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Was zahlt die Krankenkasse für eine Krone?

Gefragt von: Astrid Frey-Rauch  |  Letzte Aktualisierung: 13. April 2026
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Die Krankenkasse zahlt bei einer Krone einen Festzuschuss, der 60 % der Kosten für die Regelversorgung (Standardmaterialien) deckt, mit Bonusheft bis zu 75 %. Bei hochwertigeren Materialien (z. B. Vollkeramik) bleibt der Zuschuss gleich, Ihr Eigenanteil steigt jedoch, da nur die Standardkosten bezuschusst werden. Bei geringem Einkommen gibt es eine Härtefallregelung mit höherem Zuschuss.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einer Zahnkrone?

Der Eigenanteil für eine Zahnkrone variiert stark je nach Material (Metall, Gold, Keramik) und liegt meist zwischen ca. 250 € (einfache Metallkrone) bis über 1.000 € (hochwertige Vollkeramik), da die gesetzliche Krankenkasse nur einen Festzuschuss von 60 % der Regelleistung zahlt. Bei Bonusheft-Führung erhöht sich der Zuschuss, was den Eigenanteil senkt. Eine Zahnzusatzversicherung kann die Kosten erheblich reduzieren.
 

Welche Kronen werden von der Krankenkasse bezahlt?

Im Bereich der Seitenzähne übernimmt die Kasse eine silberfarbene Krone aus Nicht-Edelmetall, an den Frontzähnen eine teilverblendete Krone. Möchten Sie Ihre Zähne auch im nicht-sichtbaren Bereich mit hochwertigem Material überkronen lassen, müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen.

Warum übernimmt die Krankenkasse keine Krone?

Ein festsitzender Zahnersatz (wie z.B. eine Krone) fällt unter den Bereich einer Privatleistung und wird daher in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Wann übernimmt die Krankenkasse 100% Zahnersatz?

Die Krankenkasse übernimmt 100 % der Kosten für Zahnersatz (Regelversorgung) nur bei Härtefällen, also bei sehr geringem Einkommen und/oder kleiner Rente, durch den doppelten Festzuschuss. Es gibt zudem Kassen, die unabhängig davon 100 % der Basisversorgung zahlen, aber meist muss dafür die Härtefallregelung beantragt werden, indem ein entsprechender Antrag bei der Kasse gestellt wird, bevor die Behandlung beginnt.
 

Das Zahlt die Krankenkasse bei Implantaten und Zahnersatz dazu! Und wann zahlt die Kasse 100%?

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Welche Zahnkrone ist kostenlos?

Wer sich also für eine gleichartige oder andersartige Versorgung entscheidet, erhält keinen Zahnersatz zum Nulltarif. Beispiel: Ist im Seitenzahnbereich ein Zahn weitgehend zerstört, aber erhaltungswürdig oder fehlt dort ein Zahn, ist als Regelversorgung eine Krone oder Brücke aus Nicht-Edelmetall vorgesehen.

Wie viele Jahre hält eine Zahnkrone?

Eine Zahnkrone hält durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, kann aber je nach Material und Pflege auch 20 Jahre oder länger halten, wobei Vollmetallkronen oft am langlebigsten (bis 25 Jahre) sind, während Vollkeramik- oder Verblendkronen etwas kürzer halten können, aber durch gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen (professionelle Zahnreinigung, Zahnseide, Schienen bei Knirschen) ihre Lebensdauer deutlich verlängern lässt. 

Wie lange dauert es, bis eine Zahnkrone eingesetzt ist?

Wie lange dauert es, bis eine Zahnkrone eingesetzt ist? Das Einsetzen einer Zahnkrone dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten, je nach Komplexität des Eingriffs. Allerdings benötigt die Herstellung der Krone in einem zahntechnischen Labor, die im Vorfeld erfolgt, etwa eine bis zwei Wochen.

Welche Zähne übernimmt die Krankenkasse komplett?

Bei Karies im Frontzahnbereich übernimmt die AOK zum Beispiel die Kosten für zahnfarbene Kunststofffüllungen und für alle anderen Zähne die Kosten für Standardmaterialien wie Amalgam. Müssen fehlende Zähne ersetzt werden, dann zahlt die Krankenkasse für Krone, Brücke oder Prothese einen Festzuschuss.

Warum sind Zahnkronen so teuer?

Von der Lage der Zahnklinik bis hin zum Material, das für die Krone verwendet wird, haben viele Faktoren Einfluss auf die Behandlungspreise. Darüber hinaus tragen auch die verwendete Technologie und Ausrüstung sowie die zusätzlichen Verfahren, die vor der Behandlung durchgeführt werden, zu den Kosten bei.

Was übernimmt die Krankenkasse bei einer Zahnkrone?

Die gesetzliche Krankenkasse orientiert sich bei einer Zahnkrone am ärztlichen Befund und übernimmt einen Teil der Kosten als Festzuschuss. Dieser Festzuschuss liegt in der Regel zwischen 60 und 75 Prozent (mit Bonusheft) der Kosten für die Zahnkrone – den restlichen Preis zahlt der Patient selbst.

