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Wer zahlt Schäden am Auto bei Sturm?

Gefragt von: Andrzej Vogt  |  Letzte Aktualisierung: 15. August 2026
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Sturmschäden am Auto zahlt in der Regel die Teilkaskoversicherung, oft ab Windstärke 8, bei Schäden durch herumfliegende Äste, Dachziegel oder umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn. Die Vollkaskoversicherung deckt auch Schäden bei schwächerem Sturm oder wenn der Baum bereits auf der Straße lag (mittelbare Schäden). Nur die Kfz-Haftpflicht zahlt nicht.

Wer zahlt, wenn mein Auto bei einem Sturm beschädigt wird?

In der Kfz-Versicherung gilt: Die Teilkaskoversicherung übernimmt die schweren Sturmschäden am Auto. Zusätzlich auch Schäden, die durch Hagel oder Blitzeinschlag entstanden sind. Ist das Blech verbeult oder die Scheiben kaputt, werden die Reparaturkosten für gewöhnlich in voller Höhe erstattet.

Deckt die Kfz-Versicherung Sturmschäden ab?

Sturmflutschäden

Die Kfz-Versicherung deckt Schäden durch Sturmfluten und Wind ab, wenn Sie eine optionale Vollkasko- oder Allgefahrenversicherung abgeschlossen haben .

Wer haftet bei Schäden durch Sturm?

Wurde ein Auto durch den Sturm beschädigt, ist in der Regel die Teilkaskoversicherung zuständig. Dies gilt allerdings nur bei Windstärken 8 und höher. Übernommen werden dabei beispielsweise die Schäden, die durch herumfliegende Dachziegel oder Äste entstanden sind.

Bei welcher Windstärke zahlt die Versicherung?

Versicherungen zahlen in der Regel ab Windstärke 8 (ab 62 km/h) für Sturmschäden an Hausrat, Gebäude und Auto (Teilkasko), da dies die offizielle Grenze für einen „Sturm“ auf der Beaufort-Skala ist. Bei niedrigerer Windstärke kann der Schaden oft nur über eine Vollkaskoversicherung (Auto) oder bei nachgewiesenen lokalen Windspitzen über Windstärke 8 gedeckt sein, wobei Beweise (z.B. Wetteraufzeichnungen) wichtig sind.
 

Auto kaputt nach einem Sturm: Wer zahlt bei Sturmschäden? | ADAC | Recht? Logisch!

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Warum zahlt meine Versicherung einen Sturmschaden nicht?

Wenn die Versicherung bei Sturmschäden nicht zahlt, liegt es oft an zu geringer Windstärke (unter 8), mangelnder Wartung (z.B. lockere Dachziegel), grober Fahrlässigkeit (offene Fenster bei Sturmwarnung) oder fehlendem Schutz (z.B. nur Haftpflicht statt Kasko für Auto). Sie können gegen die Ablehnung vorgehen, indem Sie Beschwerde bei der Versicherung einreichen, den Ombudsmann einschalten oder sich anwaltlich beraten lassen, um Ihren Anspruch durchzusetzen.
 

Welche Windstärke muss ich nachweisen, um einen Sturmschaden zu melden?

Für einen Sturmschaden-Nachweis müssen Sie in der Regel eine Windstärke von mindestens Windstärke 8 (ab 62 km/h) belegen, was oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) oder nahegelegene Wetterstationen mit aktuellen Winddaten (z.B. Ausdrucke) erfolgt; auch Schäden an Nachbargebäuden können helfen, aber der direkte Nachweis ist entscheidend, um Schäden über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung regulieren zu lassen. Dokumentieren Sie Schäden unbedingt mit Fotos und genauen Angaben zu Ort und Zeit und besprechen Sie Details mit Ihrem Versicherer.
 

Wer zahlt, wenn AST auf Auto fällt?

Wenn ein Ast auf Ihr Auto fällt, zahlt in der Regel Ihre Teilkaskoversicherung (ab Windstärke 8), da dies als Sturmschaden gilt, wobei die Reparaturkosten abzüglich Selbstbeteiligung erstattet werden, ohne dass Ihr Schadenfreiheitsrabatt sinkt. Kann man dem Baumbesitzer eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht (z.B. mangelnde Baumpflege) nachweisen, haftet dieser möglicherweise, was aber schwer zu beweisen ist. Die Vollkasko deckt zusätzlich auch Schäden bei niedrigeren Windstärken ab, führt aber zu einer Rückstufung in der SF-Klasse.
 

Wie schnell muss man einen Sturmschaden melden?

Im Schadensfall sollte die Versicherung zeitnah informiert werden – am besten innerhalb einer Woche nach dem Sturm. Nur so ist der zeitliche Zusammenhang zwischen Unwetter und den Schäden am Haus oder Auto für die Versicherung klar ersichtlich.

Ist ein Sturmschaden ein Unfallschaden?

Aber: Verursachst du während eines Sturms einen Unfall, weil du wie im Beispiel oben gegen einen auf der Straße liegenden Baum gefahren bist, übernimmt zwar deine Vollkaskoversicherung den Schaden.

Wann zahlt die Autoversicherung den Schäden nicht?

Grob fahrlässig und vorsätzlich herbeigeführte Schäden: Je nach Schwere der Fahrlässigkeit werden Leistungen gekürzt. Falsche oder nicht gemeldete Angaben, versäumter TÜV: Falsche Angaben zu Fahrern, Umbauten und auch versäumte Hauptuntersuchungen führen dazu, dass Versicherungen nicht zahlen.

Welche Schäden übernimmt die Autoversicherung?

