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Welche Lüftungsanlage ist die beste?

Gefragt von: Gertrud Voigt  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
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Energetisch besser sind Abluft-Anlagen mit Wärmerückgewinnung, auch Abluftwärmepumpen genannt. Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung wird die Luft ebenfalls aus Küche, Bad und WC abgesaugt. Die Frischluft gelangt jedoch über ein Kanalsystem in die Wohnräume. Das ist deutlich bedarfsgerechter als über die Nachströmung.

Was ist besser, eine zentrale oder eine dezentrale Lüftungsanlage?

Besser ist nicht pauschal zu sagen, es hängt vom Gebäude ab: Zentrale Anlagen sind ideal für den Neubau (effizienter, leiser, besserer Schallschutz, höhere Wärmerückgewinnung). Dezentrale Anlagen sind die bessere Wahl bei der Sanierung von Altbauten, da sie einfach nachgerüstet werden können, nur eine Kernbohrung pro Gerät benötigen und individuell steuerbar sind. Beide führen zu gesunder Luft und verhindern Schimmel.
 

Wie viel Strom verbraucht eine Lüftungsanlage im Jahr?

Wie viel Strom verbraucht eine Lüftungsanlage im Jahr? Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbraucht in der Regel in einem 120 m² großen Haus um die 550 kWh pro Jahr. Das sind bei einem Kilowattpreis von 0,26 € (Stand: April 2024) rund 140 € im Jahr.

Was kostet eine Lüftungsanlage für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten für eine Lüftungsanlage im Einfamilienhaus variieren stark: Dezentrale Anlagen (Einzelgeräte pro Raum) kosten oft 4.000 bis 8.000 €, während zentrale Anlagen mit Wärmerückgewinnung (oft im Neubau) inklusive Kanalsystem und Einbau typischerweise 12.000 bis 25.000 € (oder mehr, je nach Komplexität) kosten können. Einfache Abluftsysteme sind günstiger, aber Anlagen mit Wärmerückgewinnung (WRG) sind effizienter. 

Wer ist der Marktführer in der dezentralen Lüftung?

Die inVENTer GmbH aus dem thüringischen Löberschütz zählt seit 1999 zu einem der Marktführer in dem Bereich der dezentralen Wohnraumlüftung. In ganz Europa sind die Lüfter der inVENTer GmbH tausendfach im Einsatz.

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Was sind die Nachteile einer dezentralen Lüftungsanlage?

Nachteile dezentraler Lüftungsanlagen sind potenzielle Lärmbelästigung (von außen und durch mehrere Geräte), begrenzte Effizienz der Wärmerückgewinnung (schlechter als zentral), der sichtbare Einbau an der Außenwand (mehrere Wanddurchbrüche nötig), höherer Wartungsaufwand pro Gerät und die Einschränkung der Möbelplatzierung durch Luftauslässe, wobei die Luftstromsteuerung schwieriger ist und die Anlagen optisch nicht immer ideal integrierbar sind.
 

In welche Räume kommt die dezentrale Lüftung?

Als Lüftungsanlage für einzelne Räume lassen sich dezentrale Lüftungssysteme in Zulufträumen, als auch in Ablufträumen einbauen. Mit Zulufträume sind in dem Fall Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer gemeint und unter Ablufträume werden meistens Räume wie Küche, Bad oder WC verstanden.

Wie viel kostet eine Lüftungsanlage für ein Einfamilienhaus?

Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kostet für ein Einfamilienhaus zwischen 12.000 und 20.000 € inklusive Einbau. Ohne Wärmerückgewinnung reduzieren sich die Kosten um etwa 5.000 bis 8.000 €.

Wie hoch sind die Kosten für den nachträglichen Einbau einer Lüftungsanlage?

Eine Lüftungsanlage nachrüsten bedeutet meist die Installation einer dezentralen Anlage mit Wärmerückgewinnung, da diese einfacher in Bestandsbauten einzubauen ist, erfordert eine Kernlochbohrung für das Gerät, Wanddurchführung, elektrische Anschlüsse und einen Stromanschluss, wobei Kosten je nach System und Hausgröße zwischen ca. 2.000 € und 8.000 € (oder mehr) liegen und staatliche Förderung über die KfW-Förderung möglich ist. Alternativ gibt es zentrale Anlagen mit Luftkanälen für das ganze Haus, die aufwendiger sind, aber oft besser für die Luftverteilung, so die Expertenmeinung von Heizsparer. 

Wie lange sollte eine dezentrale Lüftungsanlage laufen?

Um Feuchteschäden und einer Schimmelentwicklung nachhaltig vorzubeugen, müsste ein Raum ca. alle 2 bis 3 Stunden gelüftet werden – auch nachts (Mehr zum Thema: Richtig Lüften). Eine dezentrale Wohnraumlüftung übernimmt den nötigen Luftaustausch für Sie inklusive Wärmeerhalt und Schadstofffilterung.

Kann man eine Lüftungsanlage im Sommer ausschalten?

Schalten Sie Ihre Lüftung im Sommer nicht ab!

Viele denken, dass die Anlage warme Luft hineinbläst, das stimmt jedoch nicht. Lassen Sie die Lüftung laufen, um die Luftqualität zu verbessern.

Ist eine Wohnraumlüftung gesund?

Laut dem Unternehmen aus Arnreit hat eine Wohnraumlüftung gesundheitliche Vorteile, da sie nicht nur für frische, sondern auch für hygienische Luft sorgen soll. Entsprechende Zu- und Ablauffilter sollen die Staubbelastung reduzieren, spezielle Pollenfilter stellen außerdem für Allergiker eine große Hilfe dar.

