Wann kommt der Schornsteinfeger bei Gasheizung?
Gefragt von: August Renner | Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2026sternezahl: 4.9/5 (49 sternebewertungen)
Der Schornsteinfeger kommt bei einer Gasheizung mindestens jährlich zur Sichtprüfung und Kehrung, während die Abgasmessung je nach Heizungstyp und Alter variiert: Moderne Brennwertkessel benötigen oft gar keine Messung, während ältere oder konventionelle Gasheizungen je nach Alter alle zwei bis drei Jahre zur Messung herangezogen werden. Neuere Regelungen sehen für Brennwertkessel oft nur alle zwei Jahre eine Prüfung vor, während ältere Kessel häufiger eine Abgasmessung nach der 1. BImSchV benötigen.
In welchem Rhythmus kommt der Schornsteinfeger?
Der Schornsteinfeger muss je nach Heizungsart unterschiedlich oft kommen: Für eine gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenschau sind es zweimal innerhalb von sieben Jahren, mit mindestens drei Jahren Abstand dazwischen. Die eigentlichen Kehr- und Überprüfungsarbeiten variieren stark, oft ist es jährlich bei Gasheizungen, bis zu dreimal jährlich bei Kaminöfen (je nach Nutzung), und alle ein bis zwei Jahre bei Ölheizungen.
Was macht ein Schornsteinfeger an der Gastherme?
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schornsteinfeger eine unverzichtbare Rolle bei der Betriebs- und Brandsicherheit von Gasheizungen spielt. Seine Aufgaben umfassen die Messung des Kohlenmonoxidgehalts, die Reinigung der Abgasleitung und die Kontrolle der Verbrennungsluftzufuhr.
Wer informiert Schornsteinfeger über eine neue Heizung?
Der Installateur (Fachbetrieb) meldet die neue Heizung in der Regel beim zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger (BBSF) an, oft mittels spezieller Formulare, bevor die Anlage in Betrieb geht, der Hausbesitzer muss dies aber sicherstellen und der BBSF nimmt dann die Abnahme vor, um Betriebssicherheit und Einhaltung der Vorschriften zu bestätigen und einen neuen Feuerstättenbescheid auszustellen.
Wie lange vorher muss sich der Schornsteinfeger ankündigen?
(1) Die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger hat den Termin der Feuerstättenschau spätestens fünf Werktage vor der Durchführung anzukündigen, soweit nicht die Eigentümerin oder der Eigentümer des Grundstücks oder der Räume oder deren Beauftragter auf die Ankündigung ...
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Was passiert bei der Installation eines neuen Heizkessels?
Der Techniker führt entweder eine einfache chemische Spülung oder eine mehrstündige Hochdruckspülung für eine intensivere Reinigung durch. Anschließend justiert er die Rohrleitungen und passt sie gegebenenfalls an, um den Wärmeverlust Ihres Heizkessels zu minimieren. Zum Schluss installiert er den Heizkessel am vereinbarten Ort, üblicherweise im Heizraum.
Wie oft kommt der Schornsteinfeger bei Gasheizungen?
Der Schornsteinfeger kommt bei einer Gasheizung je nach Typ jährlich (konventioneller Kessel) oder alle zwei Jahre (Brennwertkessel, raumluftunabhängig) zur Prüfung und Kehrung; zusätzlich schreibt die Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) alle sieben Jahre eine Feuerstättenschau vor, die der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger durchführt. Die genaue Frequenz hängt von Heizungsart, Alter und den Vorschriften ab, aber die Abgasmessung erfolgt oft alle zwei Jahre.
Was kontrolliert der Schornsteinfegerin der Wohnung?
Der Schornsteinfeger überprüft in der Wohnung die Sicherheit und Effizienz von Heizungsanlagen (Gas, Öl, Festbrennstoffe), Kaminen, Öfen, Abgasanlagen sowie Lüftungssysteme, indem er Abgase misst (u.a. Kohlenmonoxid), auf Verstopfungen und Brandschutz achtet und die Funktion der Komponenten sicherstellt, was auch die Luftqualität und den Brandschutz für die Bewohner gewährleistet.