Wie viele Termine gibt es für Krone?

Für den Einsatz eines Zahnersatzes im Form einer Krone sind in der Regel zwei bis drei Termine bei einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt notwendig.

Wie viele Sitzungen werden für eine Zahnkrone benötigt?

In den allermeisten Fällen sind zwei Sitzungen beim Zahnarzt notwendig, um eine Zahnkrone einzusetzen. Beim ersten Termin trifft der Zahnarzt alle Vorbereitungen. Dazu gehört unter anderem das Beschleifen des Zahnes mit anschließender Abdrucknahme beider Kiefer und des zu behandelnden Zahns.

Was passiert mit den Zähnen unter der Krone?

Unter einer Krone kann der Zahn weiter Karies entwickeln (Sekundärkaries), sich entzünden oder absterben, da Bakterien durch kleine Spalten am Kronenrand eindringen können, besonders bei ungenügender Mundhygiene oder schlechter Passform, was zu Schmerzen, Schwellung oder Rötung führen kann; unbehandelt kann dies den Zahn stark beschädigen und sogar zu seinem Verlust führen, weshalb regelmäßige Kontrollen wichtig sind, um die Krone abzunehmen und den Zahn zu behandeln. 

Wie oft sollte ich eine Krone austauschen lassen?

Das ist eine ausgezeichnete Frage, die uns in der Zahnarztpraxis Allen häufig gestellt wird. Kronen müssen in der Regel alle 10 bis 15 Jahre erneuert werden, aber dieser Zeitraum variiert je nach Art der Zahnrestauration und Ihrer häuslichen Zahnpflege.

Wie oft muss man Kronen wechseln?

Metallkeramikkronen, die einen Metallkern mit einer Keramikverblendung kombinieren, halten typischerweise ebenfalls zwischen 10 und 15 Jahren. Diese Zahlen stellen jedoch nur Durchschnittswerte dar. In der Praxis erleben wir regelmäßig, dass gut gepflegte Kronen deutlich länger halten können.

Was tun, wenn man kein Geld für neue Zähne hat?

Wenn Sie kein Geld für den Zahnarzt haben, wenden Sie sich an die Krankenkasse (Härtefallregelung/doppelter Festzuschuss bei geringem Einkommen), das Gesundheitsamt für Beratung und Hilfe, gemeinnützige Organisationen wie die Caritas (Zahnmobile) oder lokale Initiativen (z.B. Berliner Hilfswerk Zahnmedizin) sowie die Patientenberatung der Zahnärztekammern; auch Behandlungen an Unikliniken oder bei bestimmten Zahnärzten (z.B. über die Malteser) sind Optionen, um Unterstützung zu finden. 

Was ist besser, eine Zahnkrone oder ein Implantat?

Wenn ein Zahn stark beschädigt ist, aber noch Wurzeln hat, kann eine Krone die beste Option sein. Sie wird direkt auf den bestehenden Zahn gesetzt und bietet Schutz sowie Stabilität. Andererseits eignet sich ein Implantat besonders gut, wenn der Zahn komplett fehlt oder nicht mehr zu retten ist.

Welche Zahnfüllungen zahlt die Krankenkasse ab 2025?

GKV-Spitzenverband, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Auch ab dem 1. Januar 2025 bleibt der GKV-Anspruch auf Zahnfüllungen ohne zusätzliche Kosten – sogenannte Mehrkosten – bestehen, obwohl ab diesem Zeitpunkt Amalgam für die zahnärztliche Behandlung in der EU in der Regel nicht mehr verwendet werden darf.

Was mache ich, wenn ich Zahnersatz nicht bezahlen kann?

Wenn Sie kein Geld für den Zahnarzt haben, wenden Sie sich an die Krankenkasse (Härtefallregelung/doppelter Festzuschuss bei geringem Einkommen), das Gesundheitsamt für Beratung und Hilfe, gemeinnützige Organisationen wie die Caritas (Zahnmobile) oder lokale Initiativen (z.B. Berliner Hilfswerk Zahnmedizin) sowie die Patientenberatung der Zahnärztekammern; auch Behandlungen an Unikliniken oder bei bestimmten Zahnärzten (z.B. über die Malteser) sind Optionen, um Unterstützung zu finden. 

Ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll, wenn man bereits Zahnersatz hat?

Ja, eine Zahnzusatzversicherung ist oft auch mit vorhandenem Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) möglich, aber nicht für bereits angeratene oder laufende Behandlungen; spezielle Tarife ohne Gesundheitsfragen können auch dann noch abschließbar sein, oft mit Leistungsstaffeln und höheren Beiträgen, um bestehenden Ersatz zu versichern und zukünftige Kosten zu decken, wobei der Fokus auf dem Schutz vor neuen Schäden liegt. 

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