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Wie kommt man von Blutdrucktabletten weg?

Gefragt von: Dana Vogel  |  Letzte Aktualisierung: 13. August 2026
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Man kann Blutdrucktabletten nur in Absprache mit dem Arzt und durch schrittweises "Ausschleichen" der Dosis loswerden, idealerweise kombiniert mit einer konsequenten Umstellung des Lebensstils (gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Gewichtsreduktion, wenig Salz, Stressabbau), um den Blutdruck natürlich zu senken, da ein plötzliches Absetzen lebensgefährliche Blutdruckkrisen auslösen kann.

Kann man Blutdrucktabletten wieder loswerden?

Medikamente senken den Blutdruck, können ihn aber nicht heilen. Nimmt ein Hypertoniker keine Blutdrucksenker mehr, steigt in aller Regel sein Blutdruck wieder. Neben dem Schweregrad der Hypertonie berücksichtigt der Einsatz von Medikamenten stets das individuelle Risiko.

Wie sollte man Blutdrucktabletten Absetzen?

Zwei Arten von blutdrucksenkenden Medikamenten (ß-Blocker und Clonidin) soll man ausschleichend absetzen, weil nach plötzlichem Absetzen der Blutdruck ein bis zwei Tage später übermäßig stark ansteigen kann. Das lässt sich vermeiden, wenn die Arzneimenge zuerst halbiert und dann erst ganz weggelassen wird.

Wie reduziere ich Blutdrucksenker?

Mit diesen natürlichen Blutdrucksenkern können Sie eine Menge erreichen:

  1. Achten Sie auf ausreichend Bewegung. ...
  2. 2. Vermeiden Sie Übergewicht. ...
  3. Essen Sie weniger Salz. ...
  4. 4. Trinken Sie nur wenig Alkohol. ...
  5. 5. Vermeiden Sie Stress: ...
  6. 6. Verzichten Sie aufs Rauchen.

Wie lange dauert es, bis sich der Körper an Blutdrucksenker gewöhnt hat?

Der Körper benötigt meist drei bis vier Wochen, um sich an Blutdrucksenker zu gewöhnen und das volle Wirkungsspektrum zu erreichen, wobei anfängliche Müdigkeit oder Schlappheit verschwinden, da sich der Kreislauf an den niedrigeren Druck anpasst. Viele Medikamente werden einschleichend mit niedriger Dosis gestartet, damit sich der Organismus langsam umstellen kann. 

"Silent Killer" Bluthochdruck natürlich senken: 5 Tipps, um Ihren Blutdruck zu reduzieren!

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Was passiert, wenn ich Blutdrucktabletten absetze?

Wenn Sie Blutdrucktabletten plötzlich absetzen, steigt der Blutdruck oft sprunghaft an, was zu starken Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen oder Herzrasen führen kann und im schlimmsten Fall einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen kann, da sich der Körper nicht schnell genug an die fehlende Medikation gewöhnen kann (Rebound-Effekt). Setzen Sie Blutdruckmittel niemals eigenmächtig ab, sondern nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, der die Dosis eventuell langsam ausschleichen lässt, damit sich Ihr Körper anpassen kann. 

Welches ist das sicherste Blutdruckmedikament mit den wenigsten Nebenwirkungen?

Es gibt nicht die eine beste Blutdrucktablette, da die Wahl vom individuellen Patienten abhängt; jedoch gelten Sartane (z.B. Candesartan) oft als gut verträglich mit wenigen Nebenwirkungen, da sie wie ACE-Hemmer wirken, aber seltener Husten verursachen; auch Kalziumkanalblocker sind eine Option, wobei jede Medikamentenklasse spezifische Vor- und Nachteile hat, die nur ein Arzt abwägen kann. 

Wie wird Bluthochdruck eingestellt?

