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Welcher Heilpraktiker ist der beste?

Gefragt von: Hartmut Jung-Janßen  |  Letzte Aktualisierung: 21. April 2026
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Den "besten" Heilpraktiker gibt es nicht pauschal, da es auf Ihre individuellen Bedürfnisse, die gesuchte Therapieform (z.B. Akupunktur, Osteopathie) und die Vertrauensbasis ankommt; entscheidend sind eine ganzheitliche Diagnose, gute Bewertungen (wie auf Jameda), eine professionelle Praxisausstattung und die Spezialisierung des Heilpraktikers, der Zeit für Sie hat und auf Körperzusammenhänge eingeht, nicht nur Symptome behandelt.

Wie erkennt man einen guten Heilpraktiker?

Ansprechend und sauber sollte die Praxis natürlich sein. Achten Sie beim Besuch darauf, ob sich Diagnose und Therapie des Heilpraktikers ganzheitlich auf Körperzusammenhänge (und ggf. Psyche und Lebensumstände) richten, oder ob nur ein „Mittelchen“ zur Beseitigung der Beschwerden verschrieben wird (Symptomkuriererei).

Was kostet 1 Std Heilpraktiker?

Für die Folgetermine müssen Sie dann mit Kosten zwischen 45 und 90 EUR pro Sitzung rechnen. Mindestens eine halbe Stunde pro Termin sollte sich der Heilpraktiker für seinen Patienten Zeit nehmen. Eine Behandlung bestehend aus Erstanamnese und 10 Folgeterminen kann Sie also ca. 500 bis 1.000 EUR kosten.

Welcher Heilpraktikerverband ist der beste?

Der mitgliederstärkste Verband ist der Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH). Wir unterstützen gleich mehrere Verbände durch unsere Mitgliedschaft, um die Heilpraktikerschaft als Ganzes zu stärken.

Welche Arten von Heilpraktiker gibt es?

Heilpraktiker können sich auf bestimmte Heilmethoden spezialisieren:

  • Akupunktur.
  • Homöopathie.
  • Phytotherapie.
  • Kinesiologie.
  • Osteopathie.
  • Reflexzonentherapie.
  • Aromatherapie.
  • Schröpfen.

Heilpraktiker Ausbildung & Prüfung I DAS MUSST DU WISSEN - Meine Erfahrung, Tipps fürs Lernen

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Was ist der Unterschied zwischen kleinem und großem Heilpraktiker?

Im Gegensatz zum sogenannten großen Heilpraktiker spezialisiert sich der kleine Heilpraktiker in der Ausbildung auf einen konkreten Bereich: Es gibt zum Beispiel Heilpraktiker für Psychotherapie, Heilpraktiker für Physiotherapie und Heilpraktiker für Podologie.

Welche Alternativen gibt es zum Heilpraktiker?

Alternativen zum Heilpraktiker sind einerseits spezialisierte Therapeuten wie Osteopathen, Physiotherapeuten, Psychologen/Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und Ernährungsberater, andererseits auch Ärzte, die sich in Komplementärmedizin fortbilden (z.B. in Akupunktur, TCM, Homöopathie). Viele dieser Methoden (z.B. Akupunktur, Osteopathie, Homöopathie) werden oft als Ergänzung zur Schulmedizin (Integrative Medizin) genutzt, wobei Krankenkassen teils mehr leisten.
 

Sind Heilpraktiker zu empfehlen?

Ob Heilpraktiker "gut" sind, ist sehr umstritten und hängt stark von der individuellen Situation, dem Behandler und der Methode ab; während sie für manche Patienten durch schnelle Termine und alternative Ansätze (Homöopathie, Akupunktur) Hilfe bieten, kritisieren Ärzte und Experten oft das Fehlen einer staatlich geregelten, einheitlichen Ausbildung, die Gefahr dubioser Praktiken sowie die hohen Selbstkosten, was die Frage nach der Wirksamkeit und Patientensicherheit aufwirft. 

Was halten Ärzte von Heilpraktikern?

In Kästles Heilpraktiker-Praxis sieht man aber auch einiges, was die meisten wissenschaftsorientierten Ärzte für Hokuspokus halten: Etwa ein Plakat zur Iris-Diagnostik, bei der von der Netzhaut des Auges auf die Gesundheit eines Patienten geschlossen werden soll.

Kann ein Heilpraktiker wirklich helfen?

Ja, Heilpraktiker können helfen, oft durch ganzheitliche Ansätze bei chronischen Beschwerden, Stress oder wenn Schulmedizin an Grenzen stößt, aber die Wirksamkeit der Methoden ist umstritten und hängt stark vom Einzelfall und dem Vertrauen in die Methode ab, wobei sie eine Ergänzung zur konventionellen Medizin darstellen. Sie bieten alternative Therapien wie Akupunktur, Osteopathie und Homöopathie an und nehmen sich oft mehr Zeit für Patienten, was zu subjektiven Verbesserungen führt. 

Welche Kasse übernimmt Heilpraktikerkosten?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktiker-Kosten meist nicht direkt, aber viele bieten Zusatzversicherungen (z.B. AOK-NaturPRIVAT, TK-Optionen) oder Zuschüsse über Bonusprogramme an, während private Krankenversicherungen (PKV) Heilpraktikerleistungen je nach Tarif oft vollständig oder teilweise erstatten, besonders bei Behandlungen nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). 

Was macht eine gute Heilpraktikerin aus?

Ein guter Heilpraktiker zeichnet sich durch ein fundiertes medizinisches Wissen, eine hohe Empathie und Einfühlungsvermögen sowie eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten aus. Er sollte in der Lage sein, individuelle Therapiekonzepte zu erstellen und diese gemeinsam mit dem Patienten umzusetzen.

