Welcher Blutdruck ist normal in welchem Alter bei Frauen?
Gefragt von: Martina Hentschel-Mai | Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026sternezahl: 4.2/5 (26 sternebewertungen)
Der normale Blutdruck bei Frauen ändert sich mit dem Alter, wobei Werte um 120/80 mmHg optimal sind, aber mit den Jahren ansteigen können, da die Gefäßelastizität nachlässt. Für Frauen um die 40 sind oft 130/82 mmHg (systolisch/diastolisch) als Mittelwert zu sehen, während bei über 60-Jährigen Werte bis etwa 140-150/80 mmHg als Zielwert gelten, aber individuelle Faktoren wie Begleiterkrankungen eine große Rolle spielen.
Welcher Blutdruck ist normal in welchem Alter Tabelle Frauen?
Für Frauen steigen die Blutdruck-Richtwerte mit dem Alter, wobei ab 40 Jahren systolische Werte um 130 mmHg und diastolische um 82 mmHg als Richtwert gelten, während sie bei 60+ tendenziell auf ca. 150/90 mmHg ansteigen können, wobei individuelle Werte variieren; wichtig ist, dass Ärzte individuelle Normwerte festlegen und Schwankungen normal sind, aber ein konsequent hoher Blutdruck behandelt werden muss.
Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?
Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat.
Wann ist der Blutdruck bei einer Frau zu hoch?
Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Frauen (und Männern) ab Werten von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bei mehrmaliger Messung, wobei Werte darunter als erhöht oder hochnormal gelten und eine Beobachtung erfordern, da der Schutz durch Östrogen vor den Wechseljahren nachlässt und das Risiko steigt. Der ideale Blutdruck liegt bei < 120/80 mmHg, Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg sollten beobachtet werden.
Was ist der ideale Blutdruck für eine Frau?
Ein normaler Blutdruck liegt unter 120/70 mmHg. Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg gelten bereits als erhöht und sollten von einer Ärztin bzw. einem Arzt überprüft werden. Ab einem Wert von 140/90 mmHg spricht man von einem Bluthochdruck, der sogenannten Hypertonie.
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Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?
Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?
Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten.
Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?
Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
Welcher Blutdruck ist zu niedrig für Frauen?
Bei Frauen gilt ein Blutdruck von unter 100 zu 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als niedrig (Hypotonie), besonders wenn dieser Wert mit Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen einhergeht, da die Organe dann möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet werden, auch wenn niedrige Werte nicht immer bedenklich sind.
Ist ein Blutdruck von 120 zu 90 normal?
Ein Blutdruck von 120 zu 90 mmHg (Systole/Diastole) wird als hoch-normal eingestuft, da der systolische Wert (120) normal ist, der diastolische Wert (90) jedoch die Grenze zum Bluthochdruck (Hypertonie) erreicht oder leicht überschreitet, was eine regelmäßige Kontrolle und eventuell Lebensstiländerungen zur Vorbeugung empfiehlt. Während 120/80 mmHg als optimal gilt, beginnt der diastolische Wert bei 90 mmHg offiziell mit der Kategorie "Hypertonie" oder "erhöht" (je nach Leitlinie), weshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, um langfristige Risiken zu minimieren.
Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?
Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?
Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung.
Ist ein Blutdruck von 121 zu 69 normal?
Ein Blutdruck von 121/69 mmHg liegt im normalen bis optimalen Bereich, da er knapp unter den oft als optimal angesehenen 120/80 mmHg liegt und als gesund gilt, solange keine Symptome wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Werte bis 129/84 mmHg werden als normal eingestuft, während <120/<70 mmHg als "nicht-erhöht" gilt.
Was ist ein guter Blutdruck für eine 70-jährige Frau?
Bei der Entscheidung, ob und wie Ärztinnen und Ärzte Menschen mit Bluthochdruck behandeln, richten sie sich nach den Empfehlungen der Fachgesellschaften. Laut den europäischen Leitlinien soll der Blutdruck bei über 65-Jährigen auf unter 140/90 mmHg eingestellt werden, um sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.
