Wie ist zurzeit der holzpreis?
Gefragt von: Brigitta Wieland | Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (2 sternebewertungen)
Der Holzpreis ist derzeit (Ende 2025/Anfang 2026) je nach Holzart, Qualität und Verwendungszweck sehr unterschiedlich: Fichte liegt oft bei 125–130 €/fm, Douglasie bei ca. 935 €/m³, während Hartholz (Buche) für Brennholz ca. 65–90 €/fm kostet, aber auch deutlich höher gehandelt wird; Bauholz (Fichte) kann um die 530 €/m³ liegen. Es gibt leichte Preisanstiege, getrieben durch Nachfrage, schwankendes Angebot und Zinssätze, wobei Bauholz tendenziell teurer ist als Brennholz.
Wie sind die Holzpreise im Moment?
Im Laufe des letzten Monats ist der Preis für Holz um 0,38% gestiegen, liegt aber immer noch 1,56% unter dem Wert von vor einem Jahr, basierend auf dem Handel mit einem Differenzkontrakt (CFD), der den Benchmark-Markt für diese Ware verfolgt. Historisch erreichte Holz im Mai 2021 ein Allzeithoch von 1711,20.
Wie hoch ist der aktuelle Holzpreis ab Wald?
Der Preis für einen Festmeter Brennholz vom Forstamt bewegt sich aktuell zwischen 65 und 90 Euro pro Festmeter für Hartholz wie Buche oder Eiche. Hierbei weisen Forstbeamte dem Selbstabholer markierte Holzstämme am Waldweg zu, sogenannte „Polter“.
Wird Brennholz 2025 billiger?
Günstig ist der Einkauf von Brennholz auch in der Heizsaison 2025 nicht. Zwar sind die Preise für Laubbrennholz im Jahresverlauf 2025 gefallen. Nun geht es aber mit den steigenden Holzpreisen auch für Brennholz wieder nach oben. Und: Die Preise für Nadelholz steigen stärker als für Laubbrennholz.
Wann ist die beste Zeit, Holz zu kaufen?
Also grob gesagt: Am besten sein Brennholz im Sommer kaufen. Das ist am billigsten. Händler empfehlen den Einkauf zwischen Juni und September. Als optimal für den Brennholz-Einkauf erweist sich die Zeit kurz vor und während den Sommerferien.
Wie sieht die Zukunft der Holzpreise aus?
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Wie viel Brennholz darf ich privat lagern?
Ab einer Lagermenge von 10 Kubikmetern ist die Lagerung bei der Unteren Naturschutzbehörde zur Prüfung anzuzeigen, da es sich im Einzelfall um einen genehmigungspflichtigen Eingriff handeln kann. Die Holzmenge darf die Größe von 40 Kubikmeter pro Flurstück und Haushalt für den Eigenbedarf nicht überschreiten.
Wie viel kostet ein Festmeter Buchenbrennholz?
Brennholz bildet die Preisgrenze nach unten
Vergleicht man die Preise von den Landesforsten, kommt man zu einem klaren Ergebnis: Buche als Brennholz für Privatkunden kostet ca. 70 bis 85 Euro pro Festmeter, bei Eiche sind es etwa 10 Euro weniger und bei Nadelholz 60 bis 65 €uro Pro Festmeter.
Warum keine Fichte als Brennholz?
Durch den hohen Harzanteil, welcher allen Nadelhölzern zu Eigen ist, knistert Fichtenholz romantisch in der Kaminkassette vor sich hin. Allerdings kann dieser effektvolle Funkenflug auch zu verheerenden Bränden führen und ist daher für offene Kamine ungeeignet.
Welchen Ertrag bringt 1 ha Wald?
Wald bringt keine Rendite
Dazu ein Rechenbeispiel: Je nach Lage und Bestand sind Wälder zwischen 0,8 bis 5 Euro pro m2 wert. Das bedeutet das ein Hektar Wald rund 8.000 bis 50.000 Euro wert ist.
Wie entwickelt sich der Holzpreis 2025?
