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Welche Pelletheizung ist zu empfehlen 2022?

Gefragt von: Herr Prof. Claus-Dieter Kirchner MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2026
sternezahl: 4.1/5 (33 sternebewertungen)

Für 2022 und die Folgejahre werden oft Modelle wie der Viessmann Vitoligno 300-P, der Windhager Biowin Exklusiv, Eta PE 15, KWB Easy Fire und Hargassner Pelletsanlage HSV als empfehlenswert in Tests genannt, wobei Viessmann häufig als Testsieger hervorsticht, gefolgt von Windhager und Eta, die gute Effizienz und Verbrennung bieten; wichtig sind auch die Kombination mit einem Pufferspeicher und Solaranlagen sowie die Berücksichtigung staatlicher Förderungen.

Welcher Hersteller von Pelletheizungen ist der beste?

Testsieger bei Pelletheizungen sind oft Viessmann (Vitoligno 300-P) und Windhager (Biowin Exklusiv) für Kessel sowie ÖkoFEN und RIKA als führende Hersteller für Holzenergie, wobei der Testsieger je nach Testzeitpunkt und Fokus (Kessel, Ofen, Effizienz) variiert, aber Viessmann durchweg Top-Platzierungen erreicht. Aktuelle Vergleiche heben oft die Effizienz, niedrigen Schadstoffausstoß und innovative Technik hervor.
 

Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?

Ja, eine Pelletheizung ist oft sinnvoll, besonders in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf und Platz für die Lagerung, da sie durch günstige Betriebskosten, staatliche Förderung (BAFA/KfW) und eine gute CO₂-Bilanz gegenüber Öl und Gas punktet, auch wenn die Anschaffung teurer ist und sie Platz benötigt. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei Kombinationen mit Solarthermie die Effizienz steigern können, während Bedenken bezüglich Feinstaub durch Filter gemindert werden können.
 

Was kostet eine komplette Pelletheizung mit Einbau?

Was kostet Pelletheizung mit Einbau? Je nach Ausführung ist bei der Installation einer Pelletheizung in einem Einfamilienhaus mit Investitionskosten von 20.000 bis 35.000 EUR zu rechnen. Im Preis inbegriffen sind alle Komponenten, die Sie für den optimalen Betrieb brauchen: Pelletlager oder Gewebetank.

Was ist der Unterschied zwischen A1 und A2 Pellets?

Aschegehalt: A1-Holzpellets dürfen lediglich einen Aschegehalt von 0,7 Prozent aufweisen, während A2-Pellets über einen Aschegehalt von bis zu 1,0 Prozent verfügen können.

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Welche Qualitätsklasse von Pellets ist die beste?

Die hochwertigsten Pellets werden als Qualitätsklasse A1 verkauft. und hinterlassen bei der Verbrennung kaum Asche. Hergestellt aus erntefrischem Holz oder unbehandelten Holzresten, liegt der Aschegehalt bei höchstens 0,7 %.

Was bedeutet es, wenn Pellets ENplus A1 zertifiziert sind?

ENplus A1: Dies ist die höchste Qualitätsklasse. Für private Pelletheizungen und -öfen sollten Sie nur Pellets dieser Klasse verwenden. Sie stellt die strengsten Anforderungen an Heizwert, Aschegehalt und andere Parameter.

Soll man jetzt noch eine Pelletheizung einbauen?

Ja, Pelletheizungen sind weiterhin zeitgemäß und gefördert, da sie die 65%-EE-Vorgabe des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen und als erneuerbare Heiztechnologie gelten, besonders in Bestandsgebäuden, wo sie eine gute Alternative zu fossilen Brennstoffen sind. Es gibt kein Verbot, aber strenge Einbauvorschriften für neue Anlagen (z.B. Hybridbetrieb mit Solarthermie, Pufferspeicher, Feinstaubfilter), während moderne Geräte effizient und umweltfreundlicher sind. Die Anschaffung wird staatlich durch BAFA-Zuschüsse unterstützt, die Betriebskosten sind oft niedriger als bei Öl/Gas, aber Platzbedarf und Anschaffungspreis sind Nachteile, die berücksichtigt werden müssen.
 

Was kostet eine Pelletheizung von Hargassner?

Hargassner-Pelletheizungen sind etwas günstiger und bereits ab 9.000 Euro bis ca. 16.000 Euro zu haben. Der Pelletkessel Nano PK 15 kostet beispielsweise 12.350 Euro. Mit Einbau ohne Extras kommt man so auf mehr als 30.000 Euro.

Was ist billiger, Wärmepumpe oder Pelletheizung?

Billiger in der Anschaffung ist meist die Pelletheizung, aber die Wärmepumpe punktet oft bei niedrigeren Betriebskosten und Wartung, besonders in gut gedämmten Häusern und mit eigener PV-Anlage; die Amortisation kann bei Wärmepumpen durch hohe Förderung und Stromkostenersparnis schneller erfolgen, auch wenn Pelletheizungen bei hohem Wärmebedarf und unsanierten Altbauten Vorteile haben, da sie höhere Temperaturen liefern können. 

