Wie fühlt es sich an Wasser in der Lunge zu haben?
Gefragt von: Frau Jaqueline Weber B.A. | Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (65 sternebewertungen)
Wasser in der Lunge (Lungenödem) fühlt sich wie eine extreme Atemnot mit Erstickungsangst, oft begleitet von Unruhe, Herzrasen, starkem Husten mit schaumigem Auswurf, Keuchen und einem Gefühl der Schwäche oder Schwimmigkeit in der Brust an, wobei die Haut blass oder bläulich werden kann und die Atmung schnell und flach ist, besonders beim Liegen. Es ist ein medizinischer Notfall, der sofortige Hilfe erfordert.
Wie merkt man, ob man Wasser auf der Lunge hat?
Symptome für "Wasser in der Lunge" (Lungenödem) sind plötzliche, starke Atemnot (auch in Ruhe), schneller, flacher Atem, Husten (oft mit schaumigem, manchmal blutigem Auswurf), schneller Puls, Angst, Unruhe, blasse oder bläuliche Lippen/Haut (Zyanose) und rasselnde Atemgeräusche. Dies ist ein medizinischer Notfall, bei dem sofort der Rettungsdienst (112) gerufen werden muss, da ein akutes Lungenödem lebensbedrohlich ist.
Wie kann ich feststellen, ob ich Wasser in der Lunge habe?
Röntgenaufnahme des Brustkorbs , um festzustellen, ob sich Flüssigkeit in der Lunge befindet. Echokardiografie, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, um Herzrhythmusstörungen oder einen Herzinfarkt zu erkennen. Herzkatheteruntersuchung, um Verengungen der Herzkranzgefäße festzustellen.
Was kann man selbst gegen Wasser in der Lunge tun?
Zu den Akutmaßnahmen zählen:
- medikamentöse Behandlung mit Diuretika (Entwässerungsmittel), Nitrate, Blutdrucksenker (z.B. Betablocker) etc.
- Sauerstoffgabe mittels Maske.
- Bettruhe mit hochgelagertem Oberkörper.
- intensivmedizinische Behandlung (z.B. künstliche Beatmung)
Wie merkt man, dass mit der Lunge etwas nicht stimmt?
Probleme mit der Lunge äußern sich oft durch Husten (mit/ohne Auswurf), Atemnot/Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust, pfeifende Atemgeräusche, schneller Puls und Erschöpfung, besonders bei Belastung; bei Sauerstoffmangel können die Lippen oder Fingerspitzen bläulich verfärben (Zyanose). Halten diese Symptome an, sind ungewöhnlich stark oder treten Blut im Auswurf auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da viele Lungenerkrankungen schleichend beginnen.
Was ist ein maligner Pleuraerguss (Wasser in der Lunge) – Professor Scheule erklärt einfach
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Wo hat man Schmerzen, wenn man Probleme mit der Lunge hat?
Lungenschmerzen spürt man meist als Brustschmerz, der sich beim Atmen, Husten oder Niesen verstärkt, oft stechend und einseitig, aber auch dumpf oder ziehend sein kann und je nach Ursache hinten am Rücken (z.B. Lungenentzündung), seitlich oder vorne im Brustkorb auftreten kann, manchmal bis zur Schulter ausstrahlt oder mit Luftnot, Fieber, Husten, Engegefühl oder Schwäche einhergeht.
Was ist ein flatterndes Gefühl in der Lunge?
"Lungenflattern" ist kein medizinischer Fachbegriff, sondern beschreibt ein flatternes, pulsierendes oder prickelndes Gefühl in der Brust, das durch verschiedene Ursachen ausgelöst wird – oft ist es harmlos (Muskelzucken, Stress), kann aber auch auf ernsthafte Probleme wie Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) oder Lungenprobleme (wie Asthma, COPD, Lungenfibrose) hindeuten, wobei Lungenfibrose oft durch Staub (beruflich) oder Medikamente entsteht. Es ist wichtig, die Ursache durch einen Arzt abklären zu lassen, da sich das Gefühl je nach Ursache unterscheidet und ein Arzt es beim Ausatmen hören kann.
Ist es schlimm, wenn man Wasser in die Lunge bekommt?
