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Welche Erde nimmt man für Lavendel?

Gefragt von: Rupert Voß B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 23. September 2022
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Lavendel bevorzugt einen durchlässigen, kalkhaltigen, sandigen und eher nährstoffarmen Boden.

Was ist die beste Erde für Lavendel?

Auch die Erde spielt eine wichtige Rolle, wenn Sie Lavendel pflanzen. Diese sollte besonders durchlässig sein, also ein Gemisch mit Sand oder Kies. Eine Kräuter- oder Anzuchterde ist bestens geeignet, da sie kalkhaltig und nährstoffarm ist – genau das, was die Pflanzen zum prächtigen Gedeihen benötigen.

Welche Blumenerde für Lavendel im Topf?

Lavendel braucht für ein gesundes Wachstum einen gut durchlässigen Boden ohne Staunässe. Eine Schicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden sorgt dafür, dass der Lavendel keine nassen Füße bekommt. Als Substrat bevorzugt Lavendel im Topf ein nährstoffarmes Gemisch aus Blumenerde und Sand.

Was mag Lavendel nicht?

Dazu gehört auch ein trockener Standort, denn Lavendel mag keine hohe Luftfeuchtigkeit und keine Staunässe, ganz gleich ob im Garten oder im Kübel, auf dem Balkon bzw. auf der Terrasse.

Was braucht Lavendel für einen Boden?

Lavendel braucht einen sonnigen, warmen Standort mit eher nährstoffarmem, durchlässigem Boden. Wichtig ist, dass er im Winter nicht zu stark vernässt, sonst werden die Pflanzen frostempfindlich. Stellen Sie fest, dass der Boden zu nass ist, sollten Sie Ihren Lavendel umpflanzen.

RICHTIGE ERDE FÜR LAVENDEL - Und Tipps zu Rückschnitt und Pflege

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Kann man Lavendel mit Kaffeesatz düngen?

Lavendel mit Kaffeesatz düngen

Beim Düngen von Lavendel ist allerdings Vorsicht geboten. Das mediterrane Kraut bevorzugt nämlich kalkhaltige Böden mit einem neutralen bis leicht basischen pH-Wert. Der saure Kaffeesatz kann auf Dauer den pH-Wert des Bodens senken und sollte daher nur sehr sparsam verwendet werden.

Wann pflanzt man am besten Lavendel?

Lavendel pflanzt man am besten nach den Eisheiligen ab Mitte Mai in den Garten. Der Pflanzabstand beträgt etwa 30 Zentimeter. Achten Sie auf einen warmen, sonnigen, geschützten Standort sowie durchlässige, nährstoffarme Erde.

Wie bleibt Lavendel schön?

Für perfekte Blütenpracht und eine schöne Form sollte Lavendel zweimal im Jahr zurückgeschnitten werden. Der Schnitt sorgt dafür, dass die Pflanze schön kompakt bleibt und nicht zu sehr von innen heraus verkahlt. Der erste Schnitt sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen.

Wie oft muss man Lavendel Gießen?

Gießen Sie den Lavendel immer nur so viel, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Es schadet auch meist nicht, wenn der Boden kurzzeitig komplett trocken ist. Kommt es jedoch zu einer langanhaltenden Trockenperiode, sollten Sie regelmäßig prüfen, ob Ihr Lavendel Wasser benötigt.

Kann man Lavendel im März Pflanzen?

Wann sollte man Lavendel pflanzen? Lavendel pflanzen Sie am besten im Frühjahr nach draußen. Die ideale Pflanzzeit für Lavendel ist ab Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Man kann den Lavendel aber auch schon ab Ende März auspflanzen.

Wo fühlt sich Lavendel am wohlsten?

Der Halbstrauch verträgt problemlos große Hitze und fühlt sich an sehr sonnigen und vorzugsweise windgeschützten Plätzen wohl. Eine Hauswand oder Mauer kann diesen Schutz bieten und speichert außerdem an Wintertagen Wärme, die sie nachts an die Pflanze abgibt.

Warum geht Lavendel im Topf ein?

Nässe bzw.

aus dem Topf nehmen und die Wurzeln begutachten. Nässe führt bei Lavendel häufig dazu, dass die Wurzeln faulen und die Pflanze schließlich eingeht. Hat der Fäulnisprozess bereits eingesetzt, dann schneiden Sie die befallenen Wurzelteile des Lavendels weg und topfen die Pflanze in frische Erde ein.

Wie pflanzt man Lavendel im Topf?

