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Welches ist das beste Hörgerät ohne Zuzahlung?

Gefragt von: Herr Dr. Hans-Peter Weiß B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 17. März 2026
sternezahl: 4.1/5 (25 sternebewertungen)

Widex Magnify 60 – Das beste Hörgerät ohne Zuzahlung Als Hörgerät, das sich mit dem Krankenkassenzuschuss bezahlen lässt, eignet sich das Widex Magnify 60 besonders für Einzelgespräche in ruhigen Umgebungen. Zusätzlich lässt sich das Hörgerät bequem per App auf dem Smartphone steuern.

Wie viel kostet ein Hörgerät ohne Zuzahlung der Krankenkasse?

Ein Hörgerät kostet ohne Zuzahlung der Krankenkasse effektiv 0 € (sogenannte Nulltarif-Geräte), da die Krankenkasse den Festbetrag übernimmt und Sie lediglich die gesetzliche Eigenbeteiligung von 10 € pro Gerät zahlen müssen, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt. Es gibt aber auch teurere Modelle, bei denen Sie einen Aufpreis über den Krankenkassenzuschuss hinaus zahlen müssen, der je nach Klasse von ca. 1.000 € bis über 3.000 € gehen kann, aber auch hier zahlen Sie nur die 10 € Zuzahlung, wenn die Kasse den Großteil übernimmt. 

Welche Hörgeräte sind aufzahlungsfrei?

Ja, es gibt Hörgeräte ohne Zuzahlung (sogenannte Nulltarif-Geräte), die vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden; Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 € pro Gerät. Diese volldigitalen Einstiegsgeräte müssen Mindestkriterien wie Störschall- und Rückkopplungsunterdrückung sowie mehrere Kanäle erfüllen und sind bei fast allen Akustikern erhältlich, auch wenn modernere Geräte oft Aufpreis kosten.
 

Wie gut sind Hörgeräte ohne Zuzahlung?

Hörgeräte ohne Zuzahlung (Kassenmodelle) sind heute solide Grundversorger, die digital sind und Mindeststandards erfüllen (z.B. Störschallunterdrückung, mehrere Hörprogramme, digitale Signalverarbeitung) und in einfachen Alltagssituationen wie ruhigen Gesprächen gut funktionieren, aber für komplexe, dynamische Situationen (z.B. Restaurants) an ihre Grenzen stoßen, weshalb sich teurere Geräte mit Zuzahlung für anspruchsvollere Hörer wünschenswert sein können.
 

Was ist besser, Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr?

Weder Im-Ohr- noch Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sind pauschal besser; die Entscheidung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, dem Grad Ihres Hörverlusts und Ihren ästhetischen Wünschen ab. Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) bieten meist mehr Leistung, längere Akkulaufzeit und Funktionen wie Bluetooth, eignen sich für starke Hörverluste und sind robuster. Im-Ohr-Geräte (IdO) punkten durch ihre Unauffälligkeit und Diskretion, sind aber eher für leichte bis mittlere Verluste geeignet und haben kürzere Batterielaufzeiten.
 

Hörgeräte ohne Zuzahlung Test - Hörgeräte mit oder ohne Zuzahlung?

25 verwandte Fragen gefunden

Welche Hörgeräte zahlt die Krankenkasse komplett?

Die Hörgeräte der der "Basisklasse" werden in der Regel von der Krankenkasse voll finanziert und müssen Mindeststandards erfüllen: Digitaltechnik und mindestens sechs Kanäle, Rückkoppelungs- und Störschallunterdrückung, mindestens drei Hörprogramme.

Wie teuer sind Hörgeräte ohne Rezept?

Premiumklasse: ab 2.000 Euro Eigenanteil pro Hörgerät

Die Basisklasse beginnt ab 10 Euro Eigenanteil pro Hörgerät. Mittelklasse-Hörgeräte starten bei etwa 1.000 Euro, während Premiumklasse-Modelle ab 2.000 Euro kosten. Die sogenannten Nulltarif-Hörgeräte sind kostenlos und gehören zur Basisklasse.