Ja, Wasser in der Lunge (Lungenödem) ist sehr gefährlich und ein medizinischer Notfall, da die Flüssigkeit in den Lungenbläschen den lebenswichtigen Gasaustausch behindert und zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand führen kann. Es kann lebensbedrohlich sein, muss aber bei schneller Erkennung und Behandlung meist gut therapierbar und heilbar.
Wie lange kann man mit Wasser in der Lunge leben?
"Wasser in der Lunge" (Lungenödem) ist ein medizinischer Notfall, der unbehandelt innerhalb von Stunden lebensbedrohlich ist, aber bei schneller Diagnose und Therapie gut behandelbar ist; die langfristige Prognose hängt stark von der Ursache (z.B. Herzfehler, Nierenversagen) und dem Stadium ab, weshalb eine pauschale Antwort nicht möglich ist, aber viele Betroffene bei guter Behandlung eine normale Lebenserwartung erreichen können.
Was machen die Ärzte bei Wasser in der Lunge?
Ärzte behandeln "Wasser in der Lunge" (Lungenödem oder Pleuraerguss), indem sie zuerst die Atemnot lindern (Sauerstoff, Hochlagern) und dann gezielt die Ursache bekämpfen, meist mit entwässernden Medikamenten (Diuretika), blutdrucksenkenden Mitteln oder speziellen Therapien, ergänzt durch das Absaugen der Flüssigkeit bei starken Ergüssen (Drainage/Punktion) und langfristige Behandlung der Grunderkrankung (z.B. Herzschwäche).
Wie testet man Wasser in der Lunge?
Wasser in der Lunge (Lungenödem) wird durch typische Symptome (Atemnot, Husten mit schaumigem Auswurf, Rasselgeräusche), Abhören (Rasselgeräusche), Abklopfen (gedämpfter Schall) und bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall (Sonografie) oder Computertomographie (CT) festgestellt, die die Flüssigkeitsansammlung sichtbar machen. Bei Verdacht auf einen Pleuraerguss (Wasser zwischen Lunge und Brustwand) kann eine Punktion zur Flüssigkeitsanalyse und eine Echokardiographie (Herz-Ultraschall) zur Ursachenforschung notwendig sein.
Was ist eine pulmonale Überflutung?
Pulmonale Überwässerung, besser bekannt als Lungenödem oder „Wasser in der Lunge“, beschreibt eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe und in den Lungenbläschen (Alveolen), was den lebenswichtigen Gasaustausch behindert und zu Atemnot, Husten (oft mit schaumigem Auswurf) und Blaufärbung der Lippen (Zyanose) führt; Ursachen sind meist Herzversagen (Linksherzinsuffizienz) oder eine Überlastung des Lungenkreislaufs, und die Behandlung erfordert sofortige medizinische Hilfe, oft mit Sauerstoffgabe, Diuretika und künstlicher Beatmung.
Wie klingt es, wenn man Wasser in der Lunge hat?
Es kann ein lautes Atemgeräusch entstehen – wie ein Rasseln oder Keuchen. Wenn das Lungenödem allmählich entsteht, sind die Beschwerden anfangs oft schwächer.
Ist ein Erguss in der Lunge im Röntgenbild sichtbar?
Im Röntgenbild der Lunge werden Ergussmengen ab 200 ml sichtbar. Thorakoskopie: Diese Untersuchung kann bei wiederholten oder unklaren Pleuraergüssen nötig sein. Dabei werden meist in Vollnarkose eine Kamera und mehrere Hohlnadeln in den Brustkorb eingeführt.
Kann Wasser im Körper zu Atemnot führen?
Die Wassereinlagerungen behindern den Gasaustausch in der Lunge, sodass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Betroffene bemerken das unter anderem durch Atemnot und Husten.
Welche Symptome treten bei Wasser in der Lunge auf?
Symptome für "Wasser in der Lunge" (Lungenödem) sind plötzliche, starke Atemnot, oft begleitet von Husten (manchmal mit schaumigem oder leicht blutigem Auswurf), schneller Herzschlag, Unruhe, Angst bis hin zur Erstickungsangst, bläuliche Lippen/Haut (Zyanose), rasselnde Atemgeräusche und kalte, feuchte Haut. Dies ist ein medizinischer Notfall, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert, da das Lungenödem lebensbedrohlich sein kann.
