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Wie hoch ist die Strafe bei 2 4 Promille?

Gefragt von: Kai-Uwe Eberhardt  |  Letzte Aktualisierung: 15. September 2026
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Bei 2,4 Promille am Steuer drohen empfindliche Strafen: Es handelt sich um eine Straftat (Trunkenheit im Verkehr nach § 316 StGB oder Gefährdung des Straßenverkehrs nach § 315c StGB), die mit Geld- oder Freiheitsstrafe, Entzug der Fahrerlaubnis (Sperrfrist 6 Monate bis lebenslang), Punkten in Flensburg (3) und teils MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) geahndet wird, da dies absolute Fahruntüchtigkeit darstellt und oft schwere Folgen hat.

Wie lange Führerschein weg bei 2,4 Promille?

Bei 2,4 Promille droht in Deutschland der Entzug der Fahrerlaubnis (Führerschein weg) für mindestens 6 Monate bis 5 Jahre oder sogar lebenslang (als Straftatbestand "Trunkenheit"). Dazu kommen Geld- oder Freiheitsstrafen, Punkte in Flensburg und oft eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), die oft schon ab 1,1 Promille angeordnet wird. Eine MPU ist bei 2,4 Promille quasi sicher und muss bestanden werden, um den Führerschein zurückzubekommen. 

Was passiert, wenn man 2,4 Promille hat?

Ab 1,5 Promille ist von einem starken Rausch zu sprechen, der unter anderem schwere Koordinationsstörungen und eine lallende Aussprache mit sich bringt. Ab 2,5 Promille drohen Lähmungserscheinungen, bei höheren Mengen kann es zu Kreislaufversagen und Lebensgefahr kommen.

Welche Strafe bei 2,5 Promille?

Bei 2,5 Promille liegt eine Straftat vor (absolute Fahruntüchtigkeit), die zu Geld- oder Freiheitsstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis (oft mit MPU-Anordnung), Punkten in Flensburg und erheblichen Geldauflagen (Tagessätze nach Einkommen) führt, da ab 1,1 Promille die Strafbarkeit beginnt und 2,5 Promille deutlich darüber liegt. Konkret drohen neben dem Führerscheinentzug (Sperrfrist) und 3 Punkten meist eine Geldstrafe in Form von vielen Tagessätzen (z.B. 40 Tagessätze ab 1,6 Promille), die das Einkommen des Betroffenen stark belasten kann. 

Wann erhält man ein 9-Monate-Fahrverbot?

Es geht auch noch länger: 9 Monate Fahrverbot

Wer ein 9-Monate-Fahrverbot erhält, hat – so wie auch schon bei einem Sechsmonats-Fahrverbot – nicht nur eine Verkehrsordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat begangen. Wurde diese mit drei Punkten in Flensburg bestraft, droht ein 9-Monate-Fahrverbot.

Wie hoch ist die Strafe für Alkohol am Steuer und wie viel Promille darf man haben beim Fahren?

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Wie lange dauert es bis ein Strafbefehl kommt für Trunkenheit?

Nach einer Trunkenheitsfahrt dauert es meist einige Wochen bis zu wenigen Monaten, bis ein Strafbefehl oder Bußgeldbescheid eintrifft, abhängig von der Auslastung von Staatsanwaltschaft/Gericht, der Komplexität des Falls (z.B. Blutalkoholwerte, Unfallfolgen) und ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat handelt. Einfache Fälle können schneller bearbeitet werden (4-6 Wochen), während komplexere Fälle länger dauern können, aber Strafbefehle oft zügig ergehen, wenn alles klar ist. 

Kann man trotz Fahrverbot zur Arbeit fahren?

Nein, trotz Fahrverbot darf man nicht zur Arbeit fahren, da dies eine Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis) ist und empfindliche Strafen wie Geld- oder sogar Haftstrafen nach sich ziehen kann. Ausnahmen gibt es nur in extrem seltenen Härtefällen, wenn ein drohender Jobverlust nachgewiesen wird und keine zumutbaren Alternativen (ÖPNV, Fahrrad, etc.) existieren. In der Regel muss man den Führerschein abgeben und auf andere Verkehrsmittel ausweichen. 

Wie viel Promille muss man zur MPU?

Eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wird zwingend ab 1,6 Promille angeordnet, da dies auf eine Alkoholproblematik hinweist; aber auch schon ab 1,1 Promille kann eine MPU erforderlich sein, wenn zusätzliche „Zusatztatsachen“ wie das Fehlen von Ausfallerscheinungen (Torkeln, Schlangenlinienfahren) auf eine Gewöhnung schließen lassen, oder bei wiederholten Alkoholauffälligkeiten, unabhängig von der Promillehöhe.
 

Ist ein Führerscheinentzug für ein Jahr möglich?

Ein Fahrverbot dauert maximal 3 Monate (Ordnungswidrigkeit) oder 6 Monate (Straftat), ein Jahr ist hier nicht möglich; was oft als "1 Jahr Fahrverbot" bezeichnet wird, ist der Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von 12 Monaten (oder länger), nach der die Fahrerlaubnis neu beantragt werden muss, oft nach einer MPU, und ist eine Folge von schweren Verstößen wie z.B. Alkohol am Steuer oder wiederholtem zu schnellen Fahren. 

Wie lange brauchen 2,5 Promille zum Abbauen?

Pro Stunde werden zwischen 0,1 und 0,2 Promille abgebaut. Die Abbaugeschwindigkeit ist von Körper zu Körper individuell und lässt sich von außen nicht beschleunigen.

Wie viel Promille hat ein Alkoholiker?

Alkoholiker können extrem hohe Promillewerte erreichen (oft über 3, manchmal sogar 5 Promille oder mehr), da ihr Körper eine hohe Toleranz entwickelt hat, aber selbst bei ihnen besteht Lebensgefahr ab etwa 3 Promille durch Atemlähmung oder Koma; für "Normaltrinker" gelten ab 1,1 Promille absolute Fahruntüchtigkeit und eine MPU, während bei 1,6 Promille die MPU-Pflicht für die Gewöhnung an Alkohol verordnet wird, selbst wenn keine Ausfallerscheinungen sichtbar sind.
 

Wann sollte man wegen Alkohol ins Krankenhaus?

Bei einer Alkoholvergiftung muss sofort der Notruf (112 in Deutschland) gewählt werden, wenn die Person bewusstlos ist, unregelmäßig oder gar nicht atmet, Krampfanfälle hat, sich unterkühlt anfühlt oder stark zittert und schwitzt, da dies lebensbedrohliche Zustände sind. Auch anhaltendes Erbrechen oder eine schwere Verwirrung sind Gründe, um professionelle Hilfe zu rufen, da eine starke Vergiftung tödlich enden kann. 

Welche Strafen drohen im Bußgeldkatalog Alkohol 2025?

Der Bußgeldkatalog für Alkohol am Steuer 2025 sieht bei Verstößen unter 1,1 Promille (relativ) gestaffelte Strafen vor: Ersttäter zahlen 500 €, bekommen 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot; Wiederholungstäter 1.000 €/2 Punkte/3 Monate und 1.500 €/2 Punkte/3 Monate Fahrverbot. Ab 1,1 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) drohen Geld- oder Freiheitsstrafen, 3 Punkte und Entzug der Fahrerlaubnis, während ab 1,6 Promille zusätzlich eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) zwingend wird. Für Fahranfänger und unter 21-Jährige gilt eine strikte 0,0-Promille-Grenze.
 

Wie lange Führerscheinsperre bei Alkohol?

Die Dauer, wie lange der Führerschein weg ist, hängt stark vom Promillewert ab: Bei 0,5 bis 1,09 Promille droht ein ein- bis dreimonatiges Fahrverbot (Ordnungswidrigkeit); bei 1,1 Promille und mehr wird der Führerschein entzogen (Straftat), mit Sperrfristen von mindestens 6 Monaten bis 5 Jahren (oft 10-12 Monate bei 1,8 Promille), oft verbunden mit einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung), besonders bei Unfällen oder Wiederholungstätern. 

Wann droht ein Fahrverbot als Ersttäter?

Als Ersttäter bei einem Fahrverbot haben Sie den großen Vorteil, den Antrittszeitpunkt innerhalb von vier Monaten nach Rechtskraft des Bußgeldbescheids selbst wählen zu können, um das Verbot günstig zu legen (z.B. im Urlaub), während Wiederholungstäter das Fahrverbot sofort nach Rechtskraft antreten müssen. Ersttäter ist, wer innerhalb der letzten zwei Jahre kein Fahrverbot hatte. Das Fahrverbot muss am Stück abgeleistet werden, kann aber nicht aufgeteilt werden. 

