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Welcher Seefisch ist der gesündeste?

Gefragt von: Helga Hiller  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Der gesündeste Seefisch hängt von den individuellen Bedürfnissen ab, aber fette Fische wie Makrele, Hering und Lachs sind reich an herzgesunden Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) und Vitamin D, während magerere Fische wie Kabeljau und Seelachs weniger Kalorien und hochwertiges Eiweiß liefern und oft weniger Schadstoffe enthalten, wobei eine Kombination aus beiden am besten ist. Makrele gilt oft als besonders nährstoffreich, und Sardinen sind eine kostengünstige Alternative mit viel Omega-3, so McFIT und CHIP.

Welcher Seefisch ist am gesündesten?

Fette Fische wie Makrele, Hering, Lachs oder Thunfisch sind dabei besonders gesund. Im Vergleich zu fettärmeren Sorten wie Kabeljau oder Magerfischen wie Zander oder Scholle sind sie reicher an Omega-3-Fettsäuren, Jod und Vitamin D. Das gilt auch für See- im Vergleich zu Süßwasserfischen.

Ist Kabeljau oder Seelachs besser?

Kabeljau ist milder, zarter und flockiger, während Seelachs (oft Alaska-Seelachs) einen kräftigeren Geschmack hat und fester ist, mit besseren Nachhaltigkeitsbewertungen bei Tests, da Kabeljau oft schlechter abschneidet; beide sind mager, aber Alaska-Seelachs wird wegen besserer Fischereipraktiken oft bevorzugt, besonders mit MSC-Siegel, auch wenn Kabeljau mehr Mineralstoffe bieten kann. 

Welcher Fisch ist gesünder, Lachs oder Thunfisch?

Beide Fische sind gesund: Lachs punktet mit mehr Omega-3-Fettsäuren und ist besser für Herz- und Hirngesundheit, während Thunfisch mit deutlich mehr Protein glänzt, ideal für Muskelaufbau, aber auch eine höhere Quecksilberbelastung haben kann. Die Wahl hängt vom Ziel ab: Mehr Omega-3 (Lachs), mehr Protein (Thunfisch), aber wichtig ist die Abwechslung und auf Schadstoffe zu achten.
 

Welcher Fisch ist am wenigsten mit Schadstoffen belastet?

Am wenigsten belastet sind oft kleinere Fische mit kürzerer Lebensdauer, die niedriger in der Nahrungskette stehen, wie Hering, Sardelle, Makrele, Scholle, Flunder und Seelachs (wenn aus bestimmten Regionen wie Spitzbergen). Auch Karpfen und Wels aus kontrollierter Zucht sind eine gute Wahl, ebenso wie Bio-Lachs und Bio-Forellen, da sie weniger Schadstoffe ansammeln und nachhaltiger produziert werden. Achten Sie auf Siegel wie MSC/ASC und die Herkunftsangaben.
 

Ist Fisch wirklich SO gesund? | 100-Sekunden-Gesundheit

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Welche Fische sollte man vermeiden?

Verzichten sollten Sie auf alle Fischarten, die vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet sind wie viele Rochen-Arten, Aal oder der auf der Speisekarte als Schillerlocke verkaufte Dornhai. Tabu sind auch alle Hai-Arten sowie der Granatbarsch, weil diese sich nur langsam fortpflanzen und wenige Nachkommen bekommen.

Welcher Fisch ist am saubersten zum Verzehr?

Die US-amerikanischen Ernährungsrichtlinien besagen, dass Kinder, um diese höheren Mengen aufzunehmen, nur Fischarten der Liste „Beste Wahl“ erhalten sollten, die einen noch geringeren Quecksilbergehalt aufweisen – zu diesen Fischen gehören Sardellen, Atlantische Makrele, Wels, Venusmuscheln, Krabben, Flusskrebse, Flunder, Schellfisch, Meeräsche, Austern, Scholle, Seelachs, Lachs, ...

Ist Dosenlachs besser als Dosenthunfisch?

