Wie lange kann man Eier im Kühlschrank aufbewahren?
Gefragt von: Herr Dr. Jost Janssen B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026sternezahl: 4.2/5 (16 sternebewertungen)
Rohe Eier halten sich im Kühlschrank bei kühlen Temperaturen (2-6 °C) bis zu 4-6 Wochen, deutlich länger als bei Zimmertemperatur, wobei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) als guter Anhaltspunkt dient. Gekochte Eier sind im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar, rohes Eigelb/Eiweiß maximal 2-3 Tage, um das Risiko von Keimen zu minimieren, nach dem MHD sollten Eier immer durchgegart werden.
Kann man Eier, die 1 Monat abgelaufen sind, noch essen?
Ja, Eier, die einen Monat über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hinaus sind, können oft noch gegessen werden, aber nur, wenn sie durch Erhitzen auf mindestens 70°C vollständig durchgegart werden, um Keime abzutöten; rohe Speisen sind tabu, aber ein Frischetest (Wassertest) gibt Aufschluss. Nach Ablauf des MHD bleiben Eier im Kühlschrank oft noch 1-2 Wochen länger gut, manchmal sogar länger, aber immer gut durcherhitzen.
Wie kann man feststellen, ob Eier noch gut sind?
Um festzustellen, ob Eier noch gut sind, nutzt man den Wasser-Test (frisch am Boden, alt schwimmt), den Schütteltest (glucksend = alt) und den Aufschlagtest (frisch gewölbt, alt flach), wobei der Geruchstest immer entscheidend ist; bei fauligem Geruch sofort entsorgen, auch wenn die Tests gut ausfallen. Ältere, aber noch gute Eier (die schwimmen oder aufrecht stehen) sollten immer gut durcherhitzt oder zum Backen verwendet werden, da sie für Spiegeleier weniger geeignet sind.
Sind Eier nach 3 Monaten noch gut?
Das Wichtigste in Kürze: Rohe Eier haben ein vorgeschriebenes Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen nach dem Legen. Eier sind bis zu sechs Wochen im Kühlschrank haltbar. Wurden Eier einmal im Kühlschrank gelagert, sollten sie nicht mehr bei Zimmertemperatur gelagert werden.
Wie lange sind Eier aus dem Kühlschrank haltbar?
Eier sind im Kühlschrank bei kühlen 5-8°C oft 4 bis 6 Wochen haltbar, weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hinaus, da Kälte das Bakterwachstum hemmt; gekaufte Eier sollten aber immer gekühlt bleiben, um Kondenswasser und Keime zu vermeiden, während gekochte Eier gekühlt ca. 1-2 Wochen halten und aufgeschlagene nur 2-3 Tage.
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Was passiert, wenn ich meine Eier länger als 20 Tage im Kühlschrank aufbewahre?
Wenn Sie Eier nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, verschwenden Sie möglicherweise einwandfreie Eier. Bei richtiger Lagerung halten sich Eier im Kühlschrank mindestens 3–5 Wochen und im Gefrierschrank etwa ein Jahr. Je länger ein Ei gelagert wird, desto mehr nimmt seine Qualität ab; es wird weniger elastisch und das Eigelb flüssiger .
Wie lange hält sich getrenntes Ei im Kühlschrank?
Egal ob weiß oder braun – frische und unversehrte Eier sind mindestens 28 Tage nach dem Legen haltbar. Ungekühlt halten sich Eier mindestens 18 Tage. Ab dem 18. Tag nach dem Legen ist eine Kühlung absolut empfohlen.
Kann ich Eier essen, die 4 Monate im Kühlschrank waren?
Eier können ab dem Tag ihrer Einlagerung drei bis fünf Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden . Das Mindesthaltbarkeitsdatum läuft in der Regel innerhalb dieses Zeitraums ab, die Eier sind aber weiterhin unbedenklich genießbar. Kaufen Sie Eier immer vor dem auf der Verpackung angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum.
Ist ein angeknackstes Ei noch gut?
