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Welche Banken und Sparkassen erheben Negativzinsen?

Gefragt von: Ferdinand Hecht  |  Letzte Aktualisierung: 24. September 2026
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Viele Banken und Sparkassen haben früher Negativzinsen (Verwahrentgelte) auf Guthaben erhoben, darunter die Commerzbank, Comdirect, Deutsche Bank, N26, diverse Sparkassen (z.B. Bodensee, Bühl) und Volks-& Raiffeisenbanken, aber seit einem wichtigen BGH-Urteil 2025 sind solche Klauseln für Standard-Giro- und Tagesgeldkonten in der Regel unzulässig, auch wenn einigeinstitute sie bis vor Kurzem noch hatten, wie die apoBank, die sie aber auch gestrichen hat. Ob eine Bank aktuell Negativzinsen verlangt, hängt stark vom individuellen Vertrag, dem Guthaben und dem Zeitpunkt ab, aber die "Welle" der Negativzinsen ist durch die Zinswende und das Urteil weitgehend abgeflaut.

Hat die Sparkasse Negativzinsen erhoben?

Nein, die meisten Sparkassen haben Negativzinsen (Verwahrentgelte) abgeschafft, insbesondere nach den Leitzinserhöhungen der EZB seit 2022, aber einige können sie für sehr hohe Guthaben noch erheben, wobei der Bundesgerichtshof (BGH) im Februar 2025 entschieden hat, dass diese auf Spar- und Tagesgeldkonten generell unzulässig sind. Kunden sollten ihre Kontoauszüge prüfen, da die Bedingungen variieren und Betroffene möglicherweise Geld zurückfordern können. 

Wie hoch ist der Negativzins bei der Sparkasse?

Im Juni 2014 senkte die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals den Einlagenzins mit minus 0,1 Prozent in den Negativbereich. Bereits seit 2019 müssen Banken und Sparkassen auf Einlagen, die sie kurzfristig bei der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlegen, Negativzinsen von minus 0,5 Prozent an die EZB zahlen.

Wie weit darf man ins Minus gehen Sparkasse?

Das Limit zum Überziehen des Sparkassenkontos (Dispokredit) hängt von Ihrem regelmäßigen Einkommen ab und liegt oft bei zwei bis drei Monatsnettogehältern, kann aber individuell festgelegt werden und ist online oder beim Berater anpassbar. Es dient als flexible Liquidität, aber die Zinsen sind hoch, daher sollte es nur kurzfristig genutzt werden. 

Welche Banken erheben Verwahrentgelte?

Negativzinsen Filial- und Direktbanken

  • 1822direkt. 1822direkt berechnet seit 27.07.2022 keine Negativzinsen mehr.
  • apoBank. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank verzichtet seit 27. Juli 2022 auf die Berechnung eines Verwahrentgelts.
  • Bank für Sozialwirtschaft. ...
  • BBBank. ...
  • bunq. ...
  • BW-Bank. ...
  • Comdirect. ...
  • Commerzbank.

Negativzinsen, Verwahrentgelt - was ist erlaubt? Richtiger Umgang mit diesen Themen

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Hat die Commerzbank noch Negativzinsen?

Negativzinsen für Spareinlagen höchstrichterlich verboten

Eine Sprecherin der Commerzbank teilte auf Anfrage mit, die Bank setze diese beiden Urteile nun um. Sie bekräftigte: „Bereits seit Mitte 2022 erhebt die Bank kein Verwahrentgelt mehr.

In welchem Jahr haben die Banken Negativzinsen erhoben?

Zum Hintergrund. In den Jahren 2014 bis 2022 hatte die Europäische Zentralbank (EZB) auf Einlagen der Banken einen negativen Zins erhoben.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge darüber hinaus nicht gesetzlich abgesichert, falls die Bank pleitegeht, Sie können also den übersteigenden Teil verlieren, aber Sie können Ihr Risiko durch Aufteilung auf mehrere Banken oder alternative Anlagen minimieren und Sparkassen bieten oft zusätzliche Absicherung über freiwillige Fonds. Zudem müssen Sie mit niedrigen oder negativen Zinsen (Verwahrentgelt) rechnen und Inflation entwertet das Guthaben langfristig. 

