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Welche Versicherung zahlt bei Selbstverschulden?

Gefragt von: Gerti Hempel-Ludwig  |  Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026
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Bei Eigenverschulden zahlt in der Regel die Vollkaskoversicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug und die Privathaftpflichtversicherung für Schäden, die man anderen zufügt; für Schäden am eigenen Hausrat kommt es auf den Tarif an (meist einfache Fahrlässigkeit ja, grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz nein), oft mit Selbstbeteiligung. Wichtig ist die Unterscheidung: Haftpflicht zahlt fremde Schäden, Kasko eigene Fahrzeugschäden, Hausrat eigene Wohnungsschäden.

Welche Versicherung zahlt bei eigenem Schäden?

Während die Haftpflichtversicherung für Schäden an fremden Eigentum zuständig ist, springt die Hausratversicherung bei Schäden am eigenen Hab und Gut im persönlichen Wohnumfeld ein.

Welche Versicherung zahlt bei einem selbstverschuldeten Unfall?

Bei einem selbst verschuldeten Autounfall sind mit Ausnahme des Fahrers alle Insassen durch die Haftpflichtversicherung des Halters geschützt. Dies gilt auch für Familienangehörige, die einen Personenschaden erleiden.

Zahlt die Haftpflichtversicherung bei Eigenverschulden?

Eine Haftpflichtversicherung leistet bei Schäden, die Sie selbst versehentlich bei anderen Personen oder am Eigentum Dritter verursacht haben. Eigenschäden hingegen sind in der Regel nicht mitversichert. Auch die Hausratversicherung zahlt bei Eigenverschulden nicht für Schäden an Ihrem eigenen Eigentum.

Kann man einen Versicherungsanspruch geltend machen, wenn man selbst schuld ist?

Kann ich einen Versicherungsanspruch geltend machen, wenn ich den Unfall verschuldet habe? Ja – Unfälle passieren. Reichen Sie einfach Ihren Anspruch ein.

Glasschaden am Auto, welche Versicherung zahlt was? | Hilfe für den Ernstfall! | Kfz-Versicherung 💡

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Wann übernimmt die Versicherung den Schaden nicht?

Grob fahrlässig und vorsätzlich herbeigeführte Schäden: Je nach Schwere der Fahrlässigkeit werden Leistungen gekürzt. Falsche oder nicht gemeldete Angaben, versäumter TÜV: Falsche Angaben zu Fahrern, Umbauten und auch versäumte Hauptuntersuchungen führen dazu, dass Versicherungen nicht zahlen.

Was übernimmt die Versicherung nicht?

Bei Hagelschäden zahlt der Versicherer unabhängig von der Windstärke. Nicht versichert sind Schäden durch Niederschläge, wenn Sie Fenster und Türen des Gebäudes offen gelassen haben. Von vielen Gebäudeversicherungen werden außerdem Schäden durch Starkregen, Grund- oder Hochwasser nicht bezahlt.

Ist Eigenverschulden in der Hausratversicherung abgedeckt?

Verursachen Sie selbst einen Schaden an Ihrem Hausrat, handelt es sich versicherungsrechtlich um Eigenverschulden. Obwohl Ihre Hausrat-Police Ihr bewegliches Hab und Gut bereits im Grundschutz weitreichend absichert, ist Eigenverschulden nicht zwangsläufig abgedeckt.

In welchen Fällen zahlt die Privathaftpflichtversicherung nicht?

Das Wichtigste in Kürze

Die private Haftpflichtversicherung zahlt nicht, wenn der Geschädigte im Haushalt des Verursachers wohnt oder bei ihm mitversichert ist. Schadensereignisse, die sich bei der Arbeit ereignen, sind nicht versichert.

Was zahlt Vollkasko bei Selbstverschulden?

