Wie hoch ist der Stundenlohn bei der verhinderungspflege?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Miriam Philipp | Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026sternezahl: 4.5/5 (74 sternebewertungen)
Der Stundenlohn bei der Verhinderungspflege ist nicht festgelegt, aber liegt meist zwischen 5 und 30 € für Privatpersonen, wobei der Betrag angemessen und nachvollziehbar sein sollte (z.B. im Bereich des Mindestlohns oder etwas darüber), während professionelle Pflegedienste höhere Sätze verlangen, die von der Pflegekasse erstattet werden, wobei der Gesamthöchstbetrag für 2025 bei 1.685 € pro Jahr liegt.
Wie hoch ist der Mindestlohn für Verhinderungspflegekräfte?
Der Mindestlohn bei der Verhinderungspflege ist die absolute Untergrenze; der Stundenlohn wird von Pflegebedürftigen selbst festgelegt, muss aber angemessen sein und darf den branchenspezifischen Mindestlohn (z.B. 16,10 € für Pflegehilfskräfte oder 20,50 € für Pflegefachkräfte ab Juli 2025) nicht unterschreiten und bewegt sich oft zwischen 6 € und 30 € pro Stunde, wobei Qualifikation und Pflegegrad den Satz beeinflussen. Seit Juli 2025 gibt es zudem einen gemeinsamen Jahresbetrag von 3.539 € für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, der flexibel genutzt werden kann, und die Wartezeit entfällt.
Was zahlt die Pflegekasse pro Stunde?
Üblich sind 5 bis 25 Euro pro Stunde, in Einzelfällen auch mehr. Wichtig ist, dass Sie die erbrachten Stunden und Zahlungen schriftlich dokumentieren, damit die Pflegekasse Ihre Abrechnung akzeptiert.
Wie bekomme ich 2400 Euro Verhinderungspflege?
Um 2400 € Verhinderungspflege zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei Ihrer Pflegekasse stellen (Pflegegrad 2+), die Pflegeperson nachweisen und die Kosten für eine Ersatzpflege abrechnen; entscheidend ist die <<<>>>Kombination von Verhinderungspflege (ca. 1612 €) und Kurzzeitpflege (ca. 927 €), da sich diese Beträge ergänzen können, um den Maximalbetrag zu erreichen, wobei Sie ab 2025 sogar bis zu 3.539 € kombinieren können (mit nicht genutzter Kurzzeitpflege) – Hauptsache: Antrag stellen, Belege sammeln (Rechnungen, Stundenzettel) und einreichen, idealerweise mit einem externen Pfleger, um volle Auszahlung zu erhalten.
Wie stelle ich eine Rechnung für Verhinderungspflege?
Eine Abrechnung für Verhinderungspflege beinhaltet die Kosten für die Ersatzpflegekraft (je nach Verwandtschaftsgrad gestaffelt), wobei seit Juli 2025 ein gemeinsames Budget von bis zu 3.539 € (Pflegegrad 2+) für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege genutzt wird, oft kombiniert mit dem Pflegegeld (erstes/letztes Tag voll, dazwischen die Hälfte), wobei oft Formulare der Krankenkasse (z.B. Barmer Musterrechnung, AOK Abrechnung) mit Details zu Tagen/Stunden und Auszahlungswunsch verwendet werden.
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Wie hoch ist der Stundenlohn bei privater Verhinderungspflege?
Der Stundenlohn für Verhinderungspflege durch eine Privatperson ist nicht fix, muss aber angemessen sein (oft 15-25 €/Std., je nach Aufwand) und darf den gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten. Die Pflegekasse zahlt diesen Betrag an die pflegebedürftige Person, die ihn dann an die helfende Privatperson (Nachbar, Freund, Verwandter) weiterleitet; es muss eine Rechnung erstellt werden. Bei tageweiser Verhinderungspflege kann das Pflegegeld gekürzt werden, stundenweise jedoch nicht.
Wie wird die stundenweise Verhinderungspflege abgerechnet?
Die stundenweise Verhinderungspflege wird abgerechnet, indem die erbrachten Stunden dokumentiert und der Pflegekasse gemeldet werden, wobei das Pflegegeld unverändert weitergezahlt wird, solange die Ersatzpflege unter 8 Stunden pro Tag leistet; hierfür stehen jährlich bis zu 1.612 € (Stand 2024) aus dem gemeinsamen Budget mit der Kurzzeitpflege zur Verfügung und es müssen Rechnungen/Quittungen für Kosten wie Verdienstausfall oder Pflegedienstleistungen gesammelt werden.
Welche Summe kann man bei Verhinderungspflege beantragen?
