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Welche Untersuchungen sollte man ab 50 machen?

Gefragt von: Steffen Herrmann  |  Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2026
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Ab 50 Jahren stehen wichtige Krebsvorsorgeuntersuchungen wie Darmkrebs-Screening (Stuhltest alle 2 Jahre oder Darmspiegelung) und bei Frauen Mammografie (alle 2 Jahre bis 75) sowie ein regelmäßiger Check-up beim Arzt (alle 3 Jahre) an, um Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, ergänzt durch Hautkrebs-Screening und zahnärztliche Kontrollen.

Was wird bei einem Gesundheitscheck ab 50 gemacht?

Beim Check-up ab 50 werden die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Nierenerkrankungen sowie vor allem Krebsvorsorge (Darm-, Brust-, Gebärmutterhalskrebs) durch Gespräche, körperliche Untersuchungen (Blutdruck, Abhören) und Laboruntersuchungen (Blut, Urin) intensiviert, ergänzt durch spezifische Screenings wie das Mammographie-Screening für Frauen und die Darmspiegelung für Männer und Frauen. 

Welche Tests sollte man mit 50 machen lassen?

Ab 50 Jahren sollten alle Frauen regelmäßig Mammografien durchführen lassen, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen . Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann Ihnen sagen, wie oft Sie die Untersuchung wiederholen sollten. Die Früherkennung von Brustkrebs kann Ihre Brust und Ihr Leben retten. Nur für Männer: Prostatakrebs-Screening.

Welche Untersuchungen sind mit 50 Jahren sinnvoll?

Gesundheit früh sichern Vorsorgeuntersuchungen – Welche Checkups machen Sinn?

  • Blutdruck, -zucker und -fettwerte: Beim Hausarzt messen. ...
  • Gebärmutterhalskrebs: Pap-Test. ...
  • Grüner Star: Augendruck kontrollieren. ...
  • Dickdarmkrebs: Darmspiegelung oder Blut-im-Stuhl-Test. ...
  • Umstrittene Brust- und Prostatakrebs-Vorsorge.

Wie oft Check-up ab 50 beim Hausarzt?

Für gesetzlich Versicherte ist der allgemeine Gesundheits-Check-up beim Hausarzt ab 35 Jahren alle drei Jahre vorgesehen, auch mit 50. Zusätzlich gibt es ab 50 weitere spezifische Vorsorgeuntersuchungen wie die Darmkrebsfrüherkennung (Stuhltest oder Spiegelung) und für Frauen ab 50 auch Brustkrebs-Screenings, die in anderen Intervallen stattfinden, aber der Check-up 35 bleibt alle drei Jahre bestehen. 

New health rules apply from the age of 50: What you should know!

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Was gehört alles zum Check-up beim Hausarzt?

Der Check-up beim Hausarzt (ab 35 Jahren, alle 3 Jahre) beinhaltet ein ausführliches Gespräch (Anamnese), eine Ganzkörper-Untersuchung (Blutdruck, Abhören von Herz/Lunge, Abtasten Bauch, Haut, Nerven, Bewegung), Messung von Größe/Gewicht sowie Laboruntersuchungen (Blut für Blutzucker/Cholesterin, Urin) und die Überprüfung des Impfstatus. Ziel ist die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenschäden.
 

Kann die Krankenkasse sehen, wie oft ich beim Arzt war?

Ja, Sie können von uns Übersichten über die von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und von weiteren Therapeutinnen und Therapeuten abgerechneten Leistungen anfordern.

Welche Krebsvorsorge ab 50?

Richtige Krebsvorsorge

  • Warum Früherkennung wichtig ist.
  • Hautkrebs: ab 35 alle zwei Jahre.
  • Brustkrebs: ab 30 einmal jährlich.
  • Gebärmutterhalskrebs: ab 20 einmal jährlich.
  • Darmkrebs: ab 50.
  • Prostatakrebs: ab 45 einmal jährlich.

Wird beim Check-up ein EKG gemacht?

