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Welcher BMI bei welchem Alter?

Gefragt von: Leonhard Harms  |  Letzte Aktualisierung: 2. März 2026
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Der BMI-Wert verschiebt sich mit dem Alter, da mit zunehmendem Alter der ideale Bereich leicht ansteigt (z.B. von 20-25 bei 25-34-Jährigen zu 24-29 bei über 65-Jährigen), was auf Muskelverlust und Stoffwechselveränderungen zurückzuführen ist, wobei ältere Menschen oft einen etwas höheren BMI als „normal“ haben können, wenn keine Krankheiten vorliegen.

Welcher BMI ist für Frauen normal?

Für Frauen gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 im Allgemeinen als Normalgewicht, ähnlich wie bei Männern, wobei einige Quellen für Frauen leicht andere, engere Bereiche (z. B. 19-23,9) empfehlen, da Frauen tendenziell einen höheren Körperfettanteil haben können. Werte unter 18,5 deuten auf Untergewicht hin, während ab 25 Übergewicht beginnt und über 30 als Adipositas (Fettleibigkeit) eingestuft wird.
 

Bei welchem BMI gilt man als schlank?

Demnach liegt das Normalgewicht eines Menschen bei einem BMI von 18,5 bis 24,9. Ab 25,0 bis 29,9 spricht man von Übergewicht. Ab einem BMI-Wert über 30 handelt es sich um Adipositas (Fettleibigkeit). Ein Wert unter 18,5 wird als Untergewicht eingestuft.

Was ist der attraktivste BMI bei Frauen?

Der attraktivste BMI für Frauen ist wissenschaftlich umstritten, liegt aber oft im Bereich des Normalgewichts (18,5 bis 24,9) und tendiert nach Studien zu unteren Werten (ca. 19-20), da dies als gesund und fruchtbar wahrgenommen wird, während Medien und Fotoshootings oft BMI-Werte nahe dem Untergewicht (ca. 19) idealisieren, was aber nicht für jeden Körperbau ideal ist. 

Wie viel sollte man bei einer Größe von 160 cm wiegen?

Für eine Körpergröße von 160 cm liegt ein gesundes Gewicht (Normalgewicht nach BMI) typischerweise zwischen etwa 47 kg und 61 kg, wobei der genaue Wert von individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Muskelmasse und Körperbau abhängt; Frauen liegen oft am unteren Ende, Männer am oberen Ende dieses Bereichs, oder man orientiert sich an der Formel.
 

Körpergewicht im Alter - Die Wissenschaft hinter BMI, Fett und Genen

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Warum ist BMI quatsch?

Der BMI ist nicht aussagekräftig, weil er nur Größe und Gewicht berücksichtigt, aber nicht die Körperzusammensetzung (Muskel vs. Fett), die Fettverteilung (besonders gefährliches Bauchfett), das Alter, das Geschlecht oder den individuellen Körperbau (z.B. bei Athleten), was zu Fehlinterpretationen führen kann, da er Muskeln als Fett interpretiert oder gesunde Menschen fälschlicherweise als übergewichtig einstuft. Er ist nur ein erster grober Richtwert, kein vollständiges Gesundheitsmaß.
 

Wie berechnet man den BMI für Frauen ab 60?

Für Frauen ab 60 gilt grundsätzlich die BMI-Formel (Gewicht in kg / Größe in m²), aber die Interpretation ändert sich: Während <25 als "Normalgewicht" gilt, verschieben sich die gesunden Grenzwerte nach oben, sodass ein BMI von 24 bis 29 als normal bis leicht übergewichtig und gesund angesehen werden kann, um Muskelmasseverlust vorzubeugen. Online-Rechner nutzen oft die allgemeine Formel, aber Sie sollten diese altersangepassten Richtwerte beachten und Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. 

Was sind die idealen Körpermaße einer Frau?

"Ideale" Maße für Frauen sind subjektiv und variieren stark, aber oft werden Maße wie die klassische 90-60-90 cm (Brust-Taille-Hüfte) für Models genannt, obwohl gesundheitlich ein Taillenumfang unter 80 cm als ideal gilt und die Medien oft sehr schlanke und große Frauen darstellen. Der sogenannte Venus-Index schlägt spezifische Maße basierend auf der Körpergröße vor, wie z.B. Hüfte = Größe x 0.5396 und Taille = Größe x 0.38, wobei Schönheit als Harmonie der Proportionen definiert wird. 

In welchem Alter nimmt man am meisten zu?

Ab 40 nehmen Frauen und Männer meist zu. Häufige Ursachen sind Veränderungen im Hormonhaushalt und ein Abbau der Muskulatur. Die Gewichtszunahme im Alter kann Folgen wie Bluthochdruck oder Diabetes haben.

Was ist besser als der BMI, um Bauchfett zu zeigen?

Bessere Alternativen zum BMI sind Maße, die die Fettverteilung berücksichtigen, wie das Taille-Hüfte-Verhältnis (WHR), das Taille-Größe-Verhältnis (WHtR) oder der Body-Roundness-Index (BRI), da der BMI Muskelmasse und viszerales Fett (Bauchfett) nicht gut erfasst. Körperfettanteil-Messungen (z.B. mit BIA-Waagen oder Caliper) oder professionelle Scans (DEXA) sind ebenfalls präziser, da sie direkt den Fettanteil messen.
 

Welche Untergewichtstabelle gibt es für Frauen?