Was wird im Krankenhaus gemacht, wenn man Wasser in der Lunge hat?
Die Behandlung von Wasser in der Lunge (Lungenödem oder Pleuraerguss) im Krankenhaus zielt auf die Ursache und Schwere ab, umfasst aber oft akute Maßnahmen wie Sauerstoffgabe, hochlagern des Oberkörpers, entwässernde Medikamente (Diuretika), durchblutungsfördernde Mittel und bei Pleuraerguss das Absaugen der Flüssigkeit per Pleurapunktion oder Thoraxdrainage, bei Bedarf auch chirurgische Verklebungen (Pleurodese) oder spezielle Katheter, um Atemnot schnell zu lindern und die Funktion zu stabilisieren.
Welche Atemgeräusche sind gefährlich?
Der Stridor entsteht durch Luftturbulenzen in den blockierten bzw. verengten Atemwegen. Bei einem Stridor handelt es sich also um ein nieder- oder hochfrequentes krankhaftes Atemgeräusch, dessen Ursache schnellstmöglich behoben werden muss.
Wie lange dauert eine Entwässerung im Krankenhaus?
Die Dauer einer Entwässerung im Krankenhaus hängt stark von der Ursache ab, kann aber von wenigen Tagen (bei akuten Problemen wie Herzinsuffizienz) bis zu regelmäßigen, längeren Sitzungen (wie bei der Dialyse) reichen; oft sind es 4-7 Tage für eine Intensivphase oder regelmäßig 3-4 Stunden bei der Hämodialyse, aber eine genaue Zeitspanne ist nur individuell bestimmbar.
Wo spürt man Schmerzen bei Lungenkrebs?
Lungenschmerzen spürt man meist als Brustschmerz, der sich beim Atmen, Husten oder Niesen verstärkt, oft stechend und einseitig, aber auch dumpf oder ziehend sein kann und je nach Ursache hinten am Rücken (z.B. Lungenentzündung), seitlich oder vorne im Brustkorb auftreten kann, manchmal bis zur Schulter ausstrahlt oder mit Luftnot, Fieber, Husten, Engegefühl oder Schwäche einhergeht.
Woher kommt Wasser um die Lunge?
Beispielsweise sind eine Herzinsuffizienz und Zirrhose häufige Ursachen von wässriger Flüssigkeit im Pleuraraum. Eine Lungenentzündung (Pneumonie), Krebserkrankung sowie Virusinfektionen sind häufige Ursachen eines Pleuraergusses mit eiweißreicher Flüssigkeit.
Wie merke ich, ob etwas mit meiner Lunge nicht stimmt?
Symptome von Lungenproblemen sind oft Husten (mit oder ohne Auswurf), Kurzatmigkeit, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, Keuchen, schneller Puls und allgemeines Krankheitsgefühl mit Fieber, Schwäche und Müdigkeit, aber auch bläuliche Lippen (Zyanose) bei Sauerstoffmangel können auf ernsthafte Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung, COPD oder Asthma hindeuten, die ärztliche Abklärung erfordern.
Warum habe ich so ein komisches Gefühl in der Brust?
Möglich sind vielerlei Ursachen von einfachen Muskelverspannungen bis hin zu Erkrankungen der Lunge oder des Magens. Auch Herzrhythmusstörungen und psychische Belastungen wie Stress oder Angstzustände führen mitunter zu einem beengten Gefühl.
Wie fängt Lungenfibrose an?
Anfangs verläuft eine Lungenfibrose meistens jahrelang ohne Beschwerden. Wenn sich eine bestimmte Menge Bindegewebe in der Lunge gebildet hat, verspürt die betroffene Person die ersten Symptome. Es beginnt mit Atemnot bei körperlicher Belastung. Dazu kommt trockener Husten ohne Auswurf.
Wie merke ich, dass ich etwas in der Lunge habe?
Lungenödem: Typische Symptome
Ein Lungenödem beziehungsweise „Wasser in der Lunge“ kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen: Atemnot und beschleunigte Atmung. Husten, teils anfallsartig und mit schaumigem Auswurf.
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