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Wie groß sollte ein Wohnmobil für 2 Personen sein?

Gefragt von: Frau Annelie Münch B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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Für zwei Personen ist die ideale Wohnmobilgröße flexibel, aber oft sind Modelle unter 7 Meter ideal, besonders Kastenwagen (ca. 5,40 - 6,40 m) oder teilintegrierte Fahrzeuge (ca. 6,00 - 7,00 m), da sie wendiger, sparsamer und einfacher zu fahren sind, aber dennoch genug Komfort bieten, während längere Modelle (7-8 Meter) mehr Wohnraum schaffen, aber weniger stadttauglich sind. Die Entscheidung hängt von Komfortanspruch (feste Betten vs. Hubbett), Stauraum und Reiseverhalten ab, wobei die meisten für den Führerschein Klasse B geeignet sind.

Welche Wohnmobilgröße ist für 2 Personen optimal?

Wohnmobile der Klasse B sind eine effiziente und flexible Reisemöglichkeit, insbesondere für zwei Personen. Sie sind kleiner, wendiger und verbrauchen weniger Kraftstoff als Wohnmobile der Klassen A oder C. Mit einer Länge von unter 7,6 Metern und der Breite eines Pick-ups können sie problemlos in typischen Stadtparklücken parallel parken.

Welches Wohnmobil für 2 Personen?

Für zwei Personen eignen sich am besten flexible und wendige Wohnmobile wie Campervans (z.B. VW California, Ford Nugget) und Kastenwagen (z.B. Sunlight Cliff, Etrusco CV) für Städtereisen und Roadtrips, da sie leicht zu fahren und zu parken sind und dennoch Komfort bieten, oft mit Doppelbett. Für mehr Platz oder Komfort gibt es kompakte Teil- und Vollintegrierte Wohnmobile (z.B. Malibu Van) oder Alkovenmobile (z.B. Sunlight A 70), die aber größer sind. 

Was ist die beste Länge für ein Wohnmobil?

Damit deine Familie und du während des Urlaubs genügend Platz haben, ist es wichtig, ein Wohnmobil mit ausreichender Größe zu wählen. Als Faustregel gilt, dass das Wohnmobil mindestens 6,50 Meter lang sein sollte, um genügend Platz für 4 Personen zu bieten.

Warum Wohnmobil unter 6 m?

Vorteile eines Wohnmobils unter 6 Metern

Manövrierbarkeit: Wohnmobile unter 6 Metern lassen sich einfacher steuern und manövrieren als größere Modelle. Ob enge Gassen in historischen Städten oder kleine Stellplätze – mit einem kompakten Fahrzeug bleibt der Fahrer flexibel.

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Welche Nachteile hat ein Wohnmobil über 7 Meter?

Nachteile von Wohnmobilen über 7 Meter sind eingeschränkte Park- und Zufahrtsmöglichkeiten (Städte, Innenstädte), höhere Kosten (Maut, Fähren, Verbrauch, Anschaffung), schwierigeres Handling (Wendigkeit, Rangieren), notwendiger C1-Führerschein (oft über 3,5t) und mehr Planungsaufwand wegen Fahrverboten oder speziellen Stellplätzen. Sie sind weniger alltagstauglich und für ungeübte Fahrer eine Herausforderung.
 

Welche Länge ist für ein Wohnmobil optimal?

Hier die durchschnittlichen Längen von Freizeitfahrzeugen nach Klasse: Wohnmobile der Klasse A: 8–14 Meter . Wohnmobile der Klasse B: 5–7 Meter. Wohnmobile der Klasse C: 6–7 Meter.

Ist der Wohnmobil Boom vorbei?

Der Wohnmobil-Boom ist nicht komplett vorbei, aber die Branche erlebt eine Normalisierung und Konsolidierung nach dem Corona-Hoch, mit sinkenden Neuzulassungen, zweistelligen Absatzrückgängen bei Herstellern (Stand 2024/2025), Überkapazitäten, fallenden Preisen für Gebrauchtwagen und ersten Insolvenzen bei Händlern. Camping als Freizeitaktivität bleibt beliebt, doch der Markt wird durch gestiegene Zinsen und ein Überangebot aus der Boomzeit herausgefordert, was für Käufer jetzt gute Rabattmöglichkeiten schafft, wie BILD.de. 