Wie lange dauert ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer?

Ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer dauert unterschiedlich lange: Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (ab 0,5 Promille) führt meist innerhalb von 4-6 Wochen zum Bußgeldbescheid. Ein Strafverfahren (ab 1,1 Promille oder bei Ausfallerscheinungen) kann mit einem Strafbefehl oder Gerichtsverfahren 3-6 Monate oder länger dauern, abhängig von der Auslastung der Behörden und Gerichte. 

Wie hoch ist die Geldstrafe bei Führerscheinentzug?

Führerscheinentzugsdelikte. Geldstrafe: 0,8 bis 1,2 Promille: 800 Euro bis 3.700 Euro. 1,2 bis weniger als 1,6 Promille: 1.200 Euro bis 4.400 Euro.

Wie lange gilt ein Fahrverbot bei Trunkenheit am Steuer?

Die Dauer, wie lange der Führerschein weg ist, hängt stark vom Promillewert ab: Bei 0,5 bis 1,09 Promille droht ein ein- bis dreimonatiges Fahrverbot (Ordnungswidrigkeit); bei 1,1 Promille und mehr wird der Führerschein entzogen (Straftat), mit Sperrfristen von mindestens 6 Monaten bis 5 Jahren (oft 10-12 Monate bei 1,8 Promille), oft verbunden mit einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung), besonders bei Unfällen oder Wiederholungstätern. 

Wann bekommt man den Führerschein nicht mehr zurück?

Ab einem Promillewert von 1,1 wird dir der Führerschein entzogen. Fährst du auffällig oder verursachst du einen Unfall, kann der Führerschein schon ab 0,3 Promille abgenommen werden. Kann dir keine Fahrfehler nachgewiesen werden, musst du bis 0,5 Promille keine rechtlichen Folgen fürchten.

Wann bekommt man 9 Monate Fahrverbot?

9 Monate Fahrverbot werden bei Straftatten im Straßenverkehr verhängt. 9 Monate Fahrverbot: Der Führerschein ist dann erst einmal weg. Wer mit Alkohol am Steuer oder nach der Einnahme von Drogen in eine Polizeikontrolle gerät, behält seinen Führerschein aller Voraussicht nach nicht mehr lange.

Wie bekomme ich meinen Führerschein wieder nach Alkohol?

Bereits 10 Wochen vor Ablauf Ihrer Sperrfrist können Sie bei Ihrem Straßenverkehrsamt die Wiedererteilung Ihres Führerscheins beantragen. Die Führerscheinstelle wird dann wahrscheinlich von Ihnen noch einige Unterlagen (behördliches Führungszeugnis, Sehtestbescheinigung u.

Kann ein Anwalt bei trunkenheit am Steuer helfen?

Durch die Unterstützung eines Anwalts für Verkehrsrecht können die Rechte des Mandanten gewahrt und mögliche rechtliche Konsequenzen minimiert werden. Darüber hinaus kann ein Anwalt helfen, ein Fahrverbot oder den Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund von Alkohol am Steuer zu vermeiden oder abzumildern.

Welche Fahrzeuge darf man trotz Fahrverbot noch fahren?

Fahren von E-Bikes, S-Pedelecs und Mofas nicht erlaubt

Jedoch kann es in einigen Fällen Ausnahmen geben. Wenn das Fahrverbot beispielsweise nur für bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen gilt, können unter Umständen E-Bikes, S-Pedelecs, E-Scooter, Mofas und Fahrräder mit elektrischem Antrieb erlaubt sein.

Wird der Arbeitgeber bei Führerscheinentzug informiert?

Merke: Ob der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber über den Führerscheinentzug oder ein Fahrverbot informieren muss, hängt davon ab, wie stark seine Arbeitsleistung davon betroffen ist. §241 Abs. 2 BGB verpflichtet den Arbeitnehmer nur dann zur Mitteilung, wenn der Arbeitgeber dadurch Arbeitsabläufe ändern muss.

In welcher Situation darf ich ohne Führerschein fahren?

Autofahren ohne Führerschein ist auf einem Verkehrsübungsplatz ab 16 Jahren möglich. Weitere Bedingung: Der oder die Probefahrer:in darf nicht alleine auf dem Gelände unterwegs sein. Der oder die Begleitfahrer:in muss mindestens 21 Jahre alt sein und seit mindestens drei Jahren eine gültige Fahrerlaubnis besitzen.

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