Welche gesetzliche Krankenkasse ist die beste für Selbständige?
Gefragt von: Max Döring-Freitag | Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2026sternezahl: 4.5/5 (28 sternebewertungen)
Die "beste" gesetzliche Krankenkasse für Selbstständige gibt es nicht pauschal, da die Wahl von individuellen Bedürfnissen abhängt, aber Top-Kandidaten in Tests sind oft die Techniker Krankenkasse (TK), BKK firmus, HEK, Bergische, hkk und Securvita, die durch exzellente Zusatzleistungen, günstige Beiträge (insbesondere BKK firmus) und hervorragenden Service punkten. Achten Sie auf Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, Bonusprogramme, Wahltarife und regionale/bundesweite Verfügbarkeit, um die passende Kasse zu finden, die zu Ihrem Budget und Ihren Gesundheitsleistungen passt.
Welche Krankenkasse ist für Selbstständige zuständig?
Selbstständige müssen sich krankenversichern, entweder freiwillig gesetzlich (GKV) oder privat (PKV) – die Wahl hängt oft vom Einkommen ab. Beiträge in der GKV richten sich nach dem Gesamteinkommen (Gewinn) und müssen komplett selbst gezahlt werden, mit der Option, Krankengeld hinzuzuwählen (ab 43. Tag). Die PKV kann bei höherem Einkommen günstiger sein, bietet aber andere Leistungen, wie individuell wählbares Krankentagegeld, ist aber für Geringverdiener oft teuer. Wichtig ist eine gute Beratung, insbesondere bezüglich des Krankengeldes und der BU-Versicherung, wie Check24 und Krankenkassen.de hervorheben.
Wie hoch ist der AOK-Beitrag für Selbständige?
Der AOK-Beitrag für Selbstständige hängt vom Einkommen ab und liegt 2026 bei ca. 14,6 % (allgemein) oder 14,0 % (ohne Krankengeldanspruch) plus einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag (z.B. 1,5 % für viele AOKs 2024, aber regional unterschiedlich für 2026). Bei geringem Einkommen gibt es Mindestbeiträge (ca. 185 €), bei hohem Einkommen gilt die Beitragsbemessungsgrenze (2026: 5.812,50 €/Monat), was zu einem Höchstbeitrag von ca. 1.170 € bis 1.210 € führen kann.
Wie viel kostet die gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige?
Selbstständige zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mindestens etwa 227 bis 250 € monatlich (Stand 2024/2025) – je nach gewähltem Tarif (mit/ohne Krankengeld) und individuellen Zusatzbeiträgen der Kasse, zuzüglich Pflegeversicherung, was bei niedrigen Einkommen den Mindestbeitrag darstellt, während höhere Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze (ca. 5.812,50 €/Monat) zahlen, was zu Beiträgen von bis zu rund 1.000 € führen kann. Die Kosten hängen stark vom Einkommen und der Entscheidung für den Anspruch auf Krankengeld ab, wobei der Satz inklusive Zusatzbeiträgen um die 17-19 % des Einkommens beträgt.
Wie hoch ist der GKV-Höchstbeitrag für Selbstständige im Jahr 2025?
Der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Selbstständige beträgt 2025 bei der Beitragsbemessungsgrenze von 66.150 € jährlich (5.512,50 € monatlich) und hängt vom gewählten Satz ab: Mit Krankengeldanspruch liegt er bei etwa 1.174 € monatlich (inkl. Pflegeversicherung, ohne Kinder), ohne Anspruch bei etwa 1.080 €/Monat, da der allgemeine Satz (14,6 %) plus Zusatzbeitrag (ca. 2,5 %) plus Pflegeversicherung (3,6 % oder 4,2 %) zugrunde gelegt wird. Für Kinderlose kommt ein Aufschlag hinzu, der Gesamtbeitrag (inkl. Pflege) liegt dann bei ca. 1.174 €/Monat, da der Krankengeldanspruch einen ermäßigten Satz ermöglicht.
Health insurance for selfemployed explained: statutory & private health insurance, thresholds, etc.
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Wie hoch ist der Mindestbeitrag für Selbstständige bei der Techniker Krankenkasse?
