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Wie erkenne ich ob ich eine Glutenallergie habe?

Gefragt von: Reinhardt Vollmer  |  Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026
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Symptome einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) sind vielfältig und umfassen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung, sowie allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, Eisenmangel, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, depressive Verstimmungen und Hautprobleme (Dermatitis herpetiformis). Die Beschwerden können auch unspezifisch sein und #Zöliakie-Symptome bei Kindern und Erwachsenen\n(https://aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/zoeliakie-symptome-ursachen-und-therapie-bei-kindern-und-erwachsenen/) sind unterschiedlich: Bei Kindern können Wachstumsstörungen auftreten.

Wie merkt man, dass man eine Glutenunverträglichkeit hat?

Eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie oder Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität) äußert sich durch vielfältige Symptome, oft nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, aber auch Müdigkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Mangelerscheinungen wie Eisenmangel und Blutarmut. Die Beschwerden sind oft unspezifisch, daher ist ein Zusammenhang mit der Ernährung wichtig. Eine genaue Diagnose erfordert immer einen Arztbesuch und spezielle Tests. 

Kann man eine Glutenunverträglichkeit selbst testen?

Mit dem Glutenunverträglichkeit Selbsttest von Siegmund Care können Sie innerhalb von wenigen Minuten testen, ob Sie unter ​Zöliakie leiden. ​ Der Selbsttest ermöglicht den Nachweis spezifischer Antikörper vom Typ IgA, die bei einer Glutenunverträglichkeit gebildet werden.

Was sind die Symptome einer Glutenunverträglichkeit?

Gluten Überempfindlichkeit

Die Symptome können denen der Glutenunverträglichkeit ähneln: Bauchschmerzen, aufgequollener Bauch, Diarrhö, Verstopfung, Müdigkeit und Gliederschmerzen.

Wo tut es weh bei Glutenunverträglichkeit?

Die meisten Glutenunverträglichkeits-Symptome betreffen den Magen-Darm-Trakt: Bauchschmerzen, Krämpfe. Blähbauch.

Zöliakie: Was muss ich beachten? Was könnten die Ursachen sein? Symptome bei Glutenunverträglichkeit

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Welche Farbe hat der Stuhl bei Zöliakie?

Bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) kann der Stuhlgang hell, gelblich oder grauweißlich, fettig-glänzend, voluminös und stark riechend sein (Fettstuhl), da der Körper Fette schlechter aufnimmt; auch Durchfall, aber auch Verstopfung ist möglich, sowie Schleimbeimengungen. Diese Veränderungen deuten auf eine gestörte Fettverdauung (Steatorrhoe) hin, die eine Abklärung durch einen Arzt erfordert, um die Ursache zu finden. 

Wie finde ich heraus, dass ich kein Gluten vertrage?

Über 70 Prozent der Fälle werden mit dem Bluttest jedoch erkannt. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann neben der Blutuntersuchung eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen werden. Liegt eine Zöliakie vor, zeigen die Betroffenen typische Veränderungen an der Schleimhaut: abgeflachte Darmzotten.

Wie äußert sich ein Glutenunfall?

Zu den häufigsten Symptomen gehören Durchfall oder Verstopfung, Blähungen und Krämpfe im Bauch, Bauchschmerzen, Müdigkeit und Gelenkschmerzen.

Was ist der Unterschied zwischen Glutenunverträglichkeit und Glutenallergie?

Der Hauptunterschied liegt in der Art der Reaktion: Eine Glutenallergie (Weizenallergie) ist eine schnelle Immunreaktion (IgE-vermittelt) auf Weizenproteine mit typischen Allergiesymptomen; die Glutenunverträglichkeit (Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität, NCGS) verursacht ähnliche, aber meist mildere Symptome ohne Allergie oder Autoimmunreaktion, während Zöliakie (eine echte Glutenunverträglichkeit) eine schwere Autoimmunerkrankung ist, bei der Gluten die Dünndarmschleimhaut angreift und schädigt, was zu Mangelerscheinungen führt. 

Was passiert, wenn man trotz Unverträglichkeit Gluten isst?

Wenn man trotz Glutenunverträglichkeit (Zöliakie oder Glutensensitivität) Gluten isst, treten kurzfristig Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auf; langfristig führt der fortgesetzte Konsum bei Zöliakie zu chronischen Entzündungen des Dünndarms, was die Aufnahme von Nährstoffen verhindert und zu Mangelerscheinungen (wie Anämie, Osteoporose) sowie einem erhöhten Risiko für andere Krankheiten führen kann, da die Darmschleimhaut zerstört wird. 

Wie viel kostet ein Glutentest beim Arzt?

Übrigens, Selbsttests aus dem Internet haben einen stolzen Preis: Rund 20 bis 200 Euro kostet eine Testpackung und deine Krankenversicherung trägt diese Kosten nicht. Im Gegensatz dazu ist eine adäquate Untersuchung beim Arzt für den Versicherten kostenlos.

Kann man einen Gluten-Test beim Hausarzt machen?

Bei Verdacht auf Zöliakie sendet er eine Blutprobe in ein spezialisiertes Labor. Ihr Blut wird dort auf zöliakiespezifische Antikörper wie Transglutaminase IgA und IgG untersucht. Ist der Antikörperbefund positiv, kann Ihr Hausarzt Sie zum Gastroenterologen, einem Spezialisten für Magen-Darm-Erkrankungen, überweisen.

Welche Blutwerte sind bei Glutenunverträglichkeit auffällig?

