Welches Fleisch bei Schilddrüsenunterfunktion?
Gefragt von: Herr Artur Hübner B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (65 sternebewertungen)
Bei Schilddrüsenunterfunktion sind mageres Fleisch wie Geflügel, Rind- und Lammfleisch geeignet, da sie wichtige Nährstoffe wie Eisen und Zink liefern, die die Schilddrüse unterstützen. Schweinefleisch sollte eher in Maßen genossen werden, da es fettiger ist, und rotes Fleisch wie Rindfleisch liefert viel Zink und Eisen. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Nüssen und Samen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Was darf man bei Unterfunktion der Schilddrüse nicht essen?
Bei Schilddrüsenunterfunktion sollten Sie rohes Kohlgemüse, Soja, und Algen nur in Maßen oder gar nicht essen, da sie die Jodaufnahme hemmen können (Goitrogene). Auch zuckerreiche Lebensmittel, Weißmehl und stark verarbeitete Produkte sind wegen Entzündungsförderung und Blutzuckerschwankungen weniger geeignet, während Sie auf eine gute Jodzufuhr (z.B. durch Jodsalz) achten und die Einnahme von Schilddrüsenhormonen von Kaffee, Milchprodukten oder eisenreichen Lebensmitteln trennen sollten.
Warum kein Hühnerfleisch bei Schilddrüsenunterfunktion?
Wenig Jod steckt unter anderem in Weißbrot, Reis, Tomaten und vielen Obstsorten wie Äpfel, Birnen und Marillen. Eher verzichten sollten Betroffene auf jodreiche Lebensmittel wie Jodsalz, Milchprodukte, Hühnerfleisch und Schokolade.
Was verschlimmert eine Schilddrüsenunterfunktion?
Neben einem ausgeprägten, chronischen Jodmangel kann auch ein Mangel an den Spurenelementen Eisen, Selen und Zink die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Der TSH-Spiegel ist bereits erhöht, die Hormonkonzentrationen liegen jedoch gerade noch im normalen Bereich.
Was hilft sofort gegen Schilddrüsenunterfunktion?
Eine Schilddrüsenunterfunktion kann in der Regel erfolgreich mit Thyroxin-Tabletten behandelt werden. Erfolgt allerdings kein adäquater medikamentöser Hormonersatz, hängen die Folgen vom Ausmaß und der Dauer der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ab.
5 Top Lebensmittel bei Schilddrüsenunterfunktion & Hashimoto: Ernährung beeinflusst die Schilddrüse!
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Welche Lebensmittel blockieren die Schilddrüse?
Bestimmte Lebensmittel können die Hormonproduktion der Schilddrüse hemmen – etwa rohes Kohlgemüse, Soja oder Hirse. Zucker, Fast Food und Transfette dagegen fördern Entzündungen und können den Stoffwechsel zusätzlich verlangsamen.
Was darf ich nicht essen bei Überfunktion der Schilddrüse?
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion sollten Sie vor allem stark jodhaltige Lebensmittel (Algen, Meeresfrüchte, viel Seefisch), Kaffee, Alkohol, Cola, Nikotin und stark verarbeitete Lebensmittel meiden, da diese den überaktiven Stoffwechsel weiter anheizen und den Körper belasten können. Zucker, Weißmehl, Transfette sowie zu viel tierisches Fett sollten ebenfalls reduziert werden.
Warum kein Brokkoli bei Schilddrüsenunterfunktion?
Goitrogene Lebensmittel: Was die Jodaufnahme stört
Diese Pflanzenstoffe machen es der Schilddrüse schwerer, Jod aufzunehmen. Wenn Sie auf Ihren Jodstatus achten müssen, sollten Sie also rohen Kohl, Brokkoli, Rosenkohl und Soja eher meiden.
Welches Brot bei Schilddrüsenunterfunktion?
Tipp 4: „Tauschen Sie Weizen, Couscous, Bulgur, Nudeln, Brot und Brötchen gegen Vollkornprodukte aus. Vollkorn wirkt aufgrund des hohen Nährstoff- sowie Ballaststoffanteils antientzündlich. “ Tipp 5: „Pflanzliche Fette und Öle sollten Sie bevorzugen und tierische Fette, so weit es geht, vermeiden.
Ist Joghurt gut bei Schilddrüsenunterfunktion?
Die L-Thyroxin-Tablette gehört für Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion zur Morgenroutine dazu. Frühstückt man direkt danach Milchprodukte wie Quark oder Joghurt, kann das aber zu Problemen führen. Ingolstadt ( dpa / tmn ).
Was bringt die Schilddrüse wieder ins Gleichgewicht?
Um die Schilddrüse ins Gleichgewicht zu bringen, sind eine angepasste Ernährung (Jod, Selen, Eisen, Omega-3), ausreichend Bewegung zur Durchblutung (Yoga, Dehnungen) und bei Bedarf medikamentöse Einstellung durch einen Arzt entscheidend, wobei die Behandlung je nach Über- oder Unterfunktion (z.B. L-Thyroxin bei Unterfunktion, Thyreostatika bei Überfunktion) variiert und Stress sowie Kaffee reduziert werden sollten, um Symptome zu lindern.
