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Welche Tanne ist giftig?

Gefragt von: Gustav Grimm  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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Es gibt keine giftige Tanne (Gattung Abies), aber die Eibe (Taxus baccata), die oft fälschlicherweise für eine Tanne gehalten wird, ist hochgiftig (besonders Nadeln und Samen), nur das rote Fruchtfleisch (Arillus) ist ungiftig; auch Kiefern sind für Haustiere wie Katzen giftig. Echte Tannen-, Fichten-, Kiefern- und Lärchen-Triebe sind essbar, aber Eiben sollten unbedingt vermieden werden.

Ist die Nordmanntanne giftig?

Nein, die Nordmanntanne selbst gilt als ungiftig, insbesondere im Vergleich zu anderen Tannenarten, was sie bei Haustieren beliebt macht, aber Vorsicht ist geboten: Die spitzen Nadeln können bei Verzehr innere Verletzungen verursachen, und konventionell angebaute Bäume können mit Pestiziden behandelt sein, die schädlich sind, weshalb Bio-Bäume oder eine gute Sicherung empfohlen werden, um Nadeln und Chemikalien fernzuhalten. 

Welche Tanne ist nicht giftig?

Dabei eignet sich zum Beispiel die Nobilistanne sehr gut. Die Edel-Tanne ist oft zwar etwas teurer als eine handelsübliche Nordmanntanne oder Fichte, nadelt allerdings nicht. Das heißt, vor allem die Weihnachten mit Katze können mit einer Nobilistanne weitaus entspannter verlaufen.

Sind Tannen giftig für Menschen?

Das Pflücken in öffentlichen Grünanlagen und Wäldern ist nicht erlaubt oder nur mit Genehmigung gestattet. Zum Verzehr eignen sich nur die hellgrünen, weichen Triebspitzen von Tannen, Fichten, Kiefern oder Lärchen. Eiben sind giftig! Die Baumart sollte vor dem Sammeln zweifelsfrei bestimmt werden.

Wie giftig ist die Eibe für den Menschen?

Die Eibe ist extrem giftig; fast alle Teile (Nadeln, Rinde, Samen) enthalten das hochtoxische Alkaloid Taxin, das bei Verzehr zu schweren Herz-Kreislauf-Problemen, Atemlähmung und Tod führen kann, wobei bereits 50-100 Gramm Nadeln für einen Erwachsenen tödlich sein können, während nur das rote Fruchtfleisch (Arillus) ungiftig ist. Selbst der Schleifstaub von Eibenholz kann Reizungen verursachen, weshalb Vorsicht beim Schneiden geboten ist und bei Verdacht auf Vergiftung sofort ein Arzt oder Giftnotruf kontaktiert werden muss.
 

Bushcraft Wissen: Unterschied EIBE (giftig!) TANNE und FICHTE [Kurzversion]

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Wie schnell wirkt das Gift einer Eibe?

Das Gift der Eibe (Taxin) wirkt relativ schnell, Symptome können bereits nach 30 bis 60 Minuten auftreten, je nach Menge und Mageninhalt, und reichen von Übelkeit bis zu Herzrhythmusstörungen, mit tödlichen Folgen bei großen Mengen oft innerhalb weniger Stunden durch Herzstillstand oder Atemlähmung. Sofortige medizinische Hilfe ist bei Verdacht auf Vergiftung lebenswichtig, da die Wirkung schnell lebensbedrohlich werden kann, besonders bei Tieren.
 

Warum ist die Eibe Baum des Todes?

Die Eibe ist der einzige bei uns heimische Nadelbaum, bei dem fast alle Teile giftig sind. Nur das Fruchtfleisch des leuchtend roten Samenmantels der Eibe ist genießbar, während die Samen das giftige Taxin enthalten. Beim Menschen führt schon eine geringe Menge zu Atemlähmung und Herzversagen.

Sind Tannen für den Menschen giftig?

Die Bäume, die wir für Weihnachtsbäume und Dekorationen verwenden, darunter Kiefern, Fichten und Tannen, sind nicht giftig . Ihre steifen Nadeln stellen jedoch eine Erstickungsgefahr dar.

Welcher Tannenbaum ist giftig?

Es gibt keine giftige Tanne (Gattung Abies), aber die Eibe (Taxus baccata), die oft fälschlicherweise für eine Tanne gehalten wird, ist hochgiftig (besonders Nadeln und Samen), nur das rote Fruchtfleisch (Arillus) ist ungiftig; auch Kiefern sind für Haustiere wie Katzen giftig. Echte Tannen-, Fichten-, Kiefern- und Lärchen-Triebe sind essbar, aber Eiben sollten unbedingt vermieden werden.
 

Wie unterscheide ich Eibe und Fichte?

Eibe und Fichte unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Nadeln, Zapfen und den Wuchs: Eiben haben weiche, flache, glänzende Nadeln (oft mit heller Unterseite) und rote Früchte (Arillus) statt Zapfen, während Fichtennadeln steif, vierkantig, spitz und spiralig um den Zweig angeordnet sind und hängende Zapfen tragen. Fichtenrinde ist schuppig und harzig, die Nadeln duften stark, Eiben haben eine glatte Rinde und einen schwachen Geruch.
 

Warum dürfen Christbäume nicht mehr angespitzt werden?