Grundsätzlich darf die Pflegekasse für die Verhinderungspflege insgesamt maximal nur 1.685 Euro im Kalenderjahr übernehmen.
Was ist besser, Stundenweise oder Tageweise Verhinderungspflege?
Stundenweise Verhinderungspflege ist fast immer besser, weil das Pflegegeld bei Abwesenheit unter 8 Stunden pro Tag nicht gekürzt wird, während bei tageweiser Pflege (über 8 Std.) das Pflegegeld halbiert wird – die stundenweise Option bietet also mehr Flexibilität und volle finanzielle Unterstützung für kurze Auszeiten (Arzt, Einkaufen), während die tageweise Form eher für längere Urlaube gedacht ist.
Wie viel Verhinderungspflege kann man sich auszahlen lassen?
Die Pflegekasse gewährt für die Verhinderungspflege einen Betrag von 1.612 Euro pro Jahr. Dieser kann mit Geld aus der Kurzzeitpflege auf bis zu 2.418 Euro aufgestockt werden. Wie beantrage ich Verhinderungspflegegeld? Antragsformulare finden Sie auf den Webseiten der zuständigen Pflegekasse.
Wie viel verdient man für eine Verhinderungspflege?
Die Höhe der Leistung, die die Pflegekasse für die Verhinderungspflege zahlt, beträgt für Personen mit Pflegegrad 2 bis 5 bis zu 1.685 Euro pro Jahr.
Wird die Verhinderungspflege überprüft?
Ja, Verhinderungspflege wird von der Pflegekasse überprüft, aber eher faktisch nach der Inanspruchnahme durch die Prüfung von Belegen und Nachweisen, weniger bezüglich des konkreten Grundes der Verhinderung oder der genauen Aufgaben, da Flexibilität eingeräumt wird. Sie müssen die Kosten (Quittungen, Rechnungen) einreichen, die dann erstattet werden; seit Juli 2025 gibt es zudem eine Transparenzregelung, die Ihnen mehr Einblick in die Abrechnung gibt.
Wird bei stundenweise Verhinderungspflege das Pflegegeld gekürzt?
Nein, bei stundenweiser Verhinderungspflege (unter 8 Stunden pro Tag) wird das Pflegegeld nicht gekürzt, sondern weiter in voller Höhe gezahlt, während bei tageweiser Verhinderungspflege (über 8 Stunden pro Tag) das Pflegegeld für die Dauer der Verhinderung auf 50 Prozent reduziert wird. Tage mit weniger als acht Stunden Verhinderung werden nicht auf den Gesamtanspruch angerechnet und beeinflussen das Pflegegeld nicht, was die stundenweise Variante zur flexiblen Entlastung ohne finanzielle Nachteile macht.
Wie hoch ist der Mindestlohn ab dem 1. Januar 2026?
Mindestlohn steigt in zwei Schritten auf 14,60 Euro
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde.
Wie viel zahlt die AOK bei Verhinderungspflege?
Die AOK zahlt für die Verhinderungspflege ab Juli 2025 einen gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 € für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zusammen, der flexibel genutzt werden kann. Bis dahin waren es 1.685 € pro Jahr für Verhinderungspflege, die mit dem Budget der Kurzzeitpflege (ebenfalls 1.685 €) auf bis zu 2.528 € aufgestockt werden konnten. Bei der Pflege durch nahe Angehörige gibt es oft nur das Pflegegeld plus nachgewiesene Kosten (z. B. Fahrtkosten), um das Budget nicht zu sprengen.
Wie hoch ist der Stundenlohn für Verhinderungspflege bei Privatpersonen?
Verhinderungspflege durch eine Privatperson ist eine Auszeit für pflegende Angehörige, die bei der Pflegekasse beantragt wird, wenn die Pflegeperson krank oder im Urlaub ist, wobei die Pflege durch eine andere Privatperson (Freund, Nachbar, entfernter Verwandter) übernommen wird. Es gibt eine zeitliche Begrenzung (max. 42/56 Tage pro Jahr), und es wird ein Betrag von bis zu 1.685 € (ab 2025 ein gemeinsamer Topf mit Kurzzeitpflege) ausgezahlt, wobei die Pflegekasse die Kosten bis zu einem fairen Stundensatz (z.B. 5-25 €/Std.) erstattet, der dokumentiert werden muss. Wichtig ist, dass der Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad 2 hat und die Pflege seit mindestens 6 Monaten erfolgte.
Was kostet eine Stunde Verhinderungspflege?