Für Frauen gilt als Untergewicht ein BMI (Body-Mass-Index) von unter 18,5 kg/m², wobei es je nach Quelle und Altersgruppe leichte Abweichungen gibt; bei jüngeren Frauen kann die Grenze bei ca. 19,0 liegen, während ältere Frauen auch einen BMI von unter 20 als Untergewicht haben können. Untergewicht wird oft unterteilt in leichtes (17-18,4), mäßiges (16-17) und starkes (unter 16) Untergewicht, wobei Werte unter 17,6 oft als behandlungsbedürftig gelten.
 

Welches Gewicht in welchem Alter Frauen?

Für Frauen gibt es keine einzelne starre Gewichtstabelle, da das Idealgewicht von Größe, Alter und Körperbau abhängt, aber der Body-Mass-Index (BMI) ist ein guter Anhaltspunkt, wobei mit steigendem Alter ein leicht höherer BMI als „normal“ gilt (z.B. 20-25 für 25-34-Jährige, 22-27 für 45-54-Jährige). Realistische Gewichtsbereiche lassen sich auch über Tabellen für eine bestimmte Körpergröße finden, die oft mit dem BMI verbunden sind, wobei Frauen älter als 40 oft eine etwas höhere Spannweite haben als jüngere Frauen, um als gesund zu gelten, da sich die Körperzusammensetzung ändert. 

Welchen BMI haben Models?

Models haben oft einen sehr niedrigen BMI, der häufig im Bereich von 17 bis 18 liegt, was für viele als Untergewicht gilt, obwohl Richtlinien wie die deutsche Textil-Charta einen Mindest-BMI von 18,5 vorschreiben, um Magersucht vorzubeugen, und sich der Trend zu mehr Vielfalt bewegt. Während einige Models einen BMI von 18,5 oder höher haben, liegen die Werte bei High-Fashion-Models im Haute-Couture-Bereich oft bei 17,5 oder sogar darunter, was die Problematik von Essstörungen im Beruf unterstreicht.
 

Warum soll man im Alter mehr wiegen?

Unser Körper verändert sich

Ab dem 40. Lebensjahr nehmen viele Menschen an Gewicht zu. Das liegt daran, dass mit steigendem Alter die Muskelmasse unseres Körpers abnimmt. Stattdessen wird vermehrt Fett eingelagert.

Welcher BMI für Senioren?

Bei älteren Menschen ab 64 Jahren gelten BMI-Werte erst ab 29 als Übergewicht. Der BMI im Bereich zwischen 25 und 29 kann im Alter als Normalgewicht gelten, wenn keine Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen.

Ist 63 kg zu viel?

Ihr Normalgewicht liegt bei 63 kg, ihr Idealgewicht bei 53,5 kg. Der Index ist nur für erwachsene Personen mittlerer Körpergröße geeignet, die keinen Muskelaufbau betreiben.

Welcher BMI ist attraktiv?

Ein attraktiver BMI liegt oft im Bereich des Normalgewichts (ca. 18,5 bis 24,9), wobei Studien zeigen, dass Werte um 19,8 bis 20 oft als ideal empfunden werden, während auch leicht höhere Werte (ca. 21,5 für Frauen) als sehr attraktiv gelten, weil sie Gesundheit und Vitalität ausstrahlen, ohne ungesund dünn zu wirken. Die Wahrnehmung ist subjektiv, aber allgemein wird ein Wert angestrebt, der schlank und gesund aussieht, oft im Bereich eines moderaten BMI. 

Ist der BMI vom Alter abhängig?

Dieser basiert auf der oben genannten klassischen Formel. Die Bewertung des BMI erfolgt unabhängig von Alter und Geschlecht. Zugrunde gelegt werden das Körpergewicht und die Körpergröße.

Ist der BMI akkurat?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist jeder fünfte Erwachsene zu dick. Trotzdem gibt es viele Menschen, die einen erhöhten BMI haben und in Topform sind. Denn tatsächlich ist der BMI allein zu simpel, um den Gesundheitszustand akkurat zu bewerten.

Was ist das attraktivste Gewicht bei Frauen?

Der IDEALE BMI Wert liegt bei Frauen bei etwa 19 bis 24. Bei diesem BMI Wert liegt die Lebenserwartung statistisch gesehen am höchsten. Eine andere BMI Empfehlung liegt bei 23,1-24 (dies ist der NORMALE BMI Bereich).

Ist 50 kg Untergewicht?

Ob man mit 50 kg untergewichtig ist, hängt von der Körpergröße ab, da der Body-Mass-Index (BMI) entscheidend ist: Ein BMI unter 18,5 kg/m² gilt als Untergewicht, Normalgewicht liegt zwischen 18,5 und 24,9 kg/m². Bei einer geringeren Körpergröße kann 50 kg Normalgewicht bedeuten (z.B. 165 cm), während bei größerer Statur (z.B. 175 cm) 50 kg bereits starkes Untergewicht darstellen können. 

Wann sollte man sich als Frau am besten wiegen?

Für Frauen ist es am besten, sich einmal pro Woche morgens zu wiegen, nüchtern, nach dem Toilettengang und vor dem Frühstück/Trinken sowie am besten nackt, um konsistente Ergebnisse zu erzielen und Schwankungen durch Kleidung oder Nahrung zu minimieren. Es hilft auch, sich immer am selben Wochentag und im gleichen Zyklustadium zu wiegen, um das Gewicht besser zu verfolgen.
 

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