Viele glauben, man müsste ihn unten anspitzen, aber das ist Unsinn. Der Baum nimmt nämlich nur zwischen Rinde und Stamm Wasser auf. Angespitzt kann er dagegen kein Wasser aufnehmen, weil ja dann unten zehn bis 15 Zentimeter bis zur Rinde fehlen.

Kann man die Nadeln der Nordmanntanne essen?

Ja, die Nadeln der Nordmanntanne sind essbar und können vielseitig in der Küche verwendet werden, beispielsweise als Gewürz für Salziges oder Süßes, für Tees, Gelees, oder um Öle und Essige zu aromatisieren, da sie Vitamin C und ätherische Öle enthalten und einen frischen Waldgeschmack beisteuern. Sammle am besten frische Nadeln, aber Achtung: Eiben sind giftig, und das Sammeln in Naturschutzgebieten ist reglementiert.
 

Sind manche Nadelbäume giftig?

Ja, Nadelbäume sind giftig . Nur die dünne Samenschale ist für den Menschen ungiftig. Die Samen selbst, die Zapfen, die Rinde, das Laub und das Holz aller Nadelbäume sind jedoch giftig und dürfen nicht verzehrt werden.

Sind Kiefernnadeln giftig?

Kiefernnadeln sind nicht generell giftig, sondern enthalten wertvolles Vitamin C und ätherische Öle, werden als Tee oder Gewürz genutzt, sind aber in großen Mengen oder für bestimmte Gruppen (Haustiere, Kleinkinder, Schwangere) problematisch und können Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Hauptgefahr besteht für Haustiere wie Hunde und Katzen, deren Nadeln im Fell oder Wasser gefährlich sind, und für Kinder und Schwangere, die nur nach ärztlicher Rücksprache und verdünnt damit hantieren sollten. 

Warum keine Nordmanntanne?

Da Christbäume in der Regel nach acht bis zehn Jahren gefällt werden, blühen und fruchten sie auf den europäischen Plantagen nicht. Damit bilden sie auch keine Samen; das Saatgut für die gut 25 Millionen Nordmanntannen in deutschen Wohnzimmern müssen die Züchter daher aus der alten Heimat im Kaukasus beziehen.

Kann man frische Tannennadeln essen?

Ja, frische Tannennadeln von Fichte, Tanne und Kiefer sind essbar und können vielseitig in der Küche genutzt werden (Tee, Gewürz, Sirup), aber nur wenn man die Baumart sicher bestimmen kann und es sich um unbehandelte Bäume handelt (keine Eibe, keine Pestizide), da die Eibe hochgiftig ist und konventionelle Weihnachtsbäume Rückstände enthalten können. Junge, hellgrüne Triebspitzen sind besonders mild und aromatisch.
 

Sind echte Weihnachtsbäume giftig für den Menschen?

Obwohl echte Weihnachtsbäume ein Naturprodukt sind, können sie dennoch Schadstoffe (wie Pestizide und Allergene) enthalten . Sie können die Belastung durch diese Schadstoffe auf verschiedene Weise reduzieren: Achten Sie beim Kauf eines Weihnachtsbaums auf biologischen Anbau, idealerweise aus der Region.

Ist Tanne giftig für Menschen?

Ansonsten sind die Nadeln nicht besonders giftig, so dass ein paar einzeln geschluckte Tannennadeln allenfalls leichte bis mittelschwere Reizungen des Magens verursachen – was aber Grund genug sein sollte, den Nachwuchs und auch die tierischen Mitbewohner sorgsam im Auge zu behalten, wenn sie sich in der Nähe des ...

Welcher Baum ist am giftigsten?

Baum des Todes

Der Manchinelbaum (Hippomane mancinella) leitet sich vom griechischen Wort „manzanilla“ ab, was „kleiner Apfel“ bedeutet und sich auf seine Frucht bezieht. Alle Teile des Baumes sind hochgiftig, weshalb er auch „Árbol de la muerte“ (Baum des Todes) genannt wird.

Sind Fichtennadeln giftig?

Kiefern, Fichten und Tannen sind allesamt Nadelbäume, die Zapfen produzieren. Die Nadeln können zwar Erstickungsgefahr bergen, sind aber ungiftig .

Welcher Baum sollte nicht in der Nähe eines Hauses gepflanzt werden?

Eukalyptus. Eukalyptusbäume gehören zu den schnellwachsenden Bäumen mit weitverzweigten Wurzeln, die viel Wasser verbrauchen. Daher sind sie schädlich für Ihr Fundament und alle umliegenden Betonkonstruktionen.

Sind alle Tannen essbar?

Diese Pflanzen können auch im Frühling oder Herbst gesammelt werden und sind eine gute Quelle für Nährstoffe. Buche, Birke, Kiefer und Tanne können alle roh oder gekocht gegessen werden.

Warum keine Eibe im Garten?

Rechtlicher Schutz von Eiben

In Deutschland ist das Fällen von Gehölzen, zu denen auch Eiben zählen, durch das Bundesnaturschutzgesetz eingeschränkt. Zwischen März und September dürfen Eibenhecken nicht stark zurückgeschnitten oder gefällt werden, um brütende Vögel und andere Tiere zu schützen.

Was sollte man tun, wenn man Eibe gegessen hat?

Falls jemand Eiben-Teile gegessen hat, handeln Sie sofort: Notruf 112 wählen! Person beruhigen und vom Gift fernhalten. Kein Erbrechen auslösen - das kann die Giftaufnahme verschlimmern.

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