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Welche Stimmen gibt es in der Oper?

Gefragt von: Gundula Bühler  |  Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2026
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Opern-Stimmlagen werden nach Tonhöhe und Klangfarbe in Hauptfächer wie Sopran (hoch, weiblich), Mezzosopran (mittel, weiblich), Alt (tief, weiblich), Tenor (hoch, männlich), Bariton (mittel, männlich) und Bass (tief, männlich) unterteilt, wobei es innerhalb dieser Fächer viele Spezialisierungen wie dramatische oder lyrische Stimmen gibt, die zu den jeweiligen Rollen und Kompositionen passen.

Welche Arten von Stimmen gibt es?

Es gibt grundlegend sechs Hauptstimmlagen beim Menschen, unterteilt nach Geschlecht: bei Frauen Sopran (hoch), Mezzosopran (mittel) und Alt (tief); bei Männern Tenor (hoch), Bariton (mittel) und Bass (tief). Diese Kategorien können weiter in spezielle Stimmfächer unterteilt werden, die Klangfarbe, Volumen und spezielle Fähigkeiten berücksichtigen.
 

Welche Männerstimmen gibt es in der Oper?

Männerstimmen in der Oper umfassen klassische Stimmlagen wie Tenor (hohe, heldenhafte Stimme), Bariton (mittlere Lage, oft die häufigste), und Bass (tiefe Stimme), aber auch spezielle, hohe Stimmen wie den Countertenor, der mit Kopfstimme/Falsett singt, oder den historischen Kastraten-Part (heute meist von Countertenören übernommen), sowie Knabenstimmen (Knabensopran, Knabenalt) für spezielle Rollen, was eine große Vielfalt an Klangfarben und Charakteren ermöglicht.
 

Welche Stimme benutzen Opernsänger?

Dazu gehören Soubrette (leichter Sopran), Koloratursopran, lyrischer Sopran, Spintosopran und der dramatische Sopran . Berühmte Sopranistinnen: Zu den bekanntesten Opernsängerinnen zählen Maria Callas, Renée Fleming und Natalie Dessay.

Ist Tenor höher als Sopran?

Sopran ist die höchste Stimmlage. Meistens wird sie von Frauen gesungen. Eine entsprechend tiefere Frauenstimme ist Alt. Sie ist immer noch höher als Tenor, die zugleich die höchste männliche Stimmlage darstellt.

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Welche Stimmlage ist die seltenste?

Alt: Dies ist die tiefste weibliche Stimmlage, vom F3 unter dem mittleren C bis zum F5. Sie ist sehr selten, weswegen Rollen für Alt oftmals von Mezzos mit dunklem Timbre gesungen werden.

Wie klingt eine schöne Stimme?

Eine gute Stimme zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen schönen, offenen und runden Klang hat, dass sie nicht halsig oder heiser klingt, sondern dass sie schön strahlt. Und dieses Strahlen bekommt man nur, wenn man die Resonanzräume im Körper ausnutzt.

Können Opernsänger auch normal singen?

Ja, Opernsänger können auch „normal“ sprechen und singen, aber ihre spezialisierte Technik für die Oper (wie die tiefe Kehle, das angehobene Gaumensegel und das Vibrato) unterscheidet sich stark vom Sprechgesang oder Pop-Gesang, was das Anpassen an andere Stile Übung erfordert und manchmal sogar technisch herausfordernd sein kann, da die Opernstimme sehr muskulös ist. Viele können zwischen Genres wechseln, indem sie ihre Stimmkontrolle anpassen, aber es ist eine Fähigkeit, die trainiert werden muss, da die Anforderungen so unterschiedlich sind.
 

Wie singen Opernsänger?

Beim Operngesang kommt es auf die sogenannte Gähnweite an. Diese wird erzielt, indem das Gaumensegel angehoben und die Kehle tief gehalten wird. Dadurch werden die Stimmlippen nicht überstrapaziert und der Opernsänger kann dunkle, laute Töne erzeugen, die einen ganzen Saal mit Klang erfüllen.

Welche Stimmlage ist Bariton?

Eine Bariton-Stimmage ist die häufigste männliche Stimmlage, angesiedelt zwischen Tenor und Bass, gekennzeichnet durch einen vollen, warmen Klang im mittleren Bereich (oft von ca. G2 bis G4), der sowohl Tiefe als auch Höhe abdeckt, aber tiefer ist als ein Tenor und höher als ein Bass, vergleichbar mit einer kräftigen, resonant-natürlichen Sprechstimme.
 

Welche Oper ist am schwierigsten zu singen?

Die Partie der Norma gilt als eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Rollen für eine hohe Frauenstimme und fordert im Idealfall eine Darstellerin mit großen expressiven Fähigkeiten.

Welche ist die höchste männliche Stimmlage?

Die höchste männliche Stimmlage ist der Countertenor (auch Altus genannt), der mit seinem Stimmumfang (ähnlich dem weiblichen Alt) die höchsten männlichen Töne erreicht, oft in Rollen, die früher Kastraten sangen. Der Tenor ist die zweithöchste allgemeine Männerstimme und der „Standard“ für die hohe männliche Gesangsstimme in vielen Genres.
 

