Zum Inhalt springen

Wie hoch ist der Beitrag bei der IKK?

Gefragt von: Erna Appel  |  Letzte Aktualisierung: 6. Juli 2026
sternezahl: 4.3/5 (20 sternebewertungen)

Der Beitrag zur IKK (Industrie-Krankenkasse) setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz (14,6 %) und einem individuellen Zusatzbeitrag zusammen, der je nach IKK-Zweig variiert, z. B. 3,39 % bei der IKK gesund plus, was zusammen 17,99 % ergibt (Stand 2025/2026). Dieser Beitrag wird in der Regel hälftig von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen.

Wie viel zahlt man bei der IKK?

Alle beitragszahlenden Mitglieder unserer gesetzlichen Krankenversicherung müssen laut Gesetz 14,6 Prozent ihres Einkommens als Beitrag zahlen. Bei Erwerbstätigen teilen sich Versicherungsnehmer und Arbeitgeber den Beitrag und zahlen jeweils die Hälfte.

Ist die IKK teurer als AOK?

Der Beitragssatz der AOK PLUS beträgt 17,70% (14,60% + 3,10%). Der Beitragssatz der IKK classic beträgt 18,00% (14,60% + 3,40%).

Welche gesetzliche Krankenkasse ist die teuerste?

Die teuerste gesetzliche Krankenkasse ist nicht immer dieselbe, da die Zusatzbeiträge jährlich angepasst werden; für 2026 gehören jedoch die BKK Pfalz (mit bis zu 18,5% 2024, aber neuere Daten zeigen höhere Sätze für 2026 wie die BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag) oder Mobil Krankenkasse, BKK VerbundPlus zu den Spitzenreitern mit über 18,4%, während andere Kassen wie BKK Wirtschaft & Finanzen oder die AOK Nordost ebenfalls sehr hohe Zusatzbeiträge erheben können, die den Gesamtbeitragssatz auf über 17% bringen. 

Ist IKK eine gute Krankenkasse?

Ja, die verschiedenen IKKs gelten oft als gute Krankenkassen, da sie regelmäßig gute Bewertungen in Tests erhalten, besonders bei Service und Zusatzleistungen, aber die Qualität kann je nach regionaler Kasse (z.B. IKK Südwest, IKK gesund plus) und individuellen Bedürfnissen variieren, wobei es auch gemischte Nutzererfahrungen gibt.
 

Beiträge | Beitragsbelastung, PUEG, Übergangbereich uvm.

37 verwandte Fragen gefunden

Ist die IKK die teuerste Krankenkasse?

Die teuerste Krankenkasse 2026 ist die IKK Brandenburg und Berlin mit einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 4,35 Prozent. Dicht darauf folgt die Knappschaft mit 4,3 Prozent. Diese konnte ihren Beitrag minimal senken – 2025 wurden dort 4,4 Prozent als Zusatzbeitrag fällig.

Welche Nachteile hat die IKK classic?

Nachteile der IKK classic sind oft langsame Bearbeitungszeiten, Probleme bei Krankengeldzahlungen, schlechte Kommunikation und hohe Zusatzbeiträge, mit denen einige Versicherte unzufrieden sind; speziell der Krankengeld-Wahltarif hat Einschränkungen wie Wartezeiten und eine Altersgrenze (bis 45). Zudem gab es Kritik bezüglich der Hilfsmittelversorgung, da Verträge gekündigt wurden, was die Versorgung für Patienten erschweren kann, so die Seite des Deutschen ApothekenPortals. 

Welche Krankenkasse ist im Jahr 2025 die billigste?

Die BKK firmus ist 2025 die günstigste bundesweite Krankenkasse mit einem Beitragssatz um die 16,78 %, gefolgt von der hkk (ca. 16,79 %) und der Audi BKK (ca. 17,0 %), aber es gibt große Unterschiede im Zusatzbeitrag, weshalb ein individueller Vergleich wichtig ist, da Kassen wie die Techniker Krankenkasse (TK) oder die BKK Herkules oft bessere Leistungen bei Zahnreinigung oder Bonusprogrammen bieten. 

Wie hoch ist der Krankenkassensatz bei der IKK classic?

Der Beitragssatz der IKK classic beträgt für 2026 insgesamt 18,0 %, bestehend aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % und einem individuellen Zusatzbeitrag von 3,4 %; dieser Satz gilt für bundesweit geöffnete Mitglieder und wurde zum Jahreswechsel angehoben. 

Wie hoch ist der GKV-Höchstbeitrag im Jahr 2026?

Jede gesetzliche Krankenkasse legt ihren individuellen Zusatzbeitrag selbst fest. Im Jahr 2025 bewegen sich die kassenindividuellen Zusatzbeiträge zwischen 2,18 % und 4,39 %. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag beträgt in diesem Jahr 2,5 %. Für 2026 wurde der durchschnittliche Zusatzbeitrag auf 2,9 % festgelegt.

