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Wie lange darf man Salbutamol geben?

Gefragt von: Emmy Geiger MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 13. September 2026
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Salbutamol wird nach Bedarf bei akuter Atemnot inhaliert, nicht regelmäßig, die Wirkung hält 4–6 Stunden an und die Dosis (z.B. 100-400 µg pro Hub) sowie Wiederholungen (alle 5-10 Min. bei Bedarf) legt der Arzt fest; wichtig ist, die ärztlichen Anweisungen genau zu befolgen, die Tageshöchstdosis nicht zu überschreiten (oft 8-10 Sprühstöße) und bei anhaltender Atemnot sofort ärztliche Hilfe zu suchen, da dies ein Zeichen für eine Verschlechterung sein kann.

Wie lange darf man Salbutamol nehmen?

Man darf Salbutamol nach Bedarf bei akuter Atemnot nehmen, aber nur mit ausreichendem Abstand (meist 4 Stunden) zwischen den Anwendungen und niemals die vom Arzt festgelegte maximale Tagesdosis überschreiten (oft 10-12 Hübe), da es ein Notfallmedikament ist; bei häufiger Einnahme muss eine langfristige Therapie mit einem entzündungshemmenden Medikament erfolgen, was der Arzt festlegt, da sonst die Atemnot zunimmt. 

Wann sollte man Salbutamol absetzen?

Verschlimmert sich die Atemnot nach der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), so sollte die Behandlung sofort abgesetzt und der Behandlungsplan vom Arzt überprüft werden.

Kann man immer mit Salbutamol inhalieren?

Salbutamol-ratiopharm® Inhalationslösung sollte nach Bedarf und nicht regelmäßig angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen hat Salbutamol?

Salbutamol hat häufige Nebenwirkungen wie Zittern (Tremor), Herzrasen, Kopfschmerzen, Unruhe, Übelkeit und Geschmacksstörungen; diese treten oft zu Therapiebeginn auf. Gelegentlich können Muskelkrämpfe, Schwindel, Herzrhythmusstörungen und ein niedriger Kaliumspiegel (Hypokaliämie) auftreten. Selten sind Blutdruckschwankungen, Sodbrennen, Schlafstörungen, Halluzinationen (besonders bei Kindern) oder allergische Reaktionen möglich. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden.
 

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Welche Nebenwirkungen kann Salbutamol haben?

Welche Nebenwirkungen hat Salbutamol? Die häufigsten Nebenwirkungen von Salbutamol sind Zittern, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrhythmusstörungen. Diese treten jedoch meist nur zu Beginn der Therapie auf und klingen nach ein bis zwei Wochen ab.

Was passiert, wenn man Salbutamol zu oft benutzt?

Zu hoch dosiertes Salbutamol kann deshalb zu Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen führen. Bei akuter Atemnot oder Kurzatmigkeit bekommt die Patientin oder der Patient anfallsartig schlechter Luft; das kann zum Beispiel bei Asthma oder COPD auftreten.

Warum werden Kinder von Salbutamol aufgedreht?

Ja, ein Kind kann von Salbutamol "aufgedreht" sein; das ist eine bekannte Nebenwirkung, die oft mit Herzklopfen, Zittern, Unruhe und Schlafstörungen einhergeht, besonders zu Beginn der Therapie oder bei höherer Dosis, da Salbutamol das zentrale Nervensystem und den Herzschlag beeinflusst; bei starker Unruhe oder anderen Symptomen sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, da dies auch auf eine Überdosierung hindeuten kann. 

Ist Salbutamol schleimlösend?

Nein, Salbutamol ist nicht direkt schleimlösend (mukolytisch), aber es erweitert die Atemwege und regt die Flimmerhärchen (Zilien) an, was den Abtransport von Schleim erleichtert und so das Abhusten verbessert; es wird oft mit Kochsalz kombiniert, das direkt schleimlösend wirkt und die Atemwege beruhigt, um die Wirkung zu optimieren. 

Wann sollte man mit dem Inhalieren aufhören?