Was ändert sich ab Oktober 2025 bei der Sparkasse?

Ab Oktober 2025 gibt es bei Sparkassen und Banken wichtige Änderungen im Zahlungsverkehr, hauptsächlich durch die EU-Verordnung zur Förderung von Echtzeitüberweisungen, die eine automatische Abgleichung von Name und IBAN bei jeder Überweisung bringt, um die Sicherheit zu erhöhen und Fehlüberweisungen zu verhindern. Außerdem werden Echtzeitüberweisungen rund um die Uhr und ohne Betragsgrenze verfügbar und können über mehr Kanäle beauftragt werden. Kunden müssen sicherstellen, dass ihre Banking-Apps aktuell sind, und erhalten bei Abweichungen Hinweise oder Korrekturvorschläge.
 

Kann ein Tagesgeldkonto Negativzinsen haben?

Negativzinsen in Verträgen über Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten können unwirksam sein. Der BGH stellte mit Urteilen vom 04.02.2025 (Az. XI ZR 61/23, XI ZR 65/23, XI ZR 183/23) klar, dass für Guthaben auf Spar- und Tagesgeldkonten keine Verwahrentgelte (sog. Negativzinsen) erhoben werden dürfen.

Hat die Sparkasse die Negativzinsen abgeschafft?

Ja, die meisten Sparkassen haben Negativzinsen (Verwahrentgelte) für Guthaben abgeschafft, insbesondere für Tagesgeld- und Sparkonten, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli 2022 die Leitzinsen anhob und der Bundesgerichtshof (BGH) im Februar 2025 urteilte, dass sie auf Spar- und Tagesgeld unwirksam sind. Für Girokonten sind Negativzinsen unter bestimmten, transparenten Bedingungen zwar noch zulässig, aber auch hier wurden die Konditionen oft verbessert. Kunden sollten prüfen, ob sie unrechtmäßig gezahlte Beträge zurückfordern können, wofür Musterbriefe verfügbar sind.
 

Wie hoch ist das maximale Guthaben, das man auf einem Girokonto haben darf?

Auf dem Girokonto gibt es keine offizielle Höchstgrenze, aber das Geld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung nur bis 100.000 € pro Person und Bank geschützt; Experten empfehlen, nur den Betrag für den kurzfristigen Bedarf (ca. 1-3 Monatsgehälter plus Puffer) dort zu belassen, da Girokonten kaum Zinsen bringen, und größere Summen besser anzulegen. Bei Bareinzahlungen über 10.000 € muss ein Herkunftsnachweis vorgelegt werden. 

Können Banken negative Zinssätze haben?

Ein konkretes Beispiel hierfür ist die Jyske Bank in Dänemark, die Geschichte schrieb, indem sie als erste Bank weltweit einen negativen Hypothekenzins einführte . Bei einer zehnjährigen Festzinshypothek mit -0,5 % zahlen Kreditnehmer ihre üblichen monatlichen Raten, doch der ausstehende Betrag reduziert sich jeden Monat um mehr als die monatliche Rate.

Wie viel Zinsen bekomme ich, wenn ich 10000 € anlege?

Um 10.000 Euro anzulegen und Zinsen zu erhalten, gibt es verschiedene Wege: Festgeld bietet sichere, feste Zinsen (aktuell bis ca. 3 %), während Tagesgeld mit Zinsen um die 2-3 % mehr Flexibilität bietet, aber variabel ist. Für höhere Renditechancen bei Risiko können Sie in ETFs (z. B. breit gestreute Welt-ETFs) investieren, die langfristig höhere Renditen ermöglichen (historisch 9-10 % p.a.), aber Wertschwankungen unterliegen. Auch Aktien mit hohen Dividenden (z.B. 8% p.a.) sind eine Option, aber mit höherem Risiko. 

