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Wie hoch darf eine Schenkung an Kinder sein?

Gefragt von: Frau Nadja Horn MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026
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Hierfür gelten großzügige Freibeträge, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Eheleute können sich gegenseitig Vermögen im Wert von 500.000 Euro steuerfrei schenken. Für Geschenke von Eltern an die eigenen Kinder liegt die Grenze bei 400.000 Euro, an Enkelkinder bei 200.000 Euro, an Eltern und Großeltern bei 20.000 Euro.

Was ist bei Schenkung an Kinder zu beachten?

Bei Schenkungen an Kinder müssen Sie den steuerlichen Freibetrag von 400.000 € alle 10 Jahre beachten, der für jedes Kind gilt, sowie die Anzeigepflicht beim Finanzamt und die Notwendigkeit der notariellen Beurkundung bei Immobilien, um die Schenkung rechtswirksam zu machen. Wichtig sind auch Regelungen zur Ausgleichspflicht im Erbfall und mögliche Absicherungen für den Schenker, wie das Nießbrauchrecht.
 

Wie viel Geld darf man Kindern steuerfrei schenken?

Geld verschenken: Dieser Freibetrag gilt

So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken. Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro. Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen.

Wann ist eine Geldüberweisung eine Schenkung?

Ja, eine Überweisung stellt eine Schenkung dar, wenn sie ohne Erwartung einer Gegenleistung erfolgt und beide beteiligten Personen die Überweisung als Schenkung verstehen.

Kann jedes Elternteil 400.000 schenken?

Wie hoch ist der Freibetrag für Schenkungen an Kinder? Bei einer Schenkung von Eltern an Kinder beträgt der Freibetrag für die Schenkungssteuer 400.000 Euro. Dieser Betrag gilt für jeden Elternteil an jedes Kind und steht alle 10 Jahre zur Verfügung.

Gifts to children - explained by a tax advisor in 2 minutes (ROSE & PARTNER tax office)

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Kann ich meinem Sohn 100.000 Euro schenken?

Schenken Sie an Kinder, Stiefkinder oder Enkelkinder, deren Eltern schon gestorben sind, gilt ein Freibetrag von 400.000 Euro. Bei Enkeln, deren Eltern noch leben, beträgt der Freibetrag 200.000 Euro. An Urenkel sind Schenkungen bis zu 100.000 Euro für den Beschenkten steuerfrei.

Kann ich meinem Kind 20000 Euro überweisen?

Die Steuerfreigrenze für Eltern-Kind-Transfers liegt bei 400.000. Aber 20.000 fallen unter die Background-Checks, also kann/muss die Bank nach Einzelheiten fragen, woher das Geld kommt, und zwar ganz genau.

Woher weiß das Finanzamt von einer Schenkung?

Jeder der Schenkungsteuer unterliegende Erwerb ist vom Erwerber und Schenker nach erlangter Kenntnis von dem Vermögensanfall dem für die Schenkungsteuer zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk der Schenker seinen Wohnsitz hat.

Wie viel Geld kann man als Geschenk überweisen?

Theoretisch können Sie Ihren Kindern beliebig viel Geld schenken, allerdings können größere Schenkungen steuerpflichtig sein. Im Steuerjahr 2025/26 gilt für jeden britischen Staatsbürger ein jährlicher steuerfreier Schenkungsbetrag von 3.000 £. Dadurch können Sie Ihren Kindern Geld in größeren Summen zukommen lassen, ohne sich Gedanken über die Erbschaftsteuer machen zu müssen.

Ist jede Schenkung meldepflichtig?

Nach § 30 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes ist jede Schenkung vom Er- werber binnen einer Frist von drei Monaten nach erlangter Kenntnis von dem Erwerb dem für die Verwaltung der Erbschaftsteuer zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Zur Anzeige ist auch der Schenker verpflichtet.

Wie umgehe ich die 10. Jahresfrist bei Schenkung?

Die 10-Jahres-Frist können Sie umgehen, indem Sie sich für eine Kettenschenkung entscheiden. Dabei agieren mehrere Familienmitglieder als schenkende Personen – diese können alle ihre Freibeträge voll ausnutzen und dem Beschenkten damit eine Immobilie unabhängig von der 10-Jahres-Frist schenken.

Wie hoch ist die Schenkungssteuer bei 10.000 €?

Schenkungssteuer Freibetrag Freunde

Beispielsweise müssen Bekannte auf Schenkungen, die den Steuerfreibetrag um 10 000 Euro überschreiten, 30 Prozent Schenkungsteuer entrichten. Für Angehörige der Schenkungsteuerklasse II fallen nur 15 Prozent an.

Was ist der Nachteil einer Schenkung?

Ein Nachteil der Schenkung ist, dass der Schenker das Eigentum an dem verschenkten Vermögenswert verliert. Um sich abzusichern, kann der Schenker sich Rechte wie Nießbrauch oder Wohnrecht vorbehalten.

Was sind die 4 Regeln des Schenkens?