Ist Dosensalm gesünder als Thunfisch? Beide Fischsorten sind nahrhaft, unterscheiden sich aber in einigen Punkten. Lachs enthält etwas mehr Protein, Kalorien und gesunde Fette als Thunfisch . Beide können jedoch Teil einer ausgewogenen Ernährung sein!

Ist der Bismarckhering gesund?

Ja, Bismarckhering ist sehr gesund, da er reich an Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin D und Mineralstoffen ist und das Herz-Kreislauf-System sowie die Gehirnfunktion unterstützt, wobei die natürliche Marinade aus Essig die wertvollen Inhaltsstoffe erhält. Wichtig ist, auf die Qualität zu achten (z. B. MSC-Siegel) und bei Gicht Vorsicht walten zu lassen. 

Wie oft darf man Dosenthunfisch essen?

Gesunde Erwachsene: Ein bis zwei Portionen (150-300 g) verschiedener Thunfischarten pro Woche sind unproblematisch - beim Dosenthunfisch wären es fünf Dosen pro Woche. Schwangere & Stillende: Maximal eine kleine Portion (ca. 100 g) pro Woche – vorzugsweise aus quecksilberärmeren Arten wie Echter Bonito.

Welcher Tiefkühlfisch ist der beste?

Testsieger bei Tiefkühlfisch hängen stark von der Fischart ab (Lachs, Kabeljau, Seelachs) und den Testkriterien (Bio, Preis, Qualität), wobei Discounter oft gute Bio-Lachse bei Eigenmarken (Lidl, Aldi) bieten, während Öko-Tests auch Mikroplastik in günstigeren Sorten (Alaska-Seelachs) bemängeln. Generell punkten Bio-Lachsfilets von Aldi (Gut Bio) und Edeka (Edeka Bio) als Sieger bei Bio-Tiefkühl-Lachs, während bei konventionellem Lachs Lidl (Fischerstolz) gut abschneidet, aber auch Followfish und Alnatura (Bio-Naturland) gute Bewertungen erhalten.
 

Ist es gesund, jeden Tag Fisch zu essen?

Nein, jeden Tag Fisch zu essen wird nicht empfohlen, da eine tägliche Aufnahme die Belastung mit Schwermetallen und Schadstoffen erhöhen kann, auch wenn Fisch gesund ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche, um von Omega-3-Fettsäuren, Jod und Vitamin D zu profitieren, ohne das Risiko durch Schadstoffe zu erhöhen.
 

Ist Kabeljau ein hochwertiger Fisch?

Ja, Kabeljau ist ein sehr guter Fisch: Er ist gesund, mager, reich an Proteinen, wichtigen Mineralstoffen (Jod, Selen) und Vitaminen (B12, D), schmeckt mild und ist vielseitig zubereitbar, aber man sollte auf nachhaltigen Fang achten, da einige Bestände überfischt sind.
 

Welcher Fisch hilft gegen Bauchfett?

Mit Fettkiller Fisch schnell abnehmen

Schnitzel, Buletten, Gulasch, Currys und Frikassees lassen sich nicht nur aus Fleisch herstellen. Mit unter 1 Prozent Fett führen Lengfisch, Schellfisch, Kabeljau, Seelachs, Wildlachs und Rotzungen die Liste der Fettkiller-Fische an.

Ist Dosenthunfisch gesund?

Ja, Dosen-Thunfisch ist grundsätzlich gesund, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren, Protein, Jod und Vitaminen ist und eine gute Alternative zu frischem Fisch sein kann, da er Nährstoffe gut bewahrt, aber man sollte wegen des enthaltenen Quecksilbers auf die Menge und Art achten, um eine Überdosierung zu vermeiden. 

Welchen Fisch kann man bedenkenlos jeden Tag essen?

Das Resultat: Es gibt nicht viele Fische auf dem Markt, die man bedenkenlos essen kann. Lediglich Hering, Makrele, Seelachs und Karpfen können, basierend auf den Kriterien Bestandssituation und Fangmethoden, bedenkenlos für den Verzehr empfohlen werden.