Zusammenfassung Lavendel im Topf pflanzen:
  1. Ausreichend großen Topf mit Abflussloch auswählen.
  2. Drainageschicht einbringen.
  3. Kräutererde wie Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde hineingeben.
  4. Lavendelpflanze mittig platzieren.
  5. Mit Erde auffüllen und leicht festdrücken.
  6. Gut angießen und überschüssiges Wasser entfernen.

Wann sollte man Lavendel zurück schneiden?

Wann Sie Ihren Lavendel schneiden müssen

Je nach Witterung Ende Juli bis Mitte August, kurz bevor die Blütenstände komplett verblüht sind, sollten Sie zur Rosenschere oder bei älteren Exemplaren, besser zur Heckenschere greifen.

Wie tief Erde für Lavendel?

1. Heben Sie zunächst ein Pflanzloch für den Lavendel aus. Etwa doppelt so tief und doppelt so breit wie der Wurzelballen der Pflanze sollte es sein.

Was für ein Dünger für Lavendel?

Langsam wirkender organischer Dünger wie Kompost, welcher in geringer Menge direkt in die Pflanzerde gemischt wird, ist optimal. Hornspäne, Rindenmulch, Torf und herkömmlicher Blumendünger sind für Lavendel wegen ihres hohen Stickstoff- beziehungsweise Säuregehaltes dagegen nicht geeignet.

Warum wird Lavendel kaputt?

Des Rätsels Lösung ist folgende: Zu viel Wasser sowie Staunässe verursachen Wurzelfäule, wodurch die Wurzeln kein oder nicht mehr ausreichend Wasser aufnehmen und in die oberirdischen Pflanzenteile weiterleiten können. Die Folge ist, dass der Lavendel oben vertrocknet, obwohl die Wurzeln buchstäblich ertrunken sind.

Was passiert wenn Lavendel zu viel Wasser bekommt?

Überschüssiges Wasser, etwa im Untertopf, sollte sofort wieder entfernt werden. "Staunässe verträgt Lavendel nur ganz schlecht – sie führt dazu, dass die Wurzeln absterben", warnt Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim.

Wie lange hält eine Lavendel Pflanze?

Der Halbstrauch kann recht alt werden, acht bis zehn Jahre sind Standard – aber auch 20 oder 30 Jahre durchaus keine Seltenheit. Damit auch Ihr Lavendel ein solch beeindruckendes Alter erreicht, müssen jedoch Wachstumsbedingungen und Pflege optimal sein.

Was passiert wenn man Lavendel nicht Zurückschneidet?

Wird Lavendel nicht regelmäßig zurückgeschnitten, verkahlt der Halbstrauch von unten. Die langen und verholzten Triebe haben meist nur wenige Blüten. Die Pflanze sieht dann nicht sehr ansehnlich aus und mit etwas Pech fällt sie mit der Zeit auseinander.

Kann man Lavendel radikal zurückschneiden?

Vernachlässigten Lavendel radikal zurückschneiden

Für diesen radikalen Rückschnitt schneiden Sie den Lavendel beherzt etwa 10 - 15 Zentimeter über dem Boden ab. Mit diesem Schnitt sollten Sie aber bis zum Sommer warten, da stehen die Chancen für einen erneuten Austrieb aus dem Holz noch am besten.

Wo schneidet man verblühten Lavendel ab?

Wann Blüten ernten? Ist der Lavendel verblüht, ist es für eine Ernte bereits zu spät. Der richtige Zeitpunkt für eine Blütenernte ist gekommen, wenn die Rispe im mittleren Teil blüht. Schneiden Sie die Blüten samt Stängeln bis nach dem ersten Blattpaar ab und hängen Sie sie zum Trocknen auf.

Kann man Lavendel auch im Herbst Pflanzen?

Wie die meisten Gehölze und Stauden kann Lavendel im Topf von Frühjahr bis Herbst gepflanzt werden. Es ist zu berücksichtigen, Lavendel ist eine immergrüne Pflanze. Sie behält ihr Laub über den Winter, wodurch sie für Kahlfröste anfällig ist. Dieser Tatsache geschuldet, wird die Lavendelpflanzung im Frühjahr bevorzugt.

Hat Lavendel tiefe Wurzeln?

Lavendel-Pflanzen sind Tiefwurzler, da sie in ihrer Heimat mit geringen Niederschlägen an das Wasser tief im Boden kommen müssen. Sie können am besten torffreie Kräutererde verwenden oder normale Gartenerde 1:1 mit grobem Sand mischen.

Wie groß muss der Topf für Lavendel sein?

Die Topfgröße: Der neue Topf sollte mindestens 10 cm größer sein als der Wurzelballen des Lavendels. Selbstverständlich benötigt das Gefäß Abflusslöcher, denn Staunässe führt zu Wurzelfäule, die jeden Lavendel zügig umbringt.

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