Die 4-Geschenke-Regel ist ganz einfach: Jedes Kind bekommt etwas, das es sich wünscht, etwas, das es braucht, etwas zum Anziehen und etwas zum Lesen . Je nach Alter des Kindes kann man es bei einigen oder allen Geschenken mitentscheiden lassen oder sie alle selbst aussuchen.

Wie kann man Kindern am besten Geld schenken?

Kurz gesagt: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kindern Geld zu schenken, beispielsweise über einen 529-College-Sparplan, ein Treuhandkonto, ein Roth- oder traditionelles IRA-Konto, Series-I-Sparbriefe und mehr. Es gibt viele Wege, Kindern Geld zukommen zu lassen – entweder für bestimmte Ziele wie ihre Ausbildung oder damit sie es nach eigenem Ermessen verwenden können.

Kann ich meinem Kind 10000 Euro schenken?

Hierfür gelten großzügige Freibeträge, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Eheleute können sich gegenseitig Vermögen im Wert von 500.000 Euro steuerfrei schenken. Für Geschenke von Eltern an die eigenen Kinder liegt die Grenze bei 400.000 Euro, an Enkelkinder bei 200.000 Euro, an Eltern und Großeltern bei 20.000 Euro.

Welche Schenkungen müssen nicht angezeigt werden?

So sind beispielsweise bei Schenkungen an Kinder bis zu 400.000 Euro innerhalb von zehn Jahren steuerfrei möglich – diese Schenkungen müssen nicht gemeldet werden, sofern der Freibetrag nicht überschritten wird. Auch eine Geldschenkung fällt unter diese Regelung, wenn sie innerhalb der Freibeträge bleibt.

Wie viel Geld kann ich meinen Kindern schenken?

Ja, Sie können beliebig viel Geld verschenken. Je nach den Umständen müssen Sie jedoch möglicherweise einen Teil der Spende versteuern. Bei größeren Beträgen ist es ratsam, frühzeitig zu spenden. Dadurch erhöhen sich Ihre Chancen, keine Erbschaftsteuer zahlen zu müssen, da Schenkungen, die sieben Jahre vor Ihrem Tod getätigt werden, steuerfrei sind.

Wie viel Geld darf man monatlich verschenken?

Wie viel Geld darf man ohne Steuern zu zahlen monatlich verschenken? Es gibt keinen festen monatlichen Betrag. Wichtig ist der gesamte Betrag, der innerhalb von 10 Jahren geschenkt wird. Wenn dieser Betrag den persönlichen Freibetrag nicht übersteigt, müssen Sie keine Schenkungssteuer zahlen.

Ist eine Schenkung zwischen Eltern und Kindern alle 10 Jahre steuerfrei?

Der Gesetzgeber erlaubt es, den Schenkungssteuerfreibetrag alle 10 Jahre neu in Anspruch zu nehmen. Für Kinder liegt dieser Freibetrag bei 400.000 EUR je Elternteil. Das bedeutet, dass ein Vater seinem Kind alle 10 Jahre bis zu 400.000 EUR schenken kann, ohne dass dafür Schenkungssteuer anfällt.

Wann ist eine Schenkung keine Schenkung mehr?

Eine Schenkung ist keine Schenkung im rechtlichen Sinne, wenn sie gegen Gesetze oder die guten Sitten verstößt (z.B. durch Betreuer oder bei Knebelverträgen), oder wenn es sich um eine rechtlich anders behandelte Vermögensübertragung handelt, wie z.B. den Verzicht auf eine Erbschaft zugunsten eines anderen, was eher eine Erbschaft ist. Sie wird auch steuerlich "keine Schenkung", wenn sie innerhalb der großzügigen Freibeträge (z.B. 500.000 € für Eheleute, 400.000 € für Kinder alle 10 Jahre) liegt. 

Ist es besser, zu Lebzeiten Geld den Kindern zu schenken?

Ein wesentlicher Vorteil von Schenkungen zu Lebzeiten liegt in der Möglichkeit, Steuern zu sparen. Das deutsche Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht sieht großzügige Freibeträge vor, die alle 10 Jahre neu genutzt werden können: 400.000 Euro pro Kind. 500.000 Euro für Ehegatten/eingetragene Lebenspartner.

Wie muss eine Schenkung dokumentiert werden?

Um eine Schenkung zu dokumentieren, erstellen Sie idealerweise einen schriftlichen Schenkungsvertrag, der Details wie Datum, Schenker, Beschenkten, Art und Wert des Gegenstands festhält. Bei größeren Werten oder Immobilien ist eine notarielle Beurkundung Pflicht, wodurch der Notar die Meldung an das Finanzamt übernimmt; ansonsten müssen Schenker und Beschenkter die Schenkung innerhalb von drei Monaten selbst beim Finanzamt anzeigen, um Steuerhinterziehung zu vermeiden. 

Ist eine Schenkung eines Familienheims an Kinder steuerfrei?

Eine Vererbung des Familienheims an Kinder ist ebenfalls steuerfrei, sofern diese Wohnung nach dem Erbfall unverzüglich und mindestens für zehn Jahre von dem Kind zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird und soweit die Wohnfläche der Wohnung 200 m² nicht übersteigt.

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