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Wie kann ich Felgen eintragen lassen?

Gefragt von: Juliane Wetzel  |  Letzte Aktualisierung: 24. April 2026
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Um Felgen eintragen zu lassen, benötigen Sie je nach Felgentyp eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), ein Teilegutachten oder eine Einzelabnahme beim TÜV/DEKRA, wobei Sie alle erforderlichen Fahrzeugpapiere (Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief) und die Felgendokumente (ABE/Gutachten) mitbringen müssen, um die Betriebserlaubnis zu behalten; die Eintragung erfolgt dann bei der Zulassungsstelle oder direkt bei der Prüfstelle.

Wie viel kostet es, Felgen eintragen zu lassen?

Die Kosten für das Eintragen von Felgen liegen meist zwischen 35 € und 70 €, wenn ein Teilegutachten oder eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) vorhanden ist, können aber bei einer aufwendigen Einzelabnahme (z.B. bei zusätzlichen Umbauten oder ohne Gutachten) schnell ab 100 € (oft sogar 150 € und mehr) betragen. Der genaue Preis hängt vom Prüfaufwand (TÜV, DEKRA, GTÜ) und den regionalen Gebühren ab, eine vorherige Nachfrage bei der Prüfstelle ist ratsam. 

Was brauche ich, um Felgen eintragen zu lassen?

Um Felgen eintragen zu lassen, brauchen Sie Ihren Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und das passende Gutachten (ABE oder Teilegutachten) für Ihre Felgen; oft ist auch eine Abnahme beim TÜV/Dekra nötig, bei der die Freigängigkeit geprüft wird, aber bei Felgen mit ECE-Freigabe und passender Kombination entfällt die Eintragung oft. Die genauen Anforderungen hängen vom Gutachten ab: Mit ABE ist es meist einfacher, mit Teilegutachten muss eingetragen werden, und ohne Gutachten ist eine teure Einzelabnahme (§ 21 StVZO) erforderlich.
 

Was kostet eine Radreifeneintragung?

Was kostet das Eintragen von Felgen? Die Kosten einer Eintragung bei vorhandener ABE und Teilegutachten belaufen sich auf ungefähr 35 bis 70 Euro.

Wie hoch sind die Kosten für eine TÜV-Einzelabnahme für Felgen?

Die Kosten für eine Einzelabnahme von Felgen ohne Gutachten liegen meist zwischen 120 € und 180 € beim TÜV/DEKRA, da der Prüfaufwand hoch ist; mit vorhandenem Teilegutachten sinken die Kosten auf ca. 50-70 €, während die zusätzliche Eintragung bei der Zulassungsstelle 10-30 € kostet, also insgesamt etwa 100-200 €. Der Preis hängt stark vom Aufwand ab, etwa wenn Felgen mit Fahrwerk kombiniert werden müssen, dann können die Kosten schnell auf 250 € oder mehr steigen. 

Originale Felgen eintragen lassen | Die wichtigsten Tipps

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Welche Felgen darf ich ohne Eintragung fahren?

Du darfst Felgen ohne Eintragung fahren, wenn sie originale Serienfelgen für dein Fahrzeug sind oder wenn sie eine ECE-Genehmigung haben, was durch ein entsprechendes Emblem gekennzeichnet ist, oder wenn sie eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) ohne die Auflage "A01" besitzen und die dort genannten Auflagen (z.B. passende Reifengröße) erfüllt sind. Bei Felgen mit ABE musst du diese immer mitführen. 

Kann DEKRA Einzelabnahme machen?

Alle dürfen jetzt auch Einzelabnahmen

In den neuen Bundesländern lag dieses Monopol bei der DEKRA. Unter den § 21 STVZO fallen aber auch Fahrzeugumbauten, für die kein Gutachten vorgelegt werden können und die im Volksmund Sonderabnahme oder Einzelabnahme genannt werden.

Was passiert, wenn Felgen nicht eingetragen sind?

Wenn Felgen nicht eingetragen sind, erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs, was zu Bußgeldern (ca. 90 € + 1 Punkt), Problemen mit der Versicherung bei Unfällen (Leistungsverweigerung, Regressforderungen) und im schlimmsten Fall zur Stilllegung führen kann, da das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher ist. Die Polizei kann die Weiterfahrt untersagen und du musst die Felgen nachrüsten oder eintragen lassen, was eine teure Einzelabnahme beim TÜV erfordert. 