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Für einen Altbau eignen sich besonders Wärmepumpen (oft mit Dämmung), Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas) und Biomasseheizungen (Pellets) wegen der 65%-Regel, aber auch (grüne) Gas-Brennwertheizungen als Übergangslösung oder Brennstoffzellenheizungen, die gut mit dem Gasanschluss im Altbau funktionieren; die beste Wahl hängt stark vom Dämmzustand des Hauses ab.
 

Was sind die Nachteile einer Pelletsheizung?

Die Nachteile einer Pelletheizung

  • Platzaufwendige Lagerung.
  • Hohe Anschaffungskosten.
  • Lange Transportwege.
  • Lärm.
  • Wartung und Ascheentleerung.

Was ist besser, ein Pellet- oder ein Holzofen?

Ein Holzofen ist fast immer weniger effizient als ein Pelletofen , manchmal sogar um mehr als ein Viertel. Bei den Holzöfen von Trimline Fires sind die Unterschiede deutlich geringer, da alle Modelle einen Wirkungsgrad von 80 % aufweisen. Zudem kann der Holzofen einen Raum dank seiner direkten Strahlungswärme schnell und intensiv aufheizen.

Wer ist Marktführer bei Pelletheizungen?

Es gibt nicht den einzigen Marktführer, aber ÖkoFEN wird oft als Marktführer im Bereich Holzenergie und Pelletheizungen genannt, während Windhager und Viessmann ebenfalls zu den Top-Anbietern zählen, oft als Testsieger in verschiedenen Kategorien hervorgehen und beide starke Marktpositionen in Österreich/Deutschland haben; auch RIKA gilt als führend bei Pelletöfen, während Hersteller wie Hargassner, Fröling, KWB, Paradigma und Buderus wichtige Akteure sind. 

Wie viele Jahre hält eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 25 Jahren, kann aber bei guter Pflege, hochwertigen Pellets und optimaler Nutzung auch 20 bis 30 Jahre oder länger halten, ähnlich wie Öl- oder Gasheizungen. Entscheidend sind regelmäßige Wartung, die Qualität der Anlage und der Brennstoffe, da schlechte Pellets (hoher Ascheanteil) und Verschmutzung den Verschleiß beschleunigen.
 

Wer ist Marktführer bei Pelletöfen?

RIKA ist Marktführer bei Pelletöfen im deutschsprachigen Raum. Der Anspruch an Innovation, Qualität und Design spiegelt sich in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Öfen wieder. Mittlerweile sind es rund 240 Mitarbeiter, die permanent an der Verbesserung der Produkte und des Kundenservices arbeiten.

Ist Hargassner eine gute Marke?

Das renommierte Deutsche Institut für Produkt- und Marktbewertung (DIFMB) hat Hargassner mit dem begehrten Gütesiegel „Beliebte Marke 2024“ ausgezeichnet.

Welcher Pelletkessel ist der beste?

Sieger vom Test wurde der Pelletkessel Viessmann Vitilignio 300-P 6-8 kW, welcher die beste Effizienz bei geringem Schadstoffausstoß zeigte. Zweitplatzierter ist Windhager Biowin Exklusiv 150, welche fast identische Werte erreichte. Am schlechtesten fiel der Test des Jahresnutzungsgrad von Wagner Lignoplus 15 aus.

Hat eine Pelletheizung eine Zukunft?

Ja, grundsätzlich sind Pelletheizungen auch nach 2024 noch erlaubt, vor allem in Bestandsgebäuden und Gebäuden mit hohem Energiebedarf, aber auch in Neubauten in Kombination mit einer zweiten Wärmequelle (Hybridlösung).

Wann legt Schornsteinfeger die Heizung still?

Stellt der Bezirksschornsteinfeger bei der nächsten Kontrolle Deiner Heizung fest, dass Dein Standardkessel schon länger als 30 Jahre läuft, setzt er Dir eine Frist, ihn stillzulegen.

Wann amortisiert sich eine Pelletheizung?

Wann sich die anfänglichen Investitionskosten amortisieren, ist aufgrund schwankender Energiepreise nur schwer zu sagen. In der Regel reichen sieben bis 15 Jahre aus. Die Kosten für Holzpellets lagen in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich ca. 30 Prozent unter denen für Öl.

Welche Marke sind die besten Pellets?

Holzpellets Lieferanten. im Test

Die Stiftung Warentest hat 2009 zehn Marken-Holzpellets getestet. Alle waren gut. Drei Produkte lagen knapp vorn. Die besten heiztechnischen Eigenschaften im Test erzielten 1Heiz Holzpellets, Power-Pellets, Firestixx und Celsico.

Welche Pelletqualität ist die beste?

Die besten Pellets haben eine Dichte zwischen 8.000 und 8.500 µg . Geringer Feuchtigkeitsgehalt – Pellets mit niedrigem Feuchtigkeitsgehalt entzünden sich schneller. Die besten Pellets haben einen Feuchtigkeitsgehalt von 6,5 % und weniger.

Wie lang müssen Holzpellets maximal sein?

Die maximale Länge muss 45 mm sein. Pellets sind länger als 3,15 mm, wenn sie auf einem Rundlochsieb von 3,15 mm zurückbleiben. Es wird empfohlen, die Menge an Pellets, m-%, anzugeben, die kürzer sind als 10 mm.

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