Was darf ein Heilpraktiker nicht diagnostizieren?

Ebenfalls verboten sind die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs und die Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Fortpflanzungs- bzw. Reproduktionsmedizin und Gendiagnostik (StGB, ESchG, GenDG). Das Röntgen und der Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierenden Strahlen sind verboten (RöV, StrlSchV).

Kann man Heilpraktikern vertrauen?

Heilpraktiker sind ein zweischneidiges Schwert: Viele bieten seriöse komplementäre Hilfe, aber es gibt auch erhebliche Risiken durch fehlende einheitliche Standards, mangelhafte Ausbildung und dubiose Methoden, besonders in der Psychotherapie, was zu Qualitätsmängeln und gefährlichen Behandlungen führen kann, weshalb Fachleute eine stärkere Regulierung fordern. Während die Zulassung prüft, ob sie keinen Schaden anrichten, gibt es keine garantierte Heilkompetenz, was zu „Wildwuchs“ führt und Patienten verunsichert. 

Welche Sätze sollte ein guter Arzt niemals sagen?

Alles wird gut?: Gute Ärzte sagen nie DIESE fünf Sätze

  1. „Warum haben Sie so lange gewartet, bevor Sie zu uns gekommen sind? “ Dieser Satz sollte tabu sein. ...
  2. „Alles wird gut! “ ...
  3. „Sollen wir alles versuchen? “ ...
  4. „Wir können nichts anderes tun. “ ...
  5. „Was haben die anderen Ärzte getan oder gesagt? “

Kann ein Heilpraktiker ein Blutbild machen?

Ja, Heilpraktiker dürfen Blut für diagnostische Laborzwecke entnehmen und auswerten (z.B. großes Blutbild, Stoffwechselanalyse, Vitamin-Check), aber nur zur Untersuchung, nicht für Eigenbluttherapien, da hierfür ein ärztlicher Eingriff (nach Transfusionsgesetz) erforderlich ist. Sie nutzen dies für ganzheitliche Diagnosen, um Ursachen von Beschwerden zu finden und individuelle Therapiepläne zu erstellen, oft unter Hinzuziehung spezialisierter Labore.
 

Warum sind Ärzte gegen Heilpraktiker?

Viele Menschen vertrauen ihnen, obwohl sie die Kosten zum Großteil selbst bezahlen müssen. Doch nicht nur, dass die Behandlung oftmals keinen Erfolg bringen soll, sondern Alternativmedizin kann auch lebensgefährlich sein. Fachärzte fordern daher, dass der Heilpraktiker kein anerkannter Beruf sein sollte.

Wie finde ich den richtigen Heilpraktiker?

Suchportale im Internet. Über Suchportale im Internet wie z.B. www.heilpraktiker-onlineverzeichnis.info, www.heilpraktiker-verzeichnis.com, aber auch www.kennstdueinen.de und ähnliche lässt sich natürlich auch nach einem Heilpraktiker in der Nähe des Wohnortes suchen.

Was dürfen Heilpraktiker nicht mehr?

Keine Behandlung von Krankheiten aus IfSG §6, 7, und 34 und keine sexuell übertragbaren Krankheiten (§24). Darf nicht mit Krankheitserregern arbeiten und auch nicht in Auftrag geben.

Was ist ein Heilpraktiker für alternative Medizin?

Alternativmedizin ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl medizinischer Verfahren . Diese basieren in der Regel auf traditionellen Heilmethoden und werden im westlichen Medizinsystem selten gelehrt. Das Spektrum reicht von den alten östlichen Praktiken der Akupunktur und des Tai Chi über die Kräutermedizin, Reiki und chiropraktische Manipulation bis hin zu vielem mehr.

Welche Krankheiten behandeln Heilpraktiker?

Ein Heilpraktiker behandelt ganzheitlich mit Methoden der Naturheilkunde und Komplementärmedizin wie Homöopathie, Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Massagen und Ernährungsberatung, basierend auf einer umfassenden Anamnese (Erstgespräch), die Körper und Seele als Einheit betrachtet, um individuelle Therapiepläne zu erstellen, oft ergänzt durch Verfahren wie Bachblüten, Kneipp-Anwendungen oder Darmsanierung, aber er darf keine meldepflichtigen Krankheiten oder bestimmte medizinische Bereiche wie Zahnheilkunde und Geburtshilfe behandeln. 

Was ist der stressfreiste Beruf?

Stressfreie Berufe

Es gibt viele Berufe, die als stressfrei angesehen werden, wie zum Beispiel Landschaftsgärtner, Museumswärter, Verwaltungsfachangestellte und Geografen. Diese Berufe bieten eine gute Work-Life-Balance und weniger Zeitdruck, was sie ideal für Menschen macht, die unter hohem Stress leiden.

Welche Heilpraktiker-Zusatzversicherung ist die beste?

Die "beste" Heilpraktiker-Zusatzversicherung hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber Barmenia Mehr Gesundheit 2000, ARAG 483, Continentale EASY Ambulant und UKV NaturPrivat werden häufig als Top-Anbieter genannt, da sie hohe Erstattungen (oft 100% bis zu 1.000-2.000€) und breite Abdeckung von Naturheilverfahren (Homöopathie, Osteopathie, Akupunktur) bieten, oft mit einfachen Gesundheitsfragen und ohne oder mit kurzen Wartezeiten. Wichtig sind der Erstattungssatz, das jährliche Budget, Wartezeiten und die Gesundheitsprüfung. 

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