeuchter am Tag laufen?
Ein Luftentfeuchter sollte so lange laufen, bis die gewünschte Luftfeuchtigkeit (oft 40-60 %) erreicht ist, was je nach Raumgröße, Feuchtigkeitslevel und Gerät wenige Stunden bis mehrere Tage dauern kann; anfänglich oft 24 Stunden am Tag bei starker Feuchtigkeit, danach meist bedarfsgesteuert (z. B. nachts oder bei Bedarf), da ein Dauerbetrieb unnötig ist und der Stromverbrauch durch moderne Geräte mit Hygrostat reduziert wird, die sich selbst abschalten.
Kann Feuchtigkeit aus dem Keller nach oben ziehen?
Kapillarwirkung: Selbst wenn das Wasser nicht direkt in den Keller fließt, kann es durch die Kapillarwirkung in das Mauerwerk eindringen und sich nach oben ziehen.
Bei welcher Luftfeuchtigkeit bildet sich Schimmel im Keller?
Schimmel entsteht im Keller typischerweise bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 65-70 Prozent über längere Zeit, idealerweise bei Werten um die 80 Prozent, da sich dann Kondenswasser an kühlen Oberflächen bildet und Schimmelsporen einen perfekten Nährboden finden. Die optimale Luftfeuchtigkeit im Keller liegt bei 40 bis 60 Prozent; Werte über 70% garantieren Schimmelbildung, daher sind ein Hygrometer und richtiges Lüften wichtig.
Was tun bei 70 Luftfeuchtigkeit?
Die Luft in der Wohnung und im Haus entfeuchten
Stoßlüften: Die schnellste und einfachste Methode, wie du eine hohe Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung bekommst, ist das Stoßlüften. Um im Winter richtig zu lüften und zu heizen, öffne das Fenster für 5–10 Minuten vollständig und stelle dabei die Heizung aus.
Soll man feuchten Keller heizen?
Die Feuchtigkeit dem Keller entziehen
Im Winter empfiehlt sich, den Keller zu heizen. Durch kontrolliertes Heizen verhindern Sie nicht nur eingefrorene Wasser- und Heizungsrohre, sondern auch Schimmel oder Schäden an der Bausubstanz. Beim Heizen erwärmt sich die Luft, so dass sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Was zieht Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk?
Gegen aufsteigende Feuchtigkeit in der Wand eignen sich die Horizontalsperre und die elektrophysikalische Sperre. Bei einer drückenden Feuchtigkeitsquelle hilft in der Regel nur eine Vertikalsperre, die meistens in Kombination mit einer Drainage erstellt wird, die das Wasser vom Gebäude wegführt.
Ist das schlimm, wenn der Keller sehr feucht ist?
Risiken bei feuchten und nassen Kellern
Von marodem Mauerwerk und feuchten Kellerwänden kann sich dieser besonders gut nähren und ebenfalls Möbel, anderes Lagergut, aber auch die Bausubstanz beschädigen. Außerdem ist die Ausweitung der Feuchtigkeit ein Risikofaktor, der nicht unterschätzt werden sollte.
Was zieht Feuchtigkeit aus dem Keller?
Auch wenn der Keller durch ein Leck oder Hochwasser feucht geworden ist, kann ein Luftentfeuchter helfen, die Feuchtigkeit aus der Luft und den Wänden zu entfernen. In Kellern mit schlechter Belüftung kann ein Luftentfeuchter helfen, ein gesundes Klima zu schaffen.
Kann ein Luftentfeuchter mehrere Räume entfeuchten?
Übrigens ist es tatsächlich technisch möglich, bei entsprechend längerer Laufzeit mit einem Luftentfeuchter mehrere Räume zugleich zu entfeuchten. Besonders effizient ist das aber nicht, zumal Winkel, Wände und Möbel den Luftstrom ablenken können. Besser, Du gehst beim Luft entfeuchten der Reihe nach vor.
Soll man im Winter die Kellerfenster offen lassen?
Nein, Kellerfenster sollten im Winter nicht dauerhaft offen bleiben, aber regelmäßiges Stoßlüften bei kalter, trockener Außenluft ist ideal, um Feuchtigkeit zu senken und Schimmel vorzubeugen; Fenster nur bei Frost kurz (5-10 Min.) ganz öffnen, um die kalte Luft hereinzulassen und die feuchte warme Luft entweichen zu lassen, aber ein Auskühlen der Bausubstanz und Wasserleitungen verhindern.
Ist eine Luftfeuchtigkeit von 66 Prozent im Keller bedenklich?
