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Wer ist im 2 Weltkrieg gefallen?

Gefragt von: Martina Schmid  |  Letzte Aktualisierung: 7. Februar 2026
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Schätzungsweise kamen über 75 Millionen Menschen ums Leben. Das entspricht etwa 3,5 Prozent der damaligen Weltbevölkerung. Ein Drittel der Toten waren Soldaten, zwei Drittel Zivilisten. Die Sowjetunion erlitt mit fast 28 Millionen Toten die größten Verluste, gefolgt von China (15 Mio.)

Wie viele Deutsche sind im 2. Weltkrieg gefallen?

Im Zweiten Weltkrieg fielen mehr als 5 Millionen deutsche Soldaten, wobei die Schätzungen je nach Quelle leicht variieren (ca. 4,7 bis 6,35 Millionen), zuzüglich einer hohen Zahl an zivilen Opfern durch Kriegshandlungen und Verfolgung, was die Gesamtzahl deutscher Todesopfer auf rund 6 bis 8 Millionen oder mehr erhöht, darunter auch Opfer des Holocaust und Kriegsgefangene. 

Wer waren die Verlierer im Zweiten Weltkrieg?

Das Leid der Soldaten

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs starben mehr als 50 Millionen Menschen. Nicht nur Frauen und Kinder, sondern auch über 20 Millionen Soldaten. Die höchsten Verluste hatte die Sowjet- union unter Stalin zu beklagen (13 Mio.), gefolgt von Deutschland (5 Mio.) und dem kaiserlichen Japan (2 Mio.).

Wer war der letzte gefallene Soldat im 2. Weltkrieg?

April 1945 Gefallenen Private First Class Raymond J. Bowman. Und es gelang ihm, auch Fotos des Soldaten auszugraben. Der Vergleich mit den Capa-Fotos fiel eindeutig aus: Der "Last Man to die" war kein Robert, sondern Raymond Bowman aus Rochester, New York - gestorben mit nur 21 Jahren.

Wer war im Zweiten Weltkrieg gegen wen?

Im Zweiten Weltkrieg standen sich die Achsenmächte (hauptsächlich Deutschland, Italien, Japan) und die Alliierten (anfangs Großbritannien, Frankreich, später Sowjetunion, USA, China u.a.) gegenüber, wobei die Achse einen Angriffskrieg führte, der sich von Europa über Afrika bis nach Asien ausbreitete und in der Niederlage der Achsenmächte 1945 endete. 

10 Fakten, die man über den Zweiten Weltkrieg wissen muss | MrWissen2go | Terra X

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Wer war der Auslöser für den Zweiten Weltkrieg?

Der Zweite Weltkrieg begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939; die Hauptverantwortung dafür liegt bei Adolf Hitler und dem NS-Regime, das den Angriff als Verteidigungsaktion tarnte, um expansive Ziele zu verfolgen. Dieser Angriff löste eine Kette von Ereignissen aus, die in den Krieg mündeten, der bis 1945 andauerte und Millionen von Menschen das Leben kostete. 

Wer gehörte im 2. Weltkrieg zu den Alliierten?

Die Alliierten im Zweiten Weltkrieg waren die Hauptsiegermächte: USA, Großbritannien, die Sowjetunion und Frankreich, die gemeinsam gegen die Achsenmächte (Deutschland, Italien, Japan) kämpften und Deutschland letztendlich besiegten. Nach dem Krieg teilten diese vier Mächte Deutschland in Besatzungszonen auf.
 

Wer lebt noch vom 2. Weltkrieg?

Es gibt weltweit noch Überlebende des Zweiten Weltkriegs, insbesondere Holocaust-Überlebende, deren Zahl auf rund 200.000 geschätzt wird (Durchschnittsalter ca. 87 Jahre). Auch Veteranen des Krieges sind noch am Leben, mit über 100.000 US-Veteranen im Jahr 2023. Viele Überlebende, oft als Zeitzeugen bekannt, engagieren sich für die Erinnerung, während die letzten noch lebenden Veteranen und Holocaust-Überlebenden aufgrund ihres hohen Alters (oft über 90 oder 100 Jahre) eine bedrohte Gruppe darstellen.
 

Wer waren die Yankees im Bürgerkrieg?

Während des von 1861 bis 1865 dauernden Sezessionskriegs wurde der Begriff von den Südstaatenbewohnern der Vereinigten Staaten abfällig für die Truppen der feindlichen Nordstaaten verwendet und Billy Yank als Name für einen Unionssoldaten.

Wer war der beste deutsche Soldat im 2. Weltkrieg?

Nach über 2400 Feindflügen (22. Dezember 1944) und 463 Panzervernichtungen wurde Rudel als einziger Soldat am 29. Dezember 1944 mit dem Goldenen Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz ausgezeichnet.

Welches Land war nicht am 2. Weltkrieg beteiligt?

Mehrere Länder blieben im Zweiten Weltkrieg offiziell neutral und waren nicht direkt am Kampfgeschehen beteiligt, darunter Schweden, die Schweiz, Irland, Portugal, Spanien (unterstützte aber die Achsenmachten) und die Türkei (bis 1945), die sich weitgehend aus den Kampfhandlungen heraushielten, obwohl sie oft unter starkem Druck standen und wirtschaftliche Beziehungen zu den Kriegsparteien unterhielten. 

Wie verlor Deutschland den Zweiten Weltkrieg?

Mit der Schlacht um Berlin (April 1945), dem Selbstmord Adolf Hitlers (30. April 1945) und der anschließenden bedingungslosen Kapitulation (9. Mai 1945) war das Deutsche Reich geschlagen. Letztendlich endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation Japans (2.

