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Wie lange hält Ytong?

Gefragt von: Babette Fischer  |  Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2026
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Ytong (Porenbeton) ist ein sehr langlebiger Baustoff mit einer Lebensdauer von 100 Jahren und länger, wobei ältere Gebäude aus den 1930ern immer noch stehen. Die Haltbarkeit hängt stark von der korrekten Verarbeitung ab, insbesondere dem Schutz vor Feuchtigkeit durch geeignete Putze, da Porenbeton sonst Wasser aufsaugt und geschädigt werden kann; richtig geschützt hält er aber über Generationen.

Wie stabil ist eine Ytong Wand?

Ein Ytong-Massivhaus ist belastbar, tragfähig und widerstandsfähig. Auch wenn der Porenbeton an sich ein geringes Gewicht hat, bietet er eine hohe Tragfähigkeit sowie ein hohes Maß an Stabilität. Auch die Festigkeit von Ytong lässt sich sehen.

Was passiert, wenn Ytong nass wird?

Ytong saugt sich bei Nässe voll wie ein Schwamm. Schuld daran ist die innere Struktur dieses Mauersteins: Die Millionen winziger Gasbläschen haben eine starke Kapillarwirkung. Auch stehendes Wasser wird so unweigerlich durch den ganzen Stein gesaugt, bis er vollständig durchnässt ist.

Wie lange halten Porenbetonsteine?

Erhöhte Anforderungen an den Wärmedurchgangskoeffizienten der Außenwand können durch das zusätzliche Aufbringen eines →Wärmedämmverbundsystems gelöst werden. Die Lebensdauer von Porenbeton-Mauerwerks liegt bei mindestens 80 Jahren, jedoch müssen Außenwände durch einen wasserabweisenden Putz geschützt werden.

Was sind die Nachteile von Porenbeton?

Die Verwendung von Porenbeton kann jedoch in manchen Fällen Nachteile mit sich bringen. Bei hohen Schaumdichten kann Porenbeton spröde werden und abplatzen . Solcher Porenbeton weist nur eine begrenzte Druckfestigkeit auf und ist nicht tragfähig.

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Welches Mauerwerk hält am längsten?

Die längste Lebensdauer mit dem geringsten Pflegeaufwand haben Fassaden, deren Oberflächen durch Klinker oder Mauerwerk geschützt sind. Direkt danach kommt die Holzfassade und zwar in einer ganz speziellen und heute sehr beliebten Form: Die unbehandelte Lärche.

Sind Ytong Steine für Feuchträume geeignet?

Feuchträume. Ytong ist feuchtigkeitsbeständig und kann sich nicht zersetzen. Ohne Grundputz kann direkt auf ihm geplättelt werden.

Wie macht man Ytong wasserdicht?

Um das zu verhindern, kann auf eine Reihe von Beschichtungstechniken zurückgegriffen werden. Acryllackierung, Nanoversiegelung oder Dichtschlämme machen den sogenannten Ytong wasserdicht und ermöglichen seinen Einsatz im Außenbereich - oder sogar unter Wasser.

Welchen Putz auf Ytong innen?

Auf Ytong Innenwände eignen sich diffusionsoffene Putze wie Gipsputz, Kalk-Zement-Putz oder Lehmputz; speziell für Ytong entwickelte mineralische Dünnschichtputze (wie Ytong Finish) sind ideal, oft mit Armierungsgewebe zur Rissvermeidung, um das Saugverhalten des Porenbetons auszugleichen und eine glatte, stabile Oberfläche zu erhalten. Wichtig ist, einen Putz zu wählen, der vom Hersteller für Porenbeton freigegeben ist und eine Grundierung vorab aufzutragen, um „Putzbrand“ (zu schnelles Abbinden) zu verhindern.
 

Was ist besser, Ytong oder Ziegel?

Weder Ytong (Porenbeton) noch Ziegel sind pauschal besser; die Wahl hängt vom Anwendungsfall ab: Ytong punktet mit geringem Gewicht, schneller Verarbeitung und exzellenter Wärmedämmung (ideal für energieeffizientes Bauen), während Ziegel (z.B. Poroton) durch höhere Festigkeit, bessere Schalldämmung und Feuchtigkeitsregulierung glänzen. Ziegel sind robuster gegen Punktlasten, Ytong ist einfacher zu schneiden und zu formen, benötigt aber meist Putz als Schutz gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung.
 

Ist Ytong gesund?

YTONGs AAC ist kein toxisches Produkt .

Sind Ytong-Wände tragend?

Ytong Trennwandelemente sind raumhohe Bauteile für nichttragende Innenwände. Die Elemente werden an den Längsseiten mit Dünnbettmörtel untereinander verbunden. Vor allem bei größeren Bauvorhaben werden damit Wände leicht und schnell erstellt.

Wie gut sind Häuser aus Ytong?

Fazit. Ein Haus aus Ytong ist eine ausgezeichnete Wahl für Bauherren, die auf Kosteneffizienz, Energieeffizienz und einfache Verarbeitung setzen. Mit einem Ytong Bausatzhaus lässt sich der Traum vom Eigenheim durch Eigenleistung verwirklichen, ohne auf Qualität und Stabilität verzichten zu müssen.