Wo bekomme ich ein Gutachten für Felgen her?

Das Gutachten ist vom TÜV Nord Mobilität und kann hier im Onlineshop bestellt und gekauft werden. Um auch das korrekte Gutachten für die Felgen zu erhalten, werden hier die jeweiligen dazugehörigen Daten und die Daten des Fahrzeugs in verschiedene Felder eingegeben.

Was kostet eine Eintragung bei der DEKRA?

Die Kosten für eine DEKRA-Eintragung variieren stark je nach Aufwand, liegen aber oft zwischen ca. 30 € für einfache Fälle (z.B. mit Teilegutachten/ABE) und 120 € bis 150 € oder mehr für komplexere Einzelabnahmen (§ 21 StVZO), wie z.B. Fahrwerksänderungen ohne oder mit wenig passenden Unterlagen; eine nachträgliche Änderung in den Papieren bei der Zulassungsstelle kostet zusätzlich etwa 15-30 €. Die genauen Preise hängen vom Prüfaufwand ab, da Teilegutachten-Eintragungen günstiger sind als komplette Einzelabnahmen, die oft auch mehr Aufwand erfordern.
 

Kann ich andere Felgen fahren als im Fahrzeugschein?

Ja, Sie dürfen andere Felgen und Reifen fahren als im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) stehen, solange diese in der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier) vermerkt sind oder Sie eine gültige ABE/Teilegutachten besitzen, die Sie bei sich führen und bei Bedarf eintragen lassen. Der Fahrzeugschein zeigt oft nur eine Standardgröße, aber die COC-Papiere enthalten alle vom Hersteller freigegebenen Kombinationen, die eintragungsfrei sind. 

Wo kann ich meine Felgen eintragen lassen?

Grundsätzlich gilt: Wenn du Felgen ohne Gutachten an deinem Fahrzeug montieren möchtest, musst du diese in der Regel bei einer Prüfstelle wie dem TÜV, der DEKRA oder einer anderen anerkannten Prüforganisation abnehmen und eintragen lassen.

Kann der TÜV alte Reifen bemängeln?

Ja, der TÜV kann das Alter von Reifen durchaus bemängeln, da es ein sicherheitsrelevantes Merkmal ist; es gibt zwar keine starre gesetzliche Altersgrenze für PKWs, aber Prüfer achten auf sichtbare Alterung wie Risse oder Verhärtung, und ab ca. 6-8 Jahren werden Reifen kritisch gesehen, wobei ab >10 Jahren oft ein erheblicher Mangel droht und die Plakette verwehrt wird, da die Gummimischung spröde wird. Auch bei Anhängern gibt es eine gesetzliche Grenze von 6 Jahren für 100-km/h-Zulassungen. 

Kann ich jede Felge eintragen lassen?

Ob Felgen eingetragen werden müssen, hängt davon ab, ob diese über eine ABE verfügen und alle Vorgaben eingehalten wurden. Sind die Felgen mit der ABE vollständig abgedeckt und es gibt keine Auflagen für eine Abnahme, ist eine Eintragung in der Regel nicht erforderlich.

Was kostet Felgen eintragen 2025?

Kosten für eine TÜV-Einzelabnahme von Felgen

Die Preise für eine Einzelabnahme hängen stark vom Aufwand und den technischen Anforderungen ab. 2025 bewegen sich die Kosten im Durchschnitt zwischen 120 und 250 Euro, können aber in Einzelfällen auch höher liegen.

Wo kann man Einzelabnahmen machen?

Alle Prüforganisationen dürfen eine Einzelabnahmen nach § 21 StVZO durchführen. Neben den bundesweiten TÜV-Prüfzentren dürfen das auch Dekra, GTÜ, KÜS und darauf spezialisierte Sachverständige.

Wo finde ich ein Gutachten für Felgen?

Gutachtensuche über KBA-Nummer

Hier haben Sie die Möglichkeit, direkt über die KBA-Nummer alle ABE-Gutachten zu Ihrer Felge zu finden. Einfach die fünfstellige KBA-Nummer, die im Felgenbett oder auf der Felgenrückseite angegeben ist, eintragen und auf "Suchen" klicken.

Welche Reifengrößen darf ich ohne Eintragung fahren?

