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Wer haftet bei Impfschaden COVID-19?

Gefragt von: Detlef Seidel  |  Letzte Aktualisierung: 5. September 2026
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Bei Impfschäden durch eine Corona-Schutzimpfung haftet in Deutschland primär der Staat (Bund und Länder), da die Impfungen auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (§§ 60 ff. IfSG) durchgeführt wurden und nicht die private Haftung des Herstellers greift, obwohl der Bundesgerichtshof die Herstellerhaftung für Impfungen bis zum 7. April 2023 verneint hat; Geschädigte sollten sich an ihre zuständige Gesundheitsbehörde wenden, um Entschädigungen nach dem Impfschadensgesetz zu beantragen.

Wer haftet für Impfschäden durch Corona?

Was er jüngst, im Oktober, entschieden hat: Die impfenden Ärztinnen und Ärzte haften nicht persönlich für mögliche Corona-Impfschäden. Die Verantwortung für etwaige Aufklärungs- oder Behandlungsfehler bei einer bis April 2023 vorgenommenen Corona-Schutzimpfung treffe grundsätzlich den Staat.

Wer haftet bei einer Impfung?

Gemäß Artikel 34 Satz 1 des Grundgesetzes (GG) komme deshalb nur eine Amtshaftung des Staates in Betracht. „Für etwaige Impfschäden nach einer bis zum 7. April 2023 durchgeführten Covid-19-Impfung haftet der Staat und nicht der behandelnde Arzt persönlich.

Wie viele Fälle von Corona-Impfschäden wurden anerkannt?

Medienbericht Knapp 600 Fälle von Corona-Impfschäden anerkannt. Millionen Menschen haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen und nur leichte Nebenwirkungen verspürt. Doch einige Patienten trugen bleibende Schäden davon. In knapp 600 Fällen wurden diese einem Bericht zufolge anerkannt.

Was zählt als Impfschäden?

Im Sozialgesetzbuch steht: „Unter einem Impfschaden versteht man nach § 24 Sozialgesetzbuch (SGB) XIV eine gesundheitliche Schädigung, die über das übliche Ausmaß einer Reaktion auf eine Schutzimpfung hinausgeht.

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Wie wird ein Impfschaden festgestellt?

Um einen Impfschaden zu erkennen, muss man ihn von normalen Impfreaktionen (z.B. leichte Schmerzen, Müdigkeit, Fieber) unterscheiden: Ein Schaden ist eine anhaltende oder schwere gesundheitliche Beeinträchtigung, die über das übliche Ausmaß hinausgeht, medizinisch feststellbar ist und einen bestimmten Grad der Schädigung erreicht (mindestens GdB 25). Wichtig ist die zeitliche Nähe zur Impfung und das Fehlen anderer Ursachen; bei Verdacht sollte ein Arzt oder das Gesundheitsamt kontaktiert werden. 

Was tun gegen Corona-Impfschäden?

Personen, die einen Impfschaden vermuten, sollten sich zunächst mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt besprechen. Sollte sich der Verdacht erhärten, sollte umgehend eine notwendige Untersuchung zur Klärung des Falls eingeleitet werden. Dazu kontaktieren dann die Ärztinnen und Ärzte das Gesundheitsamt.

Welche Langzeitschäden entstehen durch eine Corona-Impfung?

Einige Experten sprechen von Post-Vac. Im Sicherheitsreport listet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) einige sehr seltene unerwünschte Reaktionen, wie etwa Myokarditis und Perikarditis, das Guillain-Barré-Syndrom sowie dem Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom.

Bei welcher Impfung gibt es die meisten Impfschäden?

Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.

Wie viele Impfdosen erhält man aus einer Ampulle BioNTech?

Biontech und Pfizer geben an, dass eine Ampulle des Impfstoffs nach Verdünnung fünf Impfdosen à 0,3 Milliliter mit je 30 µg Antigen enthalten soll.

Wer meldet einen Impfschaden?

Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt.

Sind Impfungen wirklich notwendig?

Ja, Impfungen sind extrem wichtig, weil sie uns persönlich vor schweren, teils lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie Masern, Diphtherie oder Kinderlähmung schützen, die Immunität stärken und durch den sogenannten Herdenimmunität auch Menschen schützen, die sich nicht impfen lassen können (Babys, Immungeschwächte). Sie gehören zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen in der Medizin, haben Krankheiten fast ausgerottet (wie Pocken) und verhindern weitreichende Ausbrüche.
 

Bis wann treten Impfschäden auf?

Wie bei anderen Impfungen können auch nach einer COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoffen Impfreaktionen und unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und klingen innerhalb weniger Tage ab.

