Wie hoch sind die Kosten für ein Testament beim Notar?
Gefragt von: Corina Heß B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 13. Juli 2026sternezahl: 4.4/5 (18 sternebewertungen)
Die Kosten für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert Ihres Nachlasses (Geschäftswert) und sind gestaffelt; sie liegen oft zwischen ca. 150 € (bei 10.000 € Nachlass) und mehreren Hundert bis über Tausend Euro (bei größeren Vermögen), plus 75 € für die Hinterlegung und weitere Auslagen und Mehrwertsteuer; ein Gemeinschaftliches Testament ist teurer als ein Einzeltestament.
Wie hoch sind die Notargebühren für ein notarielles Testament?
Die Kosten für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert Ihres Nachlasses, wobei ein Einzeltestament günstiger ist als ein gemeinschaftliches (z. B. Berliner Testament) oder ein Erbvertrag. Bei 50.000 € Nachlasswert liegen die reinen Notargebühren für ein Einzeltestament bei ca. 165 €, für ein gemeinschaftliches bei ca. 330 €; hinzu kommen 75 € für die amtliche Verwahrung und 15 € für die Registrierung im Zentralen Testamentsregister.
Wie viel kostet es, ein Testament beim Notar zu erstellen?
Die Kosten für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert Ihres Nachlasses und liegen für ein Einzeltestament oft zwischen ca. 75 € (bei 10.000 € Nachlass) und über 900 € (bei 500.000 € Nachlass), während ein gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag das Doppelte kosten kann (z. B. 150 € bis fast 2.000 €). Hinzu kommen Kosten für die Verwahrung und die Eintragung ins zentrale Testamentsregister, was insgesamt rund 75 € (Verwahrung) plus ca. 18 € (Register) ausmacht.
Wie berechnen sich Notarkosten beim Testament?
Um Notarkosten für ein Testament zu berechnen, nutzen Sie einen online Notarkostenrechner, der den Nachlasswert (Ihr Vermögen) abfragt, da die Gebühren danach gestaffelt sind, plus Kosten für Verwahrung (ca. 75 €) und Registrierung (ca. 18 €) im Zentralen Testamentsregister. Einzeltestamente sind günstiger (1,0-fache Gebühr), gemeinschaftliche Testamente/Erbverträge (2,0-fache Gebühr) sind teurer, und die Kosten variieren je nach Notar und konkretem Fall.
Ist es sinnvoll, ein Testament beim Notar zu machen?
Das notarielle Testament hat den Vorteil, dass der Erbe später nicht extra einen Erbschein beantragen muss, den er ansonsten braucht, wenn Grundstücke vererbt worden sind. Da das Erbrecht kompliziert ist und seine Tücken hat, ist es ohnehin sinnvoll, sich fachkundig beraten lassen.
Was kostet ein Testament? Mit Rechtsanwalt & Notar Dr. Lohmeyer
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Was ist besser, handschriftliches Testament oder notarielles Testament?
Beide Testamentsformen sind rechtlich gleichwertig, aber das notarielle Testament bietet mehr Sicherheit und weniger Bürokratie (ersetzt oft den Erbschein, besonders bei Immobilien), während das handschriftliche Testament kostenlos und einfach zu ändern ist, aber leicht verloren gehen, verfälscht oder missverstanden werden kann, was später zu Erbstreitigkeiten führt. Die Wahl hängt von der Komplexität Ihres Nachlasses ab: Bei einfachen Fällen reicht oft ein korrektes handschriftliches Testament, bei Immobilien oder komplexen Regelungen ist der Notar meist die bessere Wahl.
Was ist besser, Testament beim Notar oder Rechtsanwalt?
Für ein einfaches Testament ist der Notar oft günstiger und sorgt für volle Rechtssicherheit durch Beurkundung und amtliche Verwahrung; bei komplexen Fällen (hohes Vermögen, Patchwork-Familien) ist die spezialisierte Beratung durch einen Rechtsanwalt ratsam, eventuell mit anschließender notarieller Beurkundung, um individuelle Gestaltung und steuerliche Optimierung zu verbinden, da der Anwalt zwar beraten, aber nicht beurkunden kann, während der Notar unparteiisch ist und die rechtliche Gültigkeit gewährleistet.
Welches Vermögen muss man beim Notar angeben?
Das Aktivvermögen ergibt sich aus der Summe des Werts aller Vermögensgegenstände wie Immobilien, Gesellschaftsbeteiligungen, Sparguthaben und Wertpapiere. Verbindlichkeiten können nicht abgezogen werden. Als Geschäftswert fließt allerdings nur die Hälfte dieses Werts in die Berechnung ein.
Was ist billiger, Notar oder Anwalt?
Die Kosten beim Notar liegen bei dem Wert Euro 1.570,- plus Mehrwertsteuer und sind damit deutlich niedriger als die Anwaltskosten.
Was benötigt man für ein Testament beim Notar?
Für ein notarielles Testament brauchen Sie hauptsächlich Ihren gültigen Personalausweis/Reisepass und müssen dem Notar Ihre genauen Vorstellungen und die Daten der Beteiligten mitteilen; bei Immobilieneigentum können Grundbuchauszüge hilfreich sein, aber das Wichtigste ist, dass Sie beim Termin mündlich Ihren Willen erklären, den der Notar beurkundet.
Was ist billiger, Testament über Notar oder Erbschein?
Da sich die Gebühr für das notarielle Testament nach dem Vermögen bei der Beurkundung und die Kosten eines Erbscheins nach dem Wert des Nachlasses im Todesfall richten, ist das notarielle Testament unterm Strich häufig deutlich günstiger als ein Erbschein.
