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Welche Unternehmen brauchen eine Registrierkasse?

Gefragt von: Horst-Dieter Feldmann B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 14. September 2026
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In Deutschland gibt es noch keine generelle Registrierkassenpflicht, aber eine Pflicht zur ordnungsgemäßen Kassenführung; ab 2027 soll eine Pflicht für Unternehmen mit über 100.000 € Jahresumsatz eingeführt werden, während Österreich bereits eine Pflicht für Betriebe mit über 15.000 € Jahresumsatz (und 7.500 € Barumsatz) hat, was eine Einzelaufzeichnung von Bareinnahmen und -ausgaben vorschreibt. Generell sind fast alle Unternehmen, die mit Bargeld arbeiten, von dieser Pflicht betroffen oder müssen eine elektronische Kasse nutzen, die den Grundsätzen der GoBD entspricht und über eine Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügt.

Wer braucht eine Registrierkasse?

Heißt konkret: Seit dem 01. April 2021 benötigt jedes Unternehmen, das in Deutschland eine Registrierkasse oder ein Kassensystem verwendet, eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE). Hier ist es den Kassenbetreibern überlassen, ob die TSE in hardware- oder cloudbasierter Form vorliegt.

Welche Unternehmen sind von der Registrierkassenpflicht betroffen?

Seit 2016 gilt die Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht für Bareinnahmen. Betriebe sind zur Verwendung einer Registrierkasse verpflichtet, wenn ihre Jahresumsätze 15.000 € und ihre Barumsätze 7.500 € überschreiten. Ausnahmen sind für bestimmte Unternehmensarten und Umsätze möglich.

Welche Unternehmen benötigen eine Registrierkasse?

Betriebe mit einem Jahresumsatz ab 15.000 Euro und Barumsätzen von mehr als 7.500 Euro im Jahr müssen grundsätzlich alle Bareingänge und Barausgänge täglich einzeln mit einem elektronischen Aufzeichnungssystem (Registrierkasse) festhalten.

Welche Unternehmen sind von der Registrierkassenpflicht ausgenommen?

Es gelten folgende Ausnahmen:

Betriebe, die ihren Umsatz nicht überwiegend in Bargeld erwirtschaften. Aber Achtung! Auch Bankomatkarten und Kreditkartenumsätze sind Barumsätze. Betriebe, die überwiegend Barumsätze machen, aber einen Jahresumsatz von weniger als 15.000 Euro netto aufweisen.

Registrierkassenpflicht 2027: Was Unternehmer jetzt wissen müssen

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Wie viele Bareinnahmen ohne Registrierkasse?

Voraussetzung für verpflichtende Registrierkasse:

Es müssen beide oben angeführten Bedingungen erfüllt sein, damit Sie unter die Registrierkassenpflicht fallen: Umsatz größer als 15.000 Euro und davon Bareinnahmen von mehr als 7.500 Euro!

Benötige ich eine Registrierkasse für mein Geschäft?

Für kleine Unternehmen mit überschaubaren Anforderungen ist eine einfache Registrierkasse möglicherweise ausreichend . Sie deckt alle wesentlichen Funktionen ab – Kassieren, Berechnen der Summe und sichere Aufbewahrung von Bargeld. Beachten Sie jedoch, dass diese Kassen keine modernen Funktionen wie Echtzeit-Bestandsaktualisierungen oder erweiterte Zahlungsoptionen bieten.

Hat das Finanzamt Zugriff auf Registrierkassen?

Wer erledigt die Anmeldung der Kassensysteme? Grundsätzlich ist es dem Unternehmer/ Steuerpflichtigen seine eigene Pflicht die entsprechenden Registrierkassen dem Finanzamt zu melden. Alternativ kann der Steuerpflichtige allerdings auch eine Person für das Melden bevollmächtigen.

Was kostet eine Registrierkasse monatlich?

Für die Gastronomie sind vor allem Touchscreen Kassen (Kosten Registrierkasse: 500-1.500 Euro) oder Tablet Kassen (Kosten Registrierkasse: 20-50 Euro pro Monat) sehr gefragt.

Was kann ich anstelle einer Registrierkasse verwenden?

Unternehmen nutzen häufig Kassensysteme (POS – Point of Sale) , eine Kombination aus Hardware und Software, die die Möglichkeit bietet, Zahlungen in bar, per Kreditkarte, Debitkarte oder Geschenkkarte sowie per mobiler Zahlung zu akzeptieren – und darüber hinaus den Online-Shop und andere Geschäftsaktivitäten zu integrieren.

Was passiert, wenn man keine Registrierkasse hat?

Besteht Registrierkassenpflicht und nutzt das Unternehmen keine Registrierkasse oder verfügt die Registrierkasse über keine technische Sicherheitseinrichtung, ist dies als Finanzordnungswidrigkeit strafbar und wird mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro geahndet.

Ist die offene Ladenkasse 2025 noch erlaubt?

Grundsätzlich darf man Anfang 2025 nach wie vor eine offene Ladenkasse führen. Eine Pflicht ein Kassensystem zu führen gibt es in Deutschland nicht.

Wohin fließt das Geld in der Kasse?

