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Wie bekomme ich gute Noten in Jura?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Guiseppe Kühn B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 15. Juni 2026
sternezahl: 4.7/5 (34 sternebewertungen)

Um gute Noten in Jura zu erzielen, musst du den Stoff durch aktives Lernen (Fallbearbeitung, Skizzen, Mindmaps) verstehen und in Klausuren durch präzise Anwendung des Gutachtenstils, eine gründliche Sachverhaltsanalyse (mit Markierungen, Zeitstrahl) und eine klare Lösungsskizze überzeugen, die sich eng an der Prüfungsstruktur orientiert und die richtigen Schwerpunkte setzt. Wichtig sind zudem regelmäßige Pausen, optimale Lernbedingungen und das Verständnis der spezifischen juristischen Notenskala (Punkte, nicht nur Schulnoten).

Was sind gute Noten in Jura?

Eine "gute" Note im Jurastudium (Staatsexamen) entspricht 11,50 bis 13,99 Punkten und ist eine sehr starke Leistung, die nur von einem kleinen Prozentsatz der Absolventen erreicht wird, da sie deutlich über dem "befriedigend" (6,50-8,99 Pkt.) liegt und eine Voraussetzung für bestimmte Karrierewege wie das Notariat sein kann. Sie gehört zu den sogenannten Prädikatsnoten (neben "sehr gut") und signalisiert exzellente juristische Fähigkeiten.
 

Wie kann ich meinen Notendurchschnitt im Jurastudium verbessern?

Sie können Ihren Notendurchschnitt (GPA) gezielt verbessern, indem Sie Kurse an einer Hochschule belegen, die die Bestnote A+ vergibt . LSAC rechnet dies mit 4,33 Punkten um. Viele Hochschulen bieten diese Kurse komplett online an, sodass sie sich leicht in Ihren Stundenplan integrieren lassen. Schon ein oder zwei zusätzliche A+-Kurse können Ihren LSAC-Notendurchschnitt deutlich erhöhen.

Ist befriedigend in Jura gut?

In der Juristenausbildung werden Prüfungen in Punkten von 0 bis 18 bewertet. Die Punkte bilden wiederum jeweils in Dreierschritten die sieben Notenstufen von "Sehr gut" bis "Ungenügend" ab. Im juristischen Bewertungssystem gibt es zwischen "Gut" und "Befriedigend" die Note "Vollbefriedigend", kurz "VB".

Wie lange pro Tag lernen Jura?

Zwei Lerneinheiten täglich, bestehend aus jeweils 90 konzentrierten Minuten, sind ideal. Wenn's nach mir geht, machst du das jeden Tag (auch am Wochenende), womit du auf etwa 20 fokussierte Lernstunden kommst.

Mit diesen simplen Dingen gewinnst du die Korrektorin deiner Jura-Klausur für dich – endlich jura.

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Wie alt ist der durchschnittliche Jura-Absolvent?

Das Durchschnittsalter von Jura-Absolventen liegt beim Berufseinstieg nach dem ersten Staatsexamen meist zwischen 24 und 27 Jahren, nach dem zweiten Staatsexamen (Referendariat) eher bei 26 bis 29 Jahren, wobei der Hauptfaktor die Studiendauer ist, die oft 10 Semester (ca. 5 Jahre) beträgt, aber durch Praktika und Wartezeiten variiert. Die meisten beginnen direkt nach dem Abitur (18-19 Jahre) und sind somit relativ jung.
 

Welches Jahr ist das schwierigste im Jurastudium?

Das Jurastudium stellt eine akademische Herausforderung dar; die meisten Studierenden sind sich einig , dass das erste Studienjahr („1L“) das schwierigste ist. Dies liegt unter anderem daran, dass im Jurastudium völlig andere Lehrmethoden zum Einsatz kommen als in den meisten anderen Hochschulen übliche Vorlesungen.

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch erreichbar (als Höchstnote), aber extrem selten; es handelt sich um eine absolute Ausnahmeerscheinung, da die Bewertung sehr streng ist, aber es gibt Berichte über einzelne Klausuren oder Prüfungen, in denen diese Punktzahl vergeben wurde, wobei der Gesamtdurchschnitt dann meist niedriger lag. 

Ist Jura schwerer als Medizin?

Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, wobei die Schwierigkeit subjektiv ist und stark vom Typus des Lernenden abhängt. Jura fordert vor allem strukturelles Denken und das Bewältigen hoher Durchfallquoten in den Staatsexamen, während Medizin ein breites, naturwissenschaftliches Wissen mit enormer Lernbelastung kombiniert. Es gibt keinen klaren "Gewinner" bei der Frage, welcher schwerer ist; beide erfordern Disziplin, aber auf unterschiedliche Weise.
 

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

Wie lerne ich richtig im Jurastudium?

10 Lerntipps für die ersten Jura-Semester: So schaffst Du Dir ein gutes Fundament

  1. Mach Dir Pläne. ...
  2. Verbessere Deine Pläne kontinuierlich. ...
  3. Sorge für optimale Lernbedingungen. ...
  4. Stell Dein Lehrbuch auf die Probe. ...
  5. Lerne mit eigenen Karteikarten. ...
  6. Mach Dich mit dem Gesetz vertraut. ...
  7. Probiere das Lernen in der Gruppe aus.

Wie kann man einen niedrigen Notendurchschnitt im Jurastudium ausgleichen?

