Zum Inhalt springen

Wie lange dauert eine Magenspiegelung in Narkose?

Gefragt von: Herr Dr. Willy Dittrich B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 8. Oktober 2026
sternezahl: 4.9/5 (34 sternebewertungen)

Eine Magenspiegelung selbst dauert meist nur 10 bis 15 Minuten, aber der gesamte Termin inklusive Vorbereitung (Aufklärung, Narkose), der Untersuchung und der Nachsorge im Aufwachraum nimmt insgesamt etwa 1,5 bis 2 Stunden in Anspruch, wobei die Ruhezeit nach der Sedierung 30 Minuten bis zu zwei Stunden dauern kann.

Wie lange schläft man während einer Magenspiegelung?

Bei einer Magenspiegelung schläft man je nach Art der Betäubung für die Dauer der Untersuchung (ca. 5 Minuten) und danach noch ca. 30-90 Minuten in einem Aufwachraum, bis die Wirkung der Sedierung nachlässt; wichtig ist, dass Sie danach eine Begleitperson brauchen, 24 Stunden nicht Auto fahren dürfen und sich noch einige Stunden müde fühlen können.
 

Wie lange dauert eine Magenspiegelung mit Vollnarkose?

Die Magenspiegelung selbst dauert nur wenige Minuten (5 - 10 Minuten). Inklusive des Vorgesprächs mit dem Arzt, der Vorbereitung auf die Untersuchung und - im Falle der Sedierung - des anschließenden kurzen Aufenthaltes in der Praxis sowie der Nachbesprechung mit dem Arzt dauert der gesamte Termin in etwa 2 Stunden.

Wie fühlt man sich nach einer Magenspiegelung mit Narkose?

Falls Sie eine Kurznarkose/Sedierung oder Beruhigungs-/Schmerzmittel erhalten haben, werden Sie sorgfältig überwacht, bis Sie ausreichend wach sind und Ihre Organfunktionen stabil sind. Es ist normal, dass Sie sich danach noch eine Weile müde und schläfrig fühlen.

Wie läuft eine Magenspiegelung mit Narkose ab?

Eine Magenspiegelung mit Narkose (meist eine leichte Sedierung) beginnt mit der Legung einer Infusion, dann legt man sich auf die linke Seite, erhält einen Beißring und der dünne Schlauch (Gastroskop) wird eingeführt; die Untersuchung dauert 5-20 Min., währenddessen man schläft, dann erfolgt eine kurze Erholungsphase, bevor man mit Begleitung nach Hause darf und am selben Tag nicht Auto fährt oder wichtige Entscheidungen trifft.
 

Was passiert bei einer Magenspiegelung? Spüre ich davon etwas?

35 verwandte Fragen gefunden

Wird man bei einer Magenspiegelung in Narkose versetzt?

Die Untersuchung selbst ist schmerzfrei und dauert durchschnittlich 10 – 20 Minuten, je nach Untersuchungsaufwand. Sie werden in einen Dämmerschlaf versetzt und bekommen somit garantiert nichts von der Spiegelung mit.

Muss man für eine Gastroskopie in Narkose versetzt werden?

Kurz vor der Gastroskopie werden Mund und Rachen mit einem Spray betäubt. Herausnehmbarer Zahnersatz muss vor dem Eingriff entfernt werden. In Deutschland werden für diesen Zweck am häufigsten Propofol und Midazolam als Beruhigungsmittel eingesetzt. Sie werden intravenös verabreicht und versetzen Sie für kurze Zeit in einen Schlafzustand.

Was darf man nach einer Magenspiegelung nicht machen?

Nach der Magenspiegelung

Danach sollte der Patient oder die Patientin mindestens 2-3 Stunden nichts essen oder trinken, um das Risiko des schmerzhaften Verschluckens durch die anhaltende Betäubung zu vermeiden. Weiterhin sollten Patient:innen mindestens 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Wie lange im Aufwachraum nach Magenspiegelung?

