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Wie hoch soll die Luftfeuchtigkeit im Keller sein?

Gefragt von: Hasan Gross B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 19. Oktober 2026
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Die optimale Luftfeuchtigkeit im Keller liegt meist zwischen 40 % und 65 %, wobei 50-65 % oft als idealer Bereich für Lagerräume bei kühlen Temperaturen (10-15 °C) genannt werden; Werte über 65-70 % begünstigen Schimmel und sollten durch richtiges Lüften und Heizen vermieden werden, besonders wenn der Keller bewohnt wird, wo 40-60 % besser sind.

Wann ist die Luftfeuchtigkeit im Keller zu hoch?

Eine gewisse Luftfeuchtigkeit im Keller ist unbedenklich. Der Wert sollte jedoch höchstens 65 Prozent betragen. Liegt die Luftfeuchtigkeit bei 70 Prozent oder höher, begünstigt dies die Bildung von Schimmel. Dies kann eine Schädigung der Bausubstanz zur Folge haben.

Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal für einen Keller ohne Fenster?

Für den Keller ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 Prozent ideal. Gerade in fensterlosen Räumen lohnt es sich, die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer zu messen. Liegt sie nämlich stark über dem idealen Wert, ist reines Belüften nicht ausreichend. Dann empfiehlt es sich, einen Luftentfeuchter zu kaufen.

Welche Wandfeuchte im Keller ist normal?

Eine normale Kellerwand hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 bis 15 % (je nach Baustoff), wobei Werte zwischen 3-10 % oft als normal gelten, während die Luftfeuchtigkeit idealerweise bei 40-60 % liegt (max. 65 %), um Schimmel und Modergeruch zu vermeiden. Problematisch wird es ab ca. 80 Digits (Profi-Skala) oder über 65 % relativer Luftfeuchtigkeit, was auf Kondensation oder aufsteigende Feuchtigkeit hindeutet.
 

Bei welcher Luftfeuchtigkeit bildet sich Schimmel im Keller?

Schimmel entsteht im Keller typischerweise bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 65-70 Prozent über längere Zeit, idealerweise bei Werten um die 80 Prozent, da sich dann Kondenswasser an kühlen Oberflächen bildet und Schimmelsporen einen perfekten Nährboden finden. Die optimale Luftfeuchtigkeit im Keller liegt bei 40 bis 60 Prozent; Werte über 70% garantieren Schimmelbildung, daher sind ein Hygrometer und richtiges Lüften wichtig. 

Keller richtig Lüften - Diese typischen Fehler solltest du unbedingt vermeiden!

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Kann Schimmel trotz normaler Luftfeuchtigkeit entstehen?

Ja, Schimmel kann trotz scheinbar normaler Luftfeuchtigkeit entstehen, weil warme, feuchte Luft an kalten Stellen wie schlecht isolierten Außenwänden oder Fensterlaibungen kondensiert, lokale Oberflächenfeuchtigkeit auf über 80 % erhöht und so Schimmelbildung begünstigt. Falsches Lüften (zu wenig oder nur gekippt) und Baumängel wie Wärmebrücken sind Hauptursachen; Feuchtigkeit kann auch durch Lecks oder aufsteigende Nässe eindringen. Regelmäßiges Stoßlüften, richtiges Heizen und die Beseitigung baulicher Mängel sind entscheidend. 

Soll man im Winter die Kellerfenster offen lassen?

Nein, Kellerfenster sollten im Winter nicht dauerhaft offen bleiben, sondern nur kurzzeitig per Stoßlüftung (5-15 Minuten) bei komplett geöffneten Fenstern, um die feuchte Luft auszutauschen, aber den Keller nicht auskühlen zu lassen, was sonst Schimmel fördern könnte. Insbesondere an sehr kalten oder frostigen Tagen sollten Sie das Lüften reduzieren oder vermeiden, um Leitungen vor dem Einfrieren zu schützen, aber bei milderen, trockenen Tagen ist eine Stoßlüftung effektiv, um Feuchtigkeit (z.B. durch Wäsche) zu reduzieren. Gekippte Fenster sind kontraproduktiv, da sie den Raum auskühlen lassen und zu Kondensation führen.
 

Bei welchem Wert ist die Wand feucht?

