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Wie kalt darf es am Fenster sein?

Gefragt von: Ernst Henkel  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Fenster sollten innen nicht zu kalt werden, da kalte Oberflächen Schimmelbildung fördern können; moderne Isolierfenster halten die Innentemperatur bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt oft über 17 °C, ideal sind mindestens 12 °C auf der Fensterlaibung, um Kondenswasser zu vermeiden. Extreme Kälte auf der Glasoberfläche kann zu Spannungen führen und im schlimmsten Fall das Glas beschädigen, weshalb das direkte Übergießen mit heißem Wasser unbedingt vermieden werden sollte, um Spannungen zu verhindern.

Was tun, wenn Kälte durch Fenster kommt?

Wenn Kälte durchs Fenster zieht, dichten Sie Zugluftquellen mit Dichtungsbändern oder Acryl/Silikon ab, passen Sie den Anpressdruck der Fensterbeschläge an oder verwenden Sie eine isolierende Fensterfolie; dicke Vorhänge und Zugluftstopper können ebenfalls helfen, langfristig sind Vorsatzfenster eine gute Lösung. Finden Sie die genaue Stelle mit einem Teelicht (Flamme flackert bei Zugluft).
 

Ist es normal, an Fenstern zu frieren?

Das ist völlig normal . Es gibt zwei Hauptursachen für das Kältegefühl. Zum einen können Luftspalten entstehen, die Sie versuchen können zu beheben. Spalten um das Fenster herum lassen sich abdichten, falls das die Ursache ist. Alternativ können Sie die Fensterdichtungen und -dichtungen austauschen, falls dies möglich ist.

Kann man bei 10 Grad mit offenem Fenster schlafen?

Ein offenes oder gekipptes Schlafzimmer-Fenster bei niedrigen Außentemperaturen ist absolut nicht zu empfehlen. Die kalte Luft draußen ist sehr trocken. Sie gelangt ins Schlafzimmer und trocknet die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhäute aus.

Sind 20 Grad im Wohnzimmer zu kalt?

Nein, 20 Grad im Wohnzimmer sind nicht zu kalt, sondern gelten sogar als optimal und behaglich für gesunde Erwachsene; das Umweltbundesamt empfiehlt sogar, die Temperatur möglichst nicht über 20 °C zu steigern, um Energie zu sparen, wobei für Kleinkinder, ältere Menschen oder Kranke eher 20 °C empfohlen werden. Es kommt auf das persönliche Empfinden und die Aktivität an: Bei wenig Bewegung kann es kühler wirken, aber generell sind 20 °C eine gute Balance zwischen Komfort und Heizkosten. 

Wie kalt darf die Mietwohnung sein?

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Warum friere ich bei 20 Grad in der Wohnung?

Sie frieren bei 20 °C, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch kalte Oberflächen (Wände, Fenster), Zugluft, niedrige Luftfeuchtigkeit und Ihr individueller Stoffwechsel (Durchblutung, Muskelmasse) eine Rolle spielen, die dem Körper Wärme entziehen oder die Wärmeregulierung beeinträchtigen. Schlechte Dämmung führt zu kälteren Oberflächen, während Zugluft die warme Luft vom Körper wegträgt, was das Frieren verstärkt, selbst wenn die Luft "warm" ist. 

Warum fühlt sich mein Haus bei 20 Grad kalt an?

Es kann zu Zugluft und kälteren Luftpolstern in Bodennähe kommen; die Wände sind kälter und geben nicht die übliche Menge an Infrarotstrahlung ab, sodass Sie Wärme verlieren, da Ihr Körper mehr Infrarotstrahlung abgibt als er empfängt; Sie verbringen möglicherweise mehr Zeit in Innenräumen und haben daher weniger körperliche Aktivität, sodass Ihr Körper weniger Wärme produziert.

Ist es schädlich, das Fenster bei Kälte offen zu lassen?

Ja, man sollte im Winter die Fenster öffnen, aber nur kurz . Wenn Sie Ihre Fenster ein- bis zweimal täglich für 10–15 Minuten öffnen, hilft das, überschüssige Feuchtigkeit abzuführen, Schimmelbildung vorzubeugen und die Raumluftqualität zu verbessern, ohne dass es in Ihrem Zuhause merklich kälter wird.