Nach der Untersuchung werden die Patienten für circa 15 bis 30 Minuten in unserem Aufwachraum überwacht. Nach einer Sedierung ist eine Begleitperson erforderlich, die den Patienten sicher nach Hause bringt und möglichst auch für einige Stunden beobachtet.

Ist eine Magenspiegelung sehr unangenehm?

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist meist nicht schmerzhaft, aber der Würgereiz beim Einführen des Schlauchs kann sehr unangenehm sein; das kann durch ein Rachenspray zur lokalen Betäubung oder eine Sedierung (Schlafspritze) deutlich gemildert oder ganz ausgeschaltet werden, sodass die meisten Patienten die Untersuchung „verschlafen“ und entspannt erleben, müssen sich aber danach abholen lassen, da sie 24 Stunden nicht Auto fahren dürfen. 

Wann bekommt man das Ergebnis einer Magenspiegelung?

Nach einer Magenspiegelung erhalten Sie oft schon direkt im Anschluss eine erste Einschätzung des Arztes zu den sichtbaren Schleimhäuten, aber die Ergebnisse der entnommenen Gewebeproben (Biopsien) dauern länger – meist 2 bis 5 Tage, manchmal auch bis zu 10 Tage oder mehr, da diese ins Labor müssen; der überweisende Arzt wird Sie dann über diese histologischen Ergebnisse informieren.
 

Ist eine Magenspiegelung lieber mit oder ohne Narkose?

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) kann mit oder ohne Sedierung (Dämmerschlaf/Kurznarkose) durchgeführt werden, wobei die meisten Patienten den Dämmerschlaf bevorzugen, da er Angstreaktionen und Würgereize mindert und die Untersuchung angenehmer macht, obwohl sie auch ohne Narkose schmerzfrei, aber für manche unangenehm ist. Die Entscheidung hängt von Ihren persönlichen Ängsten, dem Würgereiz und der Empfehlung Ihres Arztes ab, der die beste Option für Sie bespricht, oft mit Rachenbetäubung und Beruhigungsmittel.
 

Was muss ich bei der Magenspiegelung ausziehen?

Sie müssen sich nicht ausziehen. Sie legen sich auf den Untersuchungstisch und man wird Sie bitten, sich auf die linke Seite zu drehen. Bevor die eigentliche Untersuchung beginnt, wird man Sie fragen, ob Sie nur eine örtliche Betäubung des Halses oder eine leichte Sedierung erhalten möchten.

Welche Krankheiten kann man bei einer Magenspiegelung feststellen?

Zu den typischen Erkrankungen, die mittels Magenspiegelung diagnostiziert werden können, zählen:

  • Magengeschwür.
  • Magenschleimhautentzündung.
  • Insuffizienz des Speiseröhrenschließmuskels.
  • Fremdkörper.
  • Magentumor.

Kann man nach einer Magenspiegelung gleich wieder nach Hause?

Eine Magenspiegelung wird meist ambulant durchgeführt. Der Patient wird während der Untersuchung und in der Aufwachphase überwacht (Puls, Sauerstoffsättigung im Blut). Treten keine Komplikationen auf und lässt der allgemeine Gesundheitszustand es zu, darf der Patient am selben Tag nach Hause.

Welche Narkose kriegt man bei Magenspiegelung?

Bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie) wird meist eine örtliche Betäubung des Rachens (Spray) angewendet, da die Untersuchung schmerzlos ist, aber Würgereiz auslösen kann. Viele Patienten bevorzugen zusätzlich einen Dämmerschlaf (Sedierung) mit Beruhigungsmitteln wie Propofol für mehr Komfort; eine echte Vollnarkose ist selten nötig. Nach Sedierung ist Fahren und Bedienen von Maschinen am selben Tag tabu. 

Wie lange ist man krank nach einer Magenspiegelung?