Kann Porenbeton schimmeln?

Es kann bis zu 1,5 Jahre nach Einzug dauern, bis man Bilder an die Wand hängen darf, da sich die Steine wie ein Schwamm verhalten und sehr lange Wasser speichern, was dann zu Schimmel führt, wenn die Feuchtigkeit nicht ordentlich ausdünsten kann.

Ist Ytong Sondermüll?

Nein, reiner Ytong (Porenbeton) ist kein Sondermüll, sondern ein mineralischer Baustoff, der recyclingfähig ist und separat entsorgt werden muss – idealerweise in einem speziellen Porenbeton-Container oder auf dem Wertstoffhof, getrennt von normalem Bauschutt, da er sich anders verhält und bei Vermischung zu Problemen führen kann. Eine Einstufung als Sonderabfall droht nur, wenn der Ytong mit schadstoffbelasteten Materialien (wie Ruß, Ölen, schädlichen Chemikalien) vermischt wird.
 

Ist es schlimm, wenn Ytong-Steine nass werden?

Die Gefahr der Schimmelpilzbildung ist bei durchnässten Bauteilen sehr hoch, da hohe Feuchtigkeit eine wesentliche Vorraussetzung für schnelles Schimmelpilzwachstum ist. Tritt Schimmelpilzbefall auf, ist das ein Zeichen, das die erhöhte Feuchte im Bau nicht ausreichend abgeführt werden konnte.

Welches Material ist 100% wasserdicht?

Mikrofaser . Das weiche Material wird häufig zum Reinigen von Brillen, Handys und Computerbildschirmen verwendet. Es besteht aus Polyester und ist vor dem Auftragen einer Beschichtung wasserabweisend. Nach der Behandlung ist es 100 % wasserdicht.

Ist Ytong gut oder schlecht?

Ytong-Steine sind anfällig für Feuchtigkeit, daher ist eine effektive Feuchtigkeitsbarriere von größter Bedeutung, um das Eindringen von Wasser und damit verbundene Probleme wie Schimmelbildung zu verhindern. Dies gilt insbesondere für die Abdichtung von Fundamenten und Wänden.

Wie bekomme ich Ytong Steine wasserdicht?

Um Ytong-Steine wasserdicht zu machen, müssen Sie sie gut vor Feuchtigkeit schützen, da sie porös sind. Geeignet sind Dichtschlämme, Bitumenbeschichtungen, Nanoversiegelungen (z.B. auf Epoxidbasis), wasserabweisende Putze oder spezielle Acrylfarben, je nach Anwendungsbereich und gewünschtem Schutz. Besonders im Außenbereich oder in Feuchträumen wie Duschen ist eine umfassende Abdichtung mit Grundierung, Beschichtung und eventuell Armierungsgewebe wichtig.
 

Kann man Ytong auch mit Fliesenkleber kleben?

Ja, man kann Ytong-Steine mit Fliesenkleber kleben, besonders bei nicht-tragenden Innenwänden oder Verkleidungen, da Fliesenkleber gut haftet und Unebenheiten ausgleicht, aber für tragende Wände oder spezielle Anforderungen (z.B. Außenbereich) sind spezielle Porenbetonkleber oft besser, da sie die Materialeigenschaften besser berücksichtigen und stärkere Verbindungen bieten. 

Welche Steine für Badezimmer?

Geeignete Steine

Fürs Badezimmer gut geeignet sind Natursteine wie Schiefer, Travertin, Marmor, Quarzit, Kalkstein und Granit – am besten aus Schweizer oder zumindest europäischer Produktion. So kann man sicher sein, dass der Stein umweltschonend und fair abgebaut wird.

Was ist besser, Ziegel oder Ytong?

Weder Ytong (Porenbeton) noch Ziegel sind pauschal besser; die Wahl hängt vom Anwendungsfall ab: Ytong punktet mit geringem Gewicht, schneller Verarbeitung und exzellenter Wärmedämmung (ideal für energieeffizientes Bauen), während Ziegel (z.B. Poroton) durch höhere Festigkeit, bessere Schalldämmung und Feuchtigkeitsregulierung glänzen. Ziegel sind robuster gegen Punktlasten, Ytong ist einfacher zu schneiden und zu formen, benötigt aber meist Putz als Schutz gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung.
 

Welches Mauerwerk 30er Jahre?

Eigenschaften des Mauerwerks

Verputztes Mauerwerk aus Vollziegeln findet sich besonders an Bauten aus der Gründerzeit, aber auch an noch älteren Häusern und solchen bis ca. 1930.

Was passiert mit Beton nach 100 Jahren?

Bei richtiger Auslegung, Ausführung und Nutzung kann die technische Lebensdauer von Betonprodukten problemlos 50 bis 100 Jahre betragen - in vielen Fällen auch deutlich länger. Das liegt an der chemisch-physikalischen Stabilität: Beton zersetzt sich nicht, verrottet nicht und verändert sich nur minimal über die Zeit.

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