Wer besiegte Deutschland im 2. Weltkrieg?

Deutschland wurde im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten besiegt, einer Koalition hauptsächlich aus den USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion, die gemeinsam die deutsche Wehrmacht in die bedingungslose Kapitulation zwangen, welche am 8./9. Mai 1945 in Kraft trat. 

Wie lange überlebte ein Soldat im 2. Weltkrieg?

Die Lebenserwartung deutscher Soldaten im Zweiten Weltkrieg sank dramatisch gegen Kriegsende, von durchschnittlich 2,5 Jahren für Rekruten 1941 auf nur noch 0,1 Jahre (also wenige Monate) 1945, da immer mehr unerfahrene Männer und Zivilisten an die Front geworfen wurden; in besonders schweren Schlachten wie Stalingrad sank sie sogar auf unter 24 Stunden. Während Berufssoldaten länger durchhielten, waren die Chancen für neu Mobilisierte extrem gering, insbesondere an der brutalen Ostfront.
 

Warum starben so viele Russen im 2. Weltkrieg?

So viele Russen starben im Zweiten Weltkrieg aufgrund der extrem brutalen Vernichtungsstrategie der Nazis, die auf Rassismus basierte, der massenhaften Tötung von Kriegsgefangenen durch Hunger, Krankheiten und Hinrichtungen, den Vernichtungskriegen gegen Zivilisten sowie der Zerstörung von Infrastruktur und Landwirtschaft, was zu weitreichenden Hungersnöten führte, wobei insgesamt rund 27 Millionen sowjetische Opfer zu beklagen waren, zwei Drittel davon Zivilisten. 

Wie viele Soldaten aus dem 2. Weltkrieg werden noch vermisst?

In Europa gelten nach Angaben der DPAA noch 28 000 US-Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg als vermisst. Etwa 7000 bis 8000 davon können noch geborgen werden.

Wer waren die Yankees im Bürgerkrieg?

Die Nordstaatler wurden „Yankees“ und die Südstaatler „Rebellen“ genannt. Manchmal wurden diese Spitznamen noch weiter zu „Yanks“ und „Rebs“ verkürzt. Zu Beginn des Krieges trug jeder Soldat die Uniform, die er von der Miliz seines Bundesstaates besaß, sodass die Uniformen der Soldaten nicht zusammenpassten.

Was wäre gewesen, wenn die Südstaaten den Krieg gewonnen hätten?

Die Südstaaten hätten es sich nicht leisten können, eine moderne Armee aufzustellen oder auszurüsten. Sie hätten einen Mangel an Artillerie und automatischen Waffen gehabt. Das wäre ein großes Problem auf einem Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs gewesen.

Was bedeutet Yankees auf Deutsch?

"Yankee" bedeutet auf Deutsch je nach Kontext Nordstaatler, US-Amerikaner (oft abwertend durch Briten oder allgemein von Nicht-Amerikanern) oder historisch ein Soldat der Nordstaaten im Bürgerkrieg; der Begriff wird oft synonym für alle Amerikaner verwendet, obwohl er sich ursprünglich auf Bewohner der Nordstaaten bezog und heute auch positiv durch das Baseball-Team der New York Yankees bekannt ist. 

Wieso hat der 2. Weltkrieg aufgehört?

Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endeten die Kampfhandlungen in Europa am 8. Mai 1945; die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki führten zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 und damit zum Kriegsende.

Wer war Hitlers bester General?

Heinrich Himmler war als Reichsführer der SS und Chef der deutschen Polizei nach Hitler der mächtigste Mann im NS-Staat. Er war einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust und eröffnete beispielsweise das Konzentrationslager in Dachau. Später sollte er die Übersicht über alle anderen Konzentrationslager haben.

Sind noch Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg am Leben?

2000: Ungefähr 5,7 Millionen amerikanische Veteranen des Zweiten Weltkriegs lebten noch. 2010: Die Zahl war auf etwa 2,3 Millionen gesunken. 2020: Schätzungen gingen von rund 325.000 aus. 2024: Aktuelle Schätzungen gehen von weniger als 120.000 aus .

Wer war Deutschlands größter Feind im Zweiten Weltkrieg?

Ungeachtet der jüngsten wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit galt die Sowjetunion als natürlicher Feind Nazideutschlands und als wichtiges strategisches Ziel. Deutsche Pferdefuhrwerke überqueren eine Pontonbrücke über den Dnepr bei Smolensk.

Wer hat Deutschland den Krieg erklärt?

Großbritannien und Frankreich erklärten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg, nachdem Deutschland am 1. September Polen überfallen hatte und sich weigerte, seine Truppen zurückzuziehen, womit der Zweite Weltkrieg begann. Zuvor hatte Deutschland selbst im Ersten Weltkrieg Russland den Krieg erklärt und später auch anderen Ländern. 

Warum griffen die USA in den Zweiten Weltkrieg ein?

Die USA traten in den Zweiten Weltkrieg ein, weil Japan die US-Pazifikflotte am 7. Dezember 1941 ohne Kriegserklärung in Pearl Harbor angriff, was den Kriegseintritt der USA auslöste und den bis dahin vorherrschenden Isolationismus beendete. Dieser überraschende Angriff war die Reaktion Japans auf US-Wirtschaftssanktionen, die dessen aggressive Expansion in Asien stoppen sollten. Nach dem Angriff erklärten die USA Japan den Krieg, woraufhin auch Deutschland den USA den Krieg erklärte.