Wann muss der Schornsteinfeger eine neue Heizung abnehmen?
Der Schornsteinfeger muss eine neue Heizung vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu prüfen und den Versicherungsschutz sicherzustellen, oft im Rahmen der Erstinbetriebnahme oder spätestens innerhalb weniger Wochen danach, um die Messung nach der 1. BImSchV durchzuführen und sicherzustellen, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Die Abnahme ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Betriebssicherheit zu garantieren und Brandschutz sicherzustellen.
Wann muss der Schornsteinfeger kommen?
Der Schornsteinfeger muss regelmäßig zur Feuerstättenschau kommen (zweimal alle 7 Jahre) und je nach Heizungsart auch zur Kehrung und Messung, was meist jährlich oder alle 1-2 Jahre fällig wird, besonders bei Kaminöfen, Pelletheizungen (mehrfach jährlich) oder älteren Gasheizungen; die genauen Termine legt Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfeger im Feuerstättenbescheid fest.
Was prüft ein Schornsteinfeger bei einer Gasheizung?
Im Rahmen der Abgasmessung bei der Gasheizung wird etwa der Kohlenmonoxid-, Kohlendioxid- und Sauerstoffanteil im Abgas gemessen. Zusätzlich bestimmt der Schornsteinfeger bei der Gasheizung den Abgasverlust. Die Überprüfung nach der 1. BImSchV dient in erster Linie einer umweltverträglichen Funktion der Gasheizung.
Wie oft wird die Gasheizung überprüft?
Wartungskosten einer Gastherme bzw.
Eine regelmäßige Wartung der Gasheizung gehört zur Ihrer gesetzlichen Pflicht und wird im jährlichen Abstand empfohlen. Die Kosten für eine Gasheizungswartung in einem Einfamilienhaus betragen jährlich ca. 90 bis 200 Euro (durchschnittlich etwa 140 Euro).
Wie oft Feuerstättenschau bei Gasheizung?
Für eine Gasheizung gibt es zwei Arten von Prüfungen: Die Feuerstättenschau muss alle 7 Jahre zweimal (mit mindestens 3 Jahren Abstand) durch den Schornsteinfeger erfolgen, um Betriebssicherheit und Brandschutz zu prüfen. Daneben gibt es die regelmäßige Wartung durch den Heizungsfachmann, die für effiziente Brennwertgeräte alle 2-3 Jahre empfohlen wird, oft sogar jährlich, um Einsparungen zu maximieren und Ausfälle zu vermeiden.
Wie oft sollte ich meine Gasheizung reinigen?
Wir empfehlen in der Regel, die Heizungsanlage alle 1–2 Jahre (idealerweise einmal jährlich) warten zu lassen und die Lüftungskanäle alle 3–5 Jahre reinigen zu lassen, um einen reibungslosen Betrieb und eine optimale Raumluftqualität zu gewährleisten. Das ist das absolute Minimum.
Warum kommt der Schornsteinfeger zweimal im Jahr?
Der Schornsteinfeger kommt oft zweimal im Jahr, weil gesetzliche Vorgaben (Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung) regelmäßige Kehr-, Überprüfungs- und Messarbeiten vorschreiben, um Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, insbesondere bei häufig genutzten Anlagen mit Holz, Pellets, Öl oder Gas, um Brandgefahr zu vermeiden und die Abgaswerte zu kontrollieren. Bei Intensiver Nutzung von Kaminöfen oder Zentralheizungen sind oft zwei Termine nötig, manchmal auch mehr; bei weniger intensiver Nutzung oder moderneren Heizungen können die Intervalle länger sein, aber die Feuerstättenschau (Hauptuntersuchung) bleibt alle paar Jahre obligatorisch.
In welche Räume muss ich den Schornsteinfeger lassen?
Gesetzlich vorgeschrieben sind Schornsteinfegerbesuche für alle Heizungsanlagen, die Abgase produzieren. Dazu zählen Öl- und Gasheizungen sowie Holz-, Kohle- und Pelletöfen oder Kamine.
Wie hoch sind die Kosten für den Schornsteinfeger bei einer Gasheizung?