Die Vollkaskoversicherung zahlt bei einem selbstverschuldeten Unfall die Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug, was ein Hauptunterschied zur Teilkasko ist, die nur Schäden durch äußere Einflüsse (Diebstahl, Unwetter, Glasbruch) abdeckt. Sie übernimmt Reparaturkosten oder den Wiederbeschaffungswert, abzüglich Ihrer vereinbarten Selbstbeteiligung, führt aber in der Regel zu einer Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Ausnahmen sind grob fahrlässige oder vorsätzliche Schäden, die oft nicht oder nur teilweise ersetzt werden. 

Was bedeutet es, wenn ein Unfall selbst verursacht wird?

Ein selbstverschuldeter Unfall bedeutet, dass du ihn selbst verursacht hast. Ein solches Eigenverschulden ist natürlich zunächst ein Schock für dich als berechtigter Fahrer deine Autos.

Wer zahlt selbst verursachten Schäden?

Die Hausratversicherung bietet einen wichtigen Schutz vor finanziellen Folgen, die durch Schäden am Hausrat entstehen können. Auch bei Eigenverschulden leistet die Versicherung in vielen Fällen, insbesondere wenn es sich um einfache Fahrlässigkeit handelt.

Was zahlt die Teilkaskoversicherung, wenn ich selbst schuld bin?

Was zahlt die Teilkasko bei Eigenverschulden? Haben Sie einen Unfall selbst verschuldet, zahlt die Teilkaskoversicherung nicht den eigenen Schaden. Die Teilkasko kommt nur für Schäden auf, die durch äußere Einflüsse wie Diebstahl oder Sturm, Hagel, Überschwemmung oder Tierbiss entstehen.

Welche Versicherung übernimmt Schäden am eigenen Auto?

Wenn Sie einen Schaden mit dem Auto verursachen, zahlt bei Schäden an anderen (Personen, Sachen, Vermögen) Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung; bei Schäden am eigenen Fahrzeug ist je nach Ursache die Teilkasko (z. B. Hagel, Wildunfall) oder die Vollkasko (z. B. selbst verursachte Unfälle, Vandalismus) zuständig, wobei die Vollkasko Schäden durch eigenes Verschulden abdeckt, erklärt ADAC. 

Was ist Eigenverschulden?

· (sich) selbst zuzuschreiben haben ugs. · Eigenverschulden fachspr. , juristisch · auf dem eigenen Mist gewachsen ugs. , fig. · selber schuld sein ugs. · selbst in Schuld sein ugs. , regional · selbst schuld sein ugs.

Wann lohnt es sich, einen Schäden selbst zu zahlen?

Es lohnt sich, einen Schaden selbst zu zahlen, wenn er geringfügig (oft unter 700–1500 €) ist, die Schuldfrage eindeutig geklärt ist, keine Personenschäden vorliegen und der finanzielle Vorteil durch die vermiedene Rückstufung (Prämienmehraufwand) die Reparaturkosten übersteigt. Bei höheren Schäden oder Unsicherheiten ist es ratsam, die Versicherung um eine Berechnung zu bitten, um den Schadenfreiheitsrabatt zu erhalten, da die Mehrkosten der Rückstufung oft höher sind als die Reparaturkosten, so.
 

Welche Schäden werden von der privaten Haftpflichtversicherung übernommen?

Die private Haftpflichtversicherung zahlt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie versehentlich Dritten zufügen, wie z.B. Behandlungskosten bei Verletzung, Reparaturen bei beschädigten Gegenständen oder Verdienstausfall, und deckt Schäden an gemieteten Sachen (Mietsachschäden) ab, oft auch bei grober Fahrlässigkeit, wobei absichtlich verursachte Schäden ausgeschlossen sind und die Höhe der Leistung von der vereinbarten Deckungssumme abhängt. 

Welche Versicherung übernimmt eigene Schäden?

Bei Eigenverschulden zahlt in der Regel die Vollkaskoversicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug und die Privathaftpflichtversicherung für Schäden, die man anderen zufügt; für Schäden am eigenen Hausrat kommt es auf den Tarif an (meist einfache Fahrlässigkeit ja, grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz nein), oft mit Selbstbeteiligung. Wichtig ist die Unterscheidung: Haftpflicht zahlt fremde Schäden, Kasko eigene Fahrzeugschäden, Hausrat eigene Wohnungsschäden.
 