Ist Rollmops gesund oder ungesund?

Rollmops ist sowohl gesund als auch ungesund, je nach Zubereitung und Verzehrmenge: Der Hering liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA), Eiweiß, Jod und B-Vitamine für Herz und Gehirn, was positiv ist. Ungesund wird es durch den hohen Salzgehalt und oft enthaltenen Zucker sowie schlechte Öle in Fertigprodukten, was den Blutdruck und die Gefäße belasten kann, weshalb er in Maßen genossen werden sollte. Selbstgemacht mit frischen Zutaten und wenig Salz ist Rollmops eine gesunde Option.
 

Was ist der gesündeste Fisch für den Menschen?

Die beste Wahl sind Fischarten mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, aber wenig Quecksilber (z. B. Lachs, Hering, Forelle oder Saibling). Ideal sind ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche, davon eine Portion heimischer Fisch.

Ist Dosenfisch noch gesund?

Dosenfisch ist grundsätzlich gesund, da er wertvolle Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Protein, Vitamin D, Jod und Selen enthält und eine praktische Alternative zu frischem Fisch darstellt. Es ist jedoch wichtig, auf die Soße (z.B. viel Zucker, Fett) zu achten, den Salzgehalt zu beachten und bei bestimmten Arten wie Thunfisch die Menge wegen Quecksilber zu begrenzen. Die Konservierung selbst führt nur zu geringen Nährstoffverlusten.
 

Welcher Dosenthunfisch hat am wenigsten Quecksilber?

Ganz vorne in puncto Geschmack liege der Thunfisch von Followfood (2,68 Euro/100 g). Bei der Laboruntersuchung auf Quecksilber blieben alle Produkte "deutlich unter dem EU-Grenzwert".

Wie oft sollte man Dosenfisch essen?

Er reichert sich besonders in fettreichen Lebensmitteln an. Einen Fischverzehr aus Konservendosen sollten Sie daher auf 1 – 2 Dosen pro Woche beschränken. Mehr Infos finden Sie hier: Fisch – gesund und lecker!

Welche Alternative gibt es zu Dosenthunfisch?

BettaF! sh TU-NAH basiert auf europäischen Meeresalgen und pflanzlichen Proteinen und ist die leckerste Alternative zu Dosen-Thunfisch. Dabei ist TU-NAH zu 100% pflanzlich und ohne Soja oder Weizen hergestellt. Gut für Dich und noch betta für unsere Ozeane.

Welcher Fisch hat die meisten Schadstoffe?

Am stärksten belastet sind oft große, langlebige Raubfische wie Hai, Schwertfisch, Buttermakrele, Aal und Thunfisch, da sich Schadstoffe wie Quecksilber in der Nahrungskette anreichern; auch Ostsee-Fische (z. B. Dorsch) und konventionell gezüchteter Lachs können durch Dioxine belastet sein. Geringer belastet sind hingegen Scholle, Hering und Seelachs, wobei die Belastung je nach Fanggebiet und Art variiert.
 

Was ist der ekligste Fisch auf der Welt?

Surströmming ([sʉ̌ːʂtrømːiŋ]; schwedisch für saurer Hering) ist eine schwedische Fischspeise, die durch Milchsäuregärung konserviert wird. Er riecht „intensiv; faulig und stinkend“, schmeckt aber entgegen dem Namen nicht sauer.

Welche Fische sind ungenießbar?

Man sollte Fische meiden, die vom Aussterben bedroht sind (z.B. Aal, Dornhai), wegen hoher Quecksilberbelastung (z.B. Schwertfisch, Thunfisch, Hai) oder die natürliche Giftstoffe enthalten (z.B. Steinfische, Petermännchen). Auch bestimmte Raubfische mit hohem Schwermetallgehalt wie Hecht oder Rotbarsch sollten nur selten gegessen werden, besonders von Schwangeren und Kindern. 

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