Was ändert sich 2025 für Wohnmobile?

Gasprüfungspflicht für Wohnmobile und Wohnwagen

Camping-Fans aufgepasst: Ab dem 19. Juni 2025 müssen Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen alle zwei Jahre zur Gasprüfung. Das betrifft in erster Linie Reisemobile und Wohnwagen. Die Gasprüfung führen Organisationen wie TÜV, DEKRA oder GTÜ durch.

Wie groß sollte ein Wohnmobilstellplatz sein?

Die Größe eines Wohnmobil-Stellplatzes variiert, aber gängige Empfehlungen sind ca. 7 x 10 Meter (50 m²) bis 75 m² für Komfort, wobei größere Stellplätze (oft 100-150 m²) für Dauercamping üblich sind; wichtige Faktoren sind auch ausreichender Abstand und Platz für Markise/Vorzelt sowie breite Fahrwege (mindestens 3m), damit auch große Wohnmobile (bis 12m Länge) manövrieren können. 

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für ein Wohnmobil?

Die jährlichen Unterhaltskosten für ein Wohnmobil variieren stark, liegen aber oft zwischen 2.000 € und 6.000 € (oder mehr), wenn man Versicherung, Steuern, Wartung, Stellplatz und Rücklagen für Reparaturen einrechnet, ohne Kraftstoff und Wertverlust. Hauptkostenfaktoren sind die Versicherung (300–1.500 €/Jahr), die Kfz-Steuer (150–800 €/Jahr), Wartung (500–1.000 €/Jahr), ein optionaler Stellplatz (300–1.200 €/Jahr) und die Hauptuntersuchung (HU) mit Gasprüfung (ca. 100–200 € alle 2 Jahre). 

Welche Marke von Wohnmobilen ist zu empfehlen?

Der beste Wohnmobilhersteller ist laut unseres Rankings die Marke Morelo von Knaus Tabbert. Laut eigenen Angaben steht die Marke für First-Class-Wohnmobile und ist damit im Luxussegment anzusiedeln. Hier gibt es Modelle wie den Grand Empire, den Empire Liner, den Palace Liner oder den Loft-Liner.

Wann lohnt sich ein eigenes Wohnmobil?

Ein Wohnmobil lohnt sich, wenn Sie mindestens 4 bis 6 Wochen pro Jahr damit unterwegs sind, spontane Wochenendtrips planen, Kosten langfristig sparen wollen und die Unabhängigkeit schätzen. Für Gelegenheitsreisende oder beim ersten Ausprobieren ist Mieten oft besser, während ein Kauf bei regelmäßiger Nutzung (auch für Kurztrips oder als mobiles Büro) langfristig kosteneffizienter ist und mehr Flexibilität bietet.
 

Wie groß ist ein durchschnittliches Wohnmobil?

Häufige Fragen zu Wohnmobil-Varianten

Üblich sind Maße zwischen 2,0 und 3,5 Metern. Ein Campingbus misst meist nur zwei Meter, bei einem Kastenwagen als Wohnmobil schwanken die Maße dagegen zwischen 2,25 und 2,75 Metern.

Warum Wohnmobil bis 3,5 Tonnen?

Ein Wohnmobil bis 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht bietet zahlreiche Vorteile im Straßenverkehr. Ein Wohnmobil über 3,5 t trumpft dagegen mit mehr Wohnkomfort und Zuladungskapazität auf.

Welches Wohnmobil für große Leute?

Für große Menschen eignen sich Wohnmobile mit speziellen XXL-Grundrissen, die über 2 Meter Stehhöhe (oft durch Hochdach-Kastenwagen oder spezielle Modelle wie den ROCKET SPACE), längere Betten (über 2 m) und großzügige Nasszellen bieten, da Standardmodelle oft zu klein sind. Achten Sie auf Marken wie Dethleffs (Globetrotter XXL), Rocket Camper (Space, Moto), Pilote (A603G Atlas), Crosscamp (ADVTR 6.4 EF) und Ausbauer wie ElmaVans, die auf große Menschen zugeschnitten sind. Der Mercedes Sprinter mit Superhochdach ist eine gute Basis für Kastenwagen.
 

