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Welche Sturmschäden sind versichert?

Gefragt von: Manja Busch-Feldmann  |  Letzte Aktualisierung: 2. März 2026
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Sturmschäden sind je nach Versicherungsschutz gedeckt: Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden am Haus (Dach, Wände), die Hausratversicherung Schäden an Möbeln/Elektronik, die Kfz-Teilkaskoversicherung Schäden am Auto (ab Windstärke 8), und die Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die Sie Dritten zufügen. Wichtig ist die Mindest-Windstärke 8 (62 km/h) für die meisten Schäden, wobei Schäden durch umstürzende Bäume oft auch bei schwächerem Sturm (wenn der Baum krank war) abgedeckt sind.

Was fällt alles unter einen Sturmschaden?

Sturmschäden – das Wichtigste kurz erklärt

Immer häufiger fegen schwere Stürme über Deutschland und sorgen für abgedeckte Dächer, entwurzelte Bäume, überflutete Keller und Schäden an Autos und Hausrat. Je nach Schaden und Situation greifen bei Sturmschäden die Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung.

Welche Sturmschäden zahlt die Wohngebäudeversicherung?

Welche Sturmschäden zahlt die Gebäudeversicherung? Die Wohngebäudeversicherung ist für Schäden am Haus zuständig. Diese greift allerdings erst, wenn ein Sturm mindestens Windstärke 8 erreicht.

Welche Schäden sind in einer Sturmversicherung versichert?

Eine Sturmversicherung deckt Schäden durch Sturm (ab Windstärke 8), Hagel und oft auch Blitzschlag an Gebäuden (Wohngebäudeversicherung) und beweglichen Sachen wie Hausrat, Gartenmöbel, Carports und Markisen (Hausratversicherung) ab, einschließlich Folgeschäden durch eindringendes Wasser. Wichtig ist, dass verschiedene Versicherungen zuständig sind (Gebäude, Hausrat, Teilkasko fürs Auto) und dass Nebengebäude oder Gartenhäuser oft separat eingeschlossen werden müssen.
 

Bei welcher Windstärke zahlt die Versicherung?

Versicherungen zahlen in der Regel ab Windstärke 8 (ab 62 km/h) für Sturmschäden an Hausrat, Gebäude und Auto (Teilkasko), da dies die offizielle Grenze für einen „Sturm“ auf der Beaufort-Skala ist. Bei niedrigerer Windstärke kann der Schaden oft nur über eine Vollkaskoversicherung (Auto) oder bei nachgewiesenen lokalen Windspitzen über Windstärke 8 gedeckt sein, wobei Beweise (z.B. Wetteraufzeichnungen) wichtig sind.
 

Welche Versicherung bei Sturmschäden was bezahlt

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Welche Windstärke muss ich nachweisen, um einen Sturmschaden zu melden?

Für einen Sturmschaden-Nachweis müssen Sie in der Regel eine Windstärke von mindestens Windstärke 8 (ab 62 km/h) belegen, was oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) oder nahegelegene Wetterstationen mit aktuellen Winddaten (z.B. Ausdrucke) erfolgt; auch Schäden an Nachbargebäuden können helfen, aber der direkte Nachweis ist entscheidend, um Schäden über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung regulieren zu lassen. Dokumentieren Sie Schäden unbedingt mit Fotos und genauen Angaben zu Ort und Zeit und besprechen Sie Details mit Ihrem Versicherer.
 

Warum zahlt meine Versicherung einen Sturmschaden nicht?

Wenn die Versicherung bei Sturmschäden nicht zahlt, liegt es oft an zu geringer Windstärke (unter 8), mangelnder Wartung (z.B. lockere Dachziegel), grober Fahrlässigkeit (offene Fenster bei Sturmwarnung) oder fehlendem Schutz (z.B. nur Haftpflicht statt Kasko für Auto). Sie können gegen die Ablehnung vorgehen, indem Sie Beschwerde bei der Versicherung einreichen, den Ombudsmann einschalten oder sich anwaltlich beraten lassen, um Ihren Anspruch durchzusetzen.
 