Was gibt es für Stimmen?

Es gibt grundlegend sechs Hauptstimmlagen beim Menschen, unterteilt nach Geschlecht: bei Frauen Sopran (hoch), Mezzosopran (mittel) und Alt (tief); bei Männern Tenor (hoch), Bariton (mittel) und Bass (tief). Diese Kategorien können weiter in spezielle Stimmfächer unterteilt werden, die Klangfarbe, Volumen und spezielle Fähigkeiten berücksichtigen.
 

Welche Männerstimme ist die tiefste?

Eine tiefe Männerstimme wird klassisch als Bass (die tiefste Lage) oder Bariton (mittlere Männerstimme) bezeichnet und entsteht durch dickere Stimmlippen, was tiefere Frequenzen erzeugt. Tiefe Stimmen gelten oft als attraktiv und dominant, können aber auch trainiert werden, indem man Entspannung in Kiefer, Nacken und Brust fördert, um einen vollen Klang zu erreichen. 

Woher weiß ich, ob Alt oder Sopran?

Bei den Frauen fühlt sich eine Alt-Sängerin ungefähr zwischen E3/F3 und E5/F5 wohl, eine Mezzo-Sopran zwischen G3 und G5 und eine klassische Sopran hat einen Umfang von C4 bis C6.

Wie viel verdient ein Opernsänger pro Auftritt?

Das Gehalt eines Opernsängers pro Auftritt variiert extrem stark: Berufseinsteiger in festen Ensembles verdienen oft wenig mehr als einen Durchschnittslohn (ca. 2.000€ monatlich), während etablierte Solisten 5.000 bis 10.000 € brutto pro Vorstellung erzielen können, und internationale Stars (wie Anna Netrebko) sogar Fünf- bis Sechsstellige Beträge. Die Spanne reicht von niedrig bis sehr hoch, abhängig von Erfahrung, Ruhm, der Größe des Hauses und ob es sich um eine Haupt- oder Nebenrollen handelt.
 

Warum müssen Opernsänger laut singen?

Da es sich bei Opern üblicherweise um Werke handelt, bei denen singende Darsteller von einem großen Orchester begleitet werden und die in einem großen Raum zur Aufführung kommen, müssen Opernsänger grundsätzlich über eine laute Stimme verfügen.

Wird in der Oper getanzt?

Oper und Ballett

In französischer Tradition war der Tanz seit dem Barock in die Oper integriert.

Was sind die Merkmale einer guten Stimme?

Die „gute" Stimme hört sich frei von Nebengeräuschen, Druck, Dauer- und Fehlüberspannun- gen an, klingt in jeder Höhe beliebig kräftig oder leise, weittragend; sie fließt resonanzreich, weich und anstrengungslos.

Wie finde ich heraus, welche Stimmlage ich habe?

Um deine Stimmlage zu bestimmen, teste deinen Stimmumfang mit Gesangsübungen (z.B. mit Vokal "U" auf- und absteigend), finde deine bequemsten Töne (tiefe und hohe Grenzen) und beachte, wo deine Stimme am besten klingt, am besten mit einem Klavier oder einer App zur Hilfe. Vergleiche deine Ergebnisse dann mit den typischen Bereichen für Sopran, Alt, Tenor oder Bass, um deine Lage einzuordnen.
 

Welcher Sänger hat die beste Stimme?

Es gibt keine objektive Antwort auf die Frage nach dem "besten" Sänger, da dies subjektiv ist; oft werden jedoch Freddie Mercury (Queen), Aretha Franklin (Queen of Soul) und Whitney Houston genannt, wegen ihrer außergewöhnlichen Stimmspanne, Technik und emotionalen Ausdruckskraft, während auch Stimmen wie die von Mike Patton (für Vocal Range) und klassische Sänger wie Fritz Wunderlich in Diskussionen auftauchen. Letztendlich hängt die beste Stimme vom persönlichen Geschmack und Genre ab. 

Welche Sängerin hat eine tiefe raue Stimme?

Seit 1973 ist Bonnie Tyler mit Robert Sullivan verheiratet. Nach einer Operation, die Knötchen auf Ihren Stimmlippen entfernte, hielt sich Bonnie Tyler nicht an den ärztlichen Rat und begann zu früh zu sprechen. So entstand ihre raue Stimme, die als ihr unverkennbares Markenzeichen gilt.

Wer singt 12 Oktaven?

Tim Storms – Tiefer singt keiner

Mathematisch betrachtet verfügt Storms damit über den breitesten Stimmbereich. 12 Oktaven Umfang – das hat sonst noch kein anderer geschafft. Einen guten Eindruck davon, wie tief Tim Storm kommt, gibt das Video etwa zum Ende hin.

Welche Töne singt Alt?

Der Stimmumfang beträgt etwa g–e'' (auch f–f''). Im Englischen, Französischen und Italienischen bezeichnet Contralto diese Stimmlage, wohingegen im Deutschen besonders tiefe Frauenstimmen auch als Kontra-Alt bezeichnet werden. Eine Sängerin dieser Stimmlage wird „Altistin“ oder einfach „Alt“ genannt.

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