Ein EKG ist nicht standardmäßig beim allgemeinen Check-up (z.B. dem Check-up 35) enthalten, wird aber oft als sinnvolle Zusatzleistung angeboten, besonders bei Hinweisen auf Herz-Kreislauf-Probleme wie Bluthochdruck, Risikofaktoren oder Symptomen wie Brustschmerzen oder Atemnot. Der Arzt entscheidet je nach individuellen Risiken (Alter, Lebensstil, Familiengeschichte) und Befunden (z.B. Blutdruck, Laborwerte) über die Notwendigkeit eines Ruhe-EKGs oder auch eines Belastungs-EKGs. 

Was gehört zum 3-jährigen Gesundheitscheck?

Ein 3-jähriger Gesundheits-Check (oft als „Check-up 35“ bezeichnet, aber auch früher relevant) umfasst eine umfassende Anamnese (Gespräch über Gesundheit und Risiken) und eine Ganzkörperuntersuchung (Blutdruck, Herz-Lunge abhören, Bauch abtasten, Haut, Sinnesorgane prüfen), sowie Laboruntersuchungen von Blut (Cholesterin, Blutzucker) und Urin, und eine Impfstatus-Überprüfung, um frühe Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen zu erkennen.
 

Welche Vorsorgeuntersuchungen sollten Männer ab 50 machen?

Für Männer ab 50 sind wichtige Vorsorgeuntersuchungen die Prostatakrebsvorsorge (jährlich ab 45), das Hautkrebs-Screening (alle 2 Jahre ab 35), der allgemeine Check-up 35 (alle 3 Jahre) und die Darmkrebsvorsorge (jährlicher Stuhltest oder Darmspiegelung alle 10 Jahre). Zusätzlich gibt es zahnärztliche Untersuchungen und spezielle Screenings (z.B. Hepatitis B/C). 

Welche Vorsorgeuntersuchungen sollte man mit 20 machen?

Ab 20 Jahren: eine jährliche gynäkologische Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane sowie die Gebärmutterhalskrebsvorsorge. Bis zum Alter von 25 Jahren: ein jährlicher Chlamydien-Test. Ab 30 Jahren: eine jährliche Brustuntersuchung (Tastuntersuchung) zur Früherkennung von Brustkrebs.

Was ist für Frauen ab 50 wichtig?

Bewegung und Sport senken bei Frauen und Männern gleichermaßen das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen. Außerdem vermindert regelmäßige Bewegung das Risiko, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes mellitus zu entwickeln.

Wie viel kostet ein Gesundheitscheck beim Hausarzt?

*Für den erweiterten Gesundheits-Check-up müssen Sie die Kosten in der Höhe von 96,46 € als gesetzlich Versicherte(r) selbst tragen. Die Kosten für diese „individuelle Gesundheitsleistung“ werden von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Vorsorge nicht erstattet.

Welche Blutwerte sollten regelmäßig kontrolliert werden?

Regelmäßig sollten das große Blutbild (Zellbestandteile wie Leukozyten, Erythrozyten, Thrombozyten), Blutzucker (HbA1c), Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride), Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte kontrolliert werden, um die allgemeine Gesundheit zu überwachen und Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes frühzeitig zu erkennen. Speziell bei Mangelerscheinungen oder spezifischen Beschwerden können auch Vitamin D, B12 und Folsäure sinnvoll sein.
 

Kann man am EKG sehen, ob das Herz gesund ist?

Ja, ein EKG (Elektrokardiogramm) kann viel über die Herzgesundheit verraten, indem es die elektrische Aktivität misst, Herzrhythmusstörungen, Anzeichen eines Herzinfarkts, Herzmuskelentzündungen oder Herzschwäche aufdeckt und einen normalen Rhythmus bei einem gesunden Herzen zeigt; allerdings ist ein unauffälliges EKG allein kein Beweis für absolute Gesundheit, da manche Probleme (z.B. bei einem akuten Infarkt) nicht immer sichtbar sind, weshalb oft weitere Untersuchungen wie Ultraschall nötig sind. 

Sollte man jedes Jahr ein EKG machen lassen?

Ab welchem ​​Alter sollte man ein routinemäßiges EKG durchführen lassen? Die American Heart Association empfiehlt, dass Personen über 20 Jahre sich jährlich einer Herzuntersuchung unterziehen.