Wenn Sie keine eigenen Einkünfte haben
Leben Sie ausschließlich von Ersparnissen und haben keine eigenen Einkünfte, zahlen Sie den gesetzlichen Mindestbeitrag von 220,03 Euro ( 2026 ). Unser Zusatzbeitrag ist darin bereits enthalten.
Welche Krankenkasse ist die beste für freiwillig gesetzlich versicherte?
Die "beste" Krankenkasse für Freiwillig Versicherte hängt von individuellen Prioritäten ab, aber Techniker Krankenkasse (TK), HEK, hkk und BKK firmus werden oft für ihre guten Leistungen, niedrigen Zusatzbeiträge und hohe Kundenzufriedenheit genannt, wobei die TK häufig Tests anführt, während die BKK firmus und hkk oft zu den günstigsten zählen. Wichtig sind Vergleiche basierend auf Zusatzleistungen, Service und dem individuellen Beitragssatz, der sich nach Ihren Einnahmen richtet.
Wird der Krankenkassenbeitrag vom Umsatz oder Gewinn berechnet?
Wie berechnet die gesetzliche Krankenversicherung das Einkommen? Grundlage für die Beitragsberechnung der gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht etwa der Umsatz, sondern der zu versteuernde Gewinn.
Kann ich mich als Selbstständige bei der AOK versichern?
Mitgliedschaft bei der AOK für Selbstständige
Selbstständige, Freiberufler und Freiberuflerinnen können sich bei der AOK freiwillig versichern. Voraussetzung ist, dass Sie zuletzt in einer gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert oder pflichtversichert waren, zum Beispiel durch eine Beschäftigung.
Kann ich in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben, wenn ich mich selbständig mache?
Für Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler ist das Angebot an Krankenversicherungen besonders vielfältig. Selbstständige können sich sowohl privat krankenversichern, oder aber freiwillig gesetzlich versichert bleiben.
Wie kann ich als Selbstständiger Krankenkassenbeiträge sparen?
Um als Selbstständiger Krankenkassenbeiträge zu sparen, können Sie bei Einkommensrückgang eine Beitragsminderung beantragen (unter Nachweis niedrigerer Gewinne), die Beiträge steuerlich absetzen, in der GKV den ermäßigten Beitragssatz wählen (wenn auf Krankengeld verzichtet wird) oder bei hohem Einkommen prüfen, ob eine private Krankenversicherung (PKV) günstiger ist, da diese nicht nach Einkommen, sondern nach Alter/Gesundheit berechnet wird.
Wie hoch sind die Krankenkassenbeiträge für Selbstständige?
Für Selbstständige gibt es verschiedene Online-Rechner von Krankenkassen (wie BARMER, TK, DAK, Audi BKK), um die Beiträge zu ermitteln, die sich nach Einkommen, Zusatzbeiträgen und dem Wunsch nach Krankengeldanspruch richten; als Faustregel gelten ca. 16-18 % des Einkommens (inkl. Pflegeversicherung), mit Mindest- und Höchstgrenzen, wobei die genaue Höhe von individuellen Faktoren und der gewählten Kasse abhängt.
Welche Krankenkasse macht die wenigsten Probleme?
Nur sechs der 20 getesteten Kassen erhielten in puncto Service und Beratung das Qualitätsurteil "gut", die übrigen waren "befriedigend". Testsieger wurde die Techniker Krankenkasse, ebenfalls "gut" schnitten AOK Niedersachsen, KKH, Knappschaft, AOK Rheinland/Hamburg und BKK Mobil Oil ab.
Was ist besser, TK oder AOK?
Im aktuellen Krankenkassentest von krankenkasseninfo.de erreichte die AOK Rheinland/Hamburg die Testnote 1,6. Die Techniker Krankenkasse ist eine bundesweit geöffnete Krankenkasse mit Hauptsitz in Hamburg.
Welche gesetzliche Krankenkasse ist aktuell die beste?
