Wie finde ich die Triggerpunkte?
Gefragt von: Hedwig Steffens | Letzte Aktualisierung: 2. September 2026sternezahl: 4.4/5 (23 sternebewertungen)
Triggerpunkte findet man durch tastende Palpation von Muskelverhärtungen (Knubbel), die bei Druck typische Schmerzausstrahlungen oder lokale Schmerzen verursachen. Häufige Stellen sind Nacken, Schultern, Kiefer und Gesäß. Die Selbsthilfe erfolgt oft durch Druck auf diese Stellen mit Fingern oder Faszienbällen, oft unterstützt durch Wärme, bis der Schmerz nachlässt.
Wo finde ich meine Triggerpunkte?
Grundsätzlich kann man Triggerpunkte an allen Muskeln des Körpers finden, am häufigsten liegen sie jedoch im Bereich des Nackens, des Kiefers, der Schulter, im Gesäßbereich und an den Waden.
Wo liegen all deine Triggerpunkte?
Triggerpunktschmerzen können in der Muskulatur des gesamten Körpers auftreten. Diese Muskelverhärtungen können sich überall dort bilden, wo Muskelgewebe vorhanden ist. Häufig finden sich Triggerpunkte im Rücken und Nacken . Ihre verspannte, verhärtete Muskulatur kann sich beispielsweise im Nacken befinden und Schmerzen bis in die Schultern ausstrahlen.
Wo sind die meisten Triggerpunkte?
Auffallend häufig treten Triggerpunkte in der Schulter-Nacken-Region auf. Triggerpunkte im Nacken entstehen häufig aufgrund von Fehlhaltungen, wie sie bei langem Sitzen vor Computern oder der Nutzung mobiler Geräte vorkommen.
Wie kann ich Triggerpunkte selbst lösen?
Verwende dazu deine Finger oder einen Massagestab, um die verspannten Bereiche sanft zu bearbeiten. Achte darauf, dass du nicht zu stark drückst und die Bewegungen langsam und kontrolliert ausführst. Forme dafür mit deinen Fingern einen Widerstand und massiere den Triggerpunkt in Dreh- und Rollbewegungen.
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Wie massiert man Knoten raus?
Um Muskelknoten (Triggerpunkte) auszumassieren, tasten Sie die verhärtete Stelle ab, üben gezielten, punktuellen Druck aus (oft mit Fingern oder einem Faszienball) und lösen die Verhärtung durch kleine, kreisende Bewegungen, während Sie die betroffene Stelle sanft dehnen können; dies fördert die Durchblutung und löst die Verspannung, aber bei starken Schmerzen sollte professionelle Hilfe gesucht werden, sagen TopPharm, blackroll, deine-gesundheitswelt.de und St. Augustinus Kliniken.
Was sind die Folgen, wenn man auf Triggerpunkte drückt?
Übt man Druck darauf aus, erzeugt das Schmerzen, die in einer Zone maximaler Schmerzhaftigkeit je nach Druckstärke und Art des Triggerpunktes so stark sein können, dass der Betroffene regelrecht zusammenzuckt (sogenannte lokale Zuckungsantwort).
Sind Triggerpunkte verklebte Faszien?
Triggerpunkte im Fuß, auch als “verklebte Faszien” bezeichnet, sind ein häufiges Problem, das Schmerzen in den Fußsohlen, im Sprunggelenk und im Unterschenkel verursachen kann. Diese Schmerzen können durch übermäßige Belastung oder Verletzungen entstehen und dein tägliches Leben stark beeinträchtigen.
Wie oft darf man Triggerpunkte drücken?
Wie oft du Triggerpunkte behandeln solltest, ist sehr individuell. Hierbei solltest du vor allem auf deinen Körper hören. Anfangs ist die Triggerpunkt-Massage wahrscheinlich noch ungewohnt für dein Gewebe. Zu Beginn ist es also empfehlenswert mindestens einen Tag Pause zwischen den Anwendungen einzulegen.
Wie bekommt man verhärtete Muskeln wieder weich?
Um verhärtete Muskeln weich zu bekommen, helfen Wärme (Wärmflaschen, Bäder), Massagen (auch mit Faszienrolle/-ball), gezielte Dehnübungen und sanfte Bewegung wie Yoga, um die Durchblutung zu fördern und die Muskulatur zu lockern, oft ergänzt durch Triggerpunkt-Therapie und Stressmanagement zur Vorbeugung.
Soll man Triggerpunkte massieren?
Ja, Triggerpunkte sollte man massieren, aber sanft und gezielt, um Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu lindern; dabei ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören, bei starken Schmerzen professionelle Hilfe zu suchen und Hilfsmittel wie Bälle oder Stäbe zu nutzen, um die Selbstbehandlung effektiv zu gestalten.
Wo sind die Triggerpunkte am Kopf?
Er befindet sich etwa auf halber Höhe deines Ohres. Um es dir etwas einfacher zu machen, beuge deinen Kopf. Ein kleines Stück links und etwas unterhalb dieses Knubbels setzt du den Drücker nun an. Achte bitte darauf, nicht zu tief zu drücken, sondern wirklich auf dem Knochen zu bleiben.
Wo sind die Triggerpunkte im Rücken?
