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Welche Gymnastik bei Fibromyalgie?

Gefragt von: Ella Adler  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Bei Fibromyalgie eignen sich sanfte Gymnastikarten wie Wassergymnastik, Yoga, Pilates, Tai-Chi, Qigong sowie gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen (z.B. von der Rheuma-Liga), um Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit zu fördern und das Nervensystem zu beruhigen, idealerweise unter Anleitung und in Kombination mit Entspannungstechniken. Wichtig ist eine langsame Steigerung und Achtsamkeit, um Überlastung zu vermeiden.

Welcher Sport ist gut bei Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie sind sanfte, gelenkschonende Ausdauersportarten wie Schwimmen, Wassergymnastik, Walking, Radfahren und Tanzen ideal, ebenso wie Meditative Bewegungsformen wie Yoga, Qigong oder Tai-Chi, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und Stress abzubauen. Wichtig ist, langsam zu starten, die Intensität schrittweise zu steigern und etwas zu wählen, das Freude bereitet. 

Welche Übungen kann ich bei Fibromyalgie machen?

Pilates ist eine Trainingsform, die sich auf kontrollierte Atmung und sanfte Bewegungen konzentriert . Die Atmung hilft, Schmerzen und Stress abzubauen, während die Bewegungen die Beweglichkeit verbessern und zu Entspannung beitragen. Pilates kann eine hervorragende Methode sein, um die Symptome von Fibromyalgie zu lindern und sogar zu besserem Schlaf und allgemeinem Wohlbefinden beizutragen.

Was darf man bei Fibromyalgie nicht machen?

Zu meiden sind Fertigprodukte, Produkte mit Zucker und mit Weizen. Auch Milch und Milchprodukte werden eingeschränkt. Auf die Dauer empfehlenswert ist eine flexitarische Ernährungsweise bei Fibromyalgie. Damit ist eine weitgehend vegetarische Kost gemeint, bei der nur selten und nur ausgewähltes Fleisch verzehrt wird.

Ist Radfahren bei Fibromyalgie empfehlenswert?

Besonders gelenkschonende Ausdauerformen wie Schwimmen, Walking oder leichtes Radfahren sind bei Fibromyalgie empfehlenswert. Auch Yoga, Qigong oder Tai-Chi können Körper und Geist stärken und dabei helfen, sich wieder mehr mit sich selbst zu verbinden.

Fibromyalgie - was wäre wenn du sie mit 3 Maßnahmen in den Griff kriegst?

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Was ist die neueste Behandlung für Fibromyalgie?

Neue Medikamente

Eine der wenigen wirklichen Neuerungen ist die Behandlung mit Pregabalin (Lyrica®). Bei diesem Medikament handelt es sich um ein Mittel gegen Epilepsie. Antiepileptika, zum Beispiel Carbamazepin, werden schon lange in der Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt.

Was kann Fibromyalgie verschlimmern?

Ein Fibromyalgie-Schub kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst oder verschlimmert werden, zum Beispiel Stress, negative Gedanken und Gefühle im Zusammenhang mit den Beschwerden, depressive Störungen oder Inaktivität und übertriebene Schonung.

Warum keinen Kaffee bei Fibromyalgie?

Kaffee wird bei Fibromyalgie oft gemieden, weil Koffein die Schlafqualität verschlechtern und die Schmerzsymptome verstärken kann, sowie weil es oft mit Reizdarmbeschwerden und Muskelschmerzen bei Betroffenen in Verbindung gebracht wird; es kann aber auch individuelle Reaktionen auslösen und die Nerven reizen, obwohl manche Studien auf eine mögliche verstärkende Wirkung auf Opioide hinweisen. Es geht hauptsächlich um die individuelle Reaktion und die Vermeidung von Reizstoffen. 

Was ist der Auslöser für Fibromyalgie?