66 % Luftfeuchtigkeit ist zu hoch und liegt über dem idealen Bereich von 40–60 %, was das Risiko für Schimmelbildung erhöht und die Bausubstanz sowie die Gesundheit (Allergien, Asthma) gefährdet; es ist ratsam, durch Lüften, Heizen und eventuell einen Luftentfeuchter die Feuchtigkeit zu senken, besonders wenn es dauerhaft so hoch ist, da ab 70 % Schimmel fast unvermeidlich wird.
Sind 77 Prozent Luftfeuchtigkeit hoch?
Untersuchungen der Building Science Corporation ergaben, dass eine Luftfeuchtigkeit von 70 % oder höher in Oberflächennähe erhebliche Schäden an Gebäuden verursachen kann . Die britische Arbeitsschutzbehörde (Health and Safety Executive) empfiehlt eine relative Luftfeuchtigkeit von 40–70 % in Innenräumen, während andere Experten einen Bereich von 30–60 % empfehlen.
Kann man durch Heizen die Luftfeuchtigkeit senken?
Ja, Heizen senkt die relative Luftfeuchtigkeit, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, was die Feuchtigkeit in der Luft "verdünnt", aber die absolute Feuchtigkeitsmenge gleich bleibt; wichtig ist daher richtiges, gleichmäßiges Heizen (nicht unter 16-18°C) und richtiges Lüften (Stoßlüften mit Heizung aus), um Schimmelbildung zu verhindern.
Ist eine Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent im Keller bedenklich?
Eine Luftfeuchtigkeit von 75 % im Keller ist deutlich zu hoch und begünstigt stark Schimmelbildung sowie Bauschäden, da Werte über 60-65 % kritisch sind. Sie müssen die Feuchtigkeit durch richtiges Heizen und Lüften (Stoßlüften, aber im Sommer keine Kipplüftung) senken, eventuell durch einen Entfeuchter unterstützen und die Ursachen (z. B. falsches Lüften, Baumängel, aufsteigende Feuchtigkeit) prüfen, um langfristig ein gesundes Klima zu schaffen.
Kann Schimmel trotz normaler Luftfeuchtigkeit entstehen?
Ja, Schimmel kann trotz scheinbar normaler Luftfeuchtigkeit entstehen, weil warme, feuchte Luft an kalten Stellen wie schlecht isolierten Außenwänden oder Fensterlaibungen kondensiert, lokale Oberflächenfeuchtigkeit auf über 80 % erhöht und so Schimmelbildung begünstigt. Falsches Lüften (zu wenig oder nur gekippt) und Baumängel wie Wärmebrücken sind Hauptursachen; Feuchtigkeit kann auch durch Lecks oder aufsteigende Nässe eindringen. Regelmäßiges Stoßlüften, richtiges Heizen und die Beseitigung baulicher Mängel sind entscheidend.
Wie bekomme ich hohe Luftfeuchtigkeit aus dem Keller?
Bei einem feuchten Keller helfen sofortige Maßnahmen wie Stoßlüften (kurz und kräftig bei kälterer Außenluft), der Einsatz eines Luftentfeuchters und die Nutzung von Ventilatoren zur Luftzirkulation, um die Feuchtigkeit zu reduzieren und Schimmel vorzubeugen. Langfristig muss die Ursache gefunden werden (z.B. Außenabdichtung, Risse in Wänden/Boden) und je nach Diagnose durch professionelle Abdichtung, Sanierputz oder Injektionsverfahren behoben werden, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen.
Wie kann ich den Keller von innen trocknen?
Das Keller-Trockenlegen von innen erfolgt meist durch Abdichtungsmaterialien (Dichtungsschlämme, Sperrputze) oder das Injektionsverfahren (Flüssigkeit in Bohrlöcher), oft in Kombination mit Maßnahmen wie verbesserter Belüftung und Möbelabrücken, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist, um Feuchtigkeit langfristig zu stoppen. Der Prozess beinhaltet Vorarbeiten wie Putzentfernung und Fugenreparatur, gefolgt von mehreren Abdichtungsschichten oder dem Injizieren der Wand, um eine wasserabweisende Barriere zu schaffen.
Wen rufen bei Feuchtigkeit im Keller?
Wo rufe ich an, wenn Wasser im Keller steht? Steht der Keller unter Wasser, ist die Feuerwehr der richtige Ansprechpartner. Wählen Sie jedoch nicht die 112, wenn es nur um das Abpumpen des Wassers geht – halten Sie diese Nummer für Notfälle frei. Sie erreichen die örtliche Feuerwache auch unter normalen Telefonnummern.
Kann ein Haus wegen feuchtem Keller einstürzen?
Ist die bauliche Substanz betroffen, erhöhen sich die Risiken für die Standsicherheit des Hauses. Schlimmstenfalls führt eine unbehandelte Feuchtigkeit im Keller zu statischen Problemen und letztlich zum Einsturz.
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