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Welches Bett bei Rheuma?

Gefragt von: Irmgard Busch  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
sternezahl: 4.2/5 (19 sternebewertungen)

Bei Rheuma sind druckentlastende, weiche Matratzen aus Materialien wie Visco, Klimalatex oder Kaltschaum ideal, da sie Druckpunkte vermeiden und die Gelenke unterstützen, ergänzt durch wärmende, atmungsaktive Unterlagen wie Schaffell, um das Schlafklima zu verbessern und Muskeln zu entspannen. Wichtig ist eine optimale Anpassung an das Körpergewicht und die Schlafposition sowie eine Matratze, die nicht zu hart oder zu weich ist, um die Wirbelsäule zu entlasten.

Was für eine Matratze bei Rheuma?

Für Rheumatiker sind druckentlastende Matratzen ideal, besonders aus Visco- oder Kaltschaum sowie Latex, da sie Druckpunkte minimieren und sich dem Körper optimal anpassen. Wichtig ist eine gute Stützkraft, um die Wirbelsäule gerade zu halten, sowie eine gute Wärmeregulierung und Hygiene. Ein Topper aus Viscoschaum oder spezieller Schurwolle kann den Komfort erhöhen, während zu harte Matratzen oder reine Wasserbetten oft ungeeignet sind. 

Welche Bettdecke ist bei Rheuma gut?

Mit Wolle oder Daunen gefüllte Bettdecken haben stärker wärmende Eigenschaften, während beispielsweise Wildseide als Füllmaterial einen geringeren Wärmefaktor besitzt.

Welche Betten empfehlen Orthopäden?

Orthopäden empfehlen Betten, die eine optimale Stützung der Wirbelsäule gewährleisten, oft durch mehrschichtige Systeme wie Boxspringbetten (mit Federkernbox, Matratze & Topper), die eine gute Druckentlastung und Individualisierung bieten. Wichtig sind auch hochwertige Kaltschaum- oder Taschenfederkernmatratzen mit passendem Härtegrad (H2-H4 je nach Gewicht), die Druckpunkte minimieren und sich dem Körper anpassen, sowie eine korrekte Größe (mind. 20cm länger als der Körper) und Betthöhe (45-55cm) für erleichtertes Ein- und Aussteigen.
 

Welchen Topper sollte ich bei Rheuma verwenden?

Für Ihr Schlaflux Bett sollten Sie also einen Topper bzw. eine Schaumabdeckung aus Visko oder Klimalatex wählen. Wer nicht gerne weich liegt, kann alternativ auch auf mittelfesten Kaltschaum RG 60 zurückgreifen. Vermeiden Sie jedoch nach Möglichkeit zu feste Schäume.

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Was sagen Orthopäden zu Boxspringbetten?

Orthopäden bewerten Boxspringbetten überwiegend positiv, vor allem wegen ihrer ergonomischen Vorteile. Der mehrschichtige Aufbau mit Federkernbox, hochwertiger Matratze und anschmiegsamem Topper sorgt für eine gleichmäßige Unterstützung der Wirbelsäule.

Was darf man bei Rheuma nicht zu sich nehmen?

Verbotene Lebensmittel bei Rheuma: Wurst und Fleisch

Wer an Rheuma erkrankt ist, sollte rotes Fleisch (z. B. Rind und Schwein) und verarbeitete Fleischwaren wie Salami oder Würstchen besser meiden. Sie enthalten hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren wie Omega 6 und Arachidonsäure.

Was ist besser bei Rückenschmerzen, Kaltschaum oder Federkern?

Bei Rückenschmerzen ist oft Kaltschaum durch seine hohe Punktelastizität und Druckentlastung vorteilhaft, da er sich dem Körper genau anpasst und die Wirbelsäule optimal stützt, während moderne Taschenfederkernmatratzen durch ihre punktelastischen Federn ebenfalls sehr gut sein können, besonders wenn Sie ein festeres Liegegefühl oder eine bessere Belüftung bevorzugen. Die Wahl hängt stark von Ihrem persönlichen Liegegefühl, Schlafposition und Körpergewicht ab – eine gute Kaltschaummatratze entlastet Druckpunkte besser, ein Taschenfederkern kann stabilen Halt und bessere Luftzirkulation bieten. 