Ja, geplatzte Eier kann man meist noch essen, aber schnell verbrauchen und nur gut durchgaren, da Bakterien (wie Salmonellen) leichter eindringen können. Schlage es sofort in ein sauberes Gefäß, bewahre es im Kühlschrank auf und verwende es innerhalb von 1-2 Tagen in gut erhitzten Gerichten wie Rührei, Omelett oder bei hart gekochten Eiern, bis Eigelb und Eiweiß fest sind. Riecht oder sieht es schlecht aus (grün, bläulich), wegwerfen.
Warum Eier nicht in den Kühlschrank?
Eier sollten nicht sofort in den Kühlschrank, weil die natürliche Schutzschicht (Cuticula) durch Temperaturschwankungen und Kondenswasser beschädigt wird, was Keimen das Eindringen erleichtert; daher lagert man frische Eier bei Raumtemperatur, bis sie älter als ca. 3 Wochen sind, danach gehören sie in den Kühlschrank, wo sie kühl und dunkel (nicht in der Tür) gelagert werden sollten, um Gerüche zu vermeiden.
Wann soll man ein Ei nicht mehr essen?
Eier sollte man nicht mehr essen, wenn sie faulig riechen, Verfärbungen oder flockige/bräunliche Konsistenz haben, auch wenn das MHD überschritten ist, aber besonders nach dem Ablauf des 28-Tage-MHDs sollte man rohe Eier nur noch erhitzt (backen, kochen) verzehren, da die Keimgefahr steigt, und abgeschreckte gekochte Eier schneller entsorgen (nach ca. 2 Wochen im Kühlschrank), da die Schutzschicht der Schale beschädigt ist.
Kann man senkrecht im Wasser stehende Eier noch essen?
Wenn ein Ei senkrecht im Wasser steht, ist es noch essbar, aber schon etwas älter (ca. 2-3 Wochen), da sich eine größere Luftblase gebildet hat; am besten durcherhitzen und vor dem Verzehr auf den Geruch prüfen, aber wenn es schwimmt, ist es verdorben und sollte entsorgt werden.
Kann man abgelaufene Eier für Spiegeleier verwenden?
Empfehlenswert ist es auch, Eier die bereits das MHD überschritten haben, zum Backen und Kochen zu verwenden. Denn hohe Temperaturen töten Keime ab und eine Infektion beispielsweise durch Salmonellen kann vermieden werden. Verwenden Sie die abgelaufenen Eier für Spiegeleier, so braten Sie diese beidseitig.
Wie kann ich testen, ob Eier schlecht sind?
Eier sind schlecht, wenn sie faulig riechen, verdächtig aussehen (z.B. Verfärbungen) oder beim Schwimmtest an der Wasseroberfläche schwimmen (älter als 28 Tage), während frische Eier am Boden liegen; auch ein glucksendes Geräusch beim Schütteln deutet auf Verderb hin, aber der Geruchstest ist entscheidend. Ein starker, fauliger Geruch nach dem Aufschlagen ist ein klares Zeichen für eine schlechte Eierqualität, die nicht mehr gegessen werden sollte.
Kann man noch Rühreier machen, wenn die Eier abgelaufen sind?
Eierspeisen (zum Beispiel Rührei, pochierte Eier) sind wegen der Salmonellengefahr ausreichend hoch zu erhitzen. Eier, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, nur noch durcherhitzt verzehren.
Wie lange kann man das MHD überziehen?
Man kann das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) oft deutlich überziehen – Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre, je nach Lebensmittel – indem man die Sinne (Sehen, Riechen, Schmecken) nutzt, da es ein "Qualitäts-Mindestdatum" ist und kein Verfallsdatum. Bei leicht verderblichen Waren wie Hackfleisch gilt jedoch das strengere "Verbrauchsdatum", das nicht überschritten werden darf, da Gesundheitsgefahr besteht. Bei Produkten mit MHD gilt: Prüfen Sie das Aussehen (Farbe, Schimmel), den Geruch (muffig, faulig) und schmecken Sie bei Unsicherheit eine kleine Menge ab.
Wie lange halten Eier im Kühlschrank nach dem MHD?
Nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) halten sich Eier im Kühlschrank noch gut, meist mindestens 2 bis 4 Wochen darüber hinaus, oft sogar insgesamt 6 bis 8 Wochen ab Legedatum, solange sie gekühlt wurden und keine Fremdgerüche aufnehmen konnten. Nach MHD sollten sie nur noch durchgegart verzehrt werden, um Keimrisiken zu vermeiden, während frische Eier für rohe Speisen gedacht sind.
Kann man Eier im warmen Auto aufbewahren?
Eier nach dem Kauf nicht längere Zeit im überhitzten Auto aufbewahrt werden. Extreme Temperaturschwankungen von kalt auf warm und warm auf kalt beeinträchtigen den natürlichen Selbstschutz des Eies, verschlechtern die Qualität und beschleunigen den Alterungsprozeß.
Kann man ein aufgeplatztes Ei noch Kochen?
Ganz wichtig ist, dass Sie sich nicht zu sehr über geplatzte Eier ärgern! Essen kann man sie ja trotzdem noch und für leckere Rezepte wie unsere schottischen Eier können Sie auch ruhig ein Ei mehr kochen, falls eines platzen sollte.
Kann man Eier essen, die 3 Monate abgelaufen sind?
Die meisten Eier sind nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums meist noch bis zu vier Wochen essbar. Wurde das MHD überschritten, sollten Sie das Ei zur Sicherheit nicht mehr roh verzehren, sondern gut durchgaren – entweder kochen, braten oder backen.
Kann man rohe Eier ungekühlt aufbewahren?
Dank der natürlichen Schutzschicht, die das Ei vor Keimen schützt, können sie roh sogar bis zu drei Wochen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Nach dieser Zeit sollten Sie Eier jedoch gekühlt lagern. Bei Temperaturen zwischen 2 und 6 Grad Celsius bleiben sie insgesamt etwa sechs Wochen lang genießbar.
Wie lange ist rohes Ei im Kühlschrank haltbar?
Rohe Eier sind im Kühlschrank bei kühlen 2-6°C bis zu vier bis sechs Wochen haltbar, deutlich länger als das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), welches meist 28 Tage nach Legezeitpunkt beträgt; nach Ablauf des MHD sollten sie aber durchgegart werden, um Keime zu vermeiden. Eier, die gekühlt wurden, sollten nicht wieder ungekühlt gelagert werden und sollten auch nach MHD nur stark erhitzt verzehrt werden, während Speisen mit rohen Eiern (z. B. Tiramisu) nur 24 Stunden haltbar sind.
Wie lange kann man geöffnete Eier im Kühlschrank aufbewahren?
Ein aufgeschlagenes Ei (Eiklar und Eigelb) ist im Kühlschrank in einem gut verschlossenen, sauberen Behälter maximal 2-3 Tage haltbar, da Bakterienwachstum beginnt und die Qualität leidet. Für längere Lagerung lassen sich Eigelb und Eiweiß getrennt oder gemischt gut einfrieren, wobei sie sich dort 6-10 Monate (Eigelb mit Salz/Zucker) bis zu 12 Monate (Eiweiß) halten, was ideal für spätere Verwendung in Rezepten ist.
Wo sollte man Eier im Kühlschrank am besten lagern?
Eier lagern Sie am besten im kühlen, mittleren Bereich des Kühlschranks, nicht in der Tür, mit der Spitze nach unten in der Originalverpackung, um Temperaturschwankungen und Gerüche zu vermeiden, da die natürliche Schutzschicht (Cuticula) empfindlich auf Kondenswasser reagiert, was Keimen den Eintritt ermöglicht. Einmal gekühlt, sollten Eier gekühlt bleiben; der Kühlschrank ist ideal, wenn Sie sie länger als etwa 18 Tage aufbewahren wollen.
Kann man Eier im Kühlschrank länger haltbar machen?
Die Temperatur spielt für die Haltbarkeit jedoch eine wichtige Rolle. So sind im Kühlschrank gelagerte Eier länger haltbar als Eier, die bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die kühlen Temperaturen verlangsamen das Wachstum von Keimen und Bakterien, wie zum Beispiel Salmonellen.
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