Zum Inhalt springen

Wie kann man sich selbst die Ohren spülen?

Gefragt von: Herr Gerd Kruse B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2026
sternezahl: 4.1/5 (45 sternebewertungen)

Für eine Ohrspülung füllen Sie warmes Wasser hinein (kein heißes oder kaltes Wasser), halten die winzige Öffnung vor Ihr Ohr und drücken das Wasser kräftig hinaus, sodass ein fester Strahl entsteht. Wiederholen Sie das mehrmals. Vor der Anwendung sollten Sie zunächst HNO-ärztlichen Rat einholen.

Kann man eine Ohrspülung selber machen?

Ja, man kann die Ohren vorsichtig selbst spülen, z. B. mit lauwarmem Wasser unter der Dusche oder mit einer speziellen Ohrspritze, aber es birgt Risiken wie Trommelfellschäden oder Infektionen, weshalb man bei Unsicherheit oder hartnäckigen Verstopfungen unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen sollte, da die Ohren ein Selbstreinigungssystem haben und die äußere Ohrmuschel meist genügt.
 

Wie kann ich meinen Ohrenschmalz selber ganz einfach aus dem Ohr entfernen?

Ohrenschmalz entfernen, aber wie?

  1. Träufeln Sie vorsichtig lauwarmes Wasser oder Kochsalzlösung in Ihren Gehörgang. Sie können dazu ein Ohrspülungs-Kit verwenden. ...
  2. Anschließend sollten Sie das Ohr mit einem sauberen Tuch ganz sanft abtupfen und somit die Flüssigkeit entfernen.

Ist es sinnvoll, die Ohren selbst zu spülen?

Ohren spülen ist normalerweise nicht notwendig, weil sich die Ohren in der Regel selbst reinigen: Das tief im Gehörgang produzierte Ohrenschmalz schiebt sich langsam nach oben und nimmt dabei Schmutz und abgestorbene Hautpartikel mit.

Kann sich ein Ohrenschmalzpfropf von selbst lösen?

Ja, Ohrenschmalz (Zerumen) löst sich normalerweise von selbst durch die natürliche Selbstreinigung des Ohres, bei der Kieferbewegungen (Kauen, Sprechen) das Schmalz nach außen transportieren. Wenn es jedoch zu einem Pfropfen kommt, der hart ist oder den Gehörgang blockiert, funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr, und das Ohrenschmalz löst sich nicht von allein; dann ist oft ärztliche Hilfe nötig.
 

Wie man die Ohren richtig säubert | Dr. Johannes Wimmer

22 verwandte Fragen gefunden

Kann ich Ohrenschmalzpfropfen selbst entfernen?

Normalerweise reinigt sich der Gehörgang selbst. Bei manchen Menschen kann das Ohrenschmalz aber einen störenden Pfropf bilden. Selbst entfernen sollte man ihn allerdings nicht. Wer regelmäßig einen Ohrenschmalz-Pfopf bekommt, kann sich in der HNO-Praxis das Ohr reinigen lassen.

Wie bringe ich ein verstopftes Ohr wieder frei?

Um einen Ohrenpfropf zu lösen, können Sie zu Hause Hausmittel wie Öl (Oliven-, Mandelöl), Salzwasser oder spezielle Ohrentropfen (aus der Apotheke) verwenden, um das Ohrenschmalz aufzuweichen und es ablaufen zu lassen, oft durch Dampfbäder oder sanftes Spülen unterstützt, aber bei hartnäckigen Pfropfen sollte man immer einen HNO-Arzt aufsuchen – dieser entfernt den Pfropf professionell mittels Spülung oder Instrumenten. 

Wie merke ich, dass ich einen Pfropf im Ohr habe?

Ohrenschmalz schützt und reinigt die Ohren. Sammelt sich zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang an, kann er einen Pfropf bilden und den Gehörgang verstopfen. Mögliche Anzeichen sind ein dumpfes Gefühl im Ohr, Jucken oder Hörminderung. Der Pfropf kann in der Arztpraxis mit einem speziellen Instrument entfernt werden.

Wie spüle ich mein Ohr aus?

Um das Ohr auszuspülen, weichst du zuerst den Schmalz mit einigen Tropfen handwarmem Öl (Oliven-, Mandelöl) oder speziellen Tropfen auf, lässt es einwirken und spülst dann vorsichtig mit lauwarmem Wasser oder Kochsalzlösung nach, wobei der Kopf geneigt wird, damit das Gemisch abfließen kann; Wichtig: Verwende niemals Wattestäbchen tief im Gehörgang und konsultiere bei Schmerzen, Entzündungen oder hartnäckigen Verstopfungen unbedingt einen HNO-Arzt, da eine falsche Spülung das Trommelfell verletzen kann.
 