Wann ist die beste Zeit zum Blutdruckmessen?
Die beste Zeit zum Blutdruckmessen ist morgens direkt nach dem Aufstehen (vor Medikamenteneinnahme/Frühstück) und abends vor dem Schlafengehen, immer zur gleichen Zeit und nach etwa fünf Minuten Ruhe, um verlässliche Werte zu erhalten, die einen guten Überblick über Ihren Tagesverlauf geben. Achten Sie darauf, vorher nicht geraucht, Kaffee getrunken oder sich körperlich angestrengt zu haben.
Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?
Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.
Welcher Blutdruck ist optimal für Frauen?
Der optimale Blutdruck für eine Frau (und allgemein) liegt bei unter 120/80 mmHg, wobei Werte um die 120/70 mmHg ideal sind. Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal, während alles darüber als erhöht oder hochnormal eingestuft wird und eine ärztliche Abklärung bei Risikofaktoren ratsam ist, da die individuellen Zielwerte je nach Alter, Vorerkrankungen und Lebensstil variieren können.
Ist ein Blutdruck von 100 zu 62 bei einer Frau zu niedrig?
Ein Blutdruck von 100 zu 62 bei einer Frau wird als niedriger Blutdruck (Hypotonie) eingestuft, da die Grenze für Frauen bei unter 100/60 mmHg liegt, aber oft ist dies harmlos und gutartig, besonders bei schlanken, sportlichen Frauen, die keine Beschwerden haben. Problematisch wird es, wenn Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Ohnmacht auftreten, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine zugrundeliegende Ursache auszuschließen, wie z. B. Herzprobleme oder Medikamentennebenwirkungen.
Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?
Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
Ist Magnesium gut für niedrigen Blutdruck?
Ja, Magnesium hilft bei niedrigem Blutdruck, indem es die Blutgefäße entspannt und erweitert, was den Gefäßwiderstand senkt und den Blutdruck stabilisiert, wobei ein Mangel oft mit erhöhtem Blutdruck einhergeht. Es wirkt als natürlicher Calcium-Antagonist, der die Gefäßmuskulatur lockert und so den Druck in den Gefäßen mindert, wobei eine Supplementierung ab etwa 300-600 mg täglich empfohlen wird.
Ist es gut, wenn man jeden Tag Magnesium nimmt?
Ja, die tägliche Einnahme von Magnesium ist gut und notwendig, da der Körper es nicht selbst herstellen kann; allerdings sollte die Dosierung die empfohlene Tagesmenge (ca. 300-400 mg, je nach Geschlecht und Lebensphase) nicht deutlich überschreiten, um Nebenwirkungen wie Durchfall zu vermeiden, da ein Überschuss meist über Nieren und Darm ausgeschieden wird. Eine Supplementierung ist besonders bei Mangelerscheinungen (Krämpfe, Müdigkeit) sinnvoll, idealerweise über den Tag verteilt und zu den Mahlzeiten, um die Aufnahme zu verbessern und eine bessere Verträglichkeit zu gewährleisten.
Welches Hormon ist für den Blutdruck zuständig?
Aldosteron ist daran beteiligt, die Wasser- und Salzausscheidung zu steuern und so den Blutdruck stabil zu halten. Alle Hormone zusammen bilden das Hormonsystem, das unzählige Prozesse im menschlichen Organismus koordiniert. Hormone wirken dabei als Botenstoffe.
Ist ein Blutdruck von 148 zu 92 normal?
Ein Blutdruck von 148 zu 92 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), genauer gesagt als leichter Bluthochdruck (Grad 1), da er die Grenze von 140/90 mmHg überschreitet. Dies ist ein wichtiger Wert, der ärztlich abgeklärt werden sollte, um langfristige Risiken wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden; oft werden zunächst Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung, weniger Salz) empfohlen, aber bei bestehenden Risiken kann auch eine medikamentöse Behandlung notwendig werden.
Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?
Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?
Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere.
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