Welcher Hörgerätehersteller ist der beste?

Im Hörgeräte-Test 2025 gehören die Modelle von Signia, Phonak und Oticon zu den besten. Besonders das Signia Pure C&G IX und das Phonak Audéo Sphere Infinio überzeugen – denn sie bieten nicht nur eine hervorragende Klangqualität, sondern auch moderne Funktionen wie Bluetooth und wiederaufladbare Akkus.

Was zahlt die Techniker Krankenkasse für Hörgeräte?

Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt bei Hörgeräten für Erwachsene einen Zuschuss, der die Kosten für die medizinisch notwendige Standardversorgung abdeckt, sodass Sie nur die gesetzliche Eigenbeteiligung von 10 Euro pro Gerät zahlen, plus Kosten für Extras, während für Kinder unter 18 Jahren Hörgeräte komplett kostenfrei sind, inklusive Service und Zubehör. Die genauen Beträge variieren, aber die TK übernimmt die Hauptkosten für das Gerät und eine Service-Pauschale für Wartung und Reparaturen, oft bis zu einem bestimmten Festbetrag (ca. 1.775 € für Standardversorgung), wenn medizinisch notwendig. 

Welches Hörgerät ist das beste, das kostenlos ist?

Wenn Sie auf der Suche nach einem nahezu unsichtbaren Kassen-Hörgerät sind, dann ist das Audio Service quiX eine gute Wahl. Es überzeugt in durch seine diskrete Im-Ohr-Bauform und sitzt komplett im Gehörgang. Außerdem lässt sich dieses Hörgerät bequem mit der Smart Key Fernbedienung von Audio Service steuern.

Welche Krankenkasse zahlt nach 6 Jahren neue Hörgeräte?

Gut zu wissen: Mehrkosten aufgrund eines höherwertigen Gerätes und eines besonderen Gerätes, das nicht medizinisch notwendig ist, müssen Sie selber tragen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt aller 6 Jahre den Festbetrag für neue Hörsysteme, die private Krankenversicherung alle 5 Jahre.

Kann der Hausarzt Hörgeräte verschreiben?

Ja, Ihr Hausarzt kann eine erste Einschätzung geben und Sie an einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) überweisen, der dann die offizielle ärztliche Verordnung (Rezept) für ein Hörgerät ausstellt – diese ist für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse notwendig. Beim ersten Mal muss der HNO-Arzt die Ursache des Hörverlustes medizinisch abklären, aber bei Folgeversorgungen ist ein erneuter HNO-Besuch oft nicht mehr nötig, wenn der Akustiker die Notwendigkeit bestätigt.
 

Was ist besser als ein Hörgerät?

Ein Hörverstärker statt Hörgerät ist in der Regel direkt im Handel erhältlich, ohne dass eine ärztliche Verschreibung notwendig ist. Mit einem Hörverstärker statt Hörgerät können Menschen in verschiedenen Situationen ihre Hörfähigkeit verbessern, wie etwas bei einem Gespräch oder beim Fernsehen.

Was sollte man beim Kauf eines Hörgerätes beachten?

Der Hörgeräte-Kauf: Auf was muss ich achten? Bei einem Hörgeräte-Kauf sollte man darauf achten, dass neue Hörgeräte nur bei einem Hörakustiker verkauft werden dürfen. Dem Kunden sollten mindestens 2-3 Geräte zum Probetragen angeboten werden, damit dieser vor dem Kauf die Gemütlichkeit der Hörgeräte testen kann.

Welches Hörgerät hat den natürlichsten Klang?

Das revolutionäre Widex Moment ändert alles und liefert den reinsten, natürlichsten Klang, den es jemals mit einem Hörgerät gegeben hat. Normalerweise erreicht der in einem Hörsystem verarbeitete Schall das Trommelfell später als der direkt gehörte Schall.