Nach einer Magenspiegelung sind Sie in der Regel für den Tag der Untersuchung arbeitsunfähig, wenn eine Sedierung oder Narkose verwendet wurde, da Sie für ca. 12-24 Stunden nicht Auto fahren, Maschinen bedienen oder wichtige Entscheidungen treffen dürfen; oft bekommen Sie dafür eine Krankschreibung. Ohne Beruhigungsmittel können Sie oft direkt wieder arbeiten, müssen aber eine Stunde warten, bis die Rachenbetäubung nachlässt. Leichte Beschwerden wie Schluckbeschwerden oder Völlegefühl sind normal und klingen meist schnell ab, bei starken Schmerzen sollten Sie aber einen Arzt kontaktieren.
 

Wie fühlt man sich nach einer Magenspiegelung?

Nach einer Magenspiegelung fühlt man sich meist etwas gerädert, hat eventuell leichte Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder Blähungen durch die Luft im Magen, die aber schnell verschwinden. Bei Sedierung (Schlafmittel) ist man noch müde und darf nicht Auto fahren. Bei Biopsien können leichte Schmerzen oder Blutbeimengungen auftreten, während ernste Komplikationen sehr selten sind.
 

Was kann bei einer Magenspiegelung schief gehen?

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist sehr sicher, aber es kann zu leichten Beschwerden wie Halsschmerzen oder Heiserkeit kommen, und seltenen, ernsteren Komplikationen wie Schleimhautverletzungen, Blutungen (besonders bei Gewebeproben), allergischen Reaktionen auf Sedierungsmittel oder Atemproblemen. Risiken minimiert man durch gute Vorbereitung (z. B. lockere Zähne melden) und Überwachung, wobei Komplikationen wie Perforationen (Löcher in der Wand) oder Infektionen extrem selten sind. 

Was anziehen zur Magenspiegelung?

Für eine Magenspiegelung sollten Sie bequeme, lockere Kleidung wählen, die leicht an- und auszuziehen ist (z.B. Hose/Rock und T-Shirt), da Sie sich dafür nicht komplett entkleiden müssen, aber um den Hals lockern können. Wichtig ist auch, eine Begleitperson für den Heimweg zu organisieren, falls Sie eine Sedierung bekommen, und eventuell ein großes Handtuch für den Aufwachraum mitzubringen. 

Kann man eine Magenspiegelung auch ohne Betäubung machen?

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ist auch ohne Narkose möglich, da sie grundsätzlich schmerzlos ist, aber unangenehm sein kann; in der Regel wird nur der Rachen mit einem Spray lokal betäubt, um den Würgereiz zu minimieren, während eine Beruhigungsspritze (Sedierung) optional ist, um die Untersuchung entspannter zu erleben, da die Schleimhäute selbst schmerzunempfindlich sind. Viele Patienten bevorzugen eine Sedierung, aber ohne diese entfällt die Erholungszeit nach der Untersuchung, und man kann danach direkt wieder aktiv sein.
 

Kann man nach einer Gastroskopie arbeiten?

Nach einer Magenspiegelung können Sie sofort wieder arbeiten, wenn keine Sedierung (Schlafspritze) verwendet wurde; mit Sedierung dürfen Sie den Untersuchungstag nicht arbeiten und nicht fahren (mind. 12-24h), da Sie eine Krankschreibung erhalten und eine Begleitperson benötigen; auch am Folgetag sind Sie mit Sedierung meist wieder arbeitsfähig, außer bei speziellen Berufen. 

Kann man für eine Gastroskopie vollständig sediert werden?

Sie erhalten das Medikament über die Kanüle. Dadurch werden Sie sich entspannt fühlen, und manche Patienten verspüren während des Eingriffs eine leichte Schläfrigkeit. Sie werden jedoch nicht vollständig schlafen . Eine mögliche Nebenwirkung der Sedierung ist, dass Sie sich möglicherweise nicht an den Eingriff erinnern.

← Vorheriger Artikel
Kann man Tiger mit IE schreiben?
Nächster Artikel →
Welche Düfte gegen Zecken?