Wie hoch sind die Notarkosten für ein Testament?
Notarkosten bei Erbschaft richten sich nach dem Wert des Nachlasses und dem benötigten Dokument (Testament, Erbvertrag, Erbschein), wobei ein notarielles Testament oder Erbvertrag Gebühren verursacht, die je nach Wert des Erbes gestaffelt sind (z.B. bei 100.000 € ca. 440 € für Einzeltestament, 780 € für Gemeinschaftst.) und die einmalige Verwahrung 75 € kostet, während ein Erbschein eigene Notar- und Gerichtskosten hat, die ebenfalls wertabhängig sind und sich oft addieren.
Welche Vorteile hat ein notarielles Testament?
Ein notarielles Testament bietet Sicherheit durch amtliche Verwahrung und Beratung, verhindert Streitigkeiten, da es formgültig und testierfähig beurkundet wird, und erspart den Erben oft die teure und langwierige Beantragung eines Erbscheins, da es direkt als Erbnachweis dient. Es gewährleistet, dass der letzte Wille rechtssicher und eindeutig festgehalten wird und nach dem Tod sicher aufgefunden und eröffnet wird.
Welche Tabelle für Notarkosten?
2 GNotKG geregelt:
- 0,5-10 Mio. €: Jede weitere 50.000 € kosten 80 €.
- 10–20 Mio. €: Jede weitere 200.000 € kosten 130 €
- 20–30 Mio. €: Jede weitere 250.000 € kosten 150 €
- über 30 Mio. €: Jede weitere 1.000.000 € kosten 120 €
Wann sollte man ein Testament beim Notar machen?
Ein Testament sollte Sie machen, wenn die gesetzliche Erbfolge nicht Ihren Wünschen entspricht. Auch wenn Sie Einzelheiten der Erbfolge genau regeln wollen und es nicht darauf ankommen lassen wollen, dass sich die Erben schon irgendwie einigen werden.
Kann ich ein Testament machen, ohne zum Notar zu gehen?
Dabei können Sie ein Testament auf 2 Arten erstellen: handschriftlich, indem Sie Ihren letzten Willen eigenhändig niederschreiben, datieren und unterschreiben, oder notariell, indem Sie diesen von einem Notar oder einer Notarin beurkunden lassen.
Welche Nachteile hat ein notarielles Testament?
Die Hauptnachteile eines notariellen Testaments sind die Kosten, die sich nach dem Vermögen richten, die fehlende Flexibilität bei Änderungen (es muss neu errichtet werden), der anfängliche Zeitaufwand für Beurkundung und Termin und die geringere Diskretion, da es zentral verwahrt und registriert wird. Allerdings gleichen die Vorteile wie rechtliche Sicherheit, umfassende Beratung, automatische Registrierung und die oft spätere Ersparnis von Erbscheinkosten diesen Nachteil oft aus, besonders bei komplexen Vermögensverhältnissen, so die youtube.com Video und https://www.youtube.com/watch?v=k4I_AGeAmas} .
Ist ein Erbschein erforderlich, wenn ein handschriftliches Testament vorhanden ist?
Ein handschriftliches Testament kann oft einen Erbschein ersetzen, wenn es eindeutig ist und zusammen mit dem Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts vorgelegt wird, besonders bei Banken. Ein Erbschein ist jedoch fast immer erforderlich, wenn Grundstücke zum Nachlass gehören und es sich um ein privatschriftliches Testament handelt, da hier oft ein notarielles Testament oder ein Erbschein verlangt wird. Bei Unklarheiten oder für bestimmte Institutionen kann ein Erbschein auch bei klaren Testamenten notwendig sein.
Wie hoch sind die Kosten für ein handschriftliches Testament?
Für die reine Erstellung eines handschriftlichen Testaments fallen keinerlei Kosten an. Weil das private Testament persönlich und schriftlich vom Erblasser allein verfasst wird, belaufen sich die Testamentskosten für die Erstellung auf Null.
Sind alle Notare gleich teuer?
Die Kosten für notarielle Dienstleistungen in Deutschland sind gesetzlich festgelegt und daher bei allen Notaren gleich hoch. Im Gegensatz zu anderen Dienstleistungen, wie z.B. der eines Rechtsanwalts, sind sie nicht verhandelbar. Auch dürfen Notare z.B. guten Mandantinnen und Mandanten keine Rabatte gewähren.
Wie kann man Notarkosten sparen?
Kosten sparen beim Notar
- Verzicht auf eine Auflassungsvormerkung: Die Auflassungsvormerkung ist eine Sicherheit für den Käufer, dass der Verkäufer die Immobilie in der Zwischenzeit nicht an Dritte veräußert. ...
- Verzicht auf das Notaranderkonto: Das Treuhandkonto des Notars heißt Notaranderkonto.
Was kostet es, ein Haus vom Notar überschreiben zu lassen?
Die Notarkosten für das Überschreiben eines Hauses (Schenkung/Übertragung) berechnen sich nach dem Wert der Immobilie und umfassen Notargebühren (ca. 1–1,5 % des Wertes) sowie Grundbuchkosten (ca. 0,5 % des Wertes), insgesamt also etwa 1,5 % bis 2 % des Immobilienwerts, zuzüglich eventueller Schenkungssteuer oder Kosten für Wohnrechte. Bei einem Wert von 300.000 € liegen die reinen Kosten (Notar + Grundbuch) oft bei rund 1.800 € bis 2.500 €, abhängig vom genauen Wert und den Leistungen.
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