Wird beim Check-up ein großes Blutbild gemacht?

Ja, beim Gesundheits-Check-up wird standardmäßig ein großes Blutbild (oft in Kombination mit weiteren Werten) durchgeführt und von den Krankenkassen übernommen, insbesondere ab 35 Jahren alle drei Jahre. Es liefert wichtige Informationen über Infektionen, Entzündungen und organische Funktionen, ergänzt das kleine Blutbild durch die Differenzierung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).
 

Was gehört zum Check-up ab 50?

Zum Check-up ab 50 gehören der allgemeine Gesundheits-Check-up alle drei Jahre (Blutdruck, Abdomen, Herz, Lunge, Haut, Psyche, Bewegungsapparat) sowie spezifische Krebsfrüherkennungen, insbesondere Darmkrebs (Darmspiegelung alle 10 Jahre oder Stuhltest jährlich) und für Frauen das Mammographie-Screening alle zwei Jahre. Männer sollten zudem jährlich die Prostata- und Genitaluntersuchung wahrnehmen, und ein Hautkrebs-Screening wird alle zwei Jahre empfohlen. Laboruntersuchungen (Blutbild, Cholesterin, Nierenwerte) und gegebenenfalls eine Knochendichtemessung sind ebenfalls wichtige Bausteine. 

Ab welchem ​​Alter ist eine Darmspiegelung nicht mehr notwendig?

Es gibt keine Altersgrenze nach oben für die Darmkrebsvorsorge. Die meisten medizinischen Organisationen in den Vereinigten Staaten sind sich jedoch einig, dass der Nutzen der Vorsorgeuntersuchung für die meisten Menschen ab dem 75. Lebensjahr abnimmt und es kaum Belege für eine Fortsetzung der Vorsorge nach dem 85. Lebensjahr gibt.

Wie oft sollte man ab 50 zum Frauenarzt gehen?

Ab 50 sollten Frauen mindestens einmal jährlich zum Frauenarzt für eine gynäkologische Routineuntersuchung und zusätzlich alle zwei Jahre am staatlichen Mammographie-Screening teilnehmen, wobei die regelmäßigen Kontrollen bei Beschwerden (z.B. Wechseljahrsbeschwerden) häufiger erfolgen sollten. Wichtig ist die Kombination aus jährlicher gynäkologischer Kontrolle, dem alle zwei Jahre angebotenen Mammographie-Screening und der allgemeinen Gesundheitsvorsorge, die auch Hautkrebs-Screening und ab 50 Darmkrebsvorsorge umfasst.
 

Kann ein Arzt sehen, dass ich bereits bei einem anderen war?

Nein, Ihr Arzt sieht nicht automatisch, dass Sie bei einem anderen Arzt waren, da die ärztliche Schweigepflicht gilt und Daten nicht einfach geteilt werden. Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) können Sie jedoch einwilligen, dass andere Ärzte Ihre Daten einsehen, was den Datenaustausch erleichtert, aber nie ohne Ihre Zustimmung geschieht. 

Welche Fragen darf die Krankenkasse nicht stellen?

Wonach die Krankenkasse nicht fragen darf! Kein Fragerecht

  • Selbsteinschätzung der eigenen Gesundheit.
  • Frage nach dem Geschlecht,
  • Frage nach der Gestaltung des Arbeitsplatzes,
  • Frage, wann der Rentenantrag gestellt wird,
  • Frage nach Problemen am Arbeitsplatz,
  • Frage nach Urlaubsplänen,

Was sehen Arzt beim Einlesen der Karte?

Automatisches Einlesen der Versichertendaten: Beim Einstecken in ein Lesegerät überträgt die Karte Daten wie Name, Geburtsdatum und Versicherungsstatus an die Arztpraxis.

Welchen jährlichen Bluttest sollte ich durchführen lassen?

Vollständiges Blutbild (CBC)

Der Test erkennt Probleme mit Infektionen oder Entzündungen, Gerinnungsstörungen, Anämie, Nährstoffmängel, Blutkrebs, Störungen des Immunsystems und mehr, sodass Ihr Arzt gegebenenfalls Folgeuntersuchungen anordnen oder eine Diagnose stellen kann.