Um Bluthochdruck einzustellen, kombiniert man Lebensstiländerungen (salzarme, gesunde Ernährung, Bewegung, Gewichtsreduktion, Verzicht auf Alkohol/Rauchen) mit Medikamenten, falls nötig, unter ärztlicher Aufsicht; Zielwerte sind oft unter 140/90 mmHg, bei gutem Ansprechen unter 130/80 mmHg, wobei die individuelle Therapie eng mit dem Arzt abgestimmt wird. Lebensstiländerungen können den Blutdruck spürbar senken und sind die Basis der Behandlung, ergänzt durch Medikamente wie ACE-Hemmer oder Diuretika bei Bedarf, um das Risiko für Organschäden zu minimieren.
 

Kann man Blutdrucksenker ausschleichen?

Wer blutdrucksenkende Medikamente nehmen muss, sollte sie nie ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzen. Die Folgen könnten lebensbedrohlich sein, warnt die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt anlässlich des Welt-Hypertonie-Tages am Montag (17. Mai).

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Ist es jemals möglich, die Blutdruckmedikation abzusetzen?

Wenn bei Ihnen eine chronische Erkrankung wie Bluthochdruck (Hypertonie) diagnostiziert wird, erhalten Sie häufig Medikamente, die Sie täglich einnehmen müssen, um den Blutdruck zu senken. Doch schon eine Umstellung Ihrer Ernährung und Ihres Lebensstils kann dazu beitragen, dass Sie nicht Ihr Leben lang Blutdruckmedikamente einnehmen müssen .

Kann man Blutdrucktabletten auch alle 2 Tage nehmen?

Erika Fink mahnt: „Die Arzneimittel müssen jeden Tag genommen werden und nicht nach subjektiv empfundenem Bedarf. Eine unregelmäßige Einnahme belastet den Körper unnötig.

Was passiert, wenn man keine Blutdrucksenker nimmt?

Wenn Sie Ihre Blutdrucktabletten nicht nehmen, steigt Ihr Blutdruck wieder an, was langfristig zu ernsthaften Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche oder Nierenversagen führen kann, da der Bluthochdruck Ihre Gefäße schädigt. Ein plötzliches Absetzen kann sogar eine sofortige Gegenreaktion mit starkem Blutdruck- und Pulsanstieg auslösen. Nehmen Sie Medikamente daher nie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, sondern setzen Sie die Einnahme bei Vergesslichkeit einfach planmäßig fort oder fragen Sie nach, wie Sie verfahren sollen. 

Wie funktioniert Ausschleichen?

In der Medizin ist das Ausschleichen der Prozess, in dem am Ende einer Therapiephase die Dosis eines Medikaments oder die Anzahl therapeutischer Maßnahmen geplant schrittweise und über einen längeren Zeitraum reduziert wird, sodass schließlich darauf verzichtet werden kann.

Kann sich Bluthochdruck wieder normalisieren?

Ja, hoher Blutdruck kann sich oft wieder normalisieren, besonders bei leichten Fällen durch Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion und Stressabbau, oder wenn eine behandelbare Ursache (sekundäre Hypertonie) vorliegt. Auch bei schwererer Hypertonie können natürliche Maßnahmen die medikamentöse Therapie unterstützen und eine deutliche Senkung bewirken, wobei die langfristige Umstellung entscheidend ist.
 

Wann sollte man die Blutdruckmedikamente reduzieren?

Blutdrucksenker sollten niemals eigenmächtig reduziert werden, da dies zu gefährlichen Blutdruckkrisen führen kann; eine Reduzierung kommt nur nach Absprache mit dem Arzt in Frage, etwa bei starken Nebenwirkungen (Schwindel, Müdigkeit), wenn der Blutdruck zu niedrig (unter 110/70 mmHg) wird, oder wenn Lebensstiländerungen (Gewichtsabnahme, Sport, Ernährung) eine deutliche und nachhaltige Blutdrucksenkung bewirken. Eine Dosisanpassung sollte immer schrittweise und unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, um eine Über- oder Unterkorrektur zu vermeiden. 

Wie komme ich von meinen Blutdrucktabletten weg?

Um hohen Blutdruck zu senken, ist die richtige Ernährung wichtig. Sogenanntes Superfood kann wie Blutdrucksenker wirken: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass grüner Tee, Rote Bete, Heidelbeeren, Walnüsse, Granatapfel und hochprozentige dunkle Schokolade helfen den Blutdruck zu senken - wenn man regelmäßig davon isst.