Welche Schäden zahlt die Kfz Haftpflicht? Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt, wenn Sie einen Unfall verursachen und einem Dritten ein Personen- bzw. Sachschaden entstanden ist. Sie umfasst dabei alle Schadenfälle, die auf den Betrieb des Fahrzeugs zurückzuführen sind.

Welche Versicherung zahlt bei Kfz-Schäden?

Das Wichtigste in Kürze: Die Teilkaskoversicherung deckt Risiken wie Diebstahl, Glasbruch, Sturm, Wildunfälle oder Zusammenstöße mit Tieren aller Art an Ihrem Kfz ab, während die Vollkasko zusätzlich selbst verschuldete Schäden und Vandalismus übernimmt.

Bei welcher Windstärke kippt ein Auto um?

Wann kippt ein Fahrzeug? Wie starke Winde braucht es, bis ein Fahrzeug umkippt? Tests haben gezeigt, dass ein unbeladener 40-Tonnen-Sattelzug bereits bei Windstärke 9 (75 bis 88 km/h) bei Tempo 85 zu kippeln beginnt: Dann verlieren einzelne oder gar alle Räder die Bodenhaftung.

Wer zahlt, wenn ein Dachziegel auf mein Auto gefallen ist?

Bei einem Sturmschaden am Auto verursacht durch Gegenstände wie Dachziegel zahlt auch die Teilkasko. Auch Hagelschäden und Schäden durch Überschwemmungen werden übernommen.

Was zahlt die Versicherung bei Eigenverschulden?

Eine Haftpflichtversicherung leistet bei Schäden, die Sie selbst versehentlich bei anderen Personen oder am Eigentum Dritter verursacht haben. Eigenschäden hingegen sind in der Regel nicht mitversichert. Auch die Hausratversicherung zahlt bei Eigenverschulden nicht für Schäden an Ihrem eigenen Eigentum.

Ab welcher Windstärke greift der Versicherungsschutz bei Sturmschäden?

Versicherungen zahlen in der Regel bei Sturmschäden ab Windstärke 8 der Beaufort-Skala, was einer Windgeschwindigkeit von mindestens 62 bis 74 km/h entspricht; dieser Wert gilt für Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, wobei der Nachweis der Windstärke oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) erfolgt, um Schäden zu regulieren. Für Autos zahlt die Teilkasko ab Windstärke 8, während bei geringerer Stärke nur die Vollkasko greift. 

Wie lange hat man Zeit, um einen Versicherungsschaden zu melden?

Einen Versicherungsschaden müssen Sie grundsätzlich "unverzüglich", also so schnell wie möglich, melden, meist innerhalb von 24 Stunden bis maximal 7 Tagen, je nach Vertrag und Art des Schadens; Personenschäden (Unfälle mit Verletzten) oft schon nach 48 Stunden, während bei kriminellen Delikten wie Diebstahl auch eine Polizeianzeige nötig ist. Die genaue Frist steht in Ihrem Versicherungsvertrag, aber das Ziel ist immer eine schnelle Anzeige, um Kürzungen zu vermeiden.
 

Welche Versicherung bezahlt Sturmschaden?

Wer haftet bei Sturmschäden? Für Sturmschäden haften beispielsweise die Wohngebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Allerdings greift die Wohngebäudeversicherung zum Beispiel erst ab Windstärke 8. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit ab 62 Stundenkilometern.

Wer zahlt den Schäden am Auto bei Sturm?

Sturmschäden am Auto zahlt in der Regel die Teilkaskoversicherung, oft ab Windstärke 8, bei Schäden durch herumfliegende Äste, Dachziegel oder umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn. Die Vollkaskoversicherung deckt auch Schäden bei schwächerem Sturm oder wenn der Baum bereits auf der Straße lag (mittelbare Schäden). Nur die Kfz-Haftpflicht zahlt nicht.
 

Welche Versicherung zahlt bei Schäden durch Bäume?

Wohngebäudeversicherung: Diese Versicherung übernimmt in der Regel Schäden am Gebäude, die durch einen umgestürzten Baum verursacht werden, wenn der Sturm als Ursache nachweisbar ist. Achten Sie darauf, dass die Gefahr „Sturm“ explizit in Ihrem Vertrag mitversichert ist.

Welche Schäden deckt die Teilkasko nicht ab?

Die Teilkasko deckt keine selbstverschuldeten Unfälle, Vandalismus oder Schäden durch Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss ab; sie greift auch nicht bei Fahrerflucht des Unfallgegners oder Schäden an persönlichen Gegenständen im Auto, sondern fokussiert sich auf externe Einflüsse wie Diebstahl, Wildunfälle, Glasbruch, Brand und Naturschäden. 

Wie kann ich die Windstärke für meine Versicherung nachweisen?

Die Windstärke können Sie beim örtlichen Wetteramt erfragen, das Windmessungen durchführt. Reicht das dem Versicherer nicht aus, können Sie sich die geforderte Information beim Deutschen Wetterdienst einholen. Den Deutschen Wetterdienst erreichen Sie entweder über die Hotline 0180 2 913 913 oder online.

Was kostet ein Wettergutachten?

Kostenpunkt: Grundgebühr von 39 Euro exkl. Mwst. Die Grundgebühr beinhaltet aber nur ein Wettergutachten für einen bestimmten Tag, einen Ort und ein meteorologisches Ereignis. Benötigen Sie einen längeren Auswertungszeitraum, ist auf jeden Fall mit einem Aufpreis zu rechnen.

Was fällt alles unter einen Sturmschaden?

Sturmschäden – das Wichtigste kurz erklärt

Immer häufiger fegen schwere Stürme über Deutschland und sorgen für abgedeckte Dächer, entwurzelte Bäume, überflutete Keller und Schäden an Autos und Hausrat. Je nach Schaden und Situation greifen bei Sturmschäden die Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung.

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