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Welcher Ofen ist zugelassen?

Gefragt von: Marianne Friedrich  |  Letzte Aktualisierung: 10. März 2026
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Ein Ofen ist zugelassen, wenn er die Anforderungen der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 erfüllt, was meist durch ein grünes Häkchen in der Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) nachgewiesen wird, er also neuere Emissionsgrenzwerte einhält oder ein DIBt-Zertifikat besitzt und mit dem CE-Zeichen sowie dem Ecodesign 2022 konform ist; ältere Modelle (bis 2010) mussten bis Ende 2024 nachgerüstet oder stillgelegt werden, falls sie die Grenzwerte nicht erfüllten.

Woher weiß ich, ob mein Kaminöfen noch zulässig ist?

Um die Zulassung Ihres Kaminofens zu prüfen, nutzen Sie die Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) unter cert.hki-online, wo Sie Hersteller und Modell eingeben, um die Konformität mit der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) zu prüfen – wichtig für den Weiterbetrieb nach 2024. Das Typenschild Ihres Ofens mit Herstellername und Modellnummer ist dafür entscheidend, um die entsprechenden Informationen für die Abfrage zu finden und dem Schornsteinfeger vorzulegen. 

Welche Kaminöfen dürfen nach 2025 weiter betrieben werden?

Ab 2025 dürfen Kaminöfen, die zwischen 1995 und 2010 eingebaut wurden, nur weiterbetrieben werden, wenn sie die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 einhalten (max. 0,15 g/m³ Feinstaub, 4 g/m³ CO) oder nachgerüstet wurden; neue Öfen müssen diese Werte bereits erfüllen; ein generelles Verbot gibt es nicht, aber die Einhaltung der Grenzwerte ist entscheidend.
 

Welche Kaminöfen müssen bis Ende 2024 ausgetauscht werden?

Kaminöfen, die vor dem 21. März 2010 eingebaut wurden und die aktuellen Grenzwerte für Staub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht einhalten, müssen bis Ende 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden, basierend auf der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), wobei ältere Geräte (Baujahr 1995-2010) jetzt dran sind, um die Grenzwerte der 2. Stufe zu erfüllen. Der Austausch oder die Nachrüstung (z.B. mit einem Partikelfilter) muss bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein, sonst drohen Bußgelder und Betriebsverbote. Prüfen Sie das Baujahr auf dem Typenschild und die Grenzwerte in der HKI-Datenbank cert.hki-online.
 

Welche Öfen darf man noch nutzen?

Alle Kaminöfen, die nach 2010 gebaut wurden, dürfen weiterhin betrieben werden und sind auch ab 2024 noch erlaubt. Außerdem sind Kaminöfen erlaubt, die nachgerüstet wurden oder einer Sonderregelung unterliegen. Kaminöfen, die hohe Abgaswerte aufweisen, dürfen hingegen nicht mehr betrieben werden.

Ist mein Kaminofen noch zugelassen?

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Welche Öfen haben Bestandsschutz?

Ofen-Bestandsschutz bedeutet, dass bestimmte ältere Holzöfen, die die neuen Emissionsgrenzwerte (Bundes-Immissionsschutzverordnung - BImSchV) nicht erfüllen, weiterhin betrieben werden dürfen, oft unter Auflagen wie dem Verbleib am Originalstandort, dem Nachrüsten mit Partikelfilter oder der Nachweisführung, dass sie vor 1950 gebaut oder spezielle Ausnahmen erfüllen (z.B. handwerkliche Kachelöfen, Herde unter 15 kW). Viele dieser Fristen endeten Ende 2024, aber moderne Geräte oder jene mit "BImSchV Stufe 1"-Zertifikat haben Bestandsschutz, solange sie nicht umziehen. 

Ist ein Holzöfen ab 2025 nicht mehr zulässig?

Es gibt kein generelles Kaminofen-Verbot, aber eine wichtige Frist der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) endete am 31.12.2024 für Öfen, die zwischen 1995 und 2010 installiert wurden. Betroffene Geräte müssen bis Ende 2024 nachgerüstet (z.B. mit Feinstaubfilter), ersetzt oder stillgelegt werden, wenn sie die Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid nicht einhalten. Moderne Öfen (nach März 2010) dürfen weiter betrieben werden, sofern sie die aktuellen Vorschriften erfüllen, die ab 2025 gelten.
 

Welcher Öfen muss raus?

Betroffen sind Holz- und Kaminöfen, welche zwischen dem ersten Januar 1995 und dem 21. März 2010 in Betrieb genommen wurden. Diese müssen bis Ende des Jahres 2024 ausgetauscht oder, falls dies möglich ist, nachgerüstet werden. Denn ab 2025 sind alle Öfen, welche die neuen Emissionswerte nicht einhalten, verboten.

Ist mein alter Kaminöfen noch zugelassen?

Das sogenannte „Kaminofenverbot“ tritt am 1. Januar 2025 vollständig in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind Kaminöfen, die zwischen Januar 1995 und 21. März 2010 gebaut oder in Betrieb genommen wurden, nicht mehr zugelassen.

Welche Kaminöfen haben nach 2024 Bestandsschutz?

Diese Öfen haben Bestandsschutz: nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 kW. offene Kamine, wenn sie nur gelegentlich genutzt werden. Grundöfen/Kachelöfen mit handwerklich gesetztem Feuerraum.

Welche Änderungen gibt es ab 2025 für Kaminöfen?