Wie lange dürfen Diesel Wohnmobile noch fahren?

Auch nach 2035 können Sie ein neues Diesel-Wohnmobil weiterhin fahren – bis Diesel endgültig ausläuft. Aktuell gibt es keinen festgelegten Zeitpunkt, wann Diesel als Kraftstoff vollständig verboten wird. Experten rechnen damit, dass dies frühestens in den 2040er oder sogar erst in den 2050er Jahren passiert.

Was passiert mit Wohnmobilen ab 2035?

2035: Der Camper wird elektrisch – oder irrelevant

Das EU-Recht ist eindeutig: Ab 2035 dürfen Neufahrzeuge auch in der leichten Nutzfahrzeugklasse kein CO₂ mehr ausstoßen. Für Wohnmobile bedeutet das: Schluss mit Diesel und Benzin. Selbst „Ökomobile“ mit Erdgasmotoren sind dann nicht mehr erlaubt.

Wann ist die beste Zeit, um ein neues Wohnmobil zu kaufen?

Der beste Zeitpunkt, ein Wohnmobil zu kaufen, ist im Herbst und Winter, da Vermieter ihre Flotten erneuern und Händler Platz schaffen, was zu größerer Auswahl und besseren Preisen führt, besonders bei gebrauchten Modellen. Es gibt aber auch Angebote das ganze Jahr über, oft bei den Herstellern selbst, wenn man einen Neuwagen möchte. Wann es sich lohnt, hängt von der Nutzungsdauer ab, oft schon ab 5-6 Wochen pro Jahr, aber der Herbst/Winter ist der klassische "Schnäppchen-Zeitpunkt". 

Wie werden die meisten Wohnmobile aufgebrochen?

Dies zeigt auch die Statistik: Die meisten Einbrüche in Wohnmobile geschehen auf unbewachten öffentlichen Parkplätzen, ob auf der Raststätte oder irgendwo am Straßenrand.

Wie lange ist die Lebensdauer eines Wohnmobils?

Caravans sind relativ wertstabil. “ Das liegt an der langen Lebensdauer. Ein Wohnwagen ist ungefähr 30 Jahre lang verkehrstüchtig, ein Wohnmobil etwa 25 Jahre lang.

Welches ist das meistverkaufte Wohnmobil in Deutschland?

Das meistverkaufte Wohnmobil in Deutschland ist nicht ein einziges Modell, sondern die Modellreihe Fiat Ducato ist mit großem Abstand die Basis für die meisten Wohnmobile, gefolgt von VW Transporter und Citroën Jumper. Bei den tatsächlichen Wohnmobil-Herstellern und -Modellen führt die Erwin Hymer Group mit Marken wie Hymer, Dethleffs und Bürstner den Markt an. Spezifische Topseller sind oft Teilintegrierte wie der Weinsberg Caracompact 600 MEG oder der Matrix 670, aber die Popularität variiert je nach Quelle (KBA-Daten vs. Leserwahl/Klicks).
 

Was besagt die 3-3-3-Regel für Wohnmobile?

Die 3-3-3-Regel ist eine fantastische Strategie für Wohnmobilreisende. Wenn Sie nach der 3-3-3-Regel reisen, fahren Sie täglich maximal 300 Meilen, erreichen Ihr Ziel vor 15 Uhr und bleiben dort mindestens drei Tage .

Wie lang ist ein Wohnmobil mit 6 Schlafplätzen im Durchschnitt?

Länge. Wohnmobile mit 6 Schlafplätzen haben oft eine Länge zwischen 25 und 35 Fuß und bieten ausreichend Platz für Schlafräume, Kücheneinrichtungen, einen Essbereich, eine Lounge und ein Badezimmer.

Welche Größe ist für ein Wohnmobil optimal?

Alleinreisende oder Paare: Ein kompaktes Wohnmobil wie ein Wohnmobil der Klasse B oder ein kleiner Wohnwagen kann ausreichend sein . Familien: Erwägen Sie ein größeres Wohnmobil mit separaten Schlafbereichen, z. B. einen Wohnwagen mit Etagenbetten. Gruppen: Ein Wohnmobil der Klasse A oder ein Fifth Wheel mit mehreren Slide-Outs bietet ausreichend Platz für Gruppen.