Welche Banken erheben noch Negativzinsen?

Bei negativen Nominalzinsen handelt es sich um das Zinsangebot einer Bank, das unter 0,00 % liegt. In diesem Fall spricht man auch von Strafzinsen, Negativzinsen oder einer Guthabengebühr, die Banken beispielsweise auf das Guthaben auf Girokonten und Sparbüchern erheben.

Wie viel Minus darf ich bei Commerzbank haben?

Sie erhalten einen permanenten Verfügungsrahmen, in der Regel bis zur zweifachen Höhe Ihres bei uns regelmäßig eingehenden monatlichen Nettoeinkommens (entsprechende Bonität vorausgesetzt).

Wie viel Geld darf ich auf dem Konto haben, ohne Strafzinsen zu zahlen?

Um Strafzinsen (Verwahrentgelte) zu vermeiden, müssen Sie das Guthaben auf Ihrem Konto unterhalb der individuellen Freigrenze Ihrer Bank halten, wobei viele Institute aktuell wieder Freibeträge zwischen 50.000 € und 100.000 € anbieten, manche sogar mehr, oder Sie nutzen Tagesgeld- oder Festgeldkonten, die oft bessere Konditionen ohne Strafzinsen haben, aber auch Sparerpauschbeträge für Kapitalerträge beachten. Die genaue Summe hängt stark von Ihrer Bank ab, da die Freigrenzen variieren – manche haben Strafzinsen schon ab 10.000 € verlangt, während andere heute positive Zinsen bieten. 

Was ändert sich 2025 bei der Commerzbank?

Die Commerzbank hat 2025 vor allem das kostenlose Girokonto abgeschafft (ab 1. Mai 4,90 €/Monat, mit Bedingungen für kostenlose Nutzung), plant massive Stellenstreichungen bis 2028 (ca. 3.900 Stellen) und gibt viel Gewinn an Aktionäre zurück (u.a. Aktienrückkäufe), während sie durch neue EU-Vorgaben (Empfängerüberprüfung bei SEPA-Zahlungen) die Sicherheit erhöht und weiterhin eine starke Aktienperformance verzeichnet.
 

Werden noch Negativzinsen erhoben?

Nein, die große Mehrheit der Banken hat Negativzinsen abgeschafft, seit die EZB die Zinsen 2022 wieder angehoben hat; sie sind also für die meisten Kunden kein Thema mehr, aber einige wenige Institute berechnen sie noch auf höhere Guthaben, oft mit einem Freibetrag. Man sollte bei der Kontoeröffnung die Konditionen prüfen, da manche Institute weiterhin ein sogenanntes "Verwahrentgelt" verlangen, insbesondere für höhere Beträge auf Giro- und Tagesgeldkonten. 

Was sind Negativzinsen bei der Sparkasse?

So nannten die Banken und Sparkassen ihre Negativzinsen – also den Zinssatz, den sie Kundinnen und Kunden zumindest für hohe Guthaben in Rechnung stellten. Die Banken mussten solche Zinsen selbst für bei der Europäischen Zentralbank geparkte Gelder bezahlen und kassierten sie deshalb auch von ihren Kunden.

Wie hoch ist das Verwahrentgelt bei der Commerzbank?

Die Commerzbank hat Verwahrentgelte (Negativzinsen) für Guthaben über 50.000 € eingeführt, was zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit Verbraucherzentralen führte; die Bank erhebt sie seit Juli 2022 zwar nicht mehr, muss aber wegen früherer Klauseln Kunden informieren und ggf. erstatten, da der Bundesgerichtshof (BGH) Verwahrentgelte auf Sparkonten für unwirksam erklärte, wobei Kunden ihre Ansprüche aktiv über Online-Formulare geltend machen müssen, da Girokonten ausgeschlossen sind und die Regeln für Bestandskunden unterschiedlich waren.
 

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