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Wie lange braucht Sauerkraut zum Fermentieren?

Gefragt von: Herr Prof. Ismail Meyer  |  Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026
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Sauerkraut braucht je nach Temperatur und gewünschter Säure 1 bis 6 Wochen zum Fermentieren; bei wärmerer Raumtemperatur (ca. 20-22°C) ist es schneller fertig (7-10 Tage bis 3 Wochen), während kühlere Temperaturen (18-20°C) 2-4 Wochen dauern können, aber oft ein komplexeres Aroma ergeben. Starten Sie bei Raumtemperatur für ein paar Tage, um die Gärung zu beginnen, und lagern Sie es dann kühler für eine längere Fermentation, bis es den gewünschten sauren Geschmack erreicht hat.

Wie lange muss man Sauerkraut einlegen?

Am besten in den Kühlschrank. Das ist sehr wichtig, sonst wird es zu sauer. Nach ca. 2-3 Wochen Fermentationszeit kannst du mal kosten.

Wie lange dauert die Gärung bei Sauerkraut?

Sauerkraut muss je nach Geschmack und Temperatur etwa 2 bis 6 Wochen gären, wobei eine aktive Gärphase von 10-14 Tagen bei Raumtemperatur (ca. 18-22°C) für den Start wichtig ist, gefolgt von kühlerer Lagerung, um die Reifung zu vollenden und es haltbar zu machen. Je länger es bei kühlen Temperaturen fermentiert, desto saurer wird es, aber nach 2-3 Wochen kann man es bereits probieren, um zu prüfen, ob es den gewünschten mild-säuerlichen Geschmack erreicht hat.
 

Wie lange braucht Sauerkraut bis es gar ist?

Sauerkraut (samt evtl. im Beutel enthaltener Flüssigkeit) dazugeben und kräftig durchrühren. Mit der Brühe aufgießen, durchrühren und offen auf kleiner bis mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, etwas häufiger, wenn die Flüssigkeit mehr und mehr einkocht, damit nichts anbrennt.

Wie lange dauert die Fermentation?

Die Fermentationsdauer hängt vom Lebensmittel ab, meist dauert sie wenige Tage bis mehrere Wochen, oft 1-4 Wochen, mit einer ersten Phase von 5-7 Tagen bei Raumtemperatur und anschließender Kühlung, um den Prozess zu verlangsamen. Je nach Gemüse (z.B. Gurken schneller, dickeres Gemüse länger) und gewünschter Intensität wird probiert und bei Bläschenbildung oder saurem Geschmack in den Kühlschrank gestellt, wo es noch Monate haltbar ist.
 

Rezept: Sauerkraut selbst machen – wie geht das? | Unser Land | BR

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Wann ist die Fermentation fertig?

Nach drei bis sieben Wochen ist dein milchsauer-vergorenes Sauerkraut fertig. Je wärmer es in deiner Wohnung ist, desto schneller geht die Fermentation vonstatten.

Kann man zu lange fermentieren?

Lässt man den Teig zu lange gären, wird er „überfermentiert“ . Überfermentierter Teig verliert seine Struktur und wird zu einer matschigen, breiigen Masse, die sich nicht mehr formen lässt.

Wie lange dauert die Fermentation von Sauerkraut?

Sauerkraut fermentiert je nach Geschmackswunsch und Temperatur mindestens 1 Woche für mildes Kraut bis zu 4–6 Wochen für intensiveres Sauerkraut; die ersten Tage bei warmer Raumtemperatur (ca. 20 °C) starten, danach kühler lagern, bis es den gewünschten sauren Geschmack erreicht, wobei der Fermentationsprozess auch danach noch weiterläuft, aber verlangsamt. 

Sollte Sauerkraut abgespült werden?

Sauerkraut muss nicht abgespült werden, kann es aber . Durch das Abspülen lässt sich der Natriumgehalt etwas reduzieren, allerdings können dabei auch einige der probiotischen Bakterien abgewaschen werden. Wenn Sie Sauerkraut abspülen möchten, tun Sie dies am besten nur kurz.

Wie viel Salz kommt auf 1 Kilo Sauerkraut?

Für 1 kg Sauerkraut nimmt man 10 bis 20 Gramm Salz, idealerweise nicht-jodiertes Salz, das gut in den geriebenen Kohl eingeknetet wird, bis dieser Saft zieht, wobei 2 % (20 g) oft als Standard gelten und die Fermentation unterstützen. Die genaue Menge hängt von der Temperatur und dem persönlichen Geschmack ab; bei wärmerer Gärung kann etwas weniger Salz genutzt werden.
 

Wann fängt Sauerkraut an zu blubbern?

Sechs Wochen Geduld. Der Gärprozess setzt sich bei Zimmertemperatur in Gang, dann bildet sich Luft im Inneren und der Topf fängt an zu blubbern. Wichtig ist, darauf zu achten, dass immer genug Wasser in der Wasserrinne steht, damit der Deckel den Topf luftdicht abschließen kann.

Wann ist Sauerkraut im Gärtopf fertig?

Bei luftdichtem Verschluss und kühler Lagerung setzt die Gärung ein. Nach 4-6 Wochen ist das Sauerkraut fertig.

Wie läuft der Fermentationsprozess bei Sauerkraut ab?

Bei der Sauerkrautfermentation wird frischer Kohl zerkleinert, mit Salz (2,3–3,0 %) vermischt und der natürlichen Fermentation überlassen (Wu et al., 2014). Der Fermentationsprozess verläuft in aufeinanderfolgenden Schritten, wobei in der Anfangsphase Leuconostoc sp. und in der Folge Lactobacillus- und Pediococcus-Arten beteiligt sind.

Woran erkenne ich, dass Sauerkraut fertig fermentiert ist?