Erziele ein hervorragendes LSAT-Ergebnis .

Das ist wirklich wichtig! Die gute Nachricht: Ein hoher LSAT-Wert kann einen niedrigen Bachelor-Notendurchschnitt tatsächlich ausgleichen. Ob gut oder schlecht, die meisten Jurafakultäten gewichten Ihren LSAT-Wert und Ihren Bachelor-Notendurchschnitt etwa gleich (und viele geben dem LSAT-Wert sogar mehr Gewicht!), wenn sie über Ihre Zulassung entscheiden.

Wie ist die Notenverteilung im Jurastudium?

Gut: 11,50-13,99 Punkte. Vollbefriedigend: 9,00-11,49 Punkte. Befriedigend: 6,50-8,99 Punkte. Ausreichend: 4,00-6,49 Punkte.

Wie viele fallen endgültig durch Jura?

Die meisten schaffen es beim zweiten Mal. Doch die Statistik zeigt: Einige scheitern endgültig. 2025 liegt die endgültige Durchfallquote im 1. Examen bundesweit bei etwa 3–4 %, in manchen Bundesländern sogar bei über 6 %.

Was war das beste Jura-Examen jemals?

Der damals 21-Jährige Freiburger Student hat mit insgesamt 15,66 Punkten das Beste jemals in Baden-Württemberg geschriebene 1. Staatsexamen abgelegt. Noch besser machte es 2010 der Passauer Student Philipp Scheibenpflug, der das zumindest bis dahin beste Examen Bayerns, mit ganzen 16,35 Punkten geschrieben hatte.

Was ist eine gute Note im Staatsexamen?

11.50 - 13.99 gut 9.00 - 11.49 vollbefriedigend Page 2 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts für Justiz ‒ www.gesetze-im-internet.de - Seite 2 von 2 - 6.50 - 8.99 befriedigend 4.00 - 6.49 ausreichend 1.50 - 3.99 mangelhaft 0 - 1.49 ungenügend.

Wer verdient mehr, Arzt oder Jurist?

Bestbezahlte Berufe mit Studium

Informatiker:in mit 45.100 € im Jahr. Betriebswirtschaftler:in mit 55.300 € im Jahr. Jurist:in mit 63.900 € im Jahr. Mediziner:in mit 88.300 € im Jahr.

Was ist das schwerste Studium der Welt?

Es gibt nicht das eine schwerste Studium, aber Medizin, Physik, Pharmazie, Maschinenbau und Jura werden durchweg als die anspruchsvollsten genannt, wegen enormer Lernpensums, hohem Abstraktionsgrad und komplexen Inhalten, wobei Medizin oft an erster Stelle steht, gefolgt von Naturwissenschaften und technischen Fächern, die hohe Durchfallquoten aufweisen, aber auch Studiengänge wie Astrophysik und Architektur gelten als extrem fordernd. Der Schwierigkeitsgrad hängt stark von den persönlichen Stärken, Interessen und der Motivation ab, so. 

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
 

Was ist die schwerste Prüfung der Welt?

Die "schwerste Prüfung der Welt" ist subjektiv, aber oft werden Chinas Gaokao (Hochschulaufnahmeprüfung) und die Prüfung zum Master Sommelier genannt; auch das deutsche Wirtschaftsprüferexamen und die ESA-Astronauten-Auswahl gelten als extrem herausfordernd, wobei der Gaokao aufgrund der riesigen Teilnehmerzahl und des enormen Leistungsdrucks für viele als härteste gilt.
 

Wie viele Punkte gibt es für eine Großkanzlei?

Je besser die Noten, desto höher das Gehalt. Großkanzleien gehen nach dem 18-Punkte-Prinzip vor: Sie nehmen eigentlich nur Bewerber, die aus beiden Examina jeweils mindestens acht Punkte mitbringen, dazu kommen noch die Zusatzqualifikationen LL. M. und Promotion, die mit jeweils einem Punkt bewertet werden.

Wie hoch ist die Durchfallquote im 1. Staatsexamen?

Nicht vergessen darf man, dass 30 Prozent der Jurastudierenden nach dem ersten Durchlauf bzw. 10 Prozent auch im zweiten Durchlauf das Examen nicht bestehen. Nach fünf Jahren Studium steht man dann am Ende ohne einen Abschluss da.

Welche Durchschnittsklasse braucht man für ein Jurastudium?

Das Jura Studium ist oft mit einem Numerus clausus belegt, Du benötigst also einen bestimmten Notendurchschnitt, damit Dich die Uni zulässt. Den NC berechnen die Hochschulen jedes Jahr neu. In der Regel benötigst Du einen Notenschnitt zwischen 1,0 und 2,5.

Wie viele brechen ihr Jurastudium ab?

Wie viele brechen Jura ab? Die Zahlen der juristischen Aussteiger sind recht beeindruckend. Um 400 Volljuristen auszubilden, braucht man 1.000 Studienanfänger. Die anderen 60 % verschwinden irgendwann unterwegs.

Wie anstrengend ist ein Jurastudium?

Jura gilt im Allgemeinen als ein besonders anspruchsvolles Studium und dieser Ruf ist nicht ganz unberechtigt. An vielen Unis wird deshalb schon vor der Aufnahme neuer Studierender gnadenlos „aussortiert“. Der NC, Numerus Clausus, bildet oft eine erste Hürde, die es mit dem Abitur zu überwinden gilt.

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