Die genauen Ursachen von Fibromyalgie sind unbekannt, aber es wird eine Kombination aus gestörter Schmerzverarbeitung im Gehirn, genetischer Veranlagung und verschiedenen Auslösern wie starkem Stress, psychischen Traumata, Infektionen, Schlafstörungen und Bewegungsmangel angenommen, die eine Schmerzüberempfindlichkeit hervorrufen. Fibromyalgie entwickelt sich oft durch eine Wechselwirkung biologischer und psychischer Faktoren, die zu einem Teufelskreis aus chronischen Schmerzen führen.
 

Kann Fibromyalgie auch wieder weggehen?

Nein, Fibromyalgie ist in der Regel eine chronische Erkrankung und nicht heilbar, aber die Symptome können oft deutlich gelindert werden, sodass die Lebensqualität steigt und die Beschwerden zeitweise fast verschwinden können, besonders durch eine multimodale Therapie (Bewegung, Psychotherapie, Stressreduktion, ggf. Medikamente) und Lebensstiländerungen. Manchmal lassen die Symptome mit der Zeit von selbst nach, insbesondere bei älteren Menschen oder wenn Stressfaktoren reduziert werden.
 

Welche Entspannung bei Fibromyalgie?

Achtsamkeit und Entspannung

Bei einer Fibromyalgie zu empfehlen sind Achtsamkeitsübungen, Entspannungsverfahren, autogenes Training, Meditation und Selbsthypnose sowie Bewegungsmeditation in Form von Yoga, Pilates, Tai-Chi und Qi-Gong.

Welche Krankengymnastik bei Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie tut Bewegung dem Körper gut. Leichte Gymnastik sowie Kräftigungs- und Dehnungsübungen för- dern die Fitness, verbessern die Koordination der Muskula- tur und sensibilisieren die Körperwahrnehmung. Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für die Übungen.

Ist Wärme bei Fibromyalgie gut?

Ja, Wärme hilft bei Fibromyalgie sehr gut, da sie die Muskulatur entspannt und Schmerzen lindert, oft durch Vollbäder, Wärmflaschen oder Infrarotkabinen, obwohl manche Menschen auch Kälte als wohltuend empfinden; wichtig ist, vorsichtig auszuprobieren, was persönlich am besten wirkt. 

Was kann ich selber bei Fibromyalgie tun?

Bewegung im Alltag kann die Beschwerden bei Fibromyalgie deutlich verringern und das Wohlbefinden steigern. Leichter Sport hilft oft, sich besser zu fühlen und Ängste zu reduzieren – zum Beispiel Fahrradfahren, Schwimmen oder ein flotter Spaziergang.

Wo sind die Triggerpunkte bei Fibromyalgie?

Die Triggerpunkte bei Fibromyalgie, auch Tender Points genannt, sind spezifische, druckempfindliche Punkte am Übergang von Muskeln zu Sehnen, die typischerweise an Nacken, Schultern, Brust, Ellbogen, Hüften, Gesäß und Knien symmetrisch auf beiden Körperseiten auftreten und bei Druck starke Schmerzen auslösen. Sie können überall am Körper verteilt sein und sind ein wichtiges Diagnosekriterium, wobei die moderne Diagnose auch großflächigere Schmerzregionen und weitere Symptome wie Müdigkeit und Schlafstörungen berücksichtigt.
 

Wie kündigt sich ein Fibromyalgie-Schub an?

Ein Fibromyalgie-Schub kündigt sich oft schleichend mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl an, gefolgt von verstärkten, diffusen Schmerzen in Muskeln und Gelenken, oft begleitet von starker Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen ("Fibro-Fog") und erhöhter Reizempfindlichkeit (Licht, Lärm, Berührung). Typische Vorboten sind auch Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme und ein Gefühl der Zerschlagenheit. Auslöser können Stress (positiv oder negativ), Infektionen, Wetterwechsel oder Überlastung sein.
 

Was verschlimmert Ihre Fibromyalgie?