Jegliche Abweichungen werden dokumentiert (um beispielsweise Diebstahl durch Mitarbeiter vorzubeugen). Anschließend wird das Geld in einen Einzahlungsbeutel gelegt und verschlossen. Dieser Beutel wird dann in einen Tresor gegeben, der regelmäßig geleert wird (in dem Restaurant, in dem ich gearbeitet habe, wöchentlich, in manchen Restaurants täglich). Die Einzahlungsbeutel werden dann zur Bank gebracht.

Welche Kassen müssen nicht gemeldet werden?

Elektronische Kassensysteme, die vor dem 1. Juli 2025 angeschafft wurden, müssen spätestens bis zum 31. Juli 2025 beim Finanzamt gemeldet werden. Ausnahme: Bei Außerbetriebnahme der Kasse vor dem 1. Juli 2025 entfällt die Meldepflicht.

Mit wie viel Geld sollte man in einer Kasse beginnen?

Der ideale Kassenbestand liegt zwischen 100 und 150 Dollar . Außerdem empfiehlt es sich, mindestens 20 Dollar auf einem Dollar-Schein und 20 Dollar auf einem Fünf-Dollar-Schein bereitzuhalten.

Wann wird die Registrierkassenpflicht eingeführt?

In Deutschland gilt die allgemeine Registrierkassenpflicht erst ab 2027 für Unternehmen mit über 100.000 € Jahresumsatz; darunter ist die Offene Ladenkasse erlaubt, aber elektronische Kassen (mit TSE-Modul seit 2023) und die Meldepflicht für neue Systeme (ab 1. Juli 2025 meldepflichtig innerhalb eines Monats) sind bereits aktuell relevant. Wer Bargeld annimmt, muss es korrekt erfassen, aber die genaue Grenze für die Pflicht liegt bei 100.000 € Gesamtjahresumsatz.
 

Wann ist eine Registrierkasse notwendig?

In Deutschland gilt die allgemeine Registrierkassenpflicht erst ab 2027 für Unternehmen mit über 100.000 € Jahresumsatz; darunter ist die Offene Ladenkasse erlaubt, aber elektronische Kassen (mit TSE-Modul seit 2023) und die Meldepflicht für neue Systeme (ab 1. Juli 2025 meldepflichtig innerhalb eines Monats) sind bereits aktuell relevant. Wer Bargeld annimmt, muss es korrekt erfassen, aber die genaue Grenze für die Pflicht liegt bei 100.000 € Gesamtjahresumsatz.
 

Was kostet eine Registrierkasse mit TSE?

Die Kosten für eine TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) variieren je nach Anbieter und Typ (Hardware oder Cloud) und umfassen einmalige Anschaffungskosten und/or laufende Gebühren; Hardware-TSEs kosten oft um die 200-350 € (5 Jahre), während Cloud-TSEs jährlich 100-150 € oder mehr kosten können, wobei es auch kostenlose Integrationen gibt, um die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) einzuhalten und Bußgelder zu vermeiden. 

Welche Alternativen gibt es zur Registrierkasse?

‍Die Lösung: ein digitales Kassensystem von LocaFox. Damit sichern Sie sich nicht nur volle Gesetzeskonformität (TSE, GoBD, KassenSichV), sondern auch effiziente Prozesse, einfache Bedienung und zuverlässigen Support aus Deutschland – perfekt für den modernen Einzelhandel.

Kann das Finanzamt meine Kontobewegungen sehen?

An Informationen über den Kontostand oder die Kontobewegungen gelangt das Finanzamt zunächst nicht. Um den Kontostand zu erfahren, muss der Fiskus sich in einem weiteren Schritt an das jeweilige Geldinstitut wenden.

Was ändert sich im Kassensystem 2025?

Seit dem 1. Januar 2025 tritt eine zentrale Änderung im Kassengesetz in Kraft: Die elektronische Meldepflicht für alle Kassensysteme. Unternehmen, die elektronische Kassensysteme einsetzen, sollten jetzt handeln. Besonders im Fokus steht die Übergangsfrist für Bestandskassen bis zum 31.07.2025.

Sind offene Ladenkassen noch erlaubt?

Ja, eine offene Ladenkasse ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, da es keine allgemeine Registrierkassenpflicht gibt, aber sie unterliegt strengen Regeln: Alle Bargeld-Transaktionen müssen täglich vollständig, zeitnah und nachvollziehbar im Kassenbuch erfasst werden, um die sogenannte „Kassensturzfähigkeit“ sicherzustellen, und das Finanzamt kann jederzeit unangekündigte Kassenprüfungen (Nachschauen) durchführen. 

Wann muss ich eine Registrierkasse anmelden?

Wer braucht eine Registrierkasse? Unternehmer, die betriebliche Einkünfte erzielen, müssen ab einem Nettojahresumsatz von 15.000 Euro je Betrieb, sofern die Barumsätze (inkl. Bankomatkartenzahlungen, Kreditkarten) 7.500 Euro netto je Betrieb im Jahr überschreiten, eine elektro- nische Registrierkasse verwenden.

Ist eine Registrierkasse eine elektronische Kasse?

Zu den elektronischen Kassensystemen gehören PC-Kassensysteme, elektronische Registrierkassen und andere computergestützte Systeme.

Wie lange schreibt man eine Registrierkasse ab?

Registrierkassen zählen zu den abnutzbaren betrieblichen Anlagegütern und unterliegen der steuerlichen Abschreibung. Laut AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums für allgemein verwendbare Anlagegüter (AV) beträgt die Nutzungsdauer für Registrierkassen 6 Jahre.