Eine Wand gilt ab etwa 80 % Feuchtigkeit (nach Messgeräten mit %-Anzeige) oder 80–100 Digits (bei kapazitiven Messgeräten) als feucht; Werte über 100 % oder 100 Digits deuten auf nasse Wände mit dringendem Handlungsbedarf hin, wobei schon 20–30 % als erhöht gelten und eine Ursachenforschung ratsam ist, besonders vor Dämmmaßnahmen, da dies Schimmel und Schäden begünstigt.
 

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit im Keller reduzieren?

Um die Luftfeuchtigkeit im Keller zu senken, sollten Sie richtig lüften (Stoßlüften bei kühler Außenluft), Heizung und Luftzirkulation nutzen (Möbel von Wänden abrücken, leicht heizen) und Feuchtigkeitsquellen wie Wäschetrocknen vermeiden oder sofort lüften; bei hartnäckigen Problemen helfen elektrische Luftentfeuchter, langfristig kann eine professionelle Abdichtung nötig sein.
 

Soll man bei Regen den Keller lüften?

Sehen Sie vom Lüften bei Regen oder Schnee ab, damit kein Wasser in die Kellerräume gelangt. Stellen Sie Möbel nicht direkt an die Wände, sondern lassen Sie Luft dazwischen. So kann die Luft im Raum optimal zirkulieren und es bilden sich keine Sporen hinter den Möbeln.

Soll man im Sommer die Kellerfenster offen lassen?

Im Sommer sollten Kellerfenster tagsüber meist geschlossen bleiben, um zu verhindern, dass warme, feuchte Außenluft in den kühlen Keller strömt und dort Kondenswasser (Sommerkondensation) bildet, was Schimmel begünstigt. Richtig lüften Sie nur, wenn die Außentemperatur unter ca. 20°C liegt – also in den kühlen Morgen- oder Abendstunden – mit weit geöffneten Fenstern (Stoß- oder Querlüften) für kurze Zeit, um die feuchte Luft auszutauschen und die kalten Wände zu kühlen, ohne sie mit Feuchtigkeit zu sättigen.
 

Welche Temperatur ist optimal für den Keller?

Die optimale Kellertemperatur hängt von der Nutzung ab, liegt aber meist zwischen 10 und 15 °C für Lagerung (Lebensmittel, Wein) und liegt bei 15 °C idealerweise höher, um Kondensation und Schimmel zu vermeiden, besonders wenn er als Wohnraum genutzt wird. Konstante Temperaturen sind besser als Schwankungen, wobei eine Luftfeuchtigkeit von 50-65 % ideal für die meisten Zwecke ist. 

Ist das schlimm, wenn der Keller sehr feucht ist?

Risiken bei feuchten und nassen Kellern

Von marodem Mauerwerk und feuchten Kellerwänden kann sich dieser besonders gut nähren und ebenfalls Möbel, anderes Lagergut, aber auch die Bausubstanz beschädigen. Außerdem ist die Ausweitung der Feuchtigkeit ein Risikofaktor, der nicht unterschätzt werden sollte.

Wie kann ich meinen Keller entfeuchten?

Vertikalsperre: Großflächige wasserdichte Sperrschicht wie ein Bitumenanstrich oder Schlämmputz dichten die Wand von außen oder innen her ab. Horizontalsperre: Injektionen eines Dichtstoffes oder der Einbau einer wasserdichten Sperrschicht hindert Feuchtigkeit innerhalb der Wand am Aufsteigen.

Welche Symptome können bei zu wenig Luftfeuchtigkeit auftreten?

Zu wenig Luftfeuchtigkeit äußert sich durch Symptome wie trockene Haut, juckende Augen, Kratzen im Hals, trockenen Husten, Heiserkeit und eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen, da die Schleimhäute austrocknen und Viren leichter eindringen können. Auch das Raumklima leidet, was sich in knisterndem Holz und Rissen in Möbeln zeigen kann.
 

Welche Wandfeuchtigkeit ist im Keller normal?