Wie reduziert man die Dosis von Blutdruckmedikamenten?

Ihr Arzt könnte Ihnen beispielsweise empfehlen, Ihre Dosis alle paar Wochen um 25 % zu reduzieren – wobei Sie Ihre Blutdruckwerte genau im Auge behalten und auf Nebenwirkungen achten sollten –, bis Sie das Medikament gar nicht mehr einnehmen. Bei Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen, wird dieser Vorgang für jedes Medikament einzeln wiederholt.

Kann ich meine Blutdruckmedikamente absetzen, wenn mein Blutdruck niedrig ist?

Ändern oder beenden Sie die Einnahme Ihrer Medikamente nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin . Wenn die Ursache des niedrigen Blutdrucks unklar ist oder keine Behandlungsmöglichkeit besteht, ist das Ziel, den Blutdruck zu erhöhen und die Symptome zu lindern.

Welches Blutdruckmedikament hat die wenigsten Nebenwirkungen?

Es gibt nicht das eine Blutdruckmedikament mit den wenigsten Nebenwirkungen, da Verträglichkeit individuell ist, aber Sartane (wie Candesartan) und neue Renin-Hemmer gelten oft als besonders gut verträglich, da sie weniger Nebenwirkungen verursachen als ältere Wirkstoffe wie manche ACE-Hemmer, die häufig Reizhusten auslösen können. Moderne Medikamentengruppen wie ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumantagonisten, Beta-Blocker und Diuretika sind generell gut verträglich, aber die Wahl hängt vom individuellen Patientenprofil ab, weshalb eine ärztliche Beratung unerlässlich ist, um die beste Option zu finden.
 

Was macht der Kardiologe bei Bluthochdruck?

Ein Kardiologe diagnostiziert und behandelt Bluthochdruck, indem er die Herz-Kreislauf-Funktion umfassend prüft (EKG, Ultraschall, Langzeitmessung), nach Ursachen sucht, Schäden an Organen feststellt und die Therapie mit Medikamenten (z.B. Betablocker, ACE-Hemmer) sowie Lebensstiländerungen (Ernährung, Stress) anpasst, um Folgeerkrankungen zu verhindern. 

Wie lange dauert es, bis Bluthochdruck eingestellt ist?

Bis der Blutdruck medikamentös gut eingestellt ist, dauert es meist mehrere Wochen bis Monate, da die Dosis langsam gesteigert wird und viele Medikamente 3-4 Wochen für ihre volle Wirkung brauchen; eine langfristige Einstellung erfordert Geduld, regelmäßige Kontrollen und oft eine Kombination aus Medikamenten und Lebensstiländerungen, wie salzarme Ernährung und Bewegung, um das Ziel von unter 140/90 mmHg zu erreichen. 

Welches sind die vier schlechtesten Blutdruckmedikamente?

Alpha-Blocker und Alpha-2-Agonisten werden nicht als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung von Bluthochdruck empfohlen. Beta-Blocker können Asthmasymptome und andere Lungenerkrankungen verschlimmern. Vasodilatatoren und Schleifendiuretika bergen das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen.

Was kann man statt Blutdrucksenker nehmen?

Alternative Blutdrucksenker umfassen Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsabnahme, Stressabbau), eine ernährung mit viel Obst/Gemüse (Rote Bete, Knoblauch, Olivenöl, dunkle Schokolade, Walnüsse) und Hausmittel wie Zitronenwasser, während auch pflanzliche Mittel (Weißdorn) oder neuartige Medikamentenansätze erforscht werden, aber immer in ärztlicher Absprache, um die besten Alternativen zu konventionellen Medikamenten zu finden.
 

Sind Blutdrucktabletten schädlich für den Körper?

Blutdrucktabletten sind nicht per se schädlich, sondern notwendig, um gefährliche Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern, können aber Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder Husten verursachen; wichtig ist die richtige Dosierung und eine ärztliche Kontrolle, da das Risiko für Nebenwirkungen bei zu hoher Dosis oder eigenmächtiger Einnahme steigt, während das Risiko unbehandelten Bluthochdrucks deutlich höher ist.
 

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