Was passiert, wenn man Ohrenschmalzpfropf nicht entfernt?

Wird das Ohrenschmalz nicht fachgerecht entfernt, kann der Pfropf sogar zu Beeinträchtigungen des Hörvermögens führen", warnt Dr. Jan Löhler vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Was zieht Ohrenschmalz aus dem Ohr?

Ist das Ohr mit Ohrenschmalz verstopft, weichen Sie den Pfropf auf, um ihn zu lösen. Das gelingt entweder mit speziellen Ohrentropfen aus der Apotheke. Oder aber Sie probieren es mit lauwarmem Oliven-, Mandel- oder Babyöl. Geben Sie das Öl am besten in eine Pipette und tropfen Sie es vorsichtig ins Ohr.

Was tun, wenn man durch Ohrenschmalz nichts mehr hört?

Ein verstopftes Ohr durch Ohrenschmalz lässt sich oft durch sanftes Aufweichen mit lauwarmem Wasser, Öl (z.B. Oliven-, Babyöl) oder speziellen Ohrsprays aus der Apotheke behandeln, indem Sie die Flüssigkeit ins Ohr geben und den Kopf neigen, um es ablaufen zu lassen, wobei Kieferbewegungen helfen können. Bei anhaltenden Beschwerden oder hartnäckigen Pfropfen sollten Sie unbedingt einen Arzt (Haus- oder HNO-Arzt) aufsuchen, der das Ohr sicher spült, absaugt oder mit Instrumenten reinigt; niemals mit spitzen Gegenständen oder Wattestäbchen im Gehörgang hantieren!.
 

Welches Hausmittel löst Ohrenschmalz auf?

Um einen Ohrenschmalzpfropfen mit Hausmitteln zu entfernen, können Sie das Ohr mit lauwarmem Öl (Oliven-, Mandelöl) oder Salzwasser aufweichen, einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser sanft ausspülen; alternativ helfen Kamillendampfbäder, um das Cerumen zu lösen, aber spitze Gegenstände und Wattestäbchen im Gehörgang unbedingt vermeiden, da dies das Trommelfell verletzen kann. 

Wann keine Ohrspülung?

Wann von einer Spülung abgeraten wird

Von einer Ohrspülung ist abzusehen, wenn eine Ohrentzündung besteht oder wenn das Trommelfell perforiert ist. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihren behandelnden Arzt, bevor Sie weitere Schritte unternehmen.

Wie bekomme ich das dumpfe Gefühl im Ohr weg?

Ein dumpfes Gefühl im Ohr kann durch Druckänderungen (Flug, Tunnel), Erkältungen, Ohrenschmalz oder Stress verursacht werden und lässt sich oft durch Valsalva-Manöver (Nase zuhalten, vorsichtig ausatmen), Gähnen, Kauen (Kaugummi) oder abschwellende Nasensprays lindern, aber bei anhaltenden oder plötzlichen starken Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da auch Hörsturz oder Paukenerguss dahinterstecken können. 

Kann ich meine Ohren selbst in der Apotheke spülen?

Sie können Ohren selbst spülen, indem Sie Ohrensprays, Tropfen (z.B. mit Öl) oder spezielle Spülsets aus der Apotheke nutzen, um Ohrenschmalz aufzuweichen und auszuspülen, wobei Sie eine Ballonspritze (Klistierspritze) verwenden, die ebenfalls dort erhältlich ist. Wichtig ist, lauwarmes Wasser (ca. 37°C) zu nutzen, den Kopf zur Seite zu neigen und nicht zu stark zu spritzen, um das Trommelfell nicht zu verletzen; bei starken Beschwerden oder Entzündungen ist ein Arztbesuch aber ratsam. 

Kann man eine Ohrreinigung selber machen?

Ja, man kann die Ohren vorsichtig selbst spülen, z. B. mit lauwarmem Wasser unter der Dusche oder mit einer speziellen Ohrspritze, aber es birgt Risiken wie Trommelfellschäden oder Infektionen, weshalb man bei Unsicherheit oder hartnäckigen Verstopfungen unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen sollte, da die Ohren ein Selbstreinigungssystem haben und die äußere Ohrmuschel meist genügt.
 