Die Kosten für den Schornsteinfeger bei einer Gasheizung liegen oft zwischen 40 und 90 € pro Jahr, je nach Art der Heizung und Leistung (z. B. Brennwert vs. Standard), wobei Standard-Gasheizungen eher 40–70 € und Brennwertgeräte oft 50–100 € kosten, da diese häufigere Prüfungen benötigen und komplexer sind; auch die gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenschau kommt hinzu. Für die erstmalige Abnahme einer neuen Heizung können die Kosten auch höher ausfallen (z. B. ~150 €).
Was besagt die 3:2-10-Regel für Schornsteine?
Die 3-2-10-Regel ist eine Bau- und Sicherheitsnorm für die Schornsteinhöhe. Sie besagt: Ihr Schornstein muss mindestens 90 cm über den Dachaustrittspunkt hinausragen. Er muss außerdem mindestens 60 cm höher sein als jeder Teil des Daches (oder eines benachbarten Gebäudes) im Umkreis von 3 Metern.
Was überprüft der Schornsteinfeger in der Wohnung?
Der Schornsteinfeger überprüft in der Wohnung die Sicherheit und Effizienz von Heizungsanlagen (Gas, Öl, Festbrennstoffe), Kaminen, Öfen, Abgasanlagen sowie Lüftungssysteme, indem er Abgase misst (u.a. Kohlenmonoxid), auf Verstopfungen und Brandschutz achtet und die Funktion der Komponenten sicherstellt, was auch die Luftqualität und den Brandschutz für die Bewohner gewährleistet.
Ist jährliche Heizungswartung Pflicht?
Ja, eine jährliche Wartung ist für die meisten Heizungen dringend empfohlen und oft sogar durch den Hersteller vorgeschrieben, um Garantieansprüche zu erhalten, die Effizienz zu sichern, Heizkosten zu senken, Ausfälle zu vermeiden und die Lebensdauer zu verlängern, auch wenn es keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur jährlichen Durchführung gibt, aber eine zur regelmäßigen Wartung. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Sommer, vor der nächsten Heizperiode.
Wie hoch sind die Kosten für die Feuerstättenschau?
Die Kosten für eine Feuerstättenschau liegen meist zwischen 40 und 150 Euro, plus Kosten für den Feuerstättenbescheid, abhängig von Gebäude, Anzahl der Feuerstätten und Region, wobei die Gesamtkosten oft bei 30-50 Euro für die Schau und ca. 10-30 Euro für den Bescheid liegen. Sie basieren auf gesetzlich festgelegten Arbeitswerten und können als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich abgesetzt werden.
Was kostet ein neuer Heizkessel für Gas mit Einbau?
Ein neuer Gasheizkessel kostet mit Einbau im Einfamilienhaus oft zwischen 7.000 und 15.000 Euro, wobei einfache Gasthermen günstiger sind (ab ca. 4.800 €) und Brennwertkessel mit Zubehör (Speicher, Schornsteinsanierung) eher 10.000 bis 18.000 € oder mehr kosten können; die Preise variieren stark je nach Leistung, Technik (Brennwert), Speichertyp und Zusatzarbeiten.
Wie lange darf ich noch eine neue Heizung einbauen?
Eine Heizung muss in Deutschland meist nach 30 Jahren (§ 72 GEG) ausgetauscht werden, wenn sie mit Öl oder Gas betrieben wird, es sei denn, sie ist noch reparierbar oder Sie sind der Eigentümer seit mindestens 2002 (Bestandsschutz). Defekte Heizungen, die nicht repariert werden können, lösen ebenfalls eine Austauschpflicht aus, wobei für neue Anlagen ab 2024/2026 (je nach Kommune) eine 65%-Regel für erneuerbare Energien gilt und Sie Übergangsfristen nutzen können.
Wie lange dauert der Einbau eines neuen Heizkessels?
Geschulte Handwerksbetriebe bauen Gasheizungen in der Regel innerhalb eines Tages komplett ein. Plug & Play Komponenten (vorgefertigte Baugruppen für Pumpen und Hydraulik) stellen hierbei sicher, dass sich eine neue Gasheizung schnell einbauen lässt und die Dauer nicht länger als eineinhalb Tage in Anspruch nimmt.
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