Die Holzpreisentwicklung 2025 zeigt ein gemischtes Bild: Während die Preise für Nadelholz (insbesondere Fichte/Tanne) nach einem anfänglichen Anstieg stabil bis steigend bleiben (bis über 100 €/fm), geraten die Preise für Industrieholz unter Druck und fallen. Die Nachfrage nach Bauholz ist durch schwache Baukonjunktur gedämpft, aber Export und Nachfrage im Wohnungsbau stützen die Preise, was zu einer insgesamt dynamischen und anpassungsfähigen Marktlage führt, die von regionalen Unterschieden und Angebotsschwankungen geprägt ist.
Welches Brennholz ist besser, Kiefer oder Fichte?
Sowohl Kiefer als auch Fichte sind gut zum schnellen Anheizen geeignet, da sie durch ihren Harzgehalt schnell viel Wärme entwickeln und leicht entzündlich sind, brennen aber kürzer als Hartholz; Fichte trocknet schneller, Kiefer rußt und spritzt stärker. Sie sind oft günstiger, eignen sich gut als Ergänzung zu Hartholz und bieten einen hohen Brennwert pro Kilogramm, benötigen aber aufgrund geringerer Dichte mehr Holzvolumen für die gleiche Wärmemenge wie Buche.
Was ist teurer, Ahorn oder Buche?
Der Preis für Ahorn liegt meist knapp über dem von Buche. Natürlich kommt es beim Preis stark auf die Art des Ahorns an.
Was kostet es, 1 Festmeter Holz zu schneiden?
30 – 40 Euro pro Festmeter.
Was ist besser für Kamineiche oder Buche?
Die Eiche ist ebenfalls ein Hartholz und verfügt zudem über einen höheren Brennwert als Buchenholz. Das Flammenbild von Eiche gilt hingegen als weniger attraktiv. Deshalb wird Eichenholz eher in geschlossenen Öfen oder Festbrennstoffkesseln und nicht in Öfen, die im Wohnzimmer betrieben werden, verheizt.
Was ist besser, Raummeter oder Festmeter?
Ein Festmeter (FM) ist mehr Holz als ein Raummeter (RM), da der Festmeter das reine Holzvolumen ohne Luft misst, während ein Raummeter ein Kubikmeter gestapeltes Holz inklusive der Luft dazwischen ist; ein Festmeter entspricht daher etwa 1,4 bis 1,6 Raummeter, je nach Holzart und Scheitlänge.
Wie viel Stammholz kann ich auf einem Lkw vermessen?
Oft wird Stammholz frei Hof mit der Maßeinheit Raummeter angeboten. Meist zwischen 40 und 45 Raummeter pro LKW-Ladung. Diese angegebene Menge entspricht maximal 24 Festmeter. Bei Raummeter werden mit dem Meterstab die Mengen des Holzstapels auf dem LKW gemessen.
Was ist ein guter Preis für 1 Raummeter Holz?
Der Preis für einen Raummeter Brennholz beim Forstamt bewegt sich aktuell zwischen 35 und 58 €. Beim Kauf weisen Forstbeamte den Käufern Holzpolter zur Selbstabholung am Waldweg zu. Bundesweit bewegen sich die Preise im Mittelwert um die 48 Euromarke.
Wie viel kostet ein Lkw 40t neu?
Ein neuer 40-Tonnen-Lkw kann abhängig von Marke, Modell und Ausstattung zwischen 100.000 und 150.000 Euro kosten.
Wann ist Holz zu alt zum Verbrennen?
Brennholz darf nicht ewig gelagert werden, die optimale Lagerzeit liegt meist bei 2 bis 5 Jahren, danach beginnt der Brennwert zu sinken und Schädlingsbefall wird wahrscheinlicher, obwohl es je nach Holzart und Lagerung auch älter noch gut nutzbar sein kann; entscheidend ist immer der niedrige Feuchtigkeitsgehalt (< 20%) für effizientes Verbrennen, wie Ofen.de, Merkur und T-Online betonen.
Ist ein Holzlager genehmigungspflichtig?
Eine Holzlagerplatz-Genehmigung hängt stark von Standort, Größe und Art der Lagerung ab; kleine Mengen (< 40 m³) für Eigenbedarf sind oft genehmigungsfrei, aber bei Überdachung, gewerblicher Nutzung oder in sensiblen Bereichen (Außenbereich, Nähe zu Straßen) können Bauamt oder Naturschutzbehörde involviert sein, wobei oft eine Anzeige ab 10 m³ nötig ist und Abstände zu Grenzen und Straßen eingehalten werden müssen.
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