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Welches Holz nimmt am meisten Wasser auf?

Gefragt von: Margaretha Ackermann  |  Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026
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Generell nehmen weichere, weniger dichte Hölzer wie Fichte oder Kiefer mehr Wasser auf als harte, dichte Hölzer mit hohem Harz- oder Ölgehalt wie Eiche, Lärche, Robinie, Teak oder Bangkirai, die feuchtigkeitsbeständiger sind, weil sie natürlicherweise besser mit Feuchtigkeit umgehen. Es gibt jedoch auch speziell behandelte oder modifizierte Hölzer wie Accoya, die extrem wasserresistent sind, aber auch sehr dichte, unedle Hölzer wie Bongossi werden für extreme Wasseranwendungen genutzt, wenn auch nicht immer mit "Wasseraufnahme" im Sinne von saugen.

Welche Holzart nimmt am meisten Feuchtigkeit auf?

Hölzer, die besser mit Feuchtigkeit auskommen als andere, werden auch als „ruhige“ Hölzer bezeichnet. Zu nennen sind hier zum Beispiel Fichte, Kiefer, Buche, Birke, Ahorn, Mahagoni oder Teak.

Welches Holz eignet sich am besten zur Feuchtigkeitsaufnahme?

Zedernholz zählt zu den besten Holzarten, um Feuchtigkeit aufzunehmen, und besitzt zudem desodorierende und antiseptische Eigenschaften. Daher eignen sich Produkte aus Zedernholz hervorragend für feuchte Räume, da sie als natürliche, duftende Feuchtigkeitsabsorber dienen. Zedernholzspäne sind hierfür besonders geeignet.

Welches Holz nimmt kein Wasser auf?

Die besten Hölzer für Badmöbel sind Teak, Eiche, Robinie und Lärche. Sie sind hart, ölhaltig oder harzreich und dadurch von Natur aus besonders resistent gegen Feuchtigkeit.

Welches Holz ist für den Wasserbau geeignet?

Hölzer, die deutlich besser mit Feuchtigkeit auskommen, werden auch als „ruhige Hölzer“ bezeichnet. Solche „ruhigen Hölzer“ und damit gut für das Bad geeignet sind etwa Ahorn, Birke, Buche, Fichte, Kiefer, Mahagoni oder auch Teakholz.

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Welches Holz für den Nassbereich?

Da im Badezimmer eine erhöhte Feuchtigkeit herrscht, solltest du eine Sorte wählen, die dem standhält. Dunkles Echtholz, das für Feuchträume geeignet ist, ist zum Beispiel Mahagoni, Teak, Wenge und Amerikanischer Nussbaum. Helles Holz, das sich eignet, ist beispielsweise Birke, Kiefer, Fichte, Mango und Eiche.

Welches Holz ist am salzwasserbeständigsten?

Teakholz eignet sich für Terrassen, Treppen, Pergolen, Fundamente, Fußböden und vieles mehr. Es ist sogar seewasserbeständig. Allerdings ist der Preis nicht für jeden erschwinglich. Dennoch ist Teakholz die beste Wahl für alle Bedürfnisse, insbesondere für Gartenmöbel.

Welches Holz hält Nässe aus?

Zu den besonders witterungsbeständigen Holzarten zählen unter anderem Douglasie, Lärche, Robinie, Eiche sowie tropische Hölzer wie Teak oder Bangkirai.

Welches ist das beste wasserbeständige Holz?

Teak, Zeder, Redwood, Zypresse, Mahagoni und Ipe sind aufgrund ihrer natürlichen Wasserbeständigkeit und Langlebigkeit hervorragende Holzarten. Jede Holzart hat ihre eigenen Merkmale und Vorteile. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr Budget zu berücksichtigen.

Wie viel Wasser nimmt Holz auf?

Frisch geschlagenes Holz kommt auf einen Wasseranteil von ca. 50 % und behält selbst nach dem ersten Jahr noch eine Restfeuchte von bis zu 35 %. Erst wenn der Wasseranteil unter 20 % liegt, wandert Kaminholz in den Ofen. Schließlich wird es in diesem Zustand zum vorbildlichen Energieträger.

Was schützt Holz vor Nässe?

Holz vor Feuchtigkeit schützen durch Lasur

Mit Lasur kannst du Holz nicht nur vor Nässe schützen, sondern wertest es auch optisch auf. Leicht getönte Lasuren färben das Holz zusätzlich ein, es gibt jedoch auch farblose Varianten. Die Holzstruktur bleibt immer sichtbar.

Wie lange hält Douglasienholz im Freien unbehandelt?

Festigkeit: Douglasie erreicht im Janka-Härtetest 660 lbf und bietet ein hervorragendes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis. Haltbarkeit: Unbehandeltes Holz hält 1–15 Jahre ; fachgerecht behandelte Konstruktionen können über 30 Jahre halten.

Ist Zypressenholz wasserabweisend?

Zypressenholz ist sehr haltbar, formstabil sowie wasser- und fäulnisbeständig und eignet sich daher für den Hoch- und Tiefbau. Weitere Anwendungsbereiche, in denen es aufgrund seiner Eigenschaften eine gute Wahl ist, sind Särge, Pfeiler, Brücken, Boote, Fassadenverkleidungen, Fensterrahmen, Türen, Stadionsitze, Pfosten, Fasskonstruktionen und Eisenbahnschwellen.