Hier findest du eine Übersicht der häufigsten Triggerpunkte im Rücken:
- Trapezius-Muskel (kann in oberen, mittleren & unteren Trapez eingeteilt werden)
- Rhomboiden (zwischen Schulterblatt & Wirbelsäule)
- Latissimus Dorsi (Breiter Rückenmuskel)
- Iliopsoas (Hüftbeuger)
Welche Emotion sitzt im Nacken?
Im Nacken "sitzen" vor allem Angst, Stress, Ärger, Unterdrückung (von Gefühlen/Meinungen), Starrheit (geistig/emotional) und das Gefühl, „zu viel" zu tragen. Diese Emotionen führen oft zu physischen Verspannungen, da der Körper in Bedrohungssituationen reflexartig die Muskeln anspannt, um Kopf und Nacken zu schützen.
Welcher Arzt behandelt Triggerpunkte?
Beschwerden von Triggerpunkten sind in der Orthopädie und Neurologie, aber auch Gynäkologie und Urologie (z.B. Beckenbodenproblemen) häufig zu finden.
Wie löse ich starke Muskelverspannungen?
Eine beliebte Maßnahme gegen Muskelverspannungen sind Massagen. Bei einer Massage wird je nach Technik sanfter oder stärkerer Druck auf die Muskulatur ausgeübt, mit Fokus auf besonders schmerzhafte Trigger-Punkte im Gewebe. Dabei wird die Durchblutung angeregt und oberflächliche Verspannungen können gelöst werden.
Wie finde ich meine Triggerpunkte?
Triggerpunkte findet man durch tastende Palpation von Muskelverhärtungen (Knubbel), die bei Druck typische Schmerzausstrahlungen oder lokale Schmerzen verursachen. Häufige Stellen sind Nacken, Schultern, Kiefer und Gesäß. Die Selbsthilfe erfolgt oft durch Druck auf diese Stellen mit Fingern oder Faszienbällen, oft unterstützt durch Wärme, bis der Schmerz nachlässt.
Wie lange dauert es, bis sich die Triggerpunkte lösen?
Wie lange die Heilung von Triggerpunkten dauert, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, wie viele Triggerpunkte vorhanden sind, wo sie sich befinden, wodurch sie verursacht wurden und wie lange sie schon bestehen. Unabhängig von der individuellen Situation dauert es in der Regel zwischen zwei Wochen und zwei Monaten, bis ein Triggerpunkt vollständig abheilt.
Ist es gesund, sich jeden Tag massieren zu lassen?
Ja, tägliche Massagen können sehr gesund sein, insbesondere zur Vorbeugung und bei Stress, da sie Durchblutung fördern, Verspannungen lösen, das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden steigern, aber die Frequenz hängt von den individuellen Bedürfnissen ab – für allgemeine Entspannung reichen oft 1-2x/Monat, bei starken Beschwerden oder Sport können aber auch wöchentliche Sitzungen sinnvoll sein. Es ist wichtig, auf die Signale des Körpers zu hören und bei Bedarf eine passende Intensität und Art der Massage zu wählen, um Überlastung zu vermeiden.
Was sind die Folgen, wenn man Triggerpunkte drückt?
Bei latenten Triggerpunkten wird Schmerz nur durch Berührung und Druck ausgelöst. Bei vielen Betroffenen können die Beschwerden vom Nacken- oder Schulterbereich bis in die Hände ausstrahlen oder Kopfschmerzen verursachen.
Welcher Mangel führt zu verklebten Faszien?
Häufige Ursachen für verklebte Faszien
Der natürliche Feind des Bindegewebes heißt Bewegungsmangel. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt.
Was fehlt dem Körper bei Muskelverhärtung?
Mineralstoffmangel ist eine häufige Ursache für Beschwerden in der Muskulatur. Ein Defizit an Eisen oder Magnesium kann die Wahrscheinlichkeit für Muskelkrämpfe und -verspannungen signifikant erhöhen.
Was sind Knötchen in den Faszien?
Faszienknoten sind Verhärtungen oder Knubbel im Bindegewebe, die durch Bewegungsmangel, Stress, Überlastung oder Fehlhaltungen entstehen, wenn die Fasern verkleben und eine steife Struktur bilden, was Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht und oft als Druckempfindlichkeit oder Verhärtung ertastbar ist. Diese Knoten sind häufig myofasziale Triggerpunkte (Knötchen in der Muskulatur) oder können auch auf Krankheiten wie Morbus Ledderhose (Fuß) oder Dupuytren (Hand) hinweisen, die spezielle Bindegewebsknoten verursachen. Man löst sie durch Bewegung, Faszientraining (Faszienrolle), Massagen, Wärme, Dehnung und Stressabbau.
Was ist die Triggerpunktmethode?
Die Triggerpunktbehandlung ist eine effektive Methode, um muskuläre Verspannungen und Schmerzen gezielt zu behandeln. Durch den gezielten Druck auf die Triggerpunkte lassen sich Verspannungen lösen und Schmerzen lindern.
Wo liegen die Triggerpunkte der Fibromyalgie?
Bei Fibromyalgie treten Schmerzen vor allem im Bereich der Muskeln und Sehnen auf. So sind Triggerpunkte bei Fibromyalgie klar definierte Stellen im Bereich verschiedener Gelenke, die auf Druck schmerzhaft reagieren.
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