Warum sollte man nachts nicht lüften?

Nachts gibt der Mensch durch Atmung und Schwitzen Feuchtigkeit ab, die sich in der Luft, der Matratze oder der Bettwäsche ansammeln kann. Dies führt zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit und einer Konzentration von Kohlendioxid (CO₂) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

Ist es gesund, im kalten Zimmer zu Schlafen?

Ja, Schlaf in einem kühlen, aber nicht eiskalten Zimmer ist gesund, da er die Schlafqualität verbessert, tiefere Erholung ermöglicht und das Immunsystem stärken kann, solange der Körper (besonders Füße und Hände) nicht friert, da der Körper sonst gegen die Kälte arbeiten muss, was den Schlaf stört. Die ideale Temperatur liegt meist zwischen 16°C und 19°C; zu niedrige Temperaturen (unter 15°C) sind ungesund und können Schimmelbildung fördern. 

Warum sollten Fenster im Winter nicht gekippt sein?

Man sollte Fenster im Winter nicht kippen, weil es ineffizient ist, viel Heizenergie verschwendet und zu Schimmel führen kann, da die Wände um das gekippte Fenster stark auskühlen, Kondenswasser entsteht und die Luftfeuchtigkeit nicht effektiv abtransportiert wird. Stattdessen ist kurzes, aber intensives Stoßlüften oder Querlüften (gegenüberliegende Fenster öffnen) besser für einen schnellen Luftaustausch und ein gesundes Raumklima, da die Räume nicht komplett auskühlen.
 

Ist es normal, dass kalte Luft durch die Fenster eindringt?

Ist es normal, dass etwas kalte Luft durch die Fenster zieht? Ein geringer Luftzug ist normal, besonders in älteren Häusern . Wenn es jedoch spürbar zieht, ist das ein Zeichen dafür, dass das Fenster abgedichtet oder ausgetauscht werden muss.

Warum frieren die Fenster ständig ein?

Hardware: Beschädigte Festplatten, Speicherkarten und Verbindungen können zum Einfrieren des Computers führen. Überhitzung ist ein weiteres häufiges Hardwareproblem, das überprüft werden sollte. Software: Veraltete oder inkompatible Softwareprogramme können Geräte zum Einfrieren bringen oder dazu führen, dass Anwendungen in einer Endlosschleife hängen bleiben.

Was tun gegen Kältebrücken am Fenster?

Gegen Kältebrücken an Fenstern helfen Abdichten (Dichtungsbänder, Schaum), Dämmung (Fensterlaibungen isolieren, Styropor, Dämmplatten), professioneller Einbau neuer Fenster (Mehrfachverglasung), und Maßnahmen wie Thermofolie oder dicke Vorhänge; wichtig sind auch regelmäßiges Stoßlüften und die Vermeidung von Kondenswasser, da dies oft mit Kältebrücken zusammenhängt. 

Was tun, wenn morgens die Fenster nass sind?

Wenn die Fenster morgens nass sind, liegt das meist an zu hoher Luftfeuchtigkeit; wischen Sie das Wasser sofort trocken, um Schimmel zu vermeiden, und lüften Sie dann mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern (Stoßlüften) für 5-10 Minuten, um die Feuchtigkeit rauszubekommen, schalten Sie dabei die Heizung aus und halten Sie Türen geschlossen. Nutzen Sie ein Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit (idealerweise 40-50%) zu kontrollieren und vermeiden Sie das Dauerkippen von Fenstern.
 

Wie kann ich meine Fenster im Winter isolieren, ohne sie auszutauschen?

Um Fenster im Winter zu isolieren, nutzen Sie günstige Methoden wie Isolierfolie, die eine isolierende Luftschicht bildet, Thermo-Vorhänge, die eine zusätzliche Barriere schaffen, und dichten Sie Zugluftquellen mit Dichtungsband oder Dichtmasse ab, um Wärmeverlust zu minimieren und Heizkosten zu sparen. Eine weitere Option sind Vorsatzfenster, die bei Bedarf montiert werden, oder die Dämmung der Fensterlaibung.
 