Die "beste" gesetzliche Krankenkasse (GKV) hängt stark von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab, aber die Techniker Krankenkasse (TK) wird oft als Testsieger in der Gesamtbewertung genannt, gefolgt von der HEK und regionalen AOKs wie der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland; bei den Zusatzleistungen glänzen auch die IKK Südwest und die Mobil Krankenkasse, während die BKK Firmus oft mit günstigem Zusatzbeitrag und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es lohnt sich, Tests (z.B. Focus Money, Handelsblatt) und Vergleiche (z.B. Finanzfluss, Finanztip) für bundesweite oder regionale Anbieter zu prüfen, da Rankings je nach Kriterium (Digitale Leistungen, Bonusprogramme, Preis) variieren.
Welche Krankenkasse ist die günstigste für Selbstständige?
Die günstigste Krankenkasse für Selbstständige hängt vom individuellen Einkommen ab, aber oft gehören BKK firmus, hkk, TUI BKK und Audi BKK zu den preiswertesten gesetzlichen Optionen mit niedrigen Beitragssätzen, wobei die BKK firmus oft mit dem niedrigsten Zusatzbeitrag heraussticht. Vergleichen Sie immer auch die Leistungen, da die günstigste Kasse nicht immer die beste für Ihre Bedürfnisse ist, insbesondere hinsichtlich des Anspruchs auf Krankengeld und Familienversicherung.
Welche sind die besten und schlechtesten Krankenkassen?
Mit AOK Plus, BKK Mobil und Knappschaft erhielten drei weitere Kassen die Bestnote. Die schlechtesten Ergebnisse mit immer noch „befriedigend“ erzielten Barmer GEK, Deutsche BKK, AOK NordWest, AOK Niedersachsen und Schlusslicht AOK Bayern.
Wie hoch ist der Mindestbeitrag zur Krankenkasse für Selbstständige ab 2025?
Für Selbstständige 2025 gilt: Beiträge richten sich nach dem Einkommen, basierend auf dem allgemeinen (14,6%) oder ermäßigten (14%) Beitragssatz plus kassenabhängigem Zusatzbeitrag (durchschnittlich 2,5%). Mindestbeiträge liegen um 210-230€, Höchstbeiträge um 910-950€ (je nach Krankengeldanspruch und Pflegeversicherung), basierend auf der Beitragsbemessungsgrenze von 5.512,50 € monatlich. Sie können wählen, ob Sie Anspruch auf Krankengeld (allgemeiner Satz) haben oder nicht (ermäßigter Satz).
Wie viel sollte ich als Selbständiger monatlich verdienen?
Ein Selbstständiger muss monatlich nach Kosten mindestens 2.500 bis 3.000 € verdienen, um finanziell stabil zu sein, ähnlich einem guten Angestelltengehalt, wobei die benötigte Summe stark von Lebensstil, Ausgaben und Sozialversicherungen (KV, RV) abhängt und die tatsächlichen Gewinne stark variieren. Wichtig ist, ein Einkommen zu planen, das alle Steuern und Sozialabgaben deckt und Rücklagen für Krankheit oder Alter bildet, oft 20-40% mehr Bruttoumsatz als das gewünschte Nettoeinkommen.
Welche Versicherungen sind für Selbständige wichtig?
Für Selbstständige sind Kranken- und Pflegeversicherung gesetzlich verpflichtend (freiwillig gesetzlich oder privat). Wichtig sind darüber hinaus Berufsunfähigkeit und eine passende Haftpflichtversicherung (Berufs-, Betriebs-, Vermögensschadenhaftpflicht, je nach Tätigkeit). Auch Altersvorsorge (gesetzlich/privat) und Unfallschutz (bes. für Hausgewerbe) sind essenziell, ergänzt durch Rechtsschutz, Cyber- und Ausfallversicherungen je nach Bedarf.
Wie hoch ist der Mindestbeitrag für Selbständige bei der AOK?
Für Selbstständige bei der AOK (und anderen Kassen) liegt der monatliche Mindestbeitrag 2026 bei ca. 227,94 € für die Krankenversicherung (mit Krankengeldanspruch) und ca. 47,46 € für die Pflegeversicherung (plus Kinderlosenzuschlag), basierend auf einer Mindestbemessungsgrundlage von ca. 1.318 € monatlich; dies gilt auch bei geringerem Einkommen, aber der Beitrag kann bei nachgewiesenem niedrigerem Einkommen angepasst werden.
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