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Welcher Blutdruck ist normal mit 70 Jahren?

Gefragt von: Herr Prof. Hinrich Heinemann B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 15. August 2026
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Für einen 70-Jährigen gelten etwas höhere Blutdruckwerte als für jüngere Erwachsene, oft um die 140/80–85 mmHg als Referenz, da die Gefäßelastizität nachlässt; allerdings streben Ärzte meist an, den Wert unter 140/90 mmHg (oder zu Hause < 135/85 mmHg) zu halten, und die individuellen Ziele hängen stark von Begleiterkrankungen ab.

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

Ist ein Blutdruck von 130 zu 79 normal?

Ein Blutdruck von 130/79 mmHg liegt im "hochnormalen" Bereich (Prähypertonie), der als Grenzwert zum Bluthochdruck gilt; er ist noch nicht als Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, aber erhöht, weshalb eine regelmäßige Überprüfung und eine gesunde Lebensweise (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsabnahme, Stressreduktion) empfohlen werden, um eine Entwicklung zu Bluthochdruck zu verhindern, so die Deutsche Hochdruckliga, praktischArzt, AOK und die Techniker Krankenkasse. 

Arzt reagiert: "Warum hoher Blutdruck gut für Dich ist" Professor deckt auf [Reaction Prof. Dr. Rau]

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Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein unterer Blutdruckwert (diastolisch) wird ab über 90 mmHg als erhöht (Hypertonie Grad 1) eingestuft, wobei schon Werte über 80 mmHg als „hochnormal“ gelten und bei über 120/70 mmHg das Risiko für Organschäden langsam steigt. Besonders gefährlich sind Werte über 120 mmHg diastolisch, besonders mit anderen Risikofaktoren, da dies auf einen hypertensiven Notfall hinweisen kann und intensive Behandlung erfordert.
 

Ist ein Blutdruck von 128 zu 71 normal?

Blutdrucksituation mit dem Arzt besprechen

Denn die aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie definieren die Blutdruckkategorie erhöhter Blutdruck schon ab einem Wert von 120/70 mmHg. Von einer Hypertonie - dem Bluthochdruck - wird ab einem Blutdruck von 140/90 mmHg gesprochen.

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Wie hoch darf der Puls bei älteren Menschen sein?

Der Ruhepuls bei älteren Menschen (Senioren) liegt oft leicht höher als bei jüngeren Erwachsenen, typischerweise zwischen 60 und 90 Schlägen pro Minute (bpm), wobei auch Werte bis 100 bpm noch als normal gelten können, abhängig von Fitness und Gesundheit; jedoch können je nach Quelle und Trainingszustand auch Bereiche von 70-90 bpm oder 80-90 bpm als Richtwerte genannt werden. Wichtig ist, dass der Wert im Ruhezustand stabil ist und bei körperlicher Anstrengung moderat ansteigt, ohne dass Schwindel oder Herzrasen auftreten. 

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Wie hoch darf der Blutdruck morgens nach dem Aufstehen sein?

Der Blutdruck steigt morgens nach dem Aufstehen natürlicherweise an, optimale Werte liegen unter 120/80 mmHg, Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal; regelmässig über 135/85 mmHg oder gar über 140/90 mmHg (beim Arzt) sollte ärztlich abgeklärt werden, da starke morgendliche Anstiege ein Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse darstellen können. 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Welcher Puls ist kritisch?

Ein kritischer Puls ist oft dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute (Tachykardie) oder unter 50 Schlägen pro Minute (Bradykardie) in Ruhe, besonders wenn Begleitsymptome wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen auftreten, da dies auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hinweisen kann und eine ärztliche Abklärung erfordert. Selbst ein Ruhepuls über 80 kann bedenklich sein, und ein Puls über 120 in Ruhe ist ein dringendes Warnsignal. 

Was sagt der Puls über den Blutdruck aus?

Puls und Blutdruck sind zusammenhängend, aber unterschiedlich: Der Puls misst die Herzfrequenz (Schläge/min), der Blutdruck den Druck in den Arterien, beide sind aber eng verbunden, denn oft steigen beide bei Stress oder Aktivität, aber bei niedrigem Blutdruck kann das Herz schneller schlagen, um den Druck zu halten; ein hoher Puls muss nicht zu hohem Blutdruck führen, aber ein starker, kräftiger Puls kann auf hohen Blutdruck hindeuten, während bei sehr niedrigem Blutdruck der Puls kaum tastbar sein kann. 