Zöliakie-Blutwerte zeigen typischerweise erhöhte Antikörper wie tTG-IgA (Gewebstransglutaminase) und/oder EmA-IgA (Endomysium), die auf eine Autoimmunreaktion auf Gluten hindeuten. Wichtig ist auch die Bestimmung von Gesamt-IgA, um einen IgA-Mangel auszuschließen, der die Ergebnisse verfälschen kann. Weitere mögliche Auffälligkeiten sind Mangelerscheinungen (Eisen, Vitamine, B12, Folsäure), Blutarmut (Hb-Wert erniedrigt) und erhöhte Leberwerte (GPT, GOT). 

Was ist ein Glutenbauch?

Ein "Glutenbauch" ist umgangssprachlich der Blähbauch, der bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie oder Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität) nach dem Verzehr von Gluten auftritt, einem Protein in Getreidesorten wie Weizen, Gerste und Roggen. Er gehört zu den häufigen Verdauungssymptomen, zusammen mit Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.
 

Was darf man nicht essen bei Glutenunverträglichkeit?

Bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) müssen Sie glutenhaltige Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Kamut, Grünkern, Einkorn, Emmer und deren Produkte (Brot, Nudeln, Pizza, Gebäck, Bier) konsequent meiden, da Gluten das Klebereiweiß in diesen Getreiden ist; auch in vielen Fertigprodukten, Saucen und Süßigkeiten kann es versteckt sein, weshalb immer die Zutatenliste geprüft werden muss. 

Wie funktioniert ein Gluten-Selbsttest?

Die Testperson entnimmt sich eine Blutprobe (ein Tropfen), vermischt das Blut mit einer in der Testpackung vorhandenen Flüssigkeit. Nach kurzer Zeit zeigt der Test mit Hilfe von erscheinenden Linien an, ob im Blut des Testers Antikörper vorhanden sind, die für eine Zöliakie sprechen könnten.

Was sind Anzeichen für eine Glutenallergie?

Symptome einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) sind vielfältig und umfassen Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, aber auch unspezifische Beschwerden wie chronische Müdigkeit, Eisenmangel, Hautprobleme (juckende Bläschen), Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und depressive Verstimmungen. Kinder zeigen oft Wachstumsverzögerungen. Viele Betroffene haben leichte oder gar keine Symptome, weshalb die Erkrankung oft unerkannt bleibt, bis Folgeschäden durch Mangelernährung auftreten.
 

Welche sind die 5 häufigsten Intoleranzen?

Zu den häufigsten gehören die Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit), die Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit), die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und die Histaminintoleranz.

Wie reagiert der Körper bei Glutenallergie?

Eine der bekanntesten Formen ist die Zöliakie, eine autoimmune Erkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten reagiert und die Darmschleimhaut angreift. Dies führt zu Entzündungen im Dünndarm, die langfristig zu Nährstoffmangel und schwerwiegenden Komplikationen wie Osteoporose oder Wachstumsstörungen führen können.

Wie kann ich testen, ob ich Gluten nicht vertrage?

Um Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zu testen, sind ein Bluttest auf spezifische Antikörper (z.B. tTG-IgA) und oft eine anschließende Dünndarmbiopsie (Magenspiegelung) nötig, die als Goldstandard gilt, wobei vor beiden Untersuchungen weiterhin glutenhaltige Nahrungsmittel gegessen werden müssen, um ein korrektes Ergebnis zu erzielen. Selbsttests oder Stuhlproben sind nicht ausreichend für eine sichere Diagnose. 

Wie merke ich, dass ich kein Gluten vertrage?

Symptome einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) sind vielfältig und umfassen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung, sowie allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, Eisenmangel, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, depressive Verstimmungen und Hautprobleme (Dermatitis herpetiformis). Die Beschwerden können auch unspezifisch sein und #Zöliakie-Symptome bei Kindern und Erwachsenen\n(https://aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/zoeliakie-symptome-ursachen-und-therapie-bei-kindern-und-erwachsenen/) sind unterschiedlich: Bei Kindern können Wachstumsstörungen auftreten. 

Wie fängt die Glutenunverträglichkeit an?

Zöliakie-Symptome sind vielfältig: Typisch sind Verdauungsprobleme wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall (oft fettig) oder Verstopfung sowie allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit, die oft aus Nährstoffmangel resultieren. Bei Kindern zeigen sich oft Wachstums- und Gedeihstörungen, während bei Erwachsenen auch Hautprobleme (Dermatitis herpetiformis) oder Eisenmangelanämie auftreten können.
 

Welche Bauchschmerzen sind typisch für Zöliakie?

Bei Zöliakie sind Bauchbeschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Blähbauch, Völlegefühl und Durchfall (oder auch Verstopfung) sehr häufig, da Gluten die Dünndarmschleimhaut schädigt und Nährstoffe schlechter aufgenommen werden können. Diese Beschwerden können aber auch fehlen, da Zöliakie viele Gesichter hat und auch Müdigkeit, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und andere Symptome verursachen kann, weshalb eine genaue Diagnose wichtig ist.
 

Wo ist am meisten Gluten drin?

Gluten ist am meisten in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste enthalten, aber auch in verarbeiteten Produkten wie Nudeln, Brot, Keksen, Kuchen, panierten Lebensmitteln, Wurstwaren und Fertiggerichten, da diese oft aus glutenhaltigem Mehl hergestellt werden. Besonders hohe Mengen finden sich in reinem Seitan (Weizenprotein) und auch in Weizenkleie. 

Ist Müdigkeit ein Symptom einer Laktoseintoleranz?

Ja, Müdigkeit ist ein häufiges Symptom einer Laktoseintoleranz, oft begleitet von Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit, zusätzlich zu den klassischen Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall, da der Darm überlastet wird und der Körper Energie aufwendet, um die Beschwerden zu bewältigen. Diese unspezifischen Symptome können auch Kopfschmerzen, Schwindel, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen umfassen.