Eine Stunde Verhinderungspflege kostet unterschiedlich: Bei selbst organisierten Pflegekräften (Bekannte, Verwandte) sind fair kalkulierte 5 bis 25 € pro Stunde üblich, professionelle Pflegedienste berechnen oft höhere Sätze, die Pflegekasse zahlt bis zu 1.685 € jährlich, die man auf Stunden umrechnen kann, wobei der Stundenlohn angemessen und nachvollziehbar sein muss (oft um die 14 bis 20 € als Durchschnitt, je nach Aufwand). Die Höhe richtet sich nach Aufwand, Region und Qualifikation der Pflegeperson.
Wie viele Tage darf man Verhinderungspflege machen?
Für Verhinderungspflege stehen Ihnen pro Kalenderjahr bis zu 8 Wochen (56 Tage) zu, die Sie flexibel nutzen können, auch stundenweise oder aufgeteilt, wobei die stundenweise Pflege nicht auf die vollen Tage angerechnet wird, wie Pflege.de und AOK berichten. Seit dem 1. Juli 2025 entfällt die frühere Sechs-Monats-Vorpflegezeit, sodass Sie die Leistung ab Pflegegrad 2 sofort nutzen können.
Wann bekommt man 2400 Euro Verhinderungspflege?
Um 2400 € Verhinderungspflege zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei Ihrer Pflegekasse stellen (Pflegegrad 2+), die Pflegeperson nachweisen und die Kosten für eine Ersatzpflege abrechnen; entscheidend ist die <<<>>>Kombination von Verhinderungspflege (ca. 1612 €) und Kurzzeitpflege (ca. 927 €), da sich diese Beträge ergänzen können, um den Maximalbetrag zu erreichen, wobei Sie ab 2025 sogar bis zu 3.539 € kombinieren können (mit nicht genutzter Kurzzeitpflege) – Hauptsache: Antrag stellen, Belege sammeln (Rechnungen, Stundenzettel) und einreichen, idealerweise mit einem externen Pfleger, um volle Auszahlung zu erhalten.
Wie rechne ich Verhinderungspflege richtig ab?
Um Verhinderungspflege abzurechnen, sammeln Sie Belege (Rechnungen, Quittungen, Stundenzettel), stellen einen Antrag bei der Pflegekasse und reichen die Nachweise ein, wobei Ihnen ab dem 1. Juli 2025 ein gemeinsamer Topf von bis zu 3.539 € für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege zur Verfügung steht, der zweckgebunden für tatsächliche Kosten genutzt wird. Die Abrechnung erfolgt meist rückwirkend, und Sie können Kosten für Ersatzpflege, Fahrtkosten oder Verdienstausfall geltend machen, wobei die Höhe bei nahen Verwandten auf das 1,5-fache (ab Juli 2025: 2-fache) des Pflegegeldes begrenzt ist.
Wie lange dauert die Auszahlung von Verhinderungspflege?
Die Auszahlung der Verhinderungspflege dauert je nach Pflegekasse meist einige Wochen (ca. 2 bis 8 Wochen), da die Bearbeitungszeit variiert, aber bei vollständigen Unterlagen auch schneller gehen kann, manchmal innerhalb weniger Tage, wobei die Kasse oft nach Eingang des Antrags einen Bescheid sendet, bevor das Geld überwiesen wird, häufig rückwirkend und nach vorheriger Inanspruchnahme der Leistung.
Welche Nachteile hat die Verhinderungspflege?
Nachteile der Verhinderungspflege sind: Bürokratie und Organisation, die 6-monatige Wartezeit vor dem ersten Anspruch, die begrenzte Nutzungsdauer (max. 6 Wochen/Jahr), mögliche Kürzung des Pflegegelds bei tageweiser Nutzung (aber nicht bei stundenweiser <8h), Budgetbegrenzungen bei der Beauftragung naher Angehöriger sowie steuerliche Pflichten für höhere Einnahmen. Zudem können die Umstellung und Sorge um die Versorgung des Pflegebedürftigen psychische Belastungen darstellen.
Was ist eine stundenweise Verhinderungspflege durch Angehörige?
Eine stundenweise Verhinderungspflege liegt vor, wenn für die Pflege pro Tag weniger als acht Stunden aufgewendet wurden. Dies kann der Fall sein, wenn der Pflegende einen wichtigen Termin wahrnimmt, zum Einkaufen fährt oder einen Kino- oder Theaterbesuch plant.
Wie hoch darf der Stundenlohn bei Nachbarschaftshilfe sein?
Nachbarschaftshilfe ist möglich. Die Aufwandsentschädigung darf nicht mehr als 5 Euro pro Stunde betragen. Pro Jahr dürfen nicht mehr als 2.400 Euro an Aufwandsentschädigung entgegengenommen werden.
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