Ist audibene zu empfehlen?

Audibene gilt als sehr gut, mit exzellenten Kundenbewertungen (4,7/5 Sterne auf Trustpilot) für Beratung und Service, sowie Testsiegen für Modelle wie das audibene IX, das durch Sprachfokus und Akku-Technologie überzeugt und für Diskretion sowie klare Sprachverständlichkeit in Gruppen gelobt wird, was es zu einer beliebten Wahl macht.
 

Was kostet ein qualitativ hochwertiges Hörgerät im Durchschnitt?

Ein hochwertiges Hörgerät kostet im Durchschnitt zwischen 1.000 und 3.000 US-Dollar pro Ohr , abhängig von verschiedenen Faktoren. Das bedeutet, dass die Gesamtkosten für Hörgeräte für beide Ohren zwischen 2.000 und 5.000 US-Dollar liegen können.

Wie viel muss man für ein gutes Hörgerät zuzahlen?

Zusätzlich zum Eigenanteil fällt bei erwachsenen GKV-Versicherten unabhängig vom gewählten Modell grundsätzlich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro pro Hörgerät an.

In welchem Land sind Hörgeräte am günstigsten?

Hörgeräte sind oft in Ländern günstiger, die niedrigere allgemeine Preisniveaus haben oder wo die Kostenübernahme durch Sozialversicherungen anders geregelt ist, wobei Frankreich, Dänemark und Großbritannien in Studien als preiswerter im Vergleich zur Schweiz hervorganden, aber auch Deutschland (durch Kostenerstattung für EU-Ausland) eine Option sein kann, wobei man immer das Service-Nachspiel beachten muss. 

Sind teure Hörgeräte wirklich besser?

Ja, teurere Hörgeräte sind oft besser, weil sie fortschrittlichere Technik für besseres Sprachverstehen in schwierigen Situationen (z. B. Restaurants), mehr Komfort, bessere Geräuschunterdrückung, drahtlose Konnektivität (z. B. Bluetooth) und eine bessere automatische Anpassung an verschiedene Umgebungen bieten, auch wenn der Aufpreis für Grundfunktionen bei Standardgeräten oft unnötig ist. Es kommt jedoch auf Ihre individuellen Bedürfnisse an; ein günstigeres Basisgerät reicht für einfache Hörsituationen, während Premium-Modelle den Mehrwert bei komplexen Akustik-Herausforderungen liefern. 

Sind Kassenhörgeräte ausreichend?

Kassenhörgeräte sind nicht schlecht und manchmal auch ausreichend. Doch sehr oft lohnt es sich zu vergleichen und am Ende ein bessere Technologie zu nutzen. Das Hörgerät ist ein ständiger Begleiter und Hören bedeutet Lebensqualität.

Wie viel kostet ein Hörgerät für Rentner?

Für Rentner kosten Hörgeräte oft nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 € pro Gerät, da die Krankenkasse den Basispreis (ca. 750 € Zuschuss) abdeckt, wodurch Modelle der Basisklasse effektiv „kostenlos“ sind. Möchte man teurere Modelle mit mehr Extras, zahlt man den Mehrbetrag selbst, der von 800 € bis über 4.000 € pro Gerät reichen kann, abhängig von Technik und Ausstattung. 

Wie hoch ist die Reparaturkostenpauschale für ein Hörgerät?

Die Reparaturpauschale für Hörgeräte ist ein fester Betrag (meist 120-160 € pro Gerät), den Krankenkassen für 6 Jahre zur Deckung von Wartung und Reparaturen bereitstellen, um Kosten für Sie zu minimieren; darüber hinausgehende Kosten müssen Sie selbst tragen, weshalb eine private Hörgeräteversicherung oft empfohlen wird, da moderne Technik teuer ist und die Pauschale schnell aufgebraucht sein kann. 

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