Was ist besser für den Rücken, Lattenrost oder Boxspringbett?

Es gibt keine pauschale Antwort: Ein Boxspringbett bietet oft durch seinen mehrschichtigen Aufbau und die gute Punktelastizität eine hervorragende Druckentlastung und Unterstützung für die Wirbelsäule, was bei vielen Rückenschmerzen hilft, besonders bei chronischen Beschwerden. Ein Lattenrost ist besser für Menschen, die eine individuelle Anpassung (z.B. härtere Zonen) oder eine sehr gute Luftzirkulation und ein festeres Liegegefühl bevorzugen, da er die Wirbelsäule gezielt in eine natürliche Position bringt. Die beste Wahl hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab; beide können bei Rückenproblemen gut funktionieren, wenn sie richtig ausgewählt werden. 

Woran erkenne ich, ob mein Bett orthopädisch ist?

Einfach ausgedrückt: Eine orthopädische Matratze bietet festen Halt für Ihre Gelenke und Ihre Wirbelsäule. Daher sind orthopädische Matratzen in der Regel sehr fest . Erwarten Sie also keine federnde, wolkenweiche Liegefläche.

Wo ist das beste Klima bei Rheuma?

Ost- und Nordsee sowie Hochgebirge bieten ein solches Reizklima. Viele Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, aber auch Arthrose entwickeln im Reizklima zumindest vorübergehend eher stärkere Beschwerden, sodass Ärztinnen und Ärzte ihnen stattdessen Aufenthalte im Schonklima empfehlen.

Warum Schmerzen Rheuma nachts?

Bei jeder Entzündung kommt es auch zu einer Schläfrigkeit, weil bestimmte immunstimulierende Botenstoffe des eigenen Körpers (Interleukine) die Tiefschlafaktivität erhöhen. In der stabilen Abwehrphase danach kommt es wieder zu einer Umgewöhnung, die zu Ein- und Durchschlafstörungen führen kann.

Was ist eine Rheumadecke?

Rheumadecken sind wärmende Decken, die für an Rheumatismus leidende Menschen gedacht sind. Sie bestehen oft aus Naturfasern, z. B. Schurwolle, die entstehende Feuchtigkeit aufnehmen können.

Welche Bettdecke für Rheumatiker?

Die deutsche Rheuma-Liga empfiehlt ein trocken-warmes Bettklima. Ein bewährtes Hausmittel gegen nicht entzündliche rheumatische Schmerzen ist eine hochwertige Lammfell Matratzenauflage !

Wie merkt man, dass man die falsche Matratze hat?

Symptome einer falschen Matratze sind oft Rücken-, Nacken- oder Hüftschmerzen, Verspannungen, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, schlechter Schlaf mit häufigem Aufwachen und das Gefühl, morgens erschöpft zu sein, obwohl man lange geschlafen hat. Weitere Anzeichen können Kopfschmerzen, schlechte Laune, Antriebslosigkeit oder sogar Allergien durch alte Matratzen (Hausstaubmilben) sein, die auf eine unzureichende Unterstützung oder eine ungeeignete Matratze hindeuten. 

Welches Bett bei Fibromyalgie?

Speziell bei rheumatischen Beschwerden, bei Fibromyalgie, kalten Füßen im Bett, muskulären Verspannungen und nicht-entzündlichen Arthrosen ist Merino-Schurwolle ein ideales Produkt für das Bett, denn sie kann bis zu 35% des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit absorbieren und zuverlässig vom Körper wegleiten.

Was sagen Orthopäden zu Boxspringbett?