Sind Ohrduschen sinnvoll?

Eine Ohrdusche kann sinnvoll sein, um einen hartnäckigen Ohrenschmalzpfropfen zu lösen, ist aber nicht für die routinemäßige tägliche Reinigung gedacht; das Ohr reinigt sich meist selbst, und eine falsche Anwendung kann das Trommelfell verletzen oder zu Entzündungen führen, weshalb die Anwendung bei gesunden Ohren mit lauwarmem Wasser vorsichtig erfolgen oder besser einem Arzt überlassen werden sollte. Sie ist hilfreich bei Symptomen wie Hörminderung oder Druckgefühl, aber kontraindiziert bei Entzündungen, Verletzungen oder Paukenröhrchen.
 

Kann sich ein Ohrpfropf von selbst lösen?

Ein verstopftes Ohr (durch Wasser oder Ohrenschmalz) kann sich oft von selbst wieder lösen, besonders durch Kieferbewegungen (Kauen, Gähnen), warmen Dampf (Duschen) oder leichtes Schütteln. Bei Ohrenschmalz helfen warme Umschläge, Salzwasser oder spezielle Tropfen, um es aufzuweichen. Bleiben Beschwerden, sollte aber ein HNO-Arzt aufgesucht werden, da falsche Mittel das Ohr schädigen können, warnt Amplifon, Geers und Öko-Test. 

Wie bekomme ich mein verstopftes Ohr wieder frei?

Um einen Ohrenpfropf zu lösen, können Sie zu Hause Hausmittel wie Öl (Oliven-, Mandelöl), Salzwasser oder spezielle Ohrentropfen (aus der Apotheke) verwenden, um das Ohrenschmalz aufzuweichen und es ablaufen zu lassen, oft durch Dampfbäder oder sanftes Spülen unterstützt, aber bei hartnäckigen Pfropfen sollte man immer einen HNO-Arzt aufsuchen – dieser entfernt den Pfropf professionell mittels Spülung oder Instrumenten. 

Was kann man tun, damit das Ohr wieder aufgeht?

Wenn das Ohr komplett zu ist, versuchen Sie Druckausgleich durch Gähnen/Kauen oder das Valsalva-Manöver (Nase zu, sanft pressen), nutzen Sie Wärme (warme Dusche/Kompresse) oder Salzwasser/Öl, um Ohrenschmalz zu lösen, aber bei Schmerzen, Eiter, Blut oder wenn nichts hilft, suchen Sie umgehend einen Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) auf, da dies auf eine Infektion oder ein ernsteres Problem hinweisen kann, das ärztliche Behandlung erfordert.
 

Wie bekomme ich festsitzenden Ohrenschmalz aus den Ohren?

Ein verstopftes Ohr durch Ohrenschmalz lässt sich oft durch sanftes Aufweichen mit lauwarmem Wasser, Öl (z.B. Oliven-, Babyöl) oder speziellen Ohrsprays aus der Apotheke behandeln, indem Sie die Flüssigkeit ins Ohr geben und den Kopf neigen, um es ablaufen zu lassen, wobei Kieferbewegungen helfen können. Bei anhaltenden Beschwerden oder hartnäckigen Pfropfen sollten Sie unbedingt einen Arzt (Haus- oder HNO-Arzt) aufsuchen, der das Ohr sicher spült, absaugt oder mit Instrumenten reinigt; niemals mit spitzen Gegenständen oder Wattestäbchen im Gehörgang hantieren!.
 

Was öffnet das Ohr?

Meistens ist die Ohrtrompete verschlossen; sie öffnet sich nur bei Vorgängen wie dem Gähnen, Schlucken oder Kauen, um den Luftdurchgang zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum zu ermöglichen.

Kann ein verstopftes Ohr von alleine weggehen?

Ein verstopftes Ohr (durch Wasser oder Ohrenschmalz) kann sich oft von selbst wieder lösen, besonders durch Kieferbewegungen (Kauen, Gähnen), warmen Dampf (Duschen) oder leichtes Schütteln. Bei Ohrenschmalz helfen warme Umschläge, Salzwasser oder spezielle Tropfen, um es aufzuweichen. Bleiben Beschwerden, sollte aber ein HNO-Arzt aufgesucht werden, da falsche Mittel das Ohr schädigen können, warnt Amplifon, Geers und Öko-Test. 

Vorheriger Artikel
Wie alt sind Kardinäle?