Welche Schäden deckt die private Haftpflichtversicherung ab?

Ein Privathaftpflichtschaden entsteht, wenn Sie versehentlich Dritten einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden zufügen, wofür Sie gesetzlich haften; die private Haftpflichtversicherung (PHV) schützt Sie vor diesen finanziellen Folgen, indem sie berechtigte Forderungen bezahlt und unberechtigte abwehrt, muss aber meist zeitnah (ca. 1 Woche) gemeldet werden und deckt keine vorsätzlichen Schäden ab. 

Ist Eigenverschulden durch die TV-Versicherung abgedeckt?

Eine TV-Versicherung bei Eigenverschulden hängt stark vom Vertrag ab: Die Hausratversicherung deckt Schäden durch eigene Ungeschicklichkeit (einfache Fahrlässigkeit) oft ab (z.B. Umstoßen bei Bedienung), aber grobe Fahrlässigkeit (z.B. Fernseher auf dem Sofa vergessen, wo er erhitzt) führt oft zu Kürzungen, es sei denn, der Tarif schließt sie explizit mit ein. Eine spezielle Elektronikversicherung oder Gegenstandsversicherung bietet oft einen besseren Schutz, da sie auch Bedienungsfehler, Sturzschäden und Fallschäden einschließt, teilweise sogar bei grober Fahrlässigkeit, und ersetzt den Neuwert oder Zeitwert statt nur den Zeitwert der Hausrat, die oft nur einen geringen Aufpreis für Eigenverschulden-Schutz verlangt. 

Welche Schäden übernimmt die Hausratversicherung nicht?

Eine Hausratversicherung deckt nicht ab: Schäden durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten, einfachen Diebstahl (ohne Einbruch), Schäden durch Krieg oder Kernenergie, Sturmflut, sowie fest installierte Gebäudeteile und Gegenstände, die nicht zum Hausrat gehören (z.B. gewerblich genutzte Sachen oder Autos). Auch Schäden durch mangelnde Obhut (z.B. Wasser bei offener Tür) sind oft ausgeschlossen, während Schäden durch Blitzschlag oder Überspannung meist versichert sind, wenn sie durch Zusatzbausteine abgedeckt werden.
 

Wer muss bei einem Wasserschaden durch Eigenverschulden bezahlen?

Ein Wasserschaden durch Eigenverschulden (z.B. überlaufende Badewanne) wird für Ihren Hausrat (Möbel, Teppiche) von der Hausratversicherung übernommen (bei leichter Fahrlässigkeit) und für Schäden bei Nachbarn oder am Gebäude (Mietwohnung) durch Ihre Privathaftpflichtversicherung. Für Schäden am Gebäude selbst (Mauerwerk etc.) haftet der Mieter grundsätzlich, wenn er den Schaden verursacht hat, aber die Hausratversicherung zahlt nur Ihren Hausrat, nicht das Gebäude.
 

Für welche Schäden zahlt die Versicherung nicht?

FAQ – häufig gestellte Fragen zur Kfz-Haftpflicht

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss nicht zahlen, wenn der Schaden vorsätzlich vom Versicherungsnehmer verursacht wurde oder wenn grobe Fahrlässigkeit, wie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, nachgewiesen wird.

Was ist ein typischer Hausratschaden?

Was sind die häufigsten Hausratschäden? Die häufigsten Schadenfälle in der Hausratversicherung kommen durch Einbruchdiebstahl zustande. Danach folgen Schäden durch Leitungswasser und Feuer. Auch Überschwemmungsschäden zählen zu den häufigen Hausrat-Schadenursachen.

Sind Türen in der Gebäudeversicherung versichert?

Die Wohngebäudeversicherung deckt alle mit dem Gebäude fest verbundenen Gebäudeteile, z. B. Türen, Fenster und Treppen, ab – im Gegensatz zur Hausratversicherung, die Schäden an der Einrichtung wie Möbel und Geräte absichert.