Sie dürfen Reifen fahren, die exakt den in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) (Feld 15, 16, 22) genannten Dimensionen (Breite, Höhe, Zoll) und Geschwindigkeits-/Lastindizes entsprechen. Wenn die Reifengröße exakt übereinstimmt und die Reifen für Ihr Fahrzeug freigegeben sind (oft über ECE-Norm oder Herstellerfreigabe), sind sie eintragungsfrei, auch wenn es ein anderer Hersteller ist. Wichtig: Pro Achse müssen die Reifen gleich sein und die Mindestprofiltiefe (Sommerreifen 1,6 mm, Winterreifen 4 mm) muss eingehalten werden. 

Was kostet Felgen eintragen TÜV?

Die Kosten für das Eintragen von Felgen liegen meist zwischen 35 € und 70 €, wenn ein Teilegutachten oder eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) vorhanden ist, können aber bei einer aufwendigen Einzelabnahme (z.B. bei zusätzlichen Umbauten oder ohne Gutachten) schnell ab 100 € (oft sogar 150 € und mehr) betragen. Der genaue Preis hängt vom Prüfaufwand (TÜV, DEKRA, GTÜ) und den regionalen Gebühren ab, eine vorherige Nachfrage bei der Prüfstelle ist ratsam. 

Welche Felgen sind nicht eintragungspflichtig?

Serienfelgen: Felgen, die vom Fahrzeughersteller für Ihr spezielles Modell als Serien- oder Sonderausstattung angeboten werden, sind in der Regel ohne zusätzliche Eintragung fahrbar.

Woher weiß ich, ob die Felgen eingetragen werden können?

Um die Felgenzulassung zu prüfen, nutzt man die Angaben im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I), insbesondere die HSN/TSN-Nummern, um online nach passenden Gutachten zu suchen oder direkt die zulässigen Reifengrößen (Punkt 15.1/15.2) zu prüfen; oft muss man die Felge auf eine KBA-Nummer (oft auf der Felgenrückseite) prüfen, um das passende ABE- oder Teilegutachten zu finden, das die Kompatibilität mit dem Fahrzeug bestätigt, da Felgen ohne gültiges Gutachten oder Eintragung erlöschen können.
 

Welche Reifengröße muss ich im Fahrzeugschein eintragen?

Um eine abweichende Reifengröße eintragen zu lassen, benötigen Sie entweder eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) oder ein Teilegutachten für die Rad-Reifen-Kombination. Prüfen Sie zuerst die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) (Felder 15.1, 15.2) und die EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC-Papier) (Punkt 32, 50) auf bereits eingetragene Alternativgrößen. Ist die gewünschte Größe nicht aufgeführt, muss ein Prüfingenieur (TÜV, DEKRA) die neue Kombination per Einzelabnahme abnehmen, was mit höheren Kosten verbunden ist, wenn kein Gutachten vorliegt. 

Wie viel kostet es, Felgen bei der DEKRA eintragen zu lassen?

Um Felgen bei der DEKRA eintragen zu lassen, benötigen Sie je nach Felgentyp ein Teilegutachten, eine ABE oder müssen eine Einzelabnahme durchführen, wobei Kosten zwischen 35 € (einfache ABE-Eintragung) bis über 150 € (Einzelabnahme) anfallen können; es ist ratsam, vorab einen Termin zu vereinbaren und notwendige Unterlagen wie Traglastbescheinigungen mitzubringen, da die Eintragung in die Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsstelle erfolgt. 

Wo bekomme ich die ABE für meine Felgen her?

Eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) für Felgen bekommen Sie meist direkt vom Felgenhersteller (als Download) oder über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), wenn die Felge eine eingeprägte KBA-Nummer hat. Suchen Sie online nach der KBA-Nummer auf der Felge oder nutzen Sie spezielle Online-Services der Hersteller wie RIAL oder spezialisierte Portale, um das passende Gutachten herunterzuladen. 

Wie teuer ist eine Einzelabnahme bei der DEKRA?

Die Kosten für eine DEKRA-Einzelabnahme (nach § 21 StVZO) variieren stark je nach Aufwand, beginnen aber oft bei rund 150 € und können bei mehreren Bauteilen oder komplexen Prüfungen schnell über 200 € oder mehr erreichen, da jedes Teil einzeln geprüft und dokumentiert werden muss. Einfachere Abnahmen (wie bei Felgen mit Teilegutachten, aber ohne ABE) liegen oft bei 30-70 €, während eine vollständige Einzelabnahme für Felgen, Fahrwerk etc. leicht 150 € plus weitere Kosten pro Bauteil (z.B. 90-120 € extra) verursachen kann.
 

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