Wie hoch ist der niedrigste Krankenkassenbeitrag?

Die BKK firmus bietet mit 15,50 % (Stand 2026) den bundesweit niedrigsten Beitragssatz, gefolgt von der hkk Krankenkasse (15,58 %) und der Audi BKK (15,60 %), wobei der Gesamtbeitragssatz sich aus dem gesetzlichen Anteil und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammensetzt. Andere günstige Optionen sind die Techniker Krankenkasse (TK) mit 15,80 % und die TUI BKK mit 17,10 % (Stand 2026), aber die BKK firmus ist oft die günstigste Wahl. 

Wie hoch ist der Mindestbeitrag?

Der Mindestbeitrag lag seit 2018 konstant bei 83,70 Euro. Durch die Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro auf 520 Euro hat sich der Mindestbeitrag ab dem 01.01.2023 erhöht. Darüber hinaus können freiwillige Beiträge in jeder beliebigen Höhe bis zum Höchstbeitrag von 1.357,80 Euro gezahlt werden.

Welche Krankenkasse macht die wenigsten Probleme?

Nur sechs der 20 getesteten Kassen erhielten in puncto Service und Beratung das Qualitätsurteil "gut", die übrigen waren "befriedigend". Testsieger wurde die Techniker Krankenkasse, ebenfalls "gut" schnitten AOK Niedersachsen, KKH, Knappschaft, AOK Rheinland/Hamburg und BKK Mobil Oil ab.

Ist es sinnvoll, die Krankenkasse zu wechseln?

Ja, ein Krankenkassenwechsel kann sehr sinnvoll sein, um Beiträge zu sparen und von besseren Zusatzleistungen oder Services zu profitieren, besonders wenn die Zusatzbeiträge steigen, aber auch wenn die aktuellen Leistungen nicht mehr passen. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen, da die Extras (z.B. Zahnreinigung, Impfungen, Bonusprogramme) stark variieren, auch wenn der Grundbeitrag gleich ist. Ein Wechsel ist aber nicht ratsam bei laufenden Behandlungsverfahren (Reha, Hilfsmittel), betont der Sozialverband VdK Deutschland e.V. (VdK). 

Ist die IKK besser als die AOK?

Ein Vergleich zwischen IKK und AOK zeigt: Beide sind große, bundesweit geöffnete Krankenkassen mit regionalen Unterschieden, wobei die AOK oft durch dichtes Filialnetz und gute Testergebnisse punktet, während die IKK mit speziellen Gesundheitsleistungen wie dem IKK-Gesundheitskonto lockt; die Beiträge (Zusatzbeiträge) variieren je nach Region und Kasse, die IKK gesund plus lag 2026 z.B. bei 17,99 %, die AOK Bayern bei 17,29 %, die IKK classic erstattet Kurse besser, aber die AOK bietet mehr Kurse. 

Welche Krankenkasse ist bei Ärzten beliebt?

Die Techniker Krankenkasse (TK) setzt sich nach Ansicht der Ärzte am stärksten für die Ärzteschaft ein: 45% der Ärztestimmen (bei möglicher Zweifachnennung) votierten für die TK, an zweiter Stelle folgen die AOK (30%) und an dritter Stelle die BARMER GEK (22%).

Wie hieß die IKK früher?

Gegründet wurde sie am 1. Februar 2003 als „DGT-Direkt Gesundheitstechnik“ auf Initiative der Zahntechniker-Innungen Schleswig-Holstein und Bremen. Mitte 2005 wurde der Name von IKK-Direkkt – mit doppeltem k – auf IKK-Direkt umgestellt.

Was kostet IKK im Monat?

Die Beitragssätze der IKK gesund plus

Wir überzeugen mit fairen 17,99 Prozent. Diese setzen sich aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 3,39 Prozent zusammen.

Welche Krankenkasse ist auf Platz 1?

Auf Platz 1 des Gesamtrankings der bundesweit geöffneten Krankenkassen steht die TK - Techniker Krankenkasse, gefolgt von der HEK - Krankenkasse und der hkk - Krankenkasse. Alle drei Krankenkassen erhielten die Note "Sehr Gut". Bewertet wurden Leistungsangebot, Kundenservice und Finanzkraft zu je einem Drittel.

Welche Vorteile hat die IKK?

Gesundheit und Prävention

  • Professionelle Zahnreinigung. ...
  • Gesundheitskurse und -reisen, Online-Coachings (ab 6 Jahre) ...
  • Digitale Gesundheitsanwendungen. ...
  • Gesuna@work - das Onlineangebot, liefert praktische Bewegungs- und Ernährungstipps. ...
  • Ernährungstherapie. ...
  • Sportmedizinische Untersuchung.