Nach 7 Tagen (5 Tage bei warmer Umgebung, 10 Tage bei kühleren Temperaturen) das Glas öffnen, das kleine Glas oder Gewicht herausnehmen und das Sauerkraut riechen und probieren. Es sollte sauer schmecken und nicht mehr nach gesalzenem Kohl . Die Farbe sollte verblassen und nicht mehr so ​​leuchtend wie bei frischem Kohl sein.

Wie lange muss Sauerkraut gären?

Das fertig befüllte Sauerkraut-Gefäß lassen Sie nun drei Tage bei Zimmertemperatur stehen, dann sollte die Gärung eingesetzt haben. Vier bis sechs Wochen muss der Kohl nun an einem kühlen, aber frostsicheren Platz durchgären. Danach ist das Sauerkraut reif und kann in der Küche zubereitet werden.

Bei welcher Temperatur fermentiert man?

Für die Fermentation sind meist Zimmertemperaturen zwischen 18°C und 24°C ideal, wobei die Milchsäurebakterien in der Startphase bei etwa 20°C-22°C optimal arbeiten, um den Prozess zu starten; später kann es kühler (15°C-19°C) gelagert werden, um die Fermentation zu verlangsamen. Zu niedrige Temperaturen verlangsamen den Prozess, während zu hohe Temperaturen (über 25°C) unerwünschte Mikroorganismen fördern können, was zu schlechter Qualität führt. 

Welche Fehler kann man beim Sauerkraut machen?

Häufige Fehler beim Sauerkraut machen sind zu wenig oder zu viel Salz (hemmt Bakterien/fördert Fäulnis), Sauerstoffkontakt (führt zu Kahmhefe/Schimmel, das Kraut muss immer unter der Lake bleiben), zu frühes Öffnen (mangelnde Fermentation), falsche Temperatur oder zu wenig Zeit, was zu schleimigem oder weichem Kraut führt; wichtig ist Hygiene und eine 2-3%ige Salzlösung für eine erfolgreiche Milchsäuregärung. Schimmel muss komplett entsorgt werden, Kahmhefe kann abgeschöpft werden, da Milchsäuregärung gute Bakterien fördern soll, die Kahmhefen und schlechte Keime verdrängen.
 

Wann ist Sauerkraut nicht mehr essbar?

2 Monate nach dem Öffnen ist keine besonders lange Zeit für ein eingelegtes Lebensmittel. Verdammt, sogar Sachen wie Joghurt, saure Sahne oder Frischkäse halten mindestens 2 Monate nach dem Öffnen. Die super vorsichtigen Seiten zum Thema Lebensmittelsicherheit sagen alle 4-6 Monate nach dem Öffnen für Sauerkraut.

Warum ist mein Sauerkraut schleimig?

Ein schleimiges Ferment ist in der Regel kein Grund zur Sorge. Meistens handelt es sich bei dem zähen Schleim um Dextran, ist völlig harmlos und verschwindet nach einiger Zeit, wenn die Fermentation fortschreitet.

Wann ist die Fermentation abgeschlossen?

Die Fermentation ist abgeschlossen, wenn das Gemüse die gewünschte Weichheit, den säuerlichen Geschmack und den leicht trüben Sud entwickelt hat, was je nach Art 1 bis 8 Wochen dauern kann (oft nach 10-20 Tagen bei Zimmertemperatur), danach wird es kühl gelagert, um den Prozess zu verlangsamen, aber nicht komplett zu stoppen.
 

Wie lange muss Sauerkraut reifen lassen?

Reifen lassen: Nach einer Woche kann das Sauerkraut probiert werden. Je länger es fermentiert, desto intensiver wird der Geschmack. Für ein milderes Aroma reichen 1-2 Wochen, für ein kräftigeres können es 4-6 Wochen sein. Aufbewahrung: Sobald das gewünschte Aroma erreicht ist, bewahre das Sauerkraut im Kühlschrank auf.

Was ist der Unterschied zwischen Einlegen und Fermentieren?

Einlegen und Fermentieren sind Methoden, Lebensmittel haltbar zu machen, unterscheiden sich aber grundlegend: Beim Einlegen (Essig, Öl) werden Mikroorganismen meist durch Säure oder Hitze abgetötet, während beim Fermentieren natürliche Bakterien (Milchsäurebakterien) Zucker in Milchsäure umwandeln, was probiotische Effekte für die Darmgesundheit hat – beides nutzt Salzlake, aber mit unterschiedlichem Ziel und Ergebnis für die lebenden Kulturen. Fermentiertes Gemüse (wie Sauerkraut, Kimchi) ist „lebendig“, eingelegtes (Essiggurken) eher konserviert, aber auch lecker. 

Wie oft muss man Glas beim Fermentieren öffnen?

Wie oft muss man das Glas beim Fermentieren öffnen? In den ersten Tagen sollte das Glas einmal am Tag geöffnet werden, damit die entstandenen Gase entweichen können und der Druck sich abbaut.

Kann man beim Fermentieren etwas falsch machen?

Im besten Fall sollte der Anteil an Salz beim Fermentieren zwischen 1,5% und 3% liegen. Benutzt man zu viel Salz, funktioniert das Fermentieren nicht richtig, weil die Milchsäurebakterien gehemmt werden. Benutzt man hingegen zu wenig Salz, kann es dazu kommen, dass das Gemüse anfängt zu faulen.

Kann etwas im Kühlschrank Fermentieren?

Die eigentliche Milchsäuregärung dauert je nach Gemüse mitunter nur wenige Tage. Je wärmer die Temperatur, umso schneller laufen die Fermentationsprozesse im Lebensmittel ab. Temperaturen im Kühlschrank verlangsamen die Fermentation so stark, dass die Lebensmittel dort anschließend bis zu 6 Monate haltbar sind.

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