Beenden Sie die Inhalation, wenn der Husten anhält oder erschwertes Atmen hinzukommt. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Reinigen Sie das Inhalationsgerät gründlich nach dem Gebrauch entsprechend der Herstelleranweisung, um eine Keimbesiedelung und folgende Infektionsgefahr zu vermeiden.

Wann ist Salbutamol leer?

Um den Füllungsstand zu Hause zu kontrollieren, wird im Regelfall das Dosieraerosol ohne Mundstück in ein Glas Wasser gegeben. Sinkt es zu Boden, ist es voll, steht es senkrecht im Wasser, ist es halb gefüllt. Schwimmt der Behälter auf dem Wasser, ist das Dosieraerosol leer.

Ist Salbutamol ein Dauermedikament?

Salbutamol wird bei Asthma und COPD primär als Bedarfsmedikation bei akuter Atemnot eingesetzt, kann aber bei stärkeren Verläufen auch als begleitende Dauertherapie verordnet werden, meist in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten (z.B. Cortison). Eine Dauermedikation ist nicht schädlich, sollte aber nie als alleinige Therapie bei Asthma dienen, da dies die Krankheit verschlimmern kann und die neue Leitlinie auf nachhaltigere Prävention setzt. Die Dosierung muss individuell vom Arzt festgelegt werden, wobei die Höchstdosen von 8 Sprühstößen pro 24 Stunden (in der Regel) nicht überschritten werden dürfen. 

Welche Alternativen gibt es zu Salbutamol?

Ersatz für Salbutamol sind andere kurz wirksame Beta-2-Sympathomimetika wie Terbutalin oder Fenoterol; bei längerfristiger Therapie auch lang wirksame wie Formoterol oder Salmeterol; aktuell gibt es auch Engpässe, daher sind auch alternative Inhalationssysteme (Pulverinhalatoren) relevant, die mit Salbutamol oder ähnlichen Wirkstoffen funktionieren. Wichtig ist, dass ein Ersatz immer von einem Arzt verordnet werden muss, da es sich um Medikamente handelt, die Atemwegserkrankungen wie Asthma behandeln. 

Kann man durch Salbutamol besser abhusten?

Weder eine Behandlung mit Kodein, Salbutamol noch Gelatine kann die Heilung eines Hustens deutlich unterstützten. Die Beschwerden verschwinden ohnehin - mit wie ohne Behandlung. Zwar existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten.

Wie heißt das Notfallspray bei COPD?

Das gängigste Notfallspray bei COPD ist ein kurz wirksames Beta-2-Mimetikum wie Salbutamol (z. B. in Präparaten wie SalbuHEXAL® oder Salbutamol-ratiopharm®), das die Atemwege schnell erweitert und bei akuter Atemnot sofort hilft. Auch Fenoterol und Terbutalin gehören zu dieser Wirkstoffgruppe, wobei Salbutamol am häufigsten eingesetzt wird. Wichtig ist, dass das Notfallspray immer bei sich geführt wird, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
 

Ist Salbutamol gut bei Bronchitis?

Ja, Salbutamol hilft bei Bronchitis, insbesondere bei spastischer oder obstruktiver Bronchitis, weil es die Bronchien schnell erweitert, die Muskeln entspannt und so die Atemwege öffnet, was die Atemnot lindert und das Abhusten erleichtert, indem es die Flimmerhärchen in den Atemwegen stimuliert. Es wird oft bei Asthma und COPD eingesetzt, kann aber auch bei akuten Infekten mit Atemwegseinengung (wie bei Kindern) helfen, die Symptome zu verbessern, indem es die Bronchialmuskulatur lockert.
 

Wie lange darf man Salbutamol Inhalieren?

Man darf Salbutamol bei akuten Beschwerden nach Bedarf inhalieren, aber der Abstand zwischen den Anwendungen sollte mindestens 3 bis 4 Stunden betragen und die Gesamtdosis darf nicht ohne ärztliche Rücksprache überschritten werden; bei häufiger Anwendung (mehr als zweimal pro Woche) muss sofort der Arzt konsultiert werden, da dies ein Zeichen für ein schlecht eingestelltes Asthma ist. Die genaue Häufigkeit und Dauer hängt vom Zustand ab und wird vom Arzt festgelegt. 

