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Wer ist am längsten im Bundesrat?

Gefragt von: Frau Edith Martens  |  Letzte Aktualisierung: 4. März 2026
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Der am längsten amtierende Bundesrat (Schweiz) ist Karl Schenk, der von 1863 bis 1895, also 32 Jahre, Mitglied der Landesregierung war. Ihm folgen Adolf Deucher (29 Jahre) und Giuseppe Motta (28 Jahre) als weitere Rekordhalter. Bei den Bundeskanzlern der Bundesrepublik Deutschland ist Angela Merkel mit fast 16 Jahren am längsten im Amt, während der Bundesrat als Institution in Deutschland eine andere Zusammensetzung und Funktion hat.

Wie lange ist Ignazio Cassis im Bundesrat?

Seit 2015 bis zu seiner Wahl in den Bundesrat präsidierte er die FDP-Bundeshausfraktion.

Wie lange ist Guy Parmelin im Bundesrat?

Seit dem 1. Januar 2019 ist er Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). 2021 hatte er das Amt des Bundespräsidenten inne und übt dieses 2026 erneut aus.

Wie lange kann man im Bundesrat sein?

Die Mitglieder des Bundesrats werden von der Bundesversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre, eine Wiederwahl oder Nichtwiederwahl ist möglich. Bundesrätinnen und Bundesräte entscheiden selber, wann sie zurücktreten.

Wer ist am längsten Bundesrat?

Ausscheiden aus dem Amt

Daraus ergibt sich eine Amtsdauer von durchschnittlich rund zehn Jahren. Der längstdienende Bundesrat war Karl Schenk von 1864 bis 1895; die längstdienenden Bundesräte im 20. Jahrhundert waren Giuseppe Motta von 1911 bis 1940 und Philipp Etter von 1934 bis 1959.

Bundesrat im politischen System der Schweiz – einfach erklärt | Kindervideos | SRF Kids

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Wer ist der jüngste Bundesrat?

Droz ist bis heute der jüngste Bundesrat überhaupt.

Wie lange war Karl Schenk Bundesrat?

Von 1864 bis zu seinem Tod gehörte Schenk als Vertreter der radikalen Fraktion (später in der FDP aufgegangen) dem Bundesrat an, sechsmal amtierte er als Bundespräsident. Seine Amtszeit von mehr als 31 Jahren ist die längste aller Bundesräte.

Wie lange ist Viola Amherd im Bundesrat?

Von 2018 bis 2025 war sie Bundesrätin und stand dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor. Im Jahr 2024 war sie Bundespräsidentin der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Wie alt ist Bundesrat Martin Pfister?

Martin Pfister (* 31. Juli 1963 in Zug; heimatberechtigt in Waldkirch SG) ist ein Schweizer Politiker (Die Mitte, vormals CVP). Er ist seit April 2025 Bundesrat und steht dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor.

Wie hoch ist die Pension eines Bundesrats?

- Die Rente einer alt Bundesrätin oder eines alt Bundesrates beträgt 50 Prozent des Einkommens einer amtierenden Bundesrätin oder eines amtierenden Bundesrats. - Tritt eine Bundesrätin oder ein Bundesrat zurück, so hat sie oder er nach mindestens vier Amtsjahren Anrecht auf eine ganze Rente.

Wer wird 2025 Bundesrat?

Martin Pfister (Mitte/ZG) ist seit 2025 Bundesrat. Er steht dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor.

Welcher Kanton war noch nie im Bundesrat?

Die meisten Kantone hatten seit 1848 bereits eine Vertreterin oder einen Vertreter im Bundesrat. Die grossen Kantone Zürich, Bern und die Waadt waren fast immer in der Regierung vertreten. Es gibt jedoch auch Kantone, die noch nie ein Bundesratsmitglied stellten: Schaffhausen, Uri, Schwyz und Nidwalden.

Wer sitzt im Bundesrat 2025?

Im Bundesrat 2025 (Schweiz) sitzt der neu gewählte Martin Pfister (Die Mitte) neben den bisherigen Mitgliedern wie Viola Amherd, Karin Keller-Sutter, Albert Rösti, Elisabeth Baume-Schneider etc. Der Bundesrat (Deutschland) setzt sich aus Vertretern der Bundesländer zusammen, wobei Andreas Bovenschulte (SPD) 2025 Bundesratspräsident ist. 

Wie lange dauert eine Amtszeit?

Die Länder Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verwenden dafür den Begriff „Wahlzeit“, in Baden-Württemberg, dem Saarland und Thüringen heißt es offiziell „Amtszeit“. Die Dauer der Wahlperioden beträgt je nach Land zwischen vier und sechs Jahren.

Ist Viola noch verheiratet?

Nach acht Jahren Beziehung sind Moderator Roman Kilchsperger und Schauspielerin Viola Tami einen Schritt weitergegangen. Die zweifachen Eltern haben am Mittwoch in Zürich geheiratet.

Wie alt ist Bundesrätin Keller Sutter?

Karin Maria Keller-Sutter (* 22. Dezember 1963 in Niederuzwil, Henau; heimatberechtigt in Jonschwil und Kirchberg SG) ist eine Schweizer Politikerin (FDP. Die Liberalen). Sie wurde im Dezember 2018 als Nachfolgerin von Johann Schneider-Ammann in den Bundesrat gewählt.

Wer ist der Nachfolger von Viola Amherd bei der Bundesratswahl 2025?

Bei der Bundesratswahl 2025 wählte die Vereinigte Bundesversammlung der Schweiz Martin Pfister als Nachfolger der zurücktretenden Bundesrätin Viola Amherd (Mitte). Die Wahl fand am 12. März 2025 statt.

Wie lange war Alain Berset Bundesrat?

Er war von 2012 bis 2023 Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI).

Wann war Christoph Blocher Bundesrat?

Dezember 2003 wurde Christoph Blocher mit 121 von 237 Stimmen knapp (bei einem absoluten Mehr von 119 Stimmen und mit 5 Stimmen Vorsprung gegenüber der amtierenden Ruth Metzler) in den Bundesrat gewählt. Mit dieser Wahl erhielt die SVP einen zweiten Bundesratssitz und sprengte die sogenannte Zauberformel.

Wer war Georg Schenk?

Georg Schenk (* 25. Juni 1901 in Lechbruck; † 15. März 1992 in Burghausen) war ein deutscher Politiker (SPD). Er gehörte von 1947 bis 1953 als Vertreter der Gewerkschaften dem Bayerischen Senat an.

Ist Ruth Metzler geschieden?

Von 1991 bis 2010 war sie mit Lukas Metzler verheiratet. Sie wohnt in Appenzell und ist seit 2015 mit dem Bankmanager Stephan Zimmermann verheiratet.

Welcher Bundesrat starb im Amt?

Wenige Tage nachdem er am 3. Oktober 1983 seinen Rücktritt per 31. Dezember erklärt hatte, starb Willi Ritschard am 16. Oktober völlig überraschend auf einer Wanderung über den Grenchenberg an Herzversagen.

Was verdient man als Bundesratspräsident?

Die Summe beläuft sich derzeit auf 214.000 Euro pro Jahr. Das zusätzliche Aufwandsgeld in Höhe von 78.000 Euro (Haushaltsstelle: 0101, Tit. 421 02; Stand: 2023) steht dagegen nur dem Amtsinhaber zu, nicht den Altpräsidenten.

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