Ist ein Ruhepuls von 90 normal?

Ein Ruhepuls von 90 Schlägen pro Minute (bpm) liegt für viele Erwachsene am oberen Rand des Normalbereichs (60-90 bpm), ist oft noch akzeptabel, aber deutet bei vielen auf eine mäßige Kondition hin, da das Herz mehr arbeiten muss, um Blut zu pumpen; dauerhaft hohe Werte, besonders bei Stress, Koffein, Übergewicht oder mangelnder Fitness, können eine Belastung sein und sollten bei Symptomen wie Atemnot ärztlich abgeklärt werden, auch wenn die Definition einer Tachykardie erst bei über 100 bpm beginnt. 

Wann ist der untere Wert beim Blutdruck gefährlich?

Ein unterer Blutdruckwert (diastolisch) wird ab über 90 mmHg als erhöht (Hypertonie Grad 1) eingestuft, wobei schon Werte über 80 mmHg als „hochnormal“ gelten und bei über 120/70 mmHg das Risiko für Organschäden langsam steigt. Besonders gefährlich sind Werte über 120 mmHg diastolisch, besonders mit anderen Risikofaktoren, da dies auf einen hypertensiven Notfall hinweisen kann und intensive Behandlung erfordert.
 

Ist ein Blutdruck von 115 zu 85 normal?

Bei der Frage, wie hoch der Blutdruck sein darf, spielen beide Werte eine wichtige Rolle. Für Erwachsene gelten Blutdruckwerte von zwischen 120-129 mmHg systolisch und etwa 80-84 mmHg diastolisch als normal. Von einem optimalen Blutdruck spricht man bei Werten unter 120/80 mmHg.

Welches Handgelenk ist am besten für die Blutdruckmessung geeignet?

Die Blutdruckmessung am Handgelenk ist praktisch, erfordert aber wegen der Manschettenposition und der Herzposition eine sehr genaue Ausführung: Das Handgelenk muss während der gesamten Messung konstant auf Herzhöhe gebracht werden (oft durch Abstützen des Ellbogens auf einem Tisch), die Manschette wird straff angezogen und die Messung erfolgt in Ruhe, ohne Sprechen oder Bewegen, um verfälschte Werte zu vermeiden. Ältere Menschen sollten die Messungen regelmäßig mit einem Oberarmgerät vergleichen, da die Genauigkeit der Handgelenkmessung abnehmen kann.
 

Ist der Blutdruck 125 zu 72 normal?

Normal: bis 129/84 mmHg. Hochnormal: bis 139/89 mmHg. Bluthochdruck (Hypertonie): ab 140/90 mmHg.

Welcher Blutdruck ist optimal für mein Alter?

Der optimale Blutdruck sinkt nicht unbedingt mit dem Alter, aber die Zielwerte verschieben sich, da die Gefäße steifer werden; für junge Erwachsene ist <120/80 mmHg ideal, während für ältere Menschen (>60 Jahre) <140/90 mmHg oft als normal gilt, wobei bei 130/80 mmHg oder darunter angestrebt wird, falls keine anderen Risikofaktoren bestehen, aber Werte bis 150/90 mmHg bei Über-80-Jährigen toleriert werden können. Individuelle Faktoren und Begleiterkrankungen sind entscheidend, daher sollte der persönliche Zielwert immer mit dem Arzt besprochen werden. 

Ist ein Blutdruck von 130 zu 100 normal?

Ein Blutdruck von 130/100 mmHg wird als "hochnormal" oder leichter Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) eingestuft, da der systolische Wert (130) im erhöhten Normalbereich liegt und der diastolische Wert (100) bereits in den Bereich des Bluthochdrucks (ab 90 mmHg) fällt. Dies deutet auf eine erhöhte Herz-Kreislauf-Belastung hin, die durch Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Stressreduktion) angegangen werden sollte, aber bei wiederholtem Auftreten eine ärztliche Abklärung zur Vermeidung von Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt erfordert.
 

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