Orthopäden erachten Boxspringbetten hinsichtlich der Unterstützung des Körpers als wertvoll. Ihre Konstruktion fördert eine gute Körperhaltung und verhilft zu einem erholsameren Schlaf. Durch die Kombination verschiedener Schichten und Materialien können diese Betten Druckpunkte effektiv minimieren.

Welches Bett bei chronischen Rückenschmerzen?

Ein Boxspringbett oder ein Wasserbett hilft am ehesten gegen Rückenschmerzen. Hohe Einzel- oder Doppelbetten sind ebenfalls geeignet – die Bettengröße hat dabei keinen entscheidenden Einfluss. Ein niedriges Futonbett mit seiner flachen Matratze hingegen bereitet vielen Menschen mit Rückenschmerzen Probleme.

Was sind die Nachteile eines Boxspringbettes?

Was sind die Nachteile eines Boxspringbettes?

  • Vor allem bei günstigen Boxspringbetten kann es häufig passieren, dass der Topper oder sogar die Matratze verrutschen. ...
  • Ein Boxspringbett ist signifikant größer und schwerer als ein reguläres Bett. ...
  • Bei einem Boxspringbett fällt allerdings der Bettrahmen an der Seite weg.

Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?

Orthopäden empfehlen Matratzen mit mittlerem Härtegrad (H3) und hoher Punktelastizität, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen, wie 7-Zonen-Matratzen aus Materialien wie Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum. Wichtig ist eine gute Druckentlastung, um Gelenke und Muskeln zu entlasten, sowie eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit abzuleiten.
 

Für wen sind Federkernmatratzen nicht geeignet?

Federkernmatratzen passen sich großflächig dem Körper an. Der Liegekomfort ist insgesamt eher fest. Daher ist die Federkernmatratze für Babys und Kinder ungeeignet, sondern eignet sich eher für Personen mit einem hohen Körpergewicht.

Welche Matratzenart ist die gesündeste?

Wer auf gesunden und erholsamen Schlaf Wert legt, könnte in der Latexmatratze die beste Matratzenart entdecken. Dabei überzeugen vor allem die Modelle aus Naturkautschuk durch ihre nahezu perfekte Körperanpassung und der daraus resultierende Liegekomfort.

Welches Obst sollte man bei Rheuma meiden?

Bei Rheuma sollte man zuckerreiches Obst wie Ananas, Banane, Mango, Weintrauben und Süßkirschen nur in Maßen genießen, da Zucker Entzündungen fördern kann; meiden sollte man vor allem gezuckerte Obstkonserven, kandierte Trockenfrüchte und Obstmus, da diese versteckten Zucker enthalten. Generell wird empfohlen, viel zuckerarmes Obst wie Äpfel, Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren) und Orangen zu essen, da sie entzündungshemmende Antioxidantien liefern.
 

Wo lebt man am besten mit Rheuma?

Am besten lebt man mit Rheuma an Orten mit mildem, konstantem Klima, die Kurorte mit Thermalbädern (wie Bad Kissingen, Aachen) oder Seeklimata (Ostsee, Mittelmeer) bieten, da Wetterwechsel und Kälte Schmerzen oft verschlimmern; wichtig sind auch ein angepasster, nicht-körperlich anstrengender Arbeitsplatz und die Nähe zu Rheuma-Spezialkliniken für optimale medizinische Versorgung. 

Welches Medikament löst Rheuma aus?

Bestimmte Medikamente können rheumatische Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Entzündungen oder Gicht auslösen (medikamenteninduzierte Kollagenosen, Gicht, Pseudogicht, Myopathien), darunter ältere Blutdruckmittel (Procainamid, Hydralazin), einige Antibiotika (Minocyclin), Statine, Diuretika (Entwässerungsmittel) und niedrig dosierte Aspirin-Präparate (ASS). Auch Immunsuppressiva, Antiepileptika, Psychopharmaka und bestimmte Rheumamedikamente selbst können Nebenwirkungen verursachen. 

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