Für welche Schäden zahlt die Versicherung nicht?

Grob fahrlässig und vorsätzlich herbeigeführte Schäden: Je nach Schwere der Fahrlässigkeit werden Leistungen gekürzt. Falsche oder nicht gemeldete Angaben, versäumter TÜV: Falsche Angaben zu Fahrern, Umbauten und auch versäumte Hauptuntersuchungen führen dazu, dass Versicherungen nicht zahlen.

Welche Windstärke für Sturmschäden?

Sturmschäden. Für Sturmschäden haften beispielsweise Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Allerdings: Stürmisch finden die Gesellschaften es erst ab Windstärke 8. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit ab 62 Stundenkilometern.

Wann zahlt die Elementarversicherung nicht?

Die Elementarversicherung zahlt nicht:

bei Bauarbeiten) bei Schäden durch Sturmflut. bei Elementarschäden an Gebäuden, die noch nicht bezugsfertig sind. bei Schäden durch Grundwasser, wenn das Wasser von unten in das Mauerwerk gedrückt wird.

Was deckt die Gebäudeversicherung nicht ab?

Schäden an einem im Bau befindlichen Haus sichert die Gebäudeversicherung nicht ab. Für die Bauphase gibt es die Rohbauversicherung und die Bauherren-Haftpflicht.

Wie schnell muss ich einen Sturmschaden meiner Versicherung melden?

Im Schadensfall sollte die Versicherung zeitnah informiert werden – am besten innerhalb einer Woche nach dem Sturm. Nur so ist der zeitliche Zusammenhang zwischen Unwetter und den Schäden am Haus oder Auto für die Versicherung klar ersichtlich.

Wann zahlt die Wohngebäudeversicherung nicht?

Die Wohngebäudeversicherung kann ihre Leistung verweigern, wenn es sich um nicht mitversicherte Güter oder um ein nicht versichertes Schadensereignis handelt. Bei Unterversicherung und grober Fahrlässigkeit können Versicherer ihre Leistung kürzen.

Welche Schäden am Haus übernimmt die Versicherung?

Bei Hagelschäden am Gebäude zahlt in der Regel die Wohngebäudeversicherung, die Schäden an Dach, Fassade, Fenstern und fest verbauten Teilen wie Solaranlagen abdeckt, einschließlich notwendiger Notfallreparaturen und Folgeschäden durch eindringendes Wasser; für beschädigte bewegliche Sachen im Haus (Möbel, Elektronik) kommt die Hausratversicherung auf, die oft auch durch eine Elementarschaden-Zusatzdeckung erweitert werden kann. 

Welche Schäden an meinem Hausrat werden durch Sturm übernommen?

Schäden, die an Ihrem Hausrat durch Sturm oder starken Hagel entstehen, werden von der Hausratversicherung übernommen; hier sind auch Folgeschäden inbegriffen. Des Weiteren werden Gartenmöbel, Markisen oder Sonnenschirme ersetzt, die sich zwar nicht im Haus befinden, aber trotzdem zum Hausrat gehören.

Wer zahlt, wenn ein Baum auf mein Haus stürzt?

Wenn ein Baum auf Ihr Haus fällt, zahlt in der Regel Ihre Wohngebäudeversicherung, wenn der Schaden durch Sturm (mind. Windstärke 8) verursacht wurde. Bei Schäden durch Fäulnis oder mangelnde Pflege zahlt die Versicherung oft nicht, hier haftet der Baumeigentümer, wenn er seine Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt hat. Bei Schäden am Hausrat springt die Hausratversicherung ein, bei Schäden am Nachbargrundstück zahlt oft die private Haftpflichtversicherung des Nachbarn (sofern Verschulden vorliegt) oder Ihre eigene, je nach Situation.
 