Ab 2025 treten die Fristen des geltenden Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) in Kraft. Die Anlagen dürfen dann bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Bisher eingebaute Kamin- und Holzöfen dürfen ab 2025 nur noch 0,15 Gramm Staub und 4 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Abgas ausstoßen.

Kann ein Schornsteinfeger einen Kamin stilllegen?

Wer einen Kamin stilllegen möchte, kann einen Schornsteinfeger beauftragen. Dieser nimmt die Arbeiten fachgerecht vor.

Wo finde ich das Baujahr am Kaminöfen?

Jeder Scan-Kaminofen hat ein Typenschild, das sich auf der Rückseite des Kamins befindet. Dieses Schild enthält wichtige Angaben wie die Modellbezeichnung, das Herstellungsjahr und die Emissionswerte.

Welche Kaminöfen dürfen nach 2025 noch betrieben werden?

Liste Kaminofen-Zulassung vom HKI. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den aktuellen Bestimmungen der 1. BImSchV Stufe 2 entsprechen.

Wer kontrolliert die Kaminöfen?

Eigentümer:innen müssen demnach ihrem Bezirksschornsteinfeger nachweisen, ob ihr Kamin beziehungsweise Ofen die Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid einhält. Die entsprechenden Angaben zu den Emissionswerten sind in den Geräteunterlagen enthalten, alternativ kann auch der Schornsteinfeger die Abgaswerte messen.

Was kostet die Abnahme eines Kaminofens bei Schornsteinfeger?

Aus den Erfahrungen verschiedener Hausbesitzer haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden, dass die Mehrheit der Schornsteinfeger zwischen 40-150 Euro für die Kaminofen-Abnahme verlangt. Ein Großteil bewegt sich dabei aber unter der 100 Euro-Grenze.

Welche Kaminöfen müssen nicht ausgetauscht werden?

Geräte vor 1950: Kaminöfen, die vor dem Jahr 1950 hergestellt wurden, sind von der Austauschpflicht ausgenommen. Handwerklich gesetzte offene Kamine und Grundöfen: Kamine, die nach handwerklicher Tradition gebaut wurden, und Grundöfen sind ebenfalls von der Austauschpflicht befreit.

Wie lange ist es noch erlaubt, mit Holz zu heizen?

Sie dürfen weiterhin mit Holz heizen, aber ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Kaminöfen die strengeren Emissionsgrenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) einhalten, was ältere Modelle (meist von 1995-2010) betrifft, die entweder nachgerüstet, ersetzt oder stillgelegt werden müssen, falls sie die Grenzwerte für Feinstaub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht einhalten. Neue Öfen sind erlaubt, müssen aber die 2. Stufe der BImSchV erfüllen und können sogar staatliche Förderung bekommen, da Holz als erneuerbare Energie gilt.
 

Welche Holzöfen dürfen ab 2025 noch betrieben werden?

Holzöfen dürfen weiter betrieben werden, wenn sie die strengen Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) für Staub und Kohlenmonoxid einhalten; dies gilt für alle neuen Öfen und ältere, die nachgerüstet wurden, während Öfen, die zwischen 1995 und 2010 gebaut wurden und die Werte nicht erreichen, bis Ende 2024 stillgelegt oder umgerüstet werden mussten. Wichtig: Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Holzöfen (mit wenigen Ausnahmen) diese modernen Grenzwerte erfüllen, da die Übergangsfristen für ältere Geräte abgelaufen sind.
 

Wie kann ich überprüfen, ob mein Kaminöfen noch zugelassen ist?

Um die Kaminzulassung zu prüfen, nutzen Sie die Online-Datenbank des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) unter cert.hki-online.de, suchen Ihr Modell anhand von Hersteller und Typenbezeichnung vom Typenschild, um zu sehen, ob es die BImSchV Stufe 2 (Bundes-Immissionsschutzverordnung) erfüllt und somit weiterhin betrieben werden darf. Das Vorhandensein eines CE- oder DIBt-Zeichens am Typenschild ist ebenfalls ein guter Indikator für die Zulässigkeit.
 

Welche Kaminöfen müssen umgerüstet werden?

Alle Öfen die bis 2010 eingebaut worden sind, müssen bis zum 31.12.2024 umgerüstet werden. Ihr Schornsteinfeger wird Sie auch explizit auf diese Frist hinweisen.

Welche Öfen droht das Aus?

Umstellung durch strengere Grenzwerte

Alle Öfen, die zwischen 1995 und 2010 installiert wurden, müssen bis Ende des Jahres nachgerüstet oder umgestellt werden. Sie dürfen ab dem 01.01.2025 maximal vier Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Abgas ausstoßen, sowie maximal 0,15 Gramm Feinstaub je Kubikmeter Abgas.

Welche Kaminöfen müssen bis Ende 2024 nachgerüstet werden?

Kaminöfen, die zwischen dem 1. Januar 1985 und dem 31. Dezember 1994 geprüft wurden und die festgelegten Grenzwerte nicht einhalten, mussten bereits bis zum 31. Dezember 2020 nachgerüstet, ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden - diese Frist ist also schon verstrichen.

Kann Schornsteinfeger Kamin stilllegen?

Im Rahmen der 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) werden ältere Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, für die keine gesetzeskonforme Prüfung nachgewiesen werden kann, einem Zeitplan folgend, schrittweise stillgelegt.

Welche Holzöfen haben Bestandsschutz?

Diese Öfen haben Bestandsschutz:

  • Nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 kW.
  • Offene Kamine, wenn sie nur gelegentlich genutzt werden.
  • Grundöfen/Kachelöfen mit handwerklich gesetztem Feuerraum.

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