Welche Lebensmittel sollte man meiden, wenn man keine Schilddrüse mehr hat?
Strumafördernde Substanzen sind nicht nur in Soja und vielen Kohlsorten, sondern etwa auch in Zwiebeln, Tofu sowie in Wal- und Erdnüssen enthalten. Allerdings: Damit sie entsprechend auf die Schilddrüse wirken, müsste ein Mensch solche Lebensmittel in großer Menge sowie einseitig und dauerhaft dem Körper zuführen.
Welche Lebensmittel sollte man bei einer Schilddrüsenunterfunktion meiden?
Bei Schilddrüsenunterfunktion sollten Sie rohes Kohlgemüse (Brokkoli, Kohl), stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Weißmehl, Soja und Gluten reduzieren oder meiden, da sie die Schilddrüsenfunktion hemmen oder Entzündungen fördern können. Auch sehr viel Jod (z.B. aus Algen) und bestimmte Lebensmittel wie Kaffee oder kalziumreiche Produkte können die Aufnahme der Schilddrüsenhormone beeinträchtigen, was zeitlich versetzt eingenommen werden sollte.
Welche Lebensmittel verschlimmern eine Schilddrüsenunterfunktion?
In der Regel lässt sich einer Schilddrüsenunterfunktion nicht vorbeugen – mit einer Ausnahme: Ein Mangel an Jod kann die Funktion der Schilddrüse stören. Deswegen ist eine ausreichende Jodzufuhr mit jodhaltigen Lebensmitteln wie Milch, Milchprodukten, Eiern und Meeresfisch wichtig.
Welche Gemüsesorten sollte ich bei Schilddrüsenunterfunktion meiden?
Kreuzblütler wie Brokkoli, Kohl, Grünkohl und Rosenkohl können die Produktion von Schilddrüsenhormonen hemmen. Dies tritt besonders häufig bei Menschen mit Jodmangel auf. Der Verzehr dieser Gemüsesorten kann die Jodaufnahme beeinträchtigen, die für eine normale Schilddrüsenfunktion notwendig ist.
Was hilft sofort bei Schilddrüsenunterfunktion?
Experten und Expertinnen empfehlen bei einer Schilddrüsenunterfunktion eine ausgewogene, mediterrane Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Olivenöl und regelmäßig Fisch. Die Schilddrüse braucht zur Hormonproduktion das Spurenelement Selen.
Was ist das eine Lebensmittel, das Sie jeden Morgen für Ihre Schilddrüse essen sollten?
1. Traditionelle Eier oder Eier-Muffin-Förmchen. Eier sind eine hervorragende Quelle für Jod und Selen, ein weiteres wichtiges Nährstoff für die Schilddrüsengesundheit.
Was beruhigt die Schilddrüse bei Überfunktion?
Zur Senkung des Hormonspiegels stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung (Thyreostatika). Am häufigsten werden Medikamente vom Thionamid-Typ (Thiamazol, Carbimazol) eingesetzt. Diese hemmen in der Schilddrüse den Einbau von Jod in die Schilddrüsenhormone und drosseln so die Neuproduktion.
Welche Früchte sollten Schilddrüsenpatienten meiden?
Welche Früchte sollten bei Schilddrüsenproblemen vermieden werden? Antwort: Alle Sojaprodukte, Kreuzblütler (wie Kohl und Blumenkohl), Ananas, Erdbeeren, Pfirsiche und Zitrusfrüchte sollten vermieden werden. Diese Früchte können die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen oder die Aufnahme von Medikamenten beeinflussen.
Was ist gutes Essen für die Schilddrüse?
Jodmangel gilt als häufigst Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Betroffene sollten neben Jod auch auf genügend Selen und Eisen achten. Brokkoli, Spinat und Algen zählen zu den Lebensmitteln mit hohem Jodgehalt.
Was verschlimmert Schilddrüsenüberfunktion?
Zu viel Jod ist auch schädlich!
Zudem sollten Patienten mit einer schlafenden oder manifesten Schilddrüsenüberfunktion – z. B. beim M. Basedow oder der Autonomie – kein zusätzliches Jod aufnehmen, da damit quasi Öl ins Feuer geschüttet würde und es zu einer Verschlimmerung der Hyperthyreose kommen könnte.
Welcher Fisch bei Schilddrüsenunterfunktion?
Bei Schilddrüsenunterfunktion sind jodreiche Seefische wie Kabeljau, Seelachs, Scholle und Hering gut, da sie Jod liefern, das die Schilddrüse zum Arbeiten braucht. Auch Lachs, Thunfisch und Sardinen sind gesund, da sie neben Jod auch wichtige Nährstoffe wie Selen und Vitamin D enthalten. Wichtig ist die richtige Menge: Eine moderate Zufuhr ist gesund, aber bei bestimmten Vorerkrankungen (wie Hashimoto) kann zu viel Jod negativ sein, daher ärztliche Rücksprache halten.
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