Bestimmte Ereignisse oder Veränderungen in Ihrem Leben können einen Fibromyalgie-Schub auslösen. Jeder Mensch ist anders, und was bei manchen Menschen Symptome hervorruft, muss bei Ihnen nicht unbedingt der Fall sein. Generell kann alles, was Ihren Stress erhöht, einen Schub auslösen, darunter: Emotionaler Stress durch Beruf, finanzielle Situation oder soziales Leben .

Welches Vitamin fehlt bei Fibromyalgie?

Bei Patienten mit Fibromyalgie wurde beispielsweise erhöhte Serumglutamat- und Aspartatspiegel festgestellt [8]. Auch niedrige Werte von Nährstoffen wie Vitamin D, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Magnesium, Zink, Ferritin, Selen und Folsäure werden häufig festgestellt [9,10].

Welche Organe sind bei Fibromyalgie betroffen?

Die Krankheit – was ist Fibromyalgie? Das Fibromyalgiesyndrom ist eine häufig auftretende chronische Schmerzerkrankung. Die Krankheit verursacht Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen, meist in der Nähe von Gelenken und in Muskeln. Fast immer ist auch die Wirbelsäule betroffen.

Was sollte ich zum Frühstück essen, wenn ich Fibromyalgie habe?

Essen Sie zum Frühstück Eiweiß mit Gemüse oder Obst . Vermeiden Sie verarbeitetes Weißmehl, zuckerhaltige Lebensmittel, Maissirup mit hohem Fruktosegehalt, verarbeitete Öle und Geschmacksverstärker. Nehmen Sie hochwertiges Fischöl ein oder essen Sie täglich Fisch, um Entzündungen zu reduzieren.

Was frühstücken bei Fibromyalgie?

Für ein Fibromyalgie-Frühstück eignen sich ballaststoffreiche Vollkornprodukte, Omega-3-reiche Samen, Nüsse und gesunde Öle sowie fermentierte Milchprodukte wie Joghurt oder Quark, kombiniert mit Beeren und Obst; ideal sind z.B. Haferflocken-Porridge mit Chiasamen und Leinsamen, dazu Walnüsse, Mandelmus und Beeren oder Vollkornbrot mit Quark und Leinöl. Vermeiden Sie stark zuckerhaltige Produkte, gesalzene Nüsse und zu viel Kaffee, um die Entzündungsreaktion und Symptome zu mindern.
 

Ist Vitamin D bei Fibromyalgie wichtig?

Ein Vitamin-D-Mangel ist bei Fibromyalgie-Patienten häufig und kann Schmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen verstärken, da Vitamin D wichtig für die Schmerzverarbeitung, Neurotransmitter-Regulation und Entzündungshemmung ist. Eine Supplementierung kann helfen, die Symptome zu lindern, aber die richtige Dosierung hängt vom Blutspiegel ab (oft 1.000–2.000 IE/Tag), muss aber mit einem Arzt abgesprochen werden, da hohe Dosen nur unter Aufsicht eingenommen werden dürfen. 

Welche Menschen bekommen Fibromyalgie?

DIE ERKRANKUNG

Da bei dieser Krankheit unterschiedliche Beschwerden zusammentreffen, spricht man von einem Syndrom. Etwa 2 von 100 Menschen sind vom FMS betroffen, Frauen häufiger als Männer. Die Beschwerden treten meist im Alter von 40 bis 60 Jahren auf, seltener bei Kindern, Jugendlichen oder Senioren.

Ist Fibromyalgie im Sommer schlimmer?

Was die Fibromyalgie beeinflusst

So sind Fibromyalgie-Betroffene oft sehr wetterfühlig, die Schmerzen nehmen im Herbst und Winter bei feucht- kalter Witterung deutlich zu, während in den Sommer- monaten weniger Beschwerden bestehen.

Ist Gymnastik gut für Fibromyalgie?

Diese Sportarten sind sinnvoll: (Wasser-)Gymnastik: Sie lockert die Muskeln auf. Schwimmen: Bei Fibromyalgie sehr wirkungsvoll. Zudem verbessert Schwimmen die Ausdauer.

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