Welche Impfschäden sind möglich?

Eine allergische Reaktion nach einer Impfung kann leicht oder schwerwiegend verlaufen. Es können leichte Symptome wie Juckreiz oder Schmerzen an der Injektionsstelle auftreten, oder es kann zu einer schweren Komplikation wie einer Anaphylaxie kommen. Anaphylaxie und anaphylaktischer Schock sind ernste Erkrankungen, die Juckreiz, Schwellungen und Atemnot verursachen.

Wie lange können nach der Impfung mit Biontech Nebenwirkungen auftreten?

In den Tagen nach der Impfung können gewisse Nebenwirkungen auftreten, die in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage abklingen. Nach den Auffrischimpfungen gibt es nicht mehr Reaktionen als nach der zweiten Dosis.

Was sollte man nach einer Impfung tun, wenn man Komplikationen oder Schäden hat?

Nach einer Impfung sollten Sie sich schonen, viel trinken, die Einstichstelle kühlen und bei Bedarf Schmerzmittel nehmen, aber auf starke Belastungen wie intensive Workouts oder viel Alkohol verzichten, bis Sie sich wieder fit fühlen; bei starken oder ungewöhnlichen Symptomen einen Arzt aufsuchen. Leichte Reaktionen sind normal, aber hören Sie auf Ihren Körper, um das Immunsystem zu unterstützen und die Erholung zu fördern.
 

Wie lange bleibt der COVID-19-Impfstoff im Körper nachweisbar?

Wie lange bleiben Spike-Proteine ​​im Körper erhalten? Die Infectious Disease Society of America (IDSA) schätzt, dass die durch COVID-19-Impfstoffe erzeugten Spike-Proteine, ähnlich wie andere vom Körper produzierte Proteine, bis zu einige Wochen lang bestehen bleiben.

Können Impfnebenwirkungen auch erst später auftreten?

Wir wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass die Nebenwirkungen in der Regel innerhalb weniger Stunden oder weniger Tage nach einer Impfung auftreten. In seltenen Fällen kommt es vor, dass Impfstoffnebenwirkungen erst nach Wochen oder wenigen Monaten auftreten beziehungsweise erkannt werden.

Was sind die schlimmsten Nebenwirkungen des Pfizer-Impfstoffs?

Die Häufigkeit von Nebenwirkungen nach der ersten Dosis des Pfizer-Impfstoffs. Nach der zweiten Dosis des Pfizer-Impfstoffs waren Muskelschmerzen die am häufigsten berichtete Nebenwirkung (628 Teilnehmer, 62,8 %), gefolgt von Hautausschlägen (608 Teilnehmer, 60,8 %) und Schmerzen an der Injektionsstelle (576 Teilnehmer, 57,6 %).

Wer haftet bei Corona-Impfschäden in Deutschland?

Liegt der Impfung ein Behandlungsvertrag nach § 630 a BGB zugrunde, kommt eine Haftung des Arztes bei fehlender Einwilligung des Patienten sowohl aus vertraglicher Haftung aus § 280 Abs. 1 BGB als auch nach deliktischer Haftung aus § 823 Abs. 1 BGB in Betracht.

Verursacht COVID langfristige Schäden?

Zu den Erkrankungen, die durch Long COVID verursacht oder verschlimmert werden, gehören Migräne, Lungenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und chronische Nierenerkrankungen . Erkrankungen, die aufgrund von Long COVID diagnostiziert werden können, sind unter anderem: Herzerkrankungen und Stimmungsstörungen.

Kann die Corona-Impfung spätfolgen haben?

Dr. Martin Scherer erklärt, warum eine Impfung schon nach kurzer Zeit kaum noch Nebenwirkungen verursacht und wie seltene Nebenwirkungen erkannt werden. Muss ich mit Spätfolgen rechnen? Mit einer Spätfolge ist nicht zu rechnen, das ist äußerst unwahrscheinlich.

Was zählt als Impfschäden?

Im Sozialgesetzbuch steht: „Unter einem Impfschaden versteht man nach § 24 Sozialgesetzbuch (SGB) XIV eine gesundheitliche Schädigung, die über das übliche Ausmaß einer Reaktion auf eine Schutzimpfung hinausgeht.

Kann man Impfschutz nachweisen?

Jede Impfung wird in Ihrem Impfausweis dokumentiert. Führen Sie ihn Ihr gesamtes Leben fort, kann medizinisches Personal stets nachvollziehen, gegen welche Erkrankungen oder Erreger Sie geimpft sind und ob Ihr Impfschutz noch aktuell ist.