Wie wird ein Sturmschaden für die Versicherung definiert?

Eine Sturmversicherung deckt Schäden durch wetterbedingte Luftbewegungen ab, die in der Regel mindestens Windstärke 8 (62 km/h) erreichen und so Dächer abdecken, Fenster einschlagen oder Bäume umwerfen; sie ist meist in der Wohngebäude- und Hausratversicherung enthalten, oft zusammen mit Hagel und anderen Elementarschäden. Wichtig ist der direkte Zusammenhang zwischen Windstärke 8+ und dem Schaden, um eine Entschädigung zu erhalten.
 

Ab welcher Windstärke greift die Sturmversicherung?

Versicherungen zahlen in der Regel bei Sturmschäden ab Windstärke 8 der Beaufort-Skala, was einer Windgeschwindigkeit von mindestens 62 bis 74 km/h entspricht; dieser Wert gilt für Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, wobei der Nachweis der Windstärke oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) erfolgt, um Schäden zu regulieren. Für Autos zahlt die Teilkasko ab Windstärke 8, während bei geringerer Stärke nur die Vollkasko greift. 

Ist eine Windstärke von 70 km/h ein Sturm?

70 km/h Windstärke entspricht Beaufort 8 (Stürmischer Wind), da dies im Bereich von 62-74 km/h liegt und bedeutet, dass Äste von Bäumen brechen können, der Wind das Gehen erschwert und Windböen bis 88 km/h auftreten können, was zu erheblichen Behinderungen führt, wie z.B. bei der Autofahrt.
 

Wann kann die Versicherung einen Schäden ablehnen?

Wasserschäden, der Brandschaden und die Fahrlässigkeit

Fahrlässigkeit oder sogar grobe Fahrlässigkeit lauten dann die Argumente der Versicherung. Das Unternehmen kann unter diesen Voraussetzungen die Leistungen kürzen oder komplett verweigern (vgl. Grobe Fahrlässigkeit in der Gebäudeversicherung).

Wann muss die Versicherung nicht zahlen?

Liegt eine Unterversicherung vor – der Schaden ist also höher als die Versicherungssumme –, muss die Versicherung nicht zahlen. Unverzügliche Schadensmeldung: Versäumen Versicherungsnehmer es, den entstandenen Schaden unverzüglich zu melden, zahlen Versicherungen nicht.

Welche Versicherung zahlt welchen Schäden?

Das Wichtigste in Kürze: Die Teilkaskoversicherung deckt Risiken wie Diebstahl, Glasbruch, Sturm, Wildunfälle oder Zusammenstöße mit Tieren aller Art an Ihrem Kfz ab, während die Vollkasko zusätzlich selbst verschuldete Schäden und Vandalismus übernimmt.

Wann zahlt die Versicherung nicht?

in folgenden Fällen gegeben: Die Versicherung zahlt nicht wegen Zahlungsverzug des Versicherungsnehmers. Der entstandene Schaden ist nicht von den Leistungen der Versicherung abgedeckt. Die Versicherung zahlt nicht wegen Vorschaden, der bei Vertragsabschluss nicht angegeben wurde.

Wird man bei einem Sturmschaden hochgestuft?

In den meisten Fällen erfolgt keine Rückstufung durch einen Schadenfall bei Sturm. Denn an unmittelbaren Sturmschäden trägst Du keine Schuld und bleibst somit in Deiner Schadenfreiheitsklasse. Du kannst Deinen Schadenfreiheitsrabatt behalten und es kommt durch einen Sturmschaden am Auto zu keiner Hochstufung.

Ist ein Sturmschaden ein Elementarschaden?

Mit Elementarschäden sind die Schäden gemeint, die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden. Darunter fallen Schäden durch Hagel, Sturm (ab Windstärke 8), Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Schneedruck oder auch Vulkanausbrüche.