Ist es gesund, mit gekipptem Fenster zu Schlafen?

Nein, dauerhaft mit gekipptem Fenster zu schlafen ist eher ungesund, da es die Luftqualität mindert, Schimmel begünstigt, zu Zugluft und damit zu Erkältungen führen kann und Lärm sowie Allergene hereinlässt, was den Schlaf stört. Besser ist es, vor dem Schlafengehen stoßlüften, um frische Luft hereinzulassen, die Feuchtigkeit abzuleiten und dann das Fenster zu schließen, um eine optimale Schlaftemperatur (ca. 15–18 °C) zu halten.
 

Ist Kipplüften sinnvoll?

Kipplüftung ist besser als ihr Ruf.

Bei Problemen mit zu hoher Feuchtigkeit hat sich daher eine Kombination von Stoßlüftung und kontrollierter Kipplüftung bewährt. Das bedeutet, man öffnet zunächst die Fenster komplett, um die aktuelle, in der Luft vorhandene Feuchte loszuwerden.

Warum ist es wichtig, Betten zu Lüften?

Wenn du deine Bettdecke regelmäßig lüftest, wird sie frisch riechen und angenehm duften. Außerdem können Feuchtigkeit und unangenehme Gerüche besser verschwinden. Du musst deine Decke zwar nicht unbedingt aus dem Fenster hängen, aber das ist die beste Möglichkeit, sie gut durchzulüften.

Warum bei Kälte keine Fenster putzen?

Temperatur beachten: Ab Temperaturen unter -10 Grad Celsius raten Experten davon ab, Fenster zu reinigen. Bei frostigen Temperaturen kann das Putzwasser auf den Fensterscheiben vereisen, sofern dem Putzwasser kein Frostschutzmittel beigegeben ist.

Soll man bei Minusgraden mit offenem Fenster Schlafen?

Nein, bei Minusgraden ist es generell besser, das Fenster nicht komplett offen zu lassen, sondern nur zu kippen oder für kurzes Stoßlüften zu sorgen, da der Körper sonst zu stark gegen die Kälte ankämpfen muss, was den Schlaf stört, die Schleimhäute austrocknet und unnötig Heizenergie verbraucht. Eine ideale Schlaftemperatur liegt bei 16-18 °C; bei stärkerer Kälte friert man schnell, was die Schlafqualität mindert, während Dauerkipplüftung zu Feuchtigkeit und Schimmel führen kann.
 

Warum werden Fenster nass, wenn es draußen kalt ist?

Wenn es draußen wesentlich kälter ist als drinnen, bildet sich Kondenswasser, denn die erhitzte Luft, die mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft, kühlt an der kalten Scheibe schlagartig ab und gibt die gespeicherte Feuchtigkeit ab: das Wasser kondensiert.

Warum friere ich bei 22 Grad in der Wohnung?

Du frierst bei 22 Grad in der Wohnung, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch Strahlungswärme, Luftfeuchtigkeit, deine Durchblutung und dein Stoffwechsel eine Rolle spielen – kalte Wände, schlechte Durchblutung (z.B. durch Eisenmangel), niedrige Luftfeuchtigkeit, wenig Muskelmasse oder eine schwache Schilddrüse können dazu führen, dass du die Temperatur als zu kühl empfindest, selbst wenn der Thermostat 22°C anzeigt.
 

Wo im Haus kommt die meiste Kälte?

Fenster sind die kältesten Stellen im Raum

Außen trifft kalte Luft auf Glas und Rahmen, über die Wärme deutlich leichter entweicht als über gut gedämmte Wände. Besonders in älteren Gebäuden mit schlechter Isolierung kühlen Fensterflächen stark aus.

Ist 20 Grad zu kalt im Wohnzimmer?

Das Umweltbundesamt (UBA) rät den Deutschen schon lange zu kühleren Innentemperaturen: "Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen", heißt es beim UBA.

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