Warum darf Brennholz nicht zu trocken sein?

Die Holzfeuchte ist entscheidend für eine optimale Verbrennung in Ihrer Feuerstätte. Ist das Brennholz zu feucht, entstehen Rauch und Ruß. Außerdem wird viel Energie dafür aufgewendet, dem Holz zunächst das Wasser zu entziehen. Erst wenn das Wasser verdampft ist, verbrennt ein Holzscheit.

Welches Holz eignet sich für Waschtisch?

Zur Auswahl stehen Hölzer wie Eiche, Buche und Nussbaum. Aber auch eher selten verwendete Hölzer wie Ahorn, Esche oder Erle können als Waschtischplatte eingesetzt werden. Hier zählt der persönliche Geschmack. Ein Klassiker ist hier natürlich der Eiche Waschtisch gerne auch als Variante mit Baumkante.

Was entzieht Feuchtigkeit aus Holz?

Ein einfaches Hausmittel um Wasserflecken im Holz effektiv zu entfernen ist ein Föhn. Das Vorgehen ist ganz einfach, bis die Flecken ganz weg sind, kann es aber etwas dauern. Einfach den Föhn nehmen und die feuchte Stelle mit der mittleren Stufe föhnen. Das Wasser sollte mit der Zeit durch die warme Luft verdunsten.

Kann man Holz zu 100 % wasserdicht machen?

Kann man Holz zu 100 % wasserdicht machen? Nein, Holz lässt sich nicht vollständig wasserdicht machen . Man kann dem aber sehr nahe kommen. Ein hochwertiges Epoxidharz bietet in Kombination mit einer UV-Beschichtung maximalen Feuchtigkeitsschutz und hohe Haltbarkeit.

Ist Douglasie wasserbeständig?

Douglasie ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht . Sie ist von Natur aus mäßig wasserabweisend und kann kurzzeitige Feuchtigkeitseinwirkung überstehen. Langfristig ist Holz jedoch generell anfällig für Fäulnis oder Pilzbefall bei Kontakt mit Feuchtigkeit, so auch Douglasie.

Welches Holz hält unter Wasser am längsten?

Für langfristige Haltbarkeit im Wasser sind Tropenhölzer wie Teak, Bongossi (Azobe) oder Iroko am besten, da sie natürliche Öle enthalten; heimisch sind Robinie und Eiche (Kernholz), die aber oft behandelt werden müssen, während Lärche und Douglasie eher für zeitweisen Kontakt geeignet sind, wobei spezielle Verfahren wie Accoya (acetyliertes Holz) auch heimischen Hölzern extremen Schutz bieten. Die beste Wahl hängt stark vom direkten oder zeitweisen Kontakt ab und ob es sich um Süß- oder Salzwasser handelt.
 

Welches Holz hält im Außenbereich am längsten?

Holzdielen mit der Dauerhaftigkeitsklasse I

Dazu zählen die meisten Tropenhölzer wie Bambus, Cumarú, Ipé, Mandioqueira, Massaranduba, Morado und Teak. Von den heimischen Hölzern verfügt nur die Robinie über eine derart hohe Haltbarkeit im Außenbereich.

Ist Kiefer oder Fichte für den Außenbereich geeignet?

Für den Außenbereich ist Kiefer oft die bessere Wahl als Fichte, besonders wenn sie kesseldruckimprägniert oder thermisch modifiziert wird, da sie durch Harzanteile und bessere Imprägnierbarkeit witterungsbeständiger ist; Fichte ist günstiger, braucht aber intensiveren konstruktiven Holzschutz und regelmäßige Pflege, da sie weniger natürlich dauerhaft ist. Kiefer ist gut für Gartenholz, Sichtschutz, Spielgeräte geeignet, während Fichte (besonders nordische Fichte) wegen ihrer Stabilität auch für Blockhäuser gut ist, solange sie vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt wird. 

Welches Holz verrottet nicht im Wasser?

Accoya bleibt formstabil, wölbt sich nicht und bricht nicht an der Oberfläche. Es nimmt kein Wasser auf, quillt und verrottet nicht und ist resistent gegen holzzerstörende Pilze.

Welches Holz schwimmt nicht auf Wasser?

Holz, das nicht schwimmt, ist meist sehr dichtes Hartholz wie Bongossi (Ekki), Afrikanisches Schwarzholz (Ebenholz), Ipe (Lapacho), Guajakholz oder Massaranduba, die eine höhere Dichte als Wasser (ca. 1000 kg/m³) haben und wie ein Stein sinken, oft verwendet für Wasserbau oder hochwertige Möbel. Auch bestimmte heimische Hölzer wie frische Buche können durch Wasseraufnahme sinken, während spezielle behandelte Hölzer wie Accoya wasserabweisend gemacht werden.
 

Was ist das beste Holz für Strandkörbe?

Teakholz gilt als die beste Wahl für einen langlebigen, wetterfesten Strandkorb der Premiumklasse. Dieses tropische Hartholz ist extrem robust und nahezu unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen.

Was schützt Holz vor Wasser?

Holzwachs optimiert die Aushärtung und sorgt dafür, dass flüssige Substanzen zunächst abperlen. Dadurch sind die Flächen für einen gewissen Zeitraum wasserdicht und werden effektiv geschützt. Klassische Behandlungen wie das Wachsen oder Ölen zielen nie darauf ab, das Holz komplett zu verschließen.

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