Eine normale Kellerwand hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 bis 15 % (je nach Baustoff), wobei Werte zwischen 3-10 % oft als normal gelten, während die Luftfeuchtigkeit idealerweise bei 40-60 % liegt (max. 65 %), um Schimmel und Modergeruch zu vermeiden. Problematisch wird es ab ca. 80 Digits (Profi-Skala) oder über 65 % relativer Luftfeuchtigkeit, was auf Kondensation oder aufsteigende Feuchtigkeit hindeutet.
 

Ist eine Wand mit 80% Feuchtigkeit feucht?

Eine Feuchtigkeit von 80 % in der Wand bedeutet Handlungsbedarf, da dies als "feucht" gilt (Normalwert < 80 %), was Schimmelwachstum begünstigt und auf ein ernstes Problem hinweist, das von aufsteigender Feuchtigkeit, Bauschäden oder Kondensation herrühren kann und eine schnelle Sanierung durch einen Fachmann erfordert, um Folgeschäden zu vermeiden. 

Was zeigt ein Feuchtigkeitsmessgerät an?

Ein Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung an, meist in Prozent (%), und misst, wie viel Wasserdampf in der Luft vorhanden ist im Verhältnis zur maximal möglichen Menge bei der aktuellen Temperatur. Es hilft dabei, das Raumklima zu beurteilen, da Werte zwischen 40 % und 60 % ideal für Gesundheit und Wohlbefinden sind; zu hohe Feuchtigkeit begünstigt Schimmel, zu niedrige trocknet Schleimhäute aus.
 

Soll man feuchten Keller heizen?

Die Feuchtigkeit dem Keller entziehen

Im Winter empfiehlt sich, den Keller zu heizen. Durch kontrolliertes Heizen verhindern Sie nicht nur eingefrorene Wasser- und Heizungsrohre, sondern auch Schimmel oder Schäden an der Bausubstanz. Beim Heizen erwärmt sich die Luft, so dass sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Ist eine Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent im Keller bedenklich?

Unzureichende oder falsche Belüftung führt zu einer Anreicherung von Feuchtigkeit im Keller. Die optimale Luftfeuchtigkeit in Kellerräumen sollte zwischen 40 % und 60 % liegen und niemals über 70 % betragen. Bei längerfristig über 70 % Luftfeuchtigkeit ist Schimmelbildung garantiert.

Wie kriegt man feuchten Keller trocken?

Um einen feuchten Keller zu trocknen, müssen Sie zuerst die Ursache beheben (z.B. durch Abdichtung oder Drainage), dann das Wasser entfernen und anschließend mit Luftentfeuchtern und gezieltem, <<a>!Stoßlüften</a> an kalten, trockenen Tagen die Restfeuchte aus der Luft und dem Mauerwerk ziehen, um Schimmelbildung zu verhindern und die Bausubstanz zu schützen. 

Warum sollten Kellerfenster im Sommer geschlossen bleiben?

Auch wenn die Bewohner:innen also vermuten, dass die warme Witterung den Keller trocknet – im Sommer sollten Kellertür und Kellerfenster besser geschlossen bleiben. Denn sonst verschlimmern sich die Probleme mit der Feuchtigkeit, was wiederum die ideale Grundlage für einen Schimmelpilzbefall ist.

Wie bekomme ich Feuchte Luft aus dem Keller?

Wenn Sie die Luftfeuchtigkeit senken oder tief halten wollen, lüften Sie den Keller 10 bis höchstens 15 Minuten täglich, am besten an kalten und trockenen Wintertagen. Die kalte Aussenluft wärmt sich auf, nimmt Luftfeuchtigkeit auf, entzieht dem Mauerwerk Feuchtigkeit und trocknet so den Keller langsam aus.

Soll man im Winter den Keller heizen?

Ja, einen Keller im Winter grundlegend zu heizen (ca. 15°C) ist oft sinnvoller als ihn komplett kalt zu lassen, um Feuchtigkeitsschäden, Schimmel und Schäden an der Bausubstanz durch Kondensation zu verhindern. Das Heizen erwärmt die Luft, wodurch diese mehr Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann, besonders wenn der Keller als Waschküche genutzt wird oder eine Wohnraumnutzung geplant ist. Eine unbeheizte Kälte kann zu Problemen führen, da kalte Luft kaum Feuchtigkeit speichert und Feuchtigkeit sich an kalten Wänden niederschlägt. 

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