Was hilft sofort bei starken Reizhusten?

Schnell gegen Reizhusten helfen viel trinken (Wasser, Kräutertee wie Salbei, Eibisch), Inhalationen mit Salzwasser oder Kamille, Luft befeuchten (45–65 %), Honig, Ingwer- oder Zwiebelsaft sowie Hustenbonbons, die die Schleimhäute beruhigen und befeuchten, oft durch pflanzliche Extrakte wie Thymian oder Spitzwegerich. Bei starkem Reiz helfen Hustenstiller mit Dextromethorphan aus der Apotheke. 

Was tun bei Verengung der Bronchien?

Bei verengten Bronchien helfen oft Inhalationen mit Salzwasser zur Schleimlösung, aufrechte Sitzpositionen für leichtere Atmung, viel trinken, sowie Hausmittel wie Zwiebelsaft, während bei starken Beschwerden oder Atemnot sofortige ärztliche Hilfe mit Bronchien erweiternden Medikamenten (wie Salbutamol) nötig ist, besonders um Infektionen zu behandeln, da Antibiotika bei Viren nicht helfen.
 

Was passiert, wenn man zu viel Salbutamol benutzt?

Wenn man zu viel Salbutamol nimmt, kommt es zu einer verstärkten Version der Nebenwirkungen wie Herzrasen, Zittern, Unruhe, Kopfschmerzen und Übelkeit, aber auch zu ernsteren Problemen wie gefährlich niedriger Kaliumspiegel (Hypokaliämie), erhöhter Blutzucker (Hyperglykämie) und sogar einer Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose), was die Atemnot verschlimmern kann; sofortige ärztliche Hilfe ist erforderlich. 

Wann soll man einem Kind Salbutamol geben?

Salbutamol bei Kindern wird bei Atemnot durch Bronchialverengung, z. B. bei Asthma, eingesetzt, meistens ab 4 Jahren, oft mit einem Spacer, um die Wirkung zu verbessern und Nebenwirkungen zu minimieren, aber die Anwendung bei Jüngeren (unter 4 Jahren) oder Säuglingen erfordert spezielle Präparate und ärztliche Rücksprache wegen möglicher Unterdosierung oder Nebenwirkungen. Es hilft akut bei Anfällen und kann auch vorbeugend genutzt werden. 

Warum kein Salbutamol mehr?

Salbutamolhaltige Dosieraerosole sind aufgrund von Problemen in der Herstellung und einer weltweit gesteigerten Nachfrage nach Inhalationsprodukten aktuell nicht bedarfsgerecht verfügbar.

Kann man Salbutamol dauerhaft nehmen?

Die GINA-Leitlinie „Global Initiative for Asthma“ empfiehlt seit 2019 „aus Sicherheitsgründen“ – wegen des erhöhten Exazerbationsrisikos – keine Monotherapie mit SABAs wie Salbutamol, da ein regelmäßiger und häufiger Gebrauch das Risiko für schwere Asthma-Entgleisungen erhöhe.

Kann Salbutamol aufs Herz gehen?

Eine erhebliche Überschreitung der vorgegebenen Dosierung - sowohl beim akuten Anfall als auch bei der Tagesdosis - kann wegen der Nebenwirkungen auf das Herz gefährlich sein. Wenn Sie bereits an einer schweren Herzerkrankung leiden und gleichzeitig Salbutamol erhalten ist besondere Vorsicht geboten.

Warum sollte man nach dem Inhalieren nicht rausgehen?

Nach dem Inhalieren sollte man nicht ins Freie gehen und sich auch keiner Zugluft aussetzen. Vor allem ältere Menschen machen nach dem Inhalieren am besten eine Pause, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten. Ideal ist es, für eine Weile gut zugedeckt im Bett zu ruhen.