Welche Art von Lüftungsanlage ist im Neubau sinnvoll?

Im Neubau ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung Standard, da dichte Gebäudehüllen einen kontrollierten Luftaustausch für gesundes Klima und Feuchteschutz erfordern, was ohne Anlage zu Schimmel führen kann. Sie sorgt für frische Luft, spart Heizkosten durch Wärmerückgewinnung und wird idealerweise schon in der Bauphase (Rohrleitungen im Boden/Decke) integriert, was die Installation erleichtert. Ein Lüftungskonzept ist gesetzlich vorgeschrieben, und es gibt staatliche Förderung durch die KfW.
 

Was kostet der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage?

Die Kosten für die Nachrüstung einer dezentralen Lüftungsanlage variieren je nach Umfang, liegen aber meist zwischen 2.000 € und 7.000 € für ein durchschnittliches Haus (3-4 Räume), inklusive Installation; reine Gerätepreise pro Gerät mit Wärmerückgewinnung starten ab ca. 300-600 €, während die Gesamtkosten mit Montage (Kernbohrung, Elektrik) und Zubehör auf 2.500 € bis 10.000 € pro Einheit ansteigen können. Es gibt auch Förderungen, aber meist nur für Systeme mit Wärmerückgewinnung (BAFA).
 

Welche dezentrale Lüftungsanlage ist die leiseste?

Der Air 70 ist das leiseste dezentrale Lüftungsgerät auf dem Markt. Die Lüftungsleistung ist enorm: bis 70 m3/h bei gleichzeitig ausgesprochen kleinem Durchmesser des in die Außenwand integrierten Kanals (Ø 250 mm). Der Air 70 genügt heute schon der zukünftigen europäischen Normvorgabe (EN 13141-8 2015).

Was ist teurer, Zentrale oder Dezentrale Lüftung?

Eine dezentrale Lüftung ist in Bestandsgebäuden meistens günstiger als eine zentrale Lüftung, für die ein Kanalsystem bis in jeden Raum verlegt werden muss. Im Neubau ist der Kostenunterschied nicht so groß.

Welcher Handwerker baut Lüftungsanlagen ein?

Der Einbau einer Lüftungsanlage erfordert Fachleute mit spezifischem Know-how und Erfahrung in der Lüftungstechnik. In der Regel sind dies zertifizierte Lüftungsbauer und -installateure, die über das nötige Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um eine Lüftungsanlage fachgerecht zu planen, zu installieren und zu warten.

Warum braucht eine Toilette eine Entlüftung?

Betätigen der Toilettenspülung oder das Ablassen der Badewanne, entsteht im Abwasserrohr eine Sogwirkung und damit ein Luftunterdruck. Für ein vernünftiges Ablaufen des Schmutzwassers muss der Unterdruck abgebaut werden, dass geschieht durch nachströmende Luft aus der Dachentlüftung.

Wie hoch sind die Wartungskosten für eine zentrale Lüftungsanlage?

Wartung von Lüftungsanlagen: Kosten

Im Durchschnitt muss jedoch mit Kosten von rund 300 bis 800 Euro jährlich gerechnet werden.

In welchen Räumen kommt die dezentrale Lüftung?

Eine dezentrale Wohnraumlüftung eignet sich besonders zur Nachrüstung für Einzelräume und Etagenwohnungen. Auch mit diesen kompakten Lüftungsgeräten genießen Sie die Vorteile einer Wohnraumlüftung: optimale Be- und Entlüftung, Wärme- und Feuchterückgewinnung sowie maximale Energieeffizienz.

Wann braucht man wirklich eine Lüftungsanlage?

Falls Fensterlüften allein den Mindestluftwechsel nicht sichert, kann eine Lüftungsanlage empfohlen werden. Das gilt für Neubauten ebenso wie für größere Sanierungen, insbesondere wenn: die natürliche Luftwechselrate unter 0,5 pro Stunde fällt, eine vollständige Fenstererneuerung durchgeführt wurde oder.

Wie lange hält eine Lüftungsanlage?

Eine Lüftungsanlage hält im Durchschnitt 15 bis 25 Jahre, kann aber je nach Qualität, Nutzung und vor allem Wartung variieren; gute Pflege mit regelmässigem Filterwechsel (jährlich) und professioneller Reinigung (alle 5–10 Jahre) verlängert die Lebensdauer deutlich, während vernachlässigte Anlagen frühzeitig ausfallen können. Einzelne Komponenten wie Motoren können kürzer halten und müssen eventuell früher ersetzt werden. 

Kann man eine dezentrale Lüftungsanlage selbst einbauen?

Dieses so genannte dezentral gesteuerte Lüftungssystem können Sie problemlos selbst einbauen. Idealerweise platziert man die Abluftkanäle dort, wo die wärmste und feuchteste Luft entsteht: in Küche und Bad, aber auch in innenliegenden Hauswirtschaftsräumen.

Wie viele dezentrale Lüfter pro Raum?

Lüftungsanlagen schaffen hiergegen Abhilfe. Die empfohlene Anzahl dezentraler Lüftungsgeräte richtet sich nach zwei Faktoren: Anzahl der Wohnräume und deren jeweilige Raumfläche. Der Experte schlägt grob vor, dass auf je 20 bis 30